Feuerwehr Lichtenfels/Main - Gefahrenschutzzug

Feuerwehr Lichtenfels/Main - Gefahrenschutzzug Wir sind die Mainer - also die Feuerwehr Lichtenfels/Main Gefahrenschutzzug.

Unsere Aufgaben sind die
Technische Hilfeleistung, Gefahrgut, Hochwasserschutz, Tierrettung, Waldbrand, Ölwehr zu Land und zu Wasser sowie die UG-ÖEL des Landkreises Lichtenfels

Gestern Abend wurden wir mit unserem Kleintierrettungssatz nach Marktzeuln alarmiert. Ein Passant hatte eine Schlange vo...
01/08/2026

Gestern Abend wurden wir mit unserem Kleintierrettungssatz nach Marktzeuln alarmiert. Ein Passant hatte eine Schlange von der Strasse in einen Garten kriechen sehen. Vor Ort konnte diese als Kornnatter identifiziert werden. Diese Schlangenart ist bei uns nicht heimisch und stammt überwiegend aus Nordamerika. Sie wird jedoch oft als Haustier in Terrarien gehalten. Kornnattern sind ungiftig, können aber durch einen Biss starke Schmerzen verursachen. Mittels Schlangenzange, -haken und spezieller Schutzausrüstung konnten wir das Tier schnell und artgerecht einfangen und zur vorläufigen Betreuung an eine sachkundige Person übergeben. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit den Marktzeulner Kameradinnen und -kameraden sowie der Polizei vor Ort

Gestern wurden wir um 19:40 Uhr nach Seubelsdorf alarmiert. Ein Passant bemerkte eine starke Verunreinigung auf dem Main...
18/07/2026

Gestern wurden wir um 19:40 Uhr nach Seubelsdorf alarmiert. Ein Passant bemerkte eine starke Verunreinigung auf dem Main. Wie sich heraus stellte, gelangte eine mineralölhaltige Flüssigkeit über einen Kanalzulauf ins Gewässer. Wir errichteten mit dem Boot eine Ölsperre, während die Kameradinnen und Kameraden die umliegenden Kanaleinläufe erkundeten, um die Ursache zu finden. Lt. Wasserwirtschaftsamt dürfte es sich um 40-50 Liter gehandelt haben. Der betreffende Kanal wurde gefunden, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Seitens einer Spezialfirma wurden die Kanäle gespült und der Uferbereich gereinigt.
Wir bedanken uns an dieser Stelle für die hervorragende Zusammenarbeit mit der FF Seubelsdorf und der FF Reundorf, sowie allen Beteiligten.

Gestern wurden wir um 00:42 Uhr zu einem Lagerhallenbrand nach Trieb alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zeigte sich das ...
02/07/2026

Gestern wurden wir um 00:42 Uhr zu einem Lagerhallenbrand nach Trieb alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zeigte sich das ganze Flammeninferno. Die Lagerhalle eines Handelsbetriebes für Bestattungszubehör stand bereits in Vollbrand.

Mit der UG-ÖEL unterstützen wir die Einsatzleitung bei der Kommunikation, Einsatzdokumentation sowie der Lagedarstellung. Unterstützt wurden wir dabei von der Drohnengruppe des Landkreises.

Recht schnell war klar, dass das Gebäude nicht mehr zu retten war. Wichtig war zu diesem Zeitpunkt die Verhinderung der Ausbreitung auf die benachbarten Gebäude sowie ein angrenzendes Getreidefeld. Dort wurde der entstehende Funkenflug schnell mit Wasserrucksäcken und weiterem Gerät bekämpft.

Da die Wasserversorgung im Ortsteil nicht ausreichte, wurden zusätzlich vier lange Schlauchleitungen vom offenen Gewässer zur Versorgung der beiden Drehleitern und der weiteren Löscheinheiten gelegt.

Da durch die bereits enorme Schädigung des Gebäudes kein Innenangriff mehr möglich war, kam der Löschroboter LUF60 der Feuerwehr Altenkunstadt zum Einsatz.

Die enorme Hitze belastete die Einsatzkräfte zusätzlich, so dass 4 Kameraden leider durch den Rettungsdienst versorgt werden mussten. Ein weiterer Kamerad erlitt eine leichte Brandverletzung an einem Metallteil. Wir wünschen auf diesem Weg allen gute Besserung.

Zu allem Überfluss erreichten uns in den frühen Morgenstunden noch zwei Unwetterfronten, teils mit heftigem Starkregen und Gewitter, so dass die Löscharbeiten zweitweise zum Schutz der Einsatzkräfte sogar unterbrochen werden mussten.

Mit fortlaufender Einsatzdauer mussten die zahlreichen Pumpen und Geräte mit Treibstoff versorgt werden. Dies übernahm unser GW-Logistik 2 mit entsprechender Ausstattung zum sicheren Transport der Treibstoffe.

Insgesamt waren rund 265 Kräfte im Einsatz. Dieser dauerte bis zum Nachmittag an. Gegen 14:30 Uhr konnte dann endlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Aufräumarbeiten zogen sich noch eine ganze Weile hin. Auch hier verbrachten wir mit unserem Logistikfahrzeug die verschmutzten Schläuche ins Gerätehaus Lichtenfels sowie die beaufschlagten Atemschutzgeräte in die zentrale Atemschutzwerkstatt nach Burgkunstadt

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen beteiligten Organisationen und deren Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit sowie bei den Mitarbeitern und dem Inhaber des benachbarten Autohauses Amon, der uns mit seinen Räumlichkeiten eine perfekte Infrastruktur, vor allem während der Unwetterphasen, lieferte. Der betroffenen Firma mit Ihrem Inhaber und Mitarbeitern wünschen wir alles gute für die Zukunft sowie eine rasche Schadensbeseitigung zur Wiederaufnahme der Geschäfte und dem Erhalt der Arbeitsplätze.

-öel

Am Samstag fand in Bad Staffelstein der nächste Lehrgang Führungsunterstützung statt. Hierbei wurde den Teilnehmer aus d...
20/04/2026

Am Samstag fand in Bad Staffelstein der nächste Lehrgang Führungsunterstützung statt. Hierbei wurde den Teilnehmer aus den Feuerwehren Bad Staffelstein, Ebensfeld und Michelau die Kenntnisse zur Unterstützung einer Einsatz- oder Abschnittsleitung der Führungsdtufe B vermittelt. Am Vormittag fand der theoretische Teil nach FwDV100 statt. Nach der Mittagspause erfolgte dann in zwei Übungsszenarien die praktische Umsetzung. Hierbei unterstützten wir mit der UG-ÖEL die Kommunikation und Lagedarstellung als Übungsleitstelle bzw. als FW-Einsatzleitung.
Ein Dank gilt allen Teilnehmern und Ausbildern für die hervorragende Zusammenarbeit bei diesem Lehrgang.

-öel

Einsatzreicher SamstagabendGestern wurden wir mit unserem Mehrzweckfahrzeug, dem Gerätewagen-Logistik 2 mit Gerätesatz B...
12/04/2026

Einsatzreicher Samstagabend

Gestern wurden wir mit unserem Mehrzweckfahrzeug, dem Gerätewagen-Logistik 2 mit Gerätesatz BRAND sowie der UG-ÖEL um 21:26 Uhr zu einem Brand in einem Recyclingunternehmen in Lichtenfels alarmiert. Gemeldet war der Brand einer Halle, was sich zum Glück nicht bestätigte. Allerdings brannten ca. 750 Kubikmeter Restmüll, der im Außenbereich gelagert war.
Unmittelbar rechts daneben waren zahlreiche Reifen gelagert. Links grenzte ein Gebäude mit Photovoltaik-Anlage an. Gerade zu Beginn waren immer wieder laute Knallgeräusche zu hören – vermutlich durch im Restmüll falsch entsorgte Spraydosen. Leider griff das Feuer sowohl auf das benachbarte Gebäude, als auch auf den Reifenstapel über.
Die dadurch entstehende starke Rauchentwicklung beeinträchtigte auch die nahegelegene Bundesstraße B173, weshalb durch die Einsatzleitung eine MOWAS-Warnung für diesen Bereich herausgegeben wurde.
Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde eine lange Schlauchleitung von einem weiter entfernten Hydranten gelegt.
Mit ca. 200 Einsatzkräften aus Feuerwehr, THW und Rettungsdienst sowie Polizei gelang es jedoch, dass Feuer rasch einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Im weiteren Verlauf wurde dann der Restmüllstapel sowie die betroffenen Reifenstaple mittels Bagger und Radlader auseinander gezogen und vollständig abgelöscht.
Über unseren ELW der UG-ÖEL erfolgte die Einsatzdokumentation sowie die Lagedarstellung für die regelmäßig stattfindenden Lagerbesprechungen.
Gegen Mitternacht konnte dann „Feuer aus“ gemeldet werden. Gleich zu Beginn wurde das betriebseigenen Löschwasserrückhaltesystem aktiviert, um zu verhindern, dass Löschwasser in den nahegelegenen Main gelangt.
Da zum endgültigen Ablöschen des Brandgutes auch noch Löschschaum zum Einsatz kam, kontrollierten wir am Ende noch den Oberflächenwasserzulauf in den Main, jedoch ohne Feststellungen.
Gegen 01:30 Uhr war dann der Einsatz für uns beendet.
Wir bedanken uns an dieser Stelle für die hervorragende Zusammenarbeit mit allen Einsatzkräften aus Feuerwehr, THW, Rettungsdienst und Polizei.
Nachdem die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war und sich unsere Einsatzkräfte auf dem Weg ins Bett befanden, ertönte um 03:34 Uhr ein erneuter Alarm – diesem mit Brandgeruch im Gebäude einer Tankstelle – nur ca. 1 km Luftlinie vom vorherigen Brandobjekt entfernt.
Da es sich vermutlich um einen technischen Defekt einer Spülmaschine handelte, mussten wir zum Glück nicht eingreifen und konnten die Einsatzfahrt wieder abbrechen.

Pferd landet im GrabenAm gestrigen Freitag wurden wir zu einem Großtierrettungseinsatz zwischen Trainau und Unterlangens...
28/03/2026

Pferd landet im Graben

Am gestrigen Freitag wurden wir zu einem Großtierrettungseinsatz zwischen Trainau und Unterlangenstadt alarmiert.

Eine 29jährige Stute, die mit Ihrer Besitzerin auf dem Heimweg war, stolperte, landete im Graben und konnte nicht mehr selbständig aufstehen. Nach vergeblichen Versuchen, das Pferd selbst zu befreien, rief die Frau schließlich die Feuerwehr.

Wir rückten sogleich mit unserem Großtierrettungssatz aus, auf dem wir speziell ausgebildet wurden, um Tiere aus solchen Situationen artgerecht und schonend retten zu können.

Beim Eintreffen fanden wir das Tier in einem ca. 40 cm tiefen Graben vor. Es wurde von der Besitzerin bereits professionell betreut und war über die ganze Rettungsaktion hinweg ruhig.

Nach einem kurzen Lageüberblick und Bereitstellung des notwendigen Equipments begannen wir sofort mit der Rettung. Mittels speziellem Federstahlbügel konnten wir die extra breiten Rettungsgurte um das liegende Pferd anbringen. Dabei wurde jeweils auf ausreichenden Sicherheitsabstand geachtet, da es bei solchen Rettungsaktionen durchaus zu schnellen und unkontrollierten Bewegungen des Tieres mit seinen Hufen oder dem Kopf kommen kann.

Nachdem das Rettungsequipment angebracht und der Kopf mit einem Bergetuch gesichert war, konnte die eigentliche Rettungsaktion beginnen. Ca. 10 Einsatzkräfte aus den ebenfalls vor Ort befindlichen Feuerwehren Trainau, Unterlangenstadt und Michelau zogen mit Muskelkraft und dem sog. Seitwärtszug das Pferd aus dem Graben. Zugleich wurde der Graben durch weitere Kräfte abgesichert, damit das Pferd nach einer Freilassung nicht gleich wieder in selbigem landet.

Um den bereits vor dem Sturz etwas beeinträchtigten Hinterlauf des Tieres zu schützen, legten wir die Gurte nochmals um und zogen die Stute dann final mit dem Vorwärtszug zurück auf den Feldweg.

Nach kurzer Zeit konnte das Tier dann selbständig wieder aufstehen. Besitzerin und Einsatzkräfte waren erleichtert und froh, dass die Stute den Sturz offenbar ohne größere Verletzungen überstanden hatte. Dies bescheinigte dann auch ein an der Einsatzstelle eintreffender Tierarzt aus dem Landkreis Coburg.

Pferd und Besitzerin konnten kurz danach auch eigenständig die ca. 1 km lange Heimreise antreten.

Wir danken allen Einsatzkräften für die hervorragende und professionelle Zusammenarbeit und wünschen Pferd und Besitzerin auf diesem Wege alles Gute.

Dieser Einsatz hat uns wieder mal gezeigt, wie wichtig es ist, sich auch in speziellen Themen fortzubilden, um solche Situationen perfekt zu meistern.

Adresse

Krößwehrstraße 50
Lichtenfels
96215

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