LWLSPD-Fraktion

LWLSPD-Fraktion Die LWLSPD gehört zu den mitgliederstärksten Kommunalfraktionen der SPD in NRW. Sie ist das Gesicht der Sozialdemokratie in Westfalen-Lippe.

Der 28-köpfigen Fraktion gehören 13 Frauen und 15 Männer sowie weitere sachkundige Bürgerinnen und Bürger an. Die LWLSPD-Fraktion ist die kommunalpolitische Vertretung der Sozialdemokratie in der Landschaftsversammlung (LV) des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Sie berät die gesamte politische Arbeit in der LV und fasst für ihre Mitglieder nach Maßgabe ihres Fraktionsstatuts verbindliche Besc

hlüsse. Der Fraktion gehören 34 LV-Mitglieder und elf sachkundige Bürger:innen an. Fraktionsvorsitzender ist Karsten Koch (Kreis Warendorf). Seine Stellvertreter:innen sind Martina Schnell (Bochum), Ulla Ecks (Kreis Gütersloh) und Holm Sternbacher (Bielefeld). Die SPD stellt mit Andreas Suermann (Kreis Höxter) den 2. stellvertretenden Vorsitzenden der Landschaftsversammlung und zudem vier Ausschussvorsitzende. Im Landeshaus in Münster, dem Zentrum der LWL-Verwaltung, unterhält die LWLSPD-Fraktion ihre hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle. Anneli Hegerfeld-Reckert (Kreis Steinfurt) ist die Fraktionsgeschäftsführerin.

Die LWLSPD-Fraktion hat sich heute intensiv mit dem Gemeindefinanzierungsgesetz 2027 und den finanziellen Rahmenbedingun...
03/09/2026

Die LWLSPD-Fraktion hat sich heute intensiv mit dem Gemeindefinanzierungsgesetz 2027 und den finanziellen Rahmenbedingungen für den LWL-Haushalt 2027 befasst. Der Befund bleibt ernüchternd: Die Städte, Gemeinden und Kreise in Westfalen-Lippe - und damit auch der LWL - befinden sich in einer dramatischen Finanzlage, die ihre politischen Handlungsspielräume immer weiter einschränkt.

Die Erhöhung des Verbundsatzes im GFG 2027 auf 23,5 Prozent ist zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung. Angesichts vielerorts nicht mehr auszugleichender kommunaler Haushalte löst das Land NRW damit jedoch keines der grundlegenden Probleme.

Beim LWL steigen vor allem die Aufwendungen für gesetzlich übertragene soziale Aufgaben wie die Eingliederungshilfe und Hilfen zur Pflege weiter an. Dabei handelt es sich nicht um freiwillige Leistungen. Sie sichern Rechtsansprüche, gesellschaftliche Teilhabe und ein Leben in Würde. Solange Bund und Land diese Ausgaben nicht dauerhaft mitfinanzieren, müssen die Kommunen die wachsenden Kosten über die Landschaftsumlage tragen.

Nach aktuellem Stand müssen die 27 Kreise und kreisfreien Städte in Westfalen-Lippe im kommenden Jahr bei einem Hebesatz von 18,6 Prozent rund 3,72 Milliarden Euro Landschaftsumlage zahlen. Das Schaubild zeigt, wie sich diese Belastung auf die einzelnen Städte und Kreise verteilt.

Der LWL kann dieses strukturelle Finanzierungsproblem nicht lösen. Er muss sich jedoch seiner Verantwortung stellen. Deshalb stehen wir für sparsames Wirtschaften, die Überprüfung von Strukturen und klare Prioritäten.

Für die gilt: Wir stehen fest an der Seite unserer Mitgliedskörperschaften. Wir werden den LWL-Haushalt kritisch, sorgfältig und verantwortungsbewusst beraten. Die gesetzlich geschützten Rechte und notwendigen Leistungen für Menschen mit Behinderungen stehen für uns dabei niemals zur Disposition.
Zugleich fordern wir von Bund und Land endlich eine auskömmliche Finanzierung der sozialen Aufgaben. Die kommunale Familie darf mit den steigenden Sozialausgaben nicht länger alleingelassen werden.


03/09/2026

Wir haben Post aus Berlin bekommen. Der Brief der Bundessozialministerin zeigt, dass die Positionierung der LWLSPD in konkrete Politik mündet und das Leben für Menschen mit Behinderung besser machen kann.




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Heute geht’s wieder los! Für rund 6.100 Schüler an den 35 Förderschulen des LWL ebenso wie an den Regelschulen. Wir wüns...
02/09/2026

Heute geht’s wieder los! Für rund 6.100 Schüler an den 35 Förderschulen des LWL ebenso wie an den Regelschulen. Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Schuljahr, Freude am Lernen, neue Erfahrungen und viele kleine und große Erfolgserlebnisse. Und weil Schule nicht für alle ohne Unterstützung funktioniert, braucht es oft Menschen, die Kinder und Jugendliche verlässlich durch den Schulalltag begleiten.

Roland Spieß, Sprecher der im Schulausschuss sagt: „Gerade für Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf ist verlässliche Begleitung wichtig. Die Diskussion um mehr Poollösungen bei der Schulassistenz verfolgen wir sehr genau. Sie können sinnvoll sein, dürfen aber nicht dazu führen, dass der individuelle Bedarf eines Kindes aus dem Blick gerät. Diese wichtige Unterstüzung darf am Ende keine reine Sparfrage werden.“

Allen Schüler:innen und allen, die sie im Schulalltag begleiten, wünschen wir ein gutes neues Schuljahr!

80 Jahre NRW, ein großes Fest beim   in Münster und jede Menge los an den Ständen der Landschaftsverbände LWL und LVR so...
01/09/2026

80 Jahre NRW, ein großes Fest beim in Münster und jede Menge los an den Ständen der Landschaftsverbände LWL und LVR sowie der demokratischen Landtagsfraktionen.

Am Stand der traf unser Fraktionsmitglied Stephan Brinktrine nicht nur den -Spitzenkandidaten Jochen Ott, sondern auch zahlreiche SPD-Landtagsabgeordnete und SPD-Kandidat:innen für die Landtagswahl 2027.
Im Mittelpunkt der Gespräche: die finanzielle Lage der kommunalen Familie. Städte, Kreise und Landschaftsverbände stehen massiv unter Druck. Für uns als hat deshalb Priorität, dass auch das Land NRW für eine verlässliche finanzielle Grundlage sorgt, damit vor Ort weiterhin gestaltet werden kann.

In diesem Jahr feiert nicht nur NRW 80. Geburtstag, sondern auch der westfälische Provinziallandtag 200-jähriges Jubiläum. Daran zeigt sich,
wie tief kommunale Verantwortung in unserer Geschichte verankert ist. Um als kommunale Familie auch in Zukunft gut aufgestellt zu sein, erwarten wir von der nächsten Landesregierung mehr Unterstützung als bisher!

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Seit heute ist Patrick Bürger Erster Landesrat und Kämmerer des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Seine neue A...
01/09/2026

Seit heute ist Patrick Bürger Erster Landesrat und Kämmerer des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Seine neue Aufgabe begann mit einer feierlichen Amtseinführung.

Wir gratulieren herzlich und wünschen ihm viel Erfolg, gute Entscheidungen und stets das richtige Gespür für die großen Herausforderungen, die es in Westfalen Lippe zu meistern gilt.

Mit einem Augenzwinkern gab es von der -Fraktion deshalb eine Music Boxing Machine für Taktgefühl, Energie, gute Beats und immer den richtigen Rhythmus – ob bei den Finanzen, im politischen Alltag oder als schwungvollen Ausgleich zwischendurch.

Alles Gute, Patrick! Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.




Abb.1: Martina Schnell (stellv. Fraktionsvorsitzende der LWLSPD-Fraktion), Eva Irrgang (Vors. der Landschaftsversammlung), Patrick Bürger, Dr. Georg Lunemann (Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe)
Abb.2: Das Team der LWLSPD-Fraktion, Martina Schnell (stellv. Fraktionsvorsitzende der LWLSPD-Fraktion) und Patrick Bürger

Politik interessiert Dich nicht nur – Du willst mittendrin sein, mitdenken und mitgestalten?Bei der   erwartet Dich ein ...
27/08/2026

Politik interessiert Dich nicht nur – Du willst mittendrin sein, mitdenken und mitgestalten?

Bei der erwartet Dich ein vielseitiger Job rund um politische Themen, Kommunikation und Organisation. Spannende Aufgaben, neue Herausforderungen und jede Menge Raum, Dich einzubringen, gehören bei uns dazu.

Wenn Du Lust hast, gemeinsam mit uns etwas zu bewegen, freuen wir uns auf Deine Bewerbung!

Faire Chancen für Gelsenkirchen – auch bei den kommunalen FinanzenZu einem intensiven Informationsaustausch traf sich un...
19/08/2026

Faire Chancen für Gelsenkirchen – auch bei den kommunalen Finanzen

Zu einem intensiven Informationsaustausch traf sich unser LWLSPD-Vorsitzender Karsten Koch mit Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Andrea Henze im Hans-Sachs-Haus.

Im Mittelpunkt standen die Situation der Stadt Gelsenkirchen, aktuelle LWL-Themen sowie insbesondere die Finanzierung der Eingliederungshilfe und die Belastung der Kommunen durch die Landschaftsumlage.

Gerade der Vergleich zwischen Gelsenkirchen und Münster zeigt, dass wir über mehr Verteilungsgerechtigkeit sprechen müssen: Städte mit geringerer eigener Steuerkraft und großen sozialen Herausforderungen erhalten höhere Schlüsselzuweisungen. Plötzlich ist Gelsenkirchen reicher als Münster. Finanzielle Ausgleichsleistungen dürfen nicht dazu führen, dass ein Teil des Ausgleichs über die Landschaftsumlage wieder abgeschöpft wird.

Zugleich steigen die Kosten der Eingliederungshilfe weiter. Für die LWLSPD ist klar: Die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen darf nicht von der Finanzkraft einzelner Kommunen abhängen. Bund und Land müssen sich stärker und dauerhaft an der Finanzierung beteiligen.

Karsten Koch: „Gleiche Chancen für Menschen brauchen auch faire Chancen für ihre Städte. Gerade Kommunen wie Gelsenkirchen müssen die finanziellen Spielräume behalten, um Bildung, Quartiere, Infrastruktur und sozialen Zusammenhalt zu stärken.“

Wir danken Andrea Henze für den offenen Austausch und werden diese Themen gemeinsam weiter voranbringen.

Andrea Henze SPD Gelsenkirchen

18/08/2026

Was macht einen Ort zum Lieblingsort? Für Sigrid Reihs sind es in Schwerte gleich mehrere Plätze, die für sie etwas Besonderes ausmachen.
In unserer Sommerserie nimmt sie uns mit zu historischen Orten, zur Rohrmeisterei, die sich vom ehemaligen Industriezentrum zur Event- und Kulturstätte entwickelt hat, und natürlich an die Ruhr. Dort treffen Sport und Erholung aufeinander – und mitten in der Stadt entsteht eine kleine Oase zum Abschalten.
Das mach Schwerte heuta aus: geprägt von Geschichte und Wandel, aber auch von viel Grün und Lebensqualität.



Die Kommunen stemmen immer mehr aus eigener Kraft, während das Land zurückbleibt.Die Kreise und kreisfreien Städte finan...
17/08/2026

Die Kommunen stemmen immer mehr aus eigener Kraft, während das Land zurückbleibt.

Die Kreise und kreisfreien Städte finanzieren den LWL über die Landschaftsumlage. Wie viel sie zahlen müssen, richtet sich nach ihren Umlagegrundlagen und dem jährlichen Hebesatz.

Die Umlagegrundlagen werden durch zwei Größen bestimmt: die kommunale Steuerkraft und die Schlüsselzuweisungen des Landes.

Unsere Auswertung für Westfalen-Lippe zeigt für den Zeitraum 2016 bis 2026:

⚪ Kommunale Steuerkraft: +63,6 %

🔴 Schlüsselzuweisungen des Landes: +57,0 %

🔵 Umlagegrundlagen insgesamt: +61,7 %

Damit ist die kommunale Steuerkraft um 6,6 Prozentpunkte stärker gestiegen als die Schlüsselzuweisungen. Die Finanzierungsbasis des LWL wird also relativ stärker von den eigenen Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden getragen.

Das ist politisch bedeutsam: Während insbesondere die sozialen Ausgaben des LWL für die Eingliederungshilfe weiter steigen, müssen die Kommunen diese Aufgaben zunehmend aus ihrer eigenen Steuerkraft finanzieren. Geld, das vor Ort dann für Schulen, Straßen, Sport, Kultur, Investitionen, Digitalisierung oder Klimaschutz fehlt.

Die NRW-Landesregierung darf sich aus ihrerr Verantwortung nicht zurückziehen. Wenn die Schlüsselzuweisungen mit der Entwicklung der kommunalen Steuerkraft und der sozialen Belastungen nicht Schritt halten, lässt das Land die kommunale Familie im Stich.

Inklusion und soziale Teilhabe sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Ihre Finanzierung darf nicht immer weiter nach unten durchgereicht werden. Das Land muss die Kommunen endlich strukturell und verlässlich entlasten.

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