AfA Sachsen-Anhalt Arbeitsgemeinschaft für Arbeit der SPD

AfA Sachsen-Anhalt Arbeitsgemeinschaft für Arbeit der SPD Die AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeit) ist die größte und älteste Arbeitsgruppe in der SPD. 2023 begehen wir den 50 Geburtstag der Arbeitsgemeinschaft.

Wir beschäftigen uns mit Arbeitsmarkt Politik und wollen die Arbeitnehmer vertreten.

15/08/2026

Die AfA in der SPD fordert, dass die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren erhalten bleibt. Sie ist kein Privileg, sondern die Anerkennung für eine lebenslange Arbeitsleistung! Wer 45 Jahre lang in die Sozialkassen eingezahlt hat, hat sich den Ruhestand ohne finanzielle Abzüge verdient und erarbeitet.

Unsere Empfehlung im Mansfelder Land 👍
07/08/2026

Unsere Empfehlung im Mansfelder Land 👍

Metal-Sänger, Betriebsrat und Landtagskandidat: Aick Pietschmann vereint scheinbare Gegensätze. Der 39-jährige Sozialdemokrat aus Langeneichstädt kämpft für gute Arbeit, bessere Bildung und eine Region, die auch für kommende Generationen lebenswer...

26/07/2026
13/07/2026
19/06/2026
13/06/2026

Klare Haltung für soziale Sicherheit und Beschäftigtenschutz

Der Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) Sachsen-Anhalt hat auf seiner heutigen Sitzung eine deutliche Position bezogen: Reformen dürfen nicht auf Kosten von Beschäftigten und sozialen Standards gehen. In einem aktuellen Beschluss fordert die AfA alle Vertreterinnen und Vertreter der SPD in Parteigremien, der Bundesregierung sowie in der Landesregierung Sachsen-Anhalt dazu auf, sich mit Nachdruck für den Erhalt sozialer Errungenschaften einzusetzen.

Reformen ja – Sozialabbau nein

Angesichts aktueller politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen wird der Ruf nach Reformen lauter. Die AfA Sachsen-Anhalt erkennt die Notwendigkeit von Anpassungen ausdrücklich an. Gleichzeitig macht sie unmissverständlich klar: Veränderungen dürfen nicht zu einem Abbau von Arbeitnehmerrechten, sozialer Absicherung oder fairen Arbeitsbedingungen führen.

Gerade in Zeiten des Wandels sei es entscheidend, Stabilität für Beschäftigte zu gewährleisten und soziale Sicherheit nicht zur Verhandlungsmasse zu machen. Der Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist aus Sicht der AfA kein Hindernis für Fortschritt, sondern eine grundlegende Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Verantwortung der SPD in Regierungsverantwortung

Die AfA richtet ihren Appell bewusst an alle SPD-Vertreterinnen und -Vertreter auf unterschiedlichen politischen Ebenen. Ob in Berlin oder in Sachsen-Anhalt – überall dort, wo politische Entscheidungen getroffen werden, müsse die SPD ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden.

Dies bedeutet konkret:
• Klare Positionierung gegen den Abbau von Arbeitnehmerrechten
• Aktives Eintreten für Tarifbindung und gute Arbeitsbedingungen
• Schutz bestehender sozialer Sicherungssysteme
• Stärkung von Mitbestimmung und Beschäftigtenschutz

Die AfA erwartet, dass diese Grundsätze nicht nur programmatisch vertreten, sondern auch in konkreten politischen Entscheidungen sichtbar werden.

Soziale Gerechtigkeit als Kern sozialdemokratischer Politik

Für die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit Sachsen-Anhalt steht fest: Soziale Gerechtigkeit ist und bleibt das Herzstück sozialdemokratischer Politik. Wer Reformen gestaltet, muss dies mit Blick auf die Menschen tun, die täglich arbeiten und zum gesellschaftlichen Wohlstand beitragen.

Die AfA wird sich weiterhin aktiv in die politische Debatte einbringen und darauf hinwirken, dass soziale Standards nicht ausgehöhlt, sondern gestärkt werden. Denn eine gerechte Arbeitswelt ist die Grundlage für eine starke Gesellschaft.

Modernisierung bedeutet nicht Sozialabbau 10.06.2026 | Treffen der Bundesregierung mit Gewerkschaften und Arbeitgebern i...
13/06/2026

Modernisierung bedeutet nicht Sozialabbau

10.06.2026 | Treffen der Bundesregierung mit Gewerkschaften und Arbeitgebern im Kanzleramt

Zum bevorstehenden Treffen der Bundesregierung mit Gewerkschaften und Arbeitgebern im Kanzleramt erklärt unsere Bundesvorsitzende:

„Deutschland braucht einen wirtschaftlichen Aufbruch – aber dieser wird nicht durch Sozialkürzungen, den Abbau von Arbeitnehmerrechten oder neue Belastungen für die breite Mehrheit der Beschäftigten erreicht. Sozialkürzungen schaffen keinen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Gegenteil: Wer glaubt, man könne Wachstum herbeisparen, hat die Ursachen der wirtschaftlichen Schwäche nicht verstanden. Die aktuellen Debatten über Einschnitte bei sozialen Leistungen und arbeitsrechtlichen Standards gehen deshalb in die falsche Richtung. Gewerkschaften kritisieren zu Recht, dass Fragen der sozialen Gerechtigkeit in den Reformüberlegungen bislang zu kurz kommen.

Stattdessen müssen wir kurzfristig die Binnennachfrage stärken. Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen spürbare Entlastungen bei Lebensmittelpreisen, Mieten und Energiekosten statt zusätzliche Belastungen. Wer mehr Kaufkraft schafft, stärkt zugleich Handel, Handwerk und Industrie. Das ist der schnellste Weg, die Konjunktur zu beleben.

Gleichzeitig müssen wir die strukturellen Herausforderungen unseres Industriestandortes entschlossen angehen: wettbewerbsfähige Energiepreise, eine moderne Infrastruktur, weniger Bürokratie, mehr öffentliche und private Investitionen sowie eine aktive Industriepolitik für die Transformation. Darüber wird zu Recht intensiv diskutiert.

Für die AfA ist klar: Es darf kein Rasieren von Arbeitnehmerrechten geben. Gute Arbeit, Tarifbindung, Mitbestimmung und soziale Sicherheit sind keine Wachstumsbremsen, sondern ein Standortvorteil. Voraussetzung für sozialen Frieden. Deutschland war immer dann erfolgreich, wenn wirtschaftliche Stärke und sozialer Zusammenhalt gemeinsam gedacht wurden.

Ja, wir müssen unseren Sozialstaat modernisieren, damit er leistungsfähig, gerecht und zukunftsfest bleibt. Aber Modernisierung bedeutet nicht Sozialabbau. Es geht darum, Menschen Sicherheit in Zeiten des Wandels zu geben und Chancen für Aufstieg und Teilhabe zu schaffen.

Ich erwarte von einem Bundeskanzler, dass er unsere Gesellschaft zusammenhält – statt alle Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen. Die Rente muss sicher bleiben, die Gesundheitsversorgung effizient werden und die Pflege verlässlich. Das ist das Sozialstaatsversprechen. Privilegierungen gehören abgeschafft. Jede und jeder muss sich am Gemeinwohl entsprechend beteiligen.“

Adresse

Bürgelstraße 1
Magdeburg
39104

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von AfA Sachsen-Anhalt Arbeitsgemeinschaft für Arbeit der SPD erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen