07/09/2026
Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt ist schockierend.
Fast 44 % für die AfD sind erschreckend.
Nach so einem Wahlergebnis kann sich schnell ein Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit einstellen. Das dürfen wir nicht einfach hinnehmen.
Denn: Gemeinsam sind wir stärker. Und gemeinsam können wir unsere Selbstwirksamkeit zurückgewinnen. Was Du tun kannst:
1. Lass Deine Gefühle zu – und sprich darüber.
Wut, Enttäuschung, Sorge oder Angst sind völlig verständlich. Such Dir Menschen, mit denen Du darüber sprechen kannst. Freund, Familie – oder Menschen, die sich ähnlich engagieren wie Du.
Bei uns im Grünen Büro ist jeden Freitag Raum dafür. Komm vorbei, lass uns schnacken und gemeinsam Gedanken sortieren. Gemeinsam ist vieles leichter.
2. Engagier Dich vor Ort.
Such Dir eine Initiative, einen Verein oder eine Gruppe, die für Vielfalt, Offenheit und ein gutes Miteinander steht. Geh zu einer Veranstaltung. Lern Menschen kennen. Oder pack direkt mit an.
Es tut gut, Teil einer Gemeinschaft von Menschen zu sein, die etwas bewegen wollen.
3. Misch Dich ein.
Wenn Du menschenfeindliche Parolen oder abwertende Sprüche hörst, widersprich. Du musst niemanden überzeugen und solltest Dich niemals selbst in Gefahr bringen.
Aber ein ruhiges „Das sehe ich anders“ kann wichtig sein. Auch für all diejenigen, die gerade danebenstehen und vielleicht selbst nicht wissen, was sie sagen sollen.
4. Zeig Haltung – und Solidarität.
Wenn Menschen wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion, Behinderung oder sexuellen Identität angegriffen oder ausgegrenzt werden, lass sie spüren: Ihr gehört dazu. Wir sehen Euch. Wir stehen an Eurer Seite.
Solidarität kann ganz konkret sein: sich neben jemanden stellen, Unterstützung anbieten, Betroffene zu Wort kommen lassen oder einfach deutlich machen, dass Ausgrenzung bei uns keinen unwidersprochenen Platz bekommt.
5. Bleib im Gespräch.
Nicht jede Diskussion muss gewonnen werden. Und manche vielleicht auch gar nicht geführt werden.
Aber wenn wir miteinander im Gespräch bleiben, bleiben wir im Austausch. Wir sehen den Menschen hinter einer anderen Meinung – und vielleicht bringen wir auch jemanden zum Nachdenken