14/08/2026
Rückblick auf den diesjährigen Gillhoff-Tag am 13. Juni:
Um 11.00 Uhr trafen sich Gäste und ehemalige Gillhoff-Preisträger am Friedhof in Ludwigslust, um gemeinsam Worte des Gedenkens von Astrid Kloock an Johannes Gillhoffs Grab zu hören. Es war eine besondere Gelegenheit, das Leben und Werk des Schriftstellers zu würdigen.
Um 13.00 Uhr eröffnete Bürgermeister Stefan Pinnow dann die Johannes-Gillhoff-Preisverleihung im Lichthof des Rathauses in Ludwigslust. Der Vorsitzende der Johannes-Gillhoff-Gesellschaft Hartmut Brun begrüßte alle Anwesenden.
NDR-Journalist Thomas Naedler hielt eine berührende Laudatio auf die diesjährige Preisträgerin, die Lyrikerin Erika Fischer. Er würdigte ihre beeindruckende Lyrik und hob ihre Bedeutung für die plattdeutsche Literatur hervor. Die Schweriner Autorin begann erst sehr spät mit dem Schreiben. Doch das, was dann entstand, ist einmalig. Beeindruckend sind die Kraft und gerade auch in ihrer Lyrik die Sinnlichkeit ihrer plattdeutschen Sprache. Die 91-jährige wuchs in der Griesen Gegend auf und arbeitete später als Werbefachfrau.
Hartmut Brun überreichte ihr als Preis neben der Urkunde, ein Ölgemälde von Frau Anja Eckstein aus Glaisin, dass eine gelungene Neuinterpretation des Gillhoff-Portraits von 1929 darstellt.
Untermalt wurde die Preisverleihung durch musikalische Beiträge von Thomas Naedler. Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung der Johannes-Gillhoff-Gesellschaft, der Stiftung Mecklenburg und der Stadtbibliothek Ludwigslust.
Im Anschluss bestand die Möglichkeit einer Führung durch die Gillhoff-Stuv in Glaisin, bei der die Teilnehmer noch tiefer in Gillhoffs Leben und Werk eintauchen konnten.