LWLSPD-Fraktion

LWLSPD-Fraktion Die LWLSPD gehört zu den mitgliederstärksten Kommunalfraktionen der SPD in NRW. Sie ist das Gesicht der Sozialdemokratie in Westfalen-Lippe.

Der 28-köpfigen Fraktion gehören 13 Frauen und 15 Männer sowie weitere sachkundige Bürgerinnen und Bürger an. Die LWLSPD-Fraktion ist die kommunalpolitische Vertretung der Sozialdemokratie in der Landschaftsversammlung (LV) des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Sie berät die gesamte politische Arbeit in der LV und fasst für ihre Mitglieder nach Maßgabe ihres Fraktionsstatuts verbindliche Besc

hlüsse. Der Fraktion gehören 34 LV-Mitglieder und elf sachkundige Bürger:innen an. Fraktionsvorsitzender ist Karsten Koch (Kreis Warendorf). Seine Stellvertreter:innen sind Martina Schnell (Bochum), Ulla Ecks (Kreis Gütersloh) und Holm Sternbacher (Bielefeld). Die SPD stellt mit Andreas Suermann (Kreis Höxter) den 2. stellvertretenden Vorsitzenden der Landschaftsversammlung und zudem vier Ausschussvorsitzende. Im Landeshaus in Münster, dem Zentrum der LWL-Verwaltung, unterhält die LWLSPD-Fraktion ihre hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle. Anneli Hegerfeld-Reckert (Kreis Steinfurt) ist die Fraktionsgeschäftsführerin.

30/05/2026
30/05/2026

Unser Chancenabend war ein Abend voller Begegnungen, guter Gespräche und neuer Perspektiven. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, was Politik in herausfordernden Zeiten leisten muss: Orientierung geben, Vertrauen stärken und Chancen sichtbar machen.

Für uns als -Fraktion war es ein besonderer Auftakt für ein weiterentwickeltes Format, das verbindet und Mut macht. Danke an alle, die diesen Abend mit ihren Gedanken, ihrer Offenheit und ihrer Energie bereichert haben.

Mehr inhaltliche Informationen sind auf unserer Website zu finden.



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30/05/2026

In ihrer Keynote „Wie können wir Politik neu denken?“ stellte Prof. Dr. Maren Urner die Frage, was Menschen wirklich dazu bringt, ihr Denken und Handeln zu verändern.
Ihr Ausgangspunkt: Entscheidungen sind nie rein rational. Die Trennung zwischen Hirn und Herz greift zu kurz. Menschen entscheiden mit dem Kopf, aber nie ohne Gefühle. Wer Politik gestalten will, muss deshalb verstehen, was Menschen bewegt, verunsichert oder ermutigt.

Maren Urner verband diese Überlegung mit den großen Krisen unserer Zeit. Am Beispiel globaler CO₂-Emissionen und planetarer Belastungsgrenzen zeigte sie: Das Wissen ist da, die Folgen sind sichtbar und trotzdem verändert sich vieles zu langsam. Fakten allein reichen nicht. Entscheidend ist, welche Bilder, Gefühle und Geschichten mit Veränderung verbunden werden.

Drei Gedanken zog sie daraus für ein dynamischeres politisches Denken: Lagerdenken überwinden, „WOFÜR statt WOGEGEN“ fragen und neue Geschichten erzählen. Politik muss raus aus dem reinen Gegeneinander und deutlicher machen, welche Zukunft sie gestalten will.

Unser Fraktionsvorsitzender Karsten Koch fasste den Impuls so zusammen: „Maren Urner hat uns einen klaren Auftrag mitgegeben: Politik muss Menschen erreichen, ohne ihnen einfache Antworten vorzugaukeln. Wir müssen besser erklären, welche Veränderung wir wollen und wofür. Als LWLSPD-Fraktion stehen wir für Zusammenhalt, Teilhabe und eine Demokratie, die Vertrauen schafft.“



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Der Kommunalempfang ist jetzt der Chancenabend. Nicht, weil Bewährtes nicht mehr trägt, sondern weil die Fragen größer g...
29/05/2026

Der Kommunalempfang ist jetzt der Chancenabend. Nicht, weil Bewährtes nicht mehr trägt, sondern weil die Fragen größer geworden sind. Was braucht Politik jetzt, wenn gesellschaftlicher Druck wächst, viele Bürger:innen verunsichert sind und Kommunen immer stärker gefordert werden?

Für uns als -Fraktion ist klar: Gerade in diesen Zeiten muss Sozialdemokratie sich selbst reflektieren, Orientierung geben, Verlässlichkeit zeigen und Räume für neue Antworten öffnen. Der Chancenabend steht deshalb für das, was uns antreibt: zuhören, verbinden, Verantwortung übernehmen und Chancen dort möglich machen, wo Politik den Alltag der Menschen konkret berührt.

Unser Fraktionsvorsitzender Karsten Koch eröffnete den Abend mit der Frage, welche Chancen Politik im bietet. Hendrik Bollmann, MdB und Sprecher der AG Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen der SPD-Bundestagsfraktion, sprach darüber, wie Kreise und Kommunen für die Zukunft gestärkt werden können.

Einen besonderen Impuls setzte Prof. Dr. Maren Urner, Neurowissenschaftlerin, Bestseller-Autorin und Professorin für Nachhaltige Transformation an der FH Münster mit ihrer Keynote. Wie können wir Politik neu denken? Und die Antwort war schnell völlig klar formuliert: Wir MÜSSEN es und es geht um das WOFÜR! Was verbindet uns, wofür stehen wir und warum sollten wir nicht mit dem WOGEGEN argumentieren.

In der anschließenden Podiumsdiskussion ging es um das zentrales Thema unserer Zeit: Was macht erfolgreiche Demokratie aus, wie kommunizieren wir unsere Inhalte und erreichen wir damit auch die Menschen? Moderiert wurde die Runde von unserer Fraktionsgeschäftsführerin Raika Sophie Makus.

Unser Chancenabend stand somit für unseren Anspruch: Wir wollen gesellschaftliche Verunsicherung nicht kleinreden, sondern sie ernst nehmen. Wir wollen auch zeigen, dass Sozialdemokratie gerade jetzt gute Antworten hat – kommunal verankert, klar in der Haltung und offen für neue Denkweisen und Antworten.



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Heute gibt’s im Innenhof des Landhauses eine Abkühlung: Die  -Fraktion und unsere Betriebsgruppe laden alle Kolleginnen ...
29/05/2026

Heute gibt’s im Innenhof des Landhauses eine Abkühlung: Die -Fraktion und unsere Betriebsgruppe laden alle Kolleginnen im Haus auf ein Eis ein.

Es gibt natürlich unser traditionelles SPD-Eis und weitere fruchtige Sorten für den sommerlichen Geschmack. Unser Partner ist wie seit vielen Jahren der EISMANN aus Münster, der uns zuverlässig mit guter Laune und der nötigen Abkühlung versorgt.

Kommt gern vorbei, holt euch noch bis 15 Uhr ein Eis und gönnt euch einen kurzen Moment Pause. 🍦



Aus dem Kommunalempfang wird der Chancenabend.Viele Jahre lang stand unsere wichtigste Netzwerkveranstaltung für Verläss...
28/05/2026

Aus dem Kommunalempfang wird der Chancenabend.

Viele Jahre lang stand unsere wichtigste Netzwerkveranstaltung für Verlässlichkeit, starke Gespräche, kommunalen Zusammenhalt und die enge sozialdemokratische Verankerung in Westfalen-Lippe.

Und genau darauf bauen wir weiter auf. Wir wollen aber auch zeigen: Sozialdemokratie lebt davon, sich weiterzuentwickeln, neue Herausforderungen anzunehmen und sich niemals auf Erfolgen auszuruhen.

Der Chancenabend steht für unser Selbstverständnis, Veränderung als Möglichkeit zu begreifen. Denn gerade die kommunale Ebene ist der Ort, an dem Chancen ganz konkret entstehen – für Familien, gute Arbeit, sozialen Zusammenhalt, kulturelle Vielfalt und ein starkes Westfalen-Lippe.

Wir wollen Bewährtes bewahren und gleichzeitig offen bleiben für neue Ideen, neue Perspektiven und neue Antworten auf die Fragen unserer Zeit.

Wir freuen uns auf viele gute Impulse und Gespräche beim Chancenabend der LWLSPD-Fraktion.

📍 Freitag | 18 Uhr
📍 LWL-Landeshaus Münster

Wer immer funktioniert, stellt die eigene Gesundheit oft zu lange hinten an.Zum Women’s Health Day macht die  -Fraktion ...
28/05/2026

Wer immer funktioniert, stellt die eigene Gesundheit oft zu lange hinten an.
Zum Women’s Health Day macht die -Fraktion deutlich: Frauengesundheit beginnt nicht erst in der Arztpraxis. Sie beginnt dort, wo Frauen Warnsignale ernst nehmen, Zeit für Vorsorge finden, über Beschwerden sprechen können und Unterstützung bekommen, bevor aus Belastung Krankheit wird.

Viele Frauen tragen Verantwortung in Familie, Beruf, Pflege, Ehrenamt und Alltag. Gerade deshalb bleiben eigene Beschwerden, Erschöpfung oder psychische Belastungen oft zu lange unausgesprochen. Das darf nicht zur stillen Normalität werden.

„Frauen kümmern sich oft um vieles und viele, aber zu selten um sich selbst. Deshalb brauchen wir Strukturen, die ermutigen, entlasten und den Zugang zu Beratung, Vorsorge und Hilfe leichter machen. Frauengesundheit ist eine Frage von Selbstfürsorge, Prävention, guter Versorgung und sozialer Verantwortung“, betont Petra Herrmann-Kopp, Vorsitzende der Gleichstellungskommission im LWL.

Heute tagte erstmals die Gleichstellungskommission des LWL in der 16. Legislaturperiode. Geleitet wurde die Sitzung von ...
27/05/2026

Heute tagte erstmals die Gleichstellungskommission des LWL in der 16. Legislaturperiode. Geleitet wurde die Sitzung von unserem -Fraktionsmitglied Petra Herrmann-Kopp als Kommissionsvorsitzende.

Im Mittelpunkt standen die Schwerpunkte der Gleichstellungsarbeit bis 2030: Vereinbarkeit, Frauen in Führung, Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt sowie Digitalisierung und KI.

„Für uns ist Gleichstellung ein zentrales politisches Thema. Sie ist erreicht, wenn Frauen nicht mehr stärker erklären, aushalten, organisieren oder zurückstecken müssen als andere. Gleichstellung muss im Alltag spürbar werden: im Beruf, in der Familie, in der Kultur, im Sport und überall dort, wo Menschen Gesellschaft mitgestalten“, erklärt Heike Pente, Fraktionssprecherin der LWLSPD-Fraktion.
Der LWL trägt hier besondere Verantwortung: als Arbeitgeber und als Leistungsträger für Jugend, Schule, Soziales Psychiatrie, Maßregelvollzug und Kultur. Wir werden diese Arbeit als LWLSPD-Fraktion klar und verbindlich begleiten.



Zum Austausch über die Zukunft der Eingliederungshilfe traf sich die LWLSPD-Fraktion mit Vertreterinnen und Vertretern d...
26/05/2026

Zum Austausch über die Zukunft der Eingliederungshilfe traf sich die LWLSPD-Fraktion mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW im LWL-Landeshaus. Klar wurde: Die Lage ist ernst. Kosten steigen, Verfahren werden aufwendiger, Schnittstellen zu Pflege und Gesundheit bleiben schwierig, kommunale Haushalte geraten weiter unter Druck.

„Wer Teilhabe verspricht, aber die Rechnung bei Kommunen und Landschaftsverbänden ablädt, handelt politisch unehrlich. Wenn Bund und Land ihre Rolle nicht sauber klären, zahlen am Ende die Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Trotzdem bleibt unser Anspruch klar: Teilhabe sichern, Verfahren verbessern und Lösungen entwickeln, die im Alltag ankommen“, erklärte unser Fraktionsvorsitzender Karsten Koch.

Denn Eingliederungshilfe ist kein freiwilliger Zuschuss, sondern ein gesetzlicher Anspruch auf Teilhabe. Sie richtet sich nach dem individuellen Bedarf von Menschen mit Behinderung und lässt sich deshalb nicht einfach politisch herunterdimmen. Wenn der Bundeskanzler steigende Ausgaben in der Eingliederungs- und Jugendhilfe als „so nicht länger akzeptabel“ bezeichnet, zeigt das vor allem, wie verkürzt diese Debatte geführt wird. Sozialverbände haben diese Sparlogik zu Recht scharf zurückgewiesen.

Das eigentliche Problem liegt in der Konstruktion: Der Bund setzt den Rechtsrahmen, das Land NRW organisiert die Zuständigkeiten, die Landschaftsverbände setzen die Leistungen um – bezahlt wird ein erheblicher Teil über die kommunale Ebene. Der LWL kann diese Schieflage nicht allein lösen. Er kann Verfahren prüfen, Bürokratie abbauen und Angebote wirksamer organisieren. Doch bei der Finanzierungsfrage sind auch Bund und Land gefragt.




Foto:
Christian Woltering (Vorsitzender Arbeitsausschuss Hilfen für Menschen mit Behinderung der LAG FW), Alexander Engel (Diakonie RWL), Verena Domay (AWO WW), Hendrik Hoffjann (Paritätischer NRW) sowie unsere Vertreter:innen der LWLSPD-Fraktion

Seit 77 Jahren gibt das Grundgesetz unserer Demokratie ihr Fundament. Es schützt die Freiheit und die Grundrechte jedes ...
23/05/2026

Seit 77 Jahren gibt das Grundgesetz unserer Demokratie ihr Fundament. Es schützt die Freiheit und die Grundrechte jedes einzelnen Menschen – und stellt an den Anfang einen Satz, der bis heute Maßstab politischen Handelns ist: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Dieser Satz ist Auftrag. Für den Staat, für die Politik und für uns alle.
Denn Demokratie bleibt nur stark, wenn Menschen sie ernst nehmen, verteidigen und mit Leben füllen. Sie braucht Respekt vor anderen Meinungen, den Mut zum Widerspruch und die Bereitschaft, sich einzumischen.

Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten rauer werden, demokratische Institutionen angegriffen und Grenzen des Sagbaren bewusst verschoben werden, zeigt sich: Ein starker verfassungsrechtlicher Rahmen ist unverzichtbar. Aber er wirkt nur, wenn Menschen für seine Werte einstehen.

Dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern seit 1949 im Grundgesetz steht, war kein Zufall. Es war das Ergebnis klarer Haltung und großer Beharrlichkeit. Die Frauen auf dem Foto – Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Helene Weber und Helene Wessel – haben deutlich gemacht: Gleiche Rechte werden nicht geschenkt. Sie müssen erkämpft, verteidigt und mit Leben gefüllt werden.

Für uns als -Fraktion ist klar: Demokratie lebt vom Schutz der Grundrechte, vom Mitmachen und vom Streit um das bessere Argument. Der Blick zurück zeigt, was auch heute gilt: Es braucht klare Stimmen, Verantwortung und Mut.





Abbildungen:
1. Das Original des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland (DBT/Sylvia Bohn)
2. Bestand Erna Wagner-Hehmke Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, v.l.n.r.:
Helene Wessel, Zentrumspartei (1898-1969), Helene Weber, CDU (1881-1962), Frieda Nadig, SPD (1897-1970), Elisabeth Selbert, SPD (1896-1986)

Adresse

Freiherr-vom-Stein-Platz 1
Münster
48147

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 14:00

Telefon

+49251591244

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