05/05/2026
𝗛𝗮𝘂𝘀𝗵𝗮𝗹𝘁 2026: 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗶𝗲𝗿𝗶𝗴𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗟𝗶𝗻𝗻𝗶𝗰𝗵
Der Stadtrat hat den Haushalt 2026 verabschiedet. Linnich muss wieder in die Haushaltssicherung. Die Folge: Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen.
Die Linnicher Liberalen übernehmen Verantwortung. In guten Zeiten und in schlechten Zeiten. Trotz Einsparungen können wir wichtige Investitionen in Bildung und Infrastruktur absichern. Die stabile Gewerbesteuer ist ein Signal, dass wir Mittelstand und Handwerk nicht wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht noch stärker belasten.
Als Liberalen hätten wir uns an manchen Stellen mehr Mut gewünscht. Dass Linnich weiterhin Mitglied im Indeland bleibt, obwohl sich die Kosten gegenüber dem Vorjahr fast verdoppeln und wir über 100.000 Euro pro Jahr müssen, ist nicht verständlich. Es ist noch weniger verständlich, wenn wir dafür die vorgesehene Stelle für einen Schulpsychologen wieder vertagen, kein Geld für den Andreasmarkt vorhanden ist und wir in mehreren Sitzungen nach Möglichkeiten für einen Vereinszuschuss von 3.500 Euro gesucht haben.
Unter dem Strich bleibt: Dieser Haushalt ist solide aufgestellt, eröffnet Investitionen und hält zusätzliche Belastungen in Grenzen. Klar ist aber auch: Bund, Land und Kreis können nicht so weiter machen wie bisher. Wenn die Kommunen finanziell ausbluten, stirbt das Gemeinwesen und unsere Demokratie nimmt schaden. Schon Theodor Heuss wusste, dass wichtigste im Staat sind die Gemeinden.