Pflege- und Betreuungsdienst Claudia Quack

Pflege- und Betreuungsdienst Claudia Quack Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Pflege- und Betreuungsdienst Claudia Quack, Sozialdienstleistungen, MittelStr. 3, Mönchengladbach.

Der Pflege- und Betreuungsdienst Claudia Quack und der Palliativpflegedienst Claudia Quack leisten kompetente Pflege und Betreuung für Patientinnen und Patienten in Mönchengladbach.

19/08/2026

Eine einzige falsch platzierte Injektion kann aus einem alltäglichen Schmerzmittel innerhalb kurzer Zeit einen gefäßchirurgischen Notfall machen. Genau das kann passieren, wenn Diclofenac versehentlich direkt in eine Arterie gelangt.

Im betroffenen Gefäß können heftige Gefäßkrämpfe, eine Schädigung der Gefäßinnenwand und die Bildung von Blutgerinnseln entstehen. Dadurch wird die Blutversorgung des dahinterliegenden Gewebes zunehmend unterbrochen und es entwickelt sich eine akute Ischämie.

Typisch sind plötzlich einsetzende starke Schmerzen, später können Kribbeln, Taubheitsgefühle, Schwäche, eine zunehmende Verfärbung und eine kalte Extremität hinzukommen. Wird die Durchblutung nicht rechtzeitig wiederhergestellt, sterben Zellen durch den anhaltenden Sauerstoffmangel ab und es entstehen Nekrosen.

Die tiefschwarze, trockene und teilweise wie mumifiziert wirkende Haut entspricht einer sogenannten trockenen Gangrän und zeigt bereits einen weit fortgeschrittenen Gewebeuntergang. In diesem Stadium können die Schäden dauerhaft sein und in schweren Fällen kann eine Amputation notwendig werden.

Entscheidend ist deshalb die Zeit: Eine vermutete versehentliche intraarterielle Medikamenteninjektion ist ein medizinischer Notfall und muss schnellstmöglich gefäßmedizinisch beurteilt werden. Je früher die Durchblutungsstörung erkannt und behandelt wird, desto größer ist die Chance, betroffenes Gewebe und im schlimmsten Fall die gesamte Extremität zu retten.

Ein Medikament, das Millionen Menschen als gewöhnliches Schmerzmittel kennen, zeigt hier eindrucksvoll, wie entscheidend der korrekte Verabreichungsweg sein kann.

15/08/2026

Was auf den ersten Blick wie Schmutz, Reibung oder eine hartnäckige Pigmentstörung aussieht, kann bei Kindern ein wichtiges Warnsignal des Stoffwechsels sein. Typisch sind dunklere, oft samtig verdickte Hautareale am Nacken, in den Achseln oder in anderen Hautfalten – ein Befund, der Acanthosis nigricans genannt wird. Sie gilt als mögliches Zeichen einer Insulinresistenz und kann mit Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes zusammenhängen. Bei einer Insulinresistenz reagieren Muskel-, Fett- und Leberzellen schlechter auf Insulin, wodurch der Blutzuckerstoffwechsel zunehmend aus dem Gleichgewicht geraten kann. Die dunklen Hautveränderungen lassen sich deshalb meist nicht einfach wegwaschen, und eine Hautcreme allein beseitigt die zugrunde liegende Stoffwechselstörung nicht.

Wichtig ist aber: Solche Flecken entstehen nicht automatisch nur deshalb, weil ein Kind zu viel Zucker isst. Übergewicht, Bewegungsmangel und eine insgesamt ungünstige Ernährung können das Risiko für eine Insulinresistenz erhöhen, doch auch Veranlagung, bestimmte Erkrankungen und Medikamente können eine Rolle spielen. Acanthosis nigricans bedeutet außerdem nicht automatisch, dass bereits Diabetes vorliegt, sollte aber besonders bei zusätzlichen Risikofaktoren ernst genommen werden. Bei Kindern mit Übergewicht oder Adipositas und weiteren Risikofaktoren kann deshalb eine ärztliche Kontrolle des Zuckerstoffwechsels sinnvoll sein.

Typ-2-Diabetes ist längst nicht mehr ausschließlich eine Erkrankung des Erwachsenenalters, sondern tritt auch bei Jugendlichen auf, und Untersuchungen zeigen seit Jahren einen deutlichen Anstieg der Erkrankungszahlen in dieser Altersgruppe. Gerade deshalb kann eine auffällige Veränderung am Nacken mehr sein als ein kosmetisches Problem: Sie kann ein sichtbarer Hinweis darauf sein, dass der Stoffwechsel genauer untersucht werden sollte. Entscheidend ist dabei nicht, Schuldige zu suchen, sondern früh gegenzusteuern – mit ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung, einem gesunden Körpergewicht und bei Bedarf ärztlicher Begleitung. Denn manchmal zeigt die Haut nach außen, dass im Inneren bereits etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.

15/08/2026

🎥 ORF - Dokumentation: "Viel Leid, wenig Hilfe - Die Krankheit ME/CFS"

Der ORF hat eine ausführliche Dokumentation zu in Österreich ausgestrahlt. Darin wird eindrücklich das Leid der Betroffenen und Angehörigen gezeigt und auf die prekäre Versorgungslage aufmerksam gemacht. Als Expert*innen sind Dr. Michael Stingl und Prof. Dr. Kathryn Hoffman zu sehen. Moderiert wird die Dokumentation von Hanno Settele.

⏱ 46:28 min

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https://on.orf.at/video/14253831/dok-1-viel-leid-wenig-hilfe-die-krankheit-mecfs

21/07/2026

Im Juli erinnern wir an eine Frau, deren Wirken die Hospiz- und Palliativbewegung bis heute prägt: Elisabeth Kübler-Ross. Anlässlich ihres nachträglichen 100. Geburtstags widmen wir ihr diesen Monat unserer Rubrik „Gesichter der Hospizarbeit“! 🧡

Mit ihrem unermüdlichen Einsatz machte sie sichtbar, was lange übersehen wurde: dass sterbende Menschen nicht nur medizinische Versorgung, sondern vor allem Würde, Mitgefühl und menschliche Nähe brauchen. Ihre Gedanken und ihr Mut haben den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer nachhaltig verändert – und inspirieren bis heute unzählige Menschen in der Hospizarbeit.

Ihr Vermächtnis lebt in jeder achtsamen Begleitung, jedem offenen Gespräch und jedem Moment gelebter Menschlichkeit weiter. 🫶🏻



📸 Bildnachweis:
Foto von Elisabeth Kübler-Ross: [Lynn Gilbert] via Wikimedia Commons. Lizenziert unter CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/). Hintergrund von uns entfernt. Diese Grafik steht ebenfalls unter der Lizenz CC BY-SA 4.0.

16/07/2026
15/06/2026
02/06/2026
02/06/2026

Besser hätte ich es auch nicht erklären können 🤣❤

14/04/2026

Stell dir vor, du bist nicht einfach nur du selbst, sondern das Ergebnis eines hochkomplexen chemischen Cocktails, der jede Sekunde durch deine Adern fließt. Deine Laune, dein Antrieb und sogar dein tiefstes Selbstvertrauen sind keine Zufälle, sondern das direkte Resultat deiner Hormone. Wenn du dich heute antriebslos fühlst oder morgen vor Energie strotzt, ist das oft weniger eine Frage deines Charakters als vielmehr eine präzise Reaktion deiner aktuellen Biochemie auf deine Umwelt.
Dopamin ist dabei weit mehr als nur ein kurzes Glücksgefühl. Es ist der eigentliche Treibstoff für deine Ambitionen und der Grund, warum du morgens überhaupt aufstehst, um deine Ziele zu verfolgen. Es ist das Hormon der Vorfreude und des Drangs, über dich hinauszuwachsen. Ohne diesen Botenstoff gäbe es keine Visionen und keinen Fortschritt, denn er belohnt im Gehirn nicht erst das Ankommen, sondern bereits den Weg und den Hunger nach mehr.
Auf der anderen Seite steht Cortisol, das oft fälschlicherweise als reiner Übeltäter abgestempelt wird, obwohl es eigentlich dein lebenswichtiges Schutzsystem gegen Stress darstellt. Es hält dich in brenzligen Situationen wachsam und fokussiert. Problematisch wird es erst, wenn dieses System nie zur Ruhe kommt und dich innerlich ausbrennt. In diesem Spannungsfeld wirkt Testosteron wie eine Art innere Stütze für deine psychische Widerstandsfähigkeit. Als zentrales männliches Sexualhormon steuert es weit mehr als nur körperliche Merkmale; es ist maßgeblich für Entschlusskraft und ein festes Auftreten verantwortlich und bildet damit das biochemische Fundament für echte Souveränität.
Doch was nützt der größte Tatendrang, wenn die Regeneration auf der Strecke bleibt. Melatonin ist der Taktgeber, der darüber entscheidet, wie tief du nachts sinkst und wie effektiv sich dein gesamtes System von den Strapazen des Tages erholt. Es ist die unsichtbare Reparaturcrew, die deine Zellen erneuert, während du schläfst. Parallel dazu fungiert Insulin als der entscheidende Regulator für dein äußeres Erscheinungsbild. Es bestimmt darüber, wie dein Körper Energie verarbeitet, speichert oder verbrennt und ist somit buchstäblich das Hormon, das dein Spiegelbild und dein körperliches Wohlbefinden formt.
Die entscheidende Erkenntnis ist, dass du diesen Prozessen nicht hilflos ausgeliefert bist. Du hast dich als Persönlichkeit nicht grundlegend verändert, wenn es mal nicht läuft; oft hat sich lediglich dein hormonelles Gleichgewicht verschoben. Sobald du verstehst, wie diese biochemischen Rädchen ineinandergreifen, kannst du die Initiative übernehmen. Wer lernt, seine eigene Biologie zu lesen und zu beeinflussen, hält den Schlüssel in der Hand, um sein Befinden und seine Leistungsfähigkeit auf ein völlig neues Level zu heben.

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Dienstag 08:00 - 18:00
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