Infoladen bleibt

Infoladen bleibt Wir, dass sind junge und nicht mehr ganz so junge ArbeiterInnen, Studenten, SchülerInnen und Arbeitslose mit einer sozialrevolutionären Orientierungen.

Infoladen/ Soziale Zentrum stellt sich vor:
Unser Projekt entstand 2008 mit der Eröffnung des Infoladens, einer zu einem symbolischen Preis angemieteten Ladenfläche, welche wir in Eigenregie sanierten. Das heißt, aus unserer Sicht sollte es weder arm noch reich geben und alle sollten menschenwürdig leben können. Und da wir wissen, dass diese Ideale in einem System, welches auf Egoismus und Gier ba

siert nicht zu verwirklichen sind, streben wir die Überwindung des Kapitalismus,wie aller anderen Formen von Ausbeutung und Unterdrückung an. Wir kämpfen für eine klassenlose und herrschaftsfreie Gesellschaft. Mit dem Infoladen/ sozialen Zentrum haben wir einen (geschützten) Raum geschaffen, frei von rassistischen und sexistischen Vorurteilen und Verhalten, frei von kommerziellen Gewinninteressen, in dem sich Menschen auch mit schmalen Geldbeutel treffen und ihr Feierabendbier/ -cola/ -brause genießen können. Seit 2008 haben wir dutzende soziale und kulturelle Aktivitäten, wie Konzerte oder das seit über 10 Jahren stattfindene „Stadtfeld Sommerfest“ auf die Beine gestellt, verschiedenste politische Veranstaltungen, zu Themen wie Antifaschismus, Frauenpolitik und -praxis, Umwelt, Imperialismus, (internationalen) Klassenkämpfen und vieles mehr organisiert. Darüber hinaus versuchen wir die Klassensolidarität durch proletarische Selbsthilfe zu stärken. Darum gibt es jeden Mittwoch von 16.00- 18.00 Uhr eine VoKü (Volksküche)- warmes Essen gegen Spende oder für Umme- bei der auch eine Sozialberatung angeboten wird. Jeden Donnerstag findet von 16.00- 18.00 Uhr eine Rechtsberatung statt. Jeden Sonntag kann mensch im Infoladen von 12.00- 14.00 Uhr für einen schmalen Taler frühstücken. Alle diese Aktivitäten finden selbstorganisiert statt- ArbeiterInnen helfen ArbeiterInnen!!! Und natürlich versuchen wir auch die Unterdrückten und Ausgebeuteten anderer Länder in ihren Kämpfen und ihrer Selbstorganisation zu unterstützen, internationale Solidarität zu üben. Ein praktisches Beispiel dafür, neben den Protesten auf der Straße, ist das Anbieten von zapatistischen Kaffee gegen Spende im Infoladen, um die sozialistischen Kooperativen in Chiapas/Mexiko zu stärken und sie unabhängiger vom Weltmarkt zu machen. Durch die Aufteilung der Erlöse aus dem Kaffeeverkauf profitieren alle: die Bäuer*innen, die Kooperative und die zapatistische Bewegung als Ganzes. Die Bäuer*innen erhalten ein Einkommen und für die Kooperativen werden gemeinsame Anschaffungen und Bauprojekte möglich. Außerdem unterstützen wir die BDS (Boycott, Deinvest, Sunction) Kampagne, gegen die Apartheit in Palästina. Dass heist bis zum Ende der israelischen Besatzung werden in den besetzten Gebieten gefertigte Waren von uns boykottiert. Darüber hinaus vertreiben wir Informationsmaterial- Zeitungen, Bücher und Flyer- zu verschiedensten Thema aus klassenkämpferischer Sicht, welche den Propagandakampanen der bürgerlichen Medien entgegen wirken und Aufklärung schaffen sollen. Wir verstehen den Infoladen/soziales Zentrum also als einen Ort des Zusammenkommens von Menschen aus der ArbeiterInnenklasse, als einen Ort an dem sozialrevolutionäre Initiativen und Klassenkämpfe von unten entstehen. So war und ist auch der Infoladen selbst Gegenstände konkreter Klassenkämpfe. Durch einen Vermieter- und Verwaltungswechsel im Jahr 2016, war die Existenz des Ladens bedroht. Der bis dahin bestehende Mietvertrag ist 2018 auslaufen. Eine Räumung und damit das Aus für den Infoladen konnte aber nicht zuletzt durch den gemeinsamen Widerstand der Menschen die im sozialen Zentrum aktiv sind verhindert werden. Durch Kundgebungen, Demos, dutzenden Informationsveranstaltungen in verschiedenen Städten und mehreren „Besuchen“ bei der Verwaltung in Magdeburg und den neuen Besitzern in Berlin, konnte diese davon „überzeugt“ werden das Objekt im Jahr 2019 wieder abzustoßen. Dieses Beispiel zeigt, kämpfen lohnt sich. Gemeinsam kämpfen- werdet aktiv! Wenn auch ihr Probleme mit eurem Chef oder Vermieter habt, wenn die Zwangsräumung eurer Wohnung droht, wenn euer Strom abgestellt werden soll oder schon wurde, wenn ihr Stress mit Justiz und Bullerei habt, oder euch aktiv an Klassenkämpfen beteiligen wollt, kommt im Infoladen vorbei! Und wir leisten gemeinsam Widerstand! Nutzt die von uns aufgebauten Selbsthilfeprojekte und unterstützt eurerseits andere Menschen in Notsituationen! Spendet für den Infoladen und werdet selber aktiv! ArbeiterInnensolidarität stärken! Gegen die Diktatur der Banken und Konzerne! Für Frieden, Freiheit, Sozialismus!

Am 08.02.26  versammelten sich rund 30 Antifaschist:innen, um Frank Böttcher zu gedenken, der am 08.02.1997 ermordet wur...
09/02/2026

Am 08.02.26 versammelten sich rund 30 Antifaschist:innen, um Frank Böttcher zu gedenken, der am 08.02.1997 ermordet wurde.
Frank war erst 17 Jahre alt. Er wurde getötet, weil er Punk war.

Kein Vergeben. Kein Vergessen.

Sonntag, den 8.2.2026, um 15.00 Uhr am Haupteingang Westfriedhof! KEIN VERGESSEN- KEIN VERGEBEN!!!
02/02/2026

Sonntag, den 8.2.2026, um 15.00 Uhr am Haupteingang Westfriedhof! KEIN VERGESSEN- KEIN VERGEBEN!!!

11/12/2025
So wie in den vergangenen Jahren, möchten wir auch in diesem Jahr die Gewalttaten, die uns Frauen und Mädchen widerfahre...
23/11/2025

So wie in den vergangenen Jahren, möchten wir auch in diesem Jahr die Gewalttaten, die uns Frauen und Mädchen widerfahren sind, sichtbar machen.
Hierzu zählt weiterhin eine Vielzahl an sexuellen Übergriffen, Körperverletzungen bis hin zum vollendeten Femizid.

Wir bitten euch zu beachten, dass diese 16 Taten nur die gemeldeten und polizeilich angezeigten Fälle sind und nur einen geringen Teil der tatsächlichen Ubergriffe auf uns Frauen abbilden. Die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher.

Die meisten Übergriffe bleiben ungemeldet und werden nicht angezeigt, da viele Betroffene wissen, dass die Erfolgschancen auf eine Festnahme oder gar Verurteilung des Täters gering sind. Zudem kommt oftmals & verständlicherweise, Angst und Misstrauen vor der Polizei selbst hinzu, die Betroffene davon abhält Taten anzuzeigen.

Hört Betroffenen daher zu, glaubt ihnen, organisiert euch & bildet Banden!

Ein paar Impressionen vom HipHop im Infoladen.Uns dank geht an alle Acts und unseren BesucherInnen die den Infoladen zum...
21/11/2025

Ein paar Impressionen vom HipHop im Infoladen.
Uns dank geht an alle Acts und unseren BesucherInnen die den Infoladen zum beben gebracht haben.

heute im kiez entdeckt. Aktionswoche für die politischen Gefangenen Elias Rodriguez und Casey Goonan!
04/11/2025

heute im kiez entdeckt. Aktionswoche für die politischen Gefangenen Elias Rodriguez und Casey Goonan!

Am Samstag den 15.11.2025 ist es wieder soweit! Hip-Hop im Infoladen! 18:00Uhr ist Einlass, also sagt euren Freundinnen ...
01/11/2025

Am Samstag den 15.11.2025 ist es wieder soweit!
Hip-Hop im Infoladen!
18:00Uhr ist Einlass, also sagt euren Freundinnen und Freunden bescheid und lasst uns gemeinsam mit dem Kopf nicken.

INSUMISAS – Die Unbeugsamen
Datum: Samstag, 18. Oktober 2025
Zeit: 17 Uhr
Ort: Infoladen Stadtfeld / Alexander-Puschkin-...
11/10/2025

INSUMISAS – Die Unbeugsamen

Datum: Samstag, 18. Oktober 2025
Zeit: 17 Uhr
Ort: Infoladen Stadtfeld / Alexander-Puschkin-Str. 20, 39108 Magdeburg

INSUMISAS erzählt vom mutigen Widerstand sahrauischer Frauen gegen die marokkanische Besatzung der Westsahara seit 1975. Der Film zeigt anhand persönlicher Geschichten und animierter Sequenzen, wie die Frauen Gewalt, Repression und Entrechtung erleben.

Gesprächsgast: Saleh Mustafa, Vertretung der Frente Polisario in Deutschland (von den UN anerkannte, legitime Vertretung des sahrauischen Volkes).

Vertreibung
1975 „übergibt“ die spanische Kolonialmacht ihre Kolonie Westsahara an Marokko und Mauretanien. Das Militär beider Länder dringt in die Westsahara ein und ein Großteil der sahrauischen Bevölkerung wird in die Wüste getrieben und flieht vor den Na**lm- und Phosphorbomben hinter die algerische Grenze. Dort entstehen mitten in der Wüste große Flüchtlingslager, die bis heute bestehen und die seit 50 Jahren von Hilfsorganisationen mit allem Lebensnotwendigen versorgt werden.

Besatzung
1979 schließt Mauretanien Frieden mit der Frente Polisario, daraufhin annektiert Marokko das gesamte übrige Land. Die Westsahara ist nun von Nord nach Süd geteilt. (s. Abb.) Im Westen befinden sich die von Marokko besetzten Gebiete, im Osten das von Frente Polisario verwaltete Gebiet, geteilt durch einen 2700 km langen verminten Wall, das längste Minenfeld der Welt. Die Sahrauis sind abgeschnitten von den wirtschaftlich ertragreichen Regionen ihres Landes. Seit Jahrzehnten wird ein UN-Referendum über den Status der Westsahara, mit einer Stimmoption für die Selbstbestimmung und Unabhängigkeit, verhindert.

Menschenrechtsverletzungen
Diskriminierungen, Repressalien und Einschüchterungen sind die täglichen Erfahrungen der Sahrauis in dem von Marokko besetzten Territorium der Westsahara. Jegliche politische Betätigung oder Äußerung wird unterbunden. Menschen verschwinden, werden eingesperrt, gefoltert, isoliert. Besonders betroffen sind die Frauen. Sie spielen eine zentrale Rolle im Kampf um die Selbstbestimmung und sind damit die bevorzugten Ziele der Repressionen.

08/10/2025

Adresse

Alexander-Puschkin-Straße 20
Magdeburg
39108

Öffnungszeiten

Dienstag 16:00 - 20:00
Mittwoch 16:00 - 18:00
Donnerstag 16:00 - 20:00
Freitag 18:00 - 22:00
Sonntag 11:00 - 14:00

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