Autonome Hochschulgruppe Magdeburg

Autonome Hochschulgruppe Magdeburg Autonome Hochschulgruppe Magdeburg - antifaschistisch, außerparlamentarisch, antikapitalistisch.

24/07/2013

Die AHG macht seit letztem Jahr Dauerpause.

Wie ihr bereits bemerkt habt, ist die AHG sie vergangenem Jahr inaktiv. Die ehemaligen Mitglieder haben sich verschiedenen anderen politischen und gesellschaftlichen Projekten zugewandt, die ihnen momentan lohnenswerter oder wichtiger erscheinen – oder einfach mehr Spaß versprechen. Politik ist schl...

21/06/2012

Transparent und Flugblatt-Verteilung an der Mensa

Unser (bereits vor mehreren Wochen veröffentlichter) Text, der sich mit Veganismus im Allgemeinen und ganz besonders in ...
03/06/2012

Unser (bereits vor mehreren Wochen veröffentlichter) Text, der sich mit Veganismus im Allgemeinen und ganz besonders in den Hochschulmensen befasst.

Tierische Produkte sind für die meisten Menschen unserer Gesellschaft fester Bestandteil der täglichen Ernährung. Laut Agrarmarkt Informations GmbH hat die deutsche Bevölkerung im Jahre 2009 durchschnittlich über 60kg Fleisch pro Person konsumiert 1. Die Folgen dieses unreflektierten Konsumverhalten...

19/01/2012

Warum Naziaufmärsche verhindert werden müssen

Seit 1990 starben in Deutschland mehr als 180 Menschen durch Gewalttaten mit neonazistischem Hintergrund. Viele mehr wurde schwer verletzt und stark traumatisiert. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher. Allem Anschein nach haben dabei auch noch deutsche Sicherheitsbehörden ihre Finger mit im Spiel, Stichwort NSU und Verfassungsschutz. Erschreckend bleibt die Erkenntnis: Ich muss die Sache selber in die Hand nehmen und was tun! Am Anfang steht die Frage: Was tun?

Jedes Jahr wird Magdeburg von viel zu vielen menschenverachtenden Arschlöchern heimgesucht, die jammernd über ihre Niederlage durch die Stadt ziehen. (Das ein großer Teil von denen auch noch da bleibt ist ein anderes, aber auch sehr dringendes Problem.). Neonazistisches Gedankengut ist nicht zu verharmlosen und auch kein öffentlicher Raum zu bieten. Faschistisches Gedankengut ist auf die physische Vernichtung der Gegner*innen ausgelegt und will die bestehende Gesellschaft unter dem Prinzip der Blutsgemeinschaft totalisieren. Dazu sind alle Mittel recht. Teilnehmer*innen von Neonazidemonstrationen sind auf gar keinen Fall Demokraten*innen, die ihr Recht auf Demonstration wahrnehmen. Sie sind höchst gefährliche, politisch organisierte Gewalttäter*innen.

Dabei verbreiteten sie nicht nur schlechte Laune, sondern schaffen sich auch noch Öffentlichkeit, (um ihrer Sache willen, selbstverständlich nicht als politische Individuen.) Die Neonazis wollen am 14.Januar aber nicht nur die Öffentlichkeit erreichen und ihre politische Stärke aufzeigen, sondern sich auch als politische Alternative anbiedern. Neonazidemonstrationen generell haben noch viele weitere Funktionen, die nicht zu unterschätzen sind. Sie dienen den organisierten Neonazis dazu Strukturen zu festigen und neue Kontakte aufzubauen. Sie dienen der Festigung der kollektiven Identität, in der der Einzelne nichts gilt. Für Neulinge sind sie eine Art Initiationsritus, der durch das öffentliche Bekenntnis zur noch tieferen Verstrickung in die Szene führt. Außerdem wollen sie ihre Aktions- und Bewegungsstärke nach innen und außen beweisen. Noch lose Nazi-Cliquen sollen in bestehende Bewegungsnetzwerke integriert werden. Die Einübung und Stabilisierung „soldatischer Männlichkeit“ und paramilitärischer Verhaltensweisen schafft gehorsame Untertanen*innen der schlimmsten Sorte.

11/01/2012

14. Januar 2012: Naziaufmarsch verhindern! - Infoveranstaltung am 12.01.2012

Wie in den vergangen Jahren wollen am 14. Januar 2012 wieder N***s aus dem gesamten Bundesgebiet durch Magdeburg marschieren. Zum Anlass nehmen sie die Zerstörung Magdeburgs im Rahme der militärischen Zerschlagung Nazideutschlands. Nicht nur wir haben damit ein massives Problem und rufen dazu auf, den Aufmarsch zu verhindern: Neofaschisten und ihrer menschenverachtenden Ideologie, deren Kern die Ungleichwertigkeit von Menschen ausmacht, sollte grundsätzlich kein öffentlicher Raum geboten werden. Zum anderen versucht die sogenannte „Initiative gegen das Vergessen“ die revisionistische Umdeutung der deutschen Geschichte weiter voranzutreiben, indem der historische Kontext der Zerstörung Magdeburgs ausgeblendet wird.

Eine Vielzahl von Gruppen ruft für den 14. Januar zu unterschiedlichen Aktionen auf:

"BlockierenMD"
Bündnis von Antifaschist*innen aus Magdeburg und Umgebung, dem auch die AHG angehört. Ziel ist es, den Naziaufmarsch durch Blockaden des zivilen Ungehorsams zu verhindern.

"Entschlossen Handeln"
Unter dem Motto „Faschismus heißt Krieg! Naziaufmarsch verhindern!“ mobilisieren die Antifaschistische Aktion Burg und die DKP zu einer antifaschistischen Demonstration am 14. Januar. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Hauptbahnhof.

Auch die Gruppe „Zusammen Kämpfen“ ruft zur Blockade des Naziaufmarsches auf.

Auch 2012 wird es wieder eine sogenannte „Meile der Demokratie“ geben. Diese belegt zwar mit dem Breiten Weg einen symbolträchtigen Teil der Innenstadt, trägt aber nicht zur Verhinderung des Naziaufmarsches bei und beschränkt sich darauf die herrschenden Zustände zu feiern.

Damit ihr bei soviel unterschiedlichen Konzepten und Aufrufen nicht den Überblick verliert, gibt es am 12. Januar um 18.00 Uhr in Raum 2.08 in Gebäude 151 (Brandenburger Str. 9) eine Infoveranstaltung. Dort gibt es genauere Infos zu den unterschiedlichen Aktionen und zudem die Möglichkeit, sich einer Bezugsgruppe anzuschließen.

11/01/2012

Endlich sind wir auch auf Facebook online!

Ihr findet hier aktuelle Infos zu unseren Veranstaltungen, Texten und Aktivitäten. Nachlesen könnt ihr das natürlich auch alles auf unserem Blog:
http://http://ahgmd.blogsport.eu/

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