Max-Planck-Institut für Chemie

Max-Planck-Institut für Chemie Max-Planck-Institut für Chemie,
Grundlagenforschungsinstitut: Erdsystemforschung Ziel ist ein integrales Verständnis der chemischen Prozesse im Erdsystem.

Das Max-Planck-Institut für Chemie erforscht das System Erde und chemische Prozesse der Atmosphäre sowie die Wechselwirkungen zwischen Luft, Wasser, Erde und Mensch. Derzeit sind etwa 320 Mitarbeiter in vier Abteilungen und weiteren Gruppen am Institut beschäftigt. Die Wissenschaftler experimentieren nicht nur im Labor, sondern sammeln auch Proben und Daten auf Forschungsreisen mithilfe von Flugze

ugen, Schiffen und Messfahrzeugen. Ergänzt werden die praktischen Arbeiten durch mathematische Modelle, welche chemische, physikalische und biologische Prozesse und Veränderungen von der molekularen bis zur globalen Ebene simulieren. Vorläufer unseres Instituts ist das 1912 in Berlin-Dahlem eröffnete Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie. Es wurde 1949 in die neu gegründete Max-Planck-Gesellschaft übernommen und als Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz neu aufgebaut. Zu Ehren unseres ehemaligen Direktors und Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft Otto Hahn trägt das Institut den Zweitnamen Otto-Hahn-Institut. Abteilung Atmosphärenchemie
Die Forschungsschwerpunkte in der Abteilung Chemie der Atmosphäre (Prof. Dr. Jos Lelieveld) konzentrieren sich auf Ozon und andere Photooxidantien in der Atmosphäre, ihre chemischen Reaktionen und globalen Kreisläufe. Die Untersuchungen erfordern äußerst empfindliche Messungen von Vorprodukten des Ozons, von wichtigen Zerfallsprodukten der Kohlenwasserstoffe und von Radikalen, um chemische Reaktionsketten charakterisieren zu können. Diese Prozesse werden durch kinetische und photochemische Messungen im Labor, durch in situ- und Fernerkundungsmessungen untersucht. Weitere Aktivitäten umfassen die Entwicklung numerischer Modelle zur Beschreibung meteorologischer und chemischer Prozesse in der Atmosphäre, um die komplexen atmosphärischen Wechselwirkungen zu simulieren. Die Modelle werden durch intensive Feldmessungen am Boden, von Schiffen, Flugzeugen und Satelliten aus überprüft. Abteilung Partikelchemie
Die Abteilung Partikelchemie von Prof. Dr. Stephan Borrmann, ist eine gemeinsame Forschungsgruppe des Max-Planck-Instituts für Chemie und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie befasst sich mit der Erforschung der chemischen und physikalischen Prozesse, die die Entstehung von Wolken bestimmen (Wolkenbildergalerie). Der Einfluss von Wolken und Aerosolpartikeln auf das Klima gehören zu den noch unzureichend verstandenen klimarelevanten Prozessen. Wolken in großer Höhe (polare Stratosphärenwolken) spielen darüber hinaus eine bedeutende Rolle bei der Ozonzerstörung über den Polen. Um die Bildung von Wolken bzw. Wolkenkondensationskeimen aus Aerosolpartikeln zu untersuchen, werden Aerosol- und Wolkenparameter wie chemische Zusammensetzung, Größenverteilung, Ladung usw. gemessen. Hierzu werden sowohl Laborexperimente wie auch bodengestützte und flugzeuggetragene Feldmessungen durchgeführt. Bei der Bestimmung der chemischen Zusammensetzung werden vor allem massenspektrometrische Methoden eingesetzt, bei der Messung der Größenverteilung optische Partikelzähler und elektrostatische Klassifizierer. Im vertikalen Windkanal am Institut für Physik der Atmosphäre der Johannes Gutenberg-Universität Mainz besteht zudem die Möglichkeit, einzelne Wolkentröpfchen auszuschweben und ihre dynamischen Eigenschaften zu untersuchen. Abteilung Multiphasenchemie
Die Abteilung Multiphasenchemie (PD Dr. Ulrich Pöschl) untersucht chemische Reaktionen, Transportvorgänge und Umwandlungen zwischen verschiedenen Phasen bzw. Zuständen der Materie wie Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen. Solche Prozesse sind sowohl für die Erdsystem- und Klimaforschung als auch für die Lebens- und Gesundheitswissenschaften von Bedeutung. Forschungsschwerpunkte sind biologische und organische Aerosole, Aerosol-, Wolken- und Niederschlags-Wechselwirkungen, Atmosphären-Oberflächen-Austauschprozesse sowie der Einfluss von Luftschadstoffen auf Proteine und Allergien. Mit Hilfe von Laborexperimenten, Feldmessungen und Modelsimulationen arbeiten die Forscher daran, den Ablauf von Multiphasenprozessen und ihre Auswirkungen von der molekularen bis zur globalen Ebene aufzuklären. Abteilung Klimageochemie
Die Abteilung Klimageochemie (Prof. (ETH Zürich) Dr. Gerald H. Haug) befasst sich mit den Prozessen und Interaktionen des Klima-, Ozean-, und Atmosphärensystems von geologischen bis hin zu jährlichen Zeitskalen. Das Klimasystem ist charakterisiert durch zahlreiche Rückkopplungsprozesse und Schwellenwerte. Zu diesen internen Rückkopplungen gehören Änderungen in den Wechselwirkungen zwischen Ozean und Atmosphäre, der Wärmetransport des Ozeans, das ozeanische Nährstoffreservoir und die biologische Produktivität, die große Auswirkungen auf die atmosphärische Treibhausgaskonzentration hat. Zur Zeit gibt es am Institut vier weitere wissenschaftliche Arbeitsgruppen: Die Minerva-Gruppe von Dr. Yafang Cheng untersucht Wechselwirkungen von Aerosolen und die regionale Luftqualität. Dr. Mikhail Eremets analysiert Materie unter extrem hohem Druck. Dr. Kathryn Fitzsimmons nutzt Lössböden als Klimaarchiv. Die Gruppe Satellitenfernerkundung um Prof. Dr. Thomas Wagner analysiert Satellitenspektren, um auf tropo- und stratosphärische Spurengase zurückzuschließen.

🌿 Nur noch eine Woche, dann ist es soweit! Wir sind bereit für den 24. Mainzer Wissenschaftsmarkt (WIMA) 2026 von Wissen...
05/09/2026

🌿 Nur noch eine Woche, dann ist es soweit! Wir sind bereit für den 24. Mainzer Wissenschaftsmarkt (WIMA) 2026 von Wissen im Herzen von Mainz!

🗓️ 12.–13. September 2026
📍 Platz der Mainzer Republik, Mainz
⏰ Sa: 10:00–18:00 Uhr | So: 12–18 Uhr

Das diesjährige Thema: Menschen und Regionen, und wir holen den Amazonas-Regenwald direkt nach Mainz! 🌳

Habt ihr euch schon mal gefragt:
❓ Was haben Pilze mit Wolken zu tun?
❓ Warum gibt es über dem Regenwald „fliegende Flüsse“?
❓ Wie funktioniert eigentlich eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde?

Unsere Fotoausstellung „Willkommen im Amazonas!“ entführt euch tief in den brasilianischen Regenwald – heiß, feucht und voller Leben: Tukanrufe 🦜, Brüllaffen 🐒 und das Summen von Millionen von Insekten 🦟. Über all dem ragt der 325 Meter hohe ATTO-Forschungsturm empor.

🔬 Besucht uns am MPIC-Stand in Zelt R3 und lernt die Wissenschaftler:innen hinter der Forschung kennen!

👉 Der Eintritt ist frei. Lassen Sie sich das nicht entgehen – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

📸 Foto: Uwe Kuhn, MPIC

Das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz sucht dich! Du hast eine abgeschlossene technische Ausbildung (z.B. Anlagenm...
26/08/2026

Das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz sucht dich!

Du hast eine abgeschlossene technische Ausbildung (z.B. Anlagenmechaniker:in SHK, Mechatroniker:in, Installateur:in, Heizungsbauer:in und Erfahrung in Wartung, Instandhaltung und Betrieb technischer Anlagen?

Dann bewirb dich bei uns als Installateur:in (m/w/d) in Vollzeit.

Bei uns erwartet dich ein spannendes Arbeitsumfeld mit rund 300 Kolleg:innen aus aller Welt und die Möglichkeit, in einem traditionsreichen Institut mit Zukunftsperspektive mitzuwirken.

Alle Infos zur Stelle findest du hier:
https://www.mpic.de/6075369/installateur?c=3559221

🏆 Glückwunsch an Michael Maskow! Er hat den Azubipreis 2026 der Max-Planck-Gesellschaft gewonnen. 🎉 Unsere Verwaltungsle...
19/08/2026

🏆 Glückwunsch an Michael Maskow! Er hat den Azubipreis 2026 der Max-Planck-Gesellschaft gewonnen. 🎉 Unsere Verwaltungsleiterin Ira Lemm überreichte ihm die Urkunde.

Ausbilder Stefan Viehl, der ihn nominiert hatte, lobte Michaels hohe Eigeninitiative.

Schon im ersten Lehrjahr betreute er beim Tag der Offenen Tür eine viel besuchte handwerkliche Station in der Institutswerkstatt.🔧

Später hatte Michael den Hut auf, als eine Fräsmaschine mit Digitalanzeige nachgerüstet wurde. Und die Anschaffung neuer Werkstattmaschinen bereitete er durch eigenständige Recherchen und Messebesuche fundiert vor.

Michaels Dank geht an seine Ausbilder Stefan Viehl und Frank Kunz sowie das ganze Werkstattteam für die super Lernatmosphäre.

Wir sind stolz auf dich, Michael! 👏

Fotos: Anne Reuter, Claudia Dolle, MPIC

🌿 Wir sind auf dem 24. Mainzer Wissenschaftsmarkt (WiMA) 2026 von Wissen im Herzen von Mainz dabei!🗓️ 12.-13. September ...
17/08/2026

🌿 Wir sind auf dem 24. Mainzer Wissenschaftsmarkt (WiMA) 2026 von Wissen im Herzen von Mainz dabei!

🗓️ 12.-13. September 2026
📍 Platz der Mainzer Republik, Mainz
Sa: 10-18 Uhr | So: 12-18 Uhr

Das diesjährige Thema: Menschen und Regionen – wir bringen den Amazonas-Regenwald nach Mainz. 🌳 Was haben Pilze mit Wolken zu tun? Warum gibt es „fliegende Flüsse“ über dem Regenwald?

Unsere Fotoausstellung „Willkommen im Amazonas!“ entführt euch tief in den brasilianischen Regenwald – heiß, feucht und voller Leben: Tukanrufe 🦜, Brüllaffen 🐒 und das Summen von Millionen von Insekten 🦟. Über all dem ragt der 325 Meter hohe ATTO-Forschungsturm empor.

🔬 Besucht uns am MPIC Stand in Zelt R3 und lernt die Wissenschaftler:innen hinter der Forschung kennen!

👉 Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Foto: Uwe Kuhn, MPIC

Rhodolithen, knollenartige Kalkstrukturen, die von Rotalgen gebildet werden, speichern die täglichen Meerwassertemperatu...
11/08/2026

Rhodolithen, knollenartige Kalkstrukturen, die von Rotalgen gebildet werden, speichern die täglichen Meerwassertemperaturen in der chemischen Zusammensetzung ihrer Wachstumsschichten! 🌡️📅

Doch das Auswerten der Knollen war bisher schwierig: Ihre verzweigte Form und ihr ungleichmäßiges Wachstum machen es schwer, einen eindeutigen zeitlichen Verlauf zu ermitteln. 🧩

Ein Team unter der Leitung von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und dem Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC) hat das Rätsel gelöst. 🔍💡 Sie kombinierten 3D-Röntgenbilder mit geochemischen Analysen und einem intelligenten Algorithmus.

Mit dieser Methode konnten sie anhand eines einzigen Rhodolithen aus dem zentralen Roten Meer die Wassertemperaturen an 133 Tagen nachzeichnen. 🌊🧬 Das Ergebnis: Die Werte stimmten nahezu perfekt mit den Daten der Messinstrumente vor überein. Die Knolle zeigte sowohl die saisonale Erwärmung als auch kurzfristige Schwankungen zuverlässig an. 📊🔥

Die Studie liefert den Machbarkeitsnachweis: Der Ansatz lässt sich künftig auf Rhodolithen anderer Regionen ausweiten. So entstehen hochauflösende Klimadaten über größere Gebiete und längere Zeitspannen.

Das hilft nicht nur dabei, das Klima der Vergangenheit genauer zu rekonstruieren, sondern auch die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf sensible marine Ökosysteme besser vorherzusagen.

Weitere Infos findet Ihr in unserer Pressemitteilung: https://www.mpic.de/6070344/taegliche-meerestemperaturen-aus-rotalgen-ablesen

Foto: Lucia Bravo

📸 Die Doktorandin Lena Li (JGU/ MPIC), Erstautorin der Studie, hält eine im Roten Meer entnommene Rhodolith-Probe in der Hand.

Habt ihr schon mal ein Tier gesehen, das eigentlich aus Tausenden von Tieren besteht? 🤔 Die Fotos zeigen eine Feuerwalze...
03/08/2026

Habt ihr schon mal ein Tier gesehen, das eigentlich aus Tausenden von Tieren besteht? 🤔 Die Fotos zeigen eine Feuerwalze, auch Pyrosom genannt.

Die Meeresbewohner sind unseren Forscher:innen als überraschender Beifang ins Netz gegangen, als sie an Bord des Forschungsschiffes Eugen Seibold in der Nähe der Galapagos-Inseln Proben von Foraminiferen, marinen Mikrofossilien, nahmen.

Feuerwalzen sind frei im Ozean schwebende Kolonien aus Tausenden winzigen Einzeltieren, die zusammen röhrenförmige, gallertartige Körper bilden. Sie ernähren sich von Plankton und sind für ihr starkes Leuchten im Dunkeln bekannt.

Auch wenn Feuerwalzen nicht das sind, wonach unsere Forscher:innen gesucht hatten, sind sie Zeichen dafür, dass der Ozean immer Überraschungen bereithält. Nachdem sie den Fund dokumentiert hatten, ließen sie die Kolonie wieder in den Ozean frei. 🌊

📍 In der Nähe der Galápagos-Inseln
🚢 RV Eugen Seibold
Photo: Gerald Haug, MPIC

27/07/2026

📢 𝐖𝐨𝐫𝐤𝐬𝐡𝐨𝐩 𝐀𝐧𝐧𝐨𝐮𝐧𝐜𝐞𝐦𝐞𝐧𝐭

Join us for the 𝟓𝐭𝐡 𝐀𝐧𝐧𝐮𝐚𝐥 𝐒𝐜𝐢𝐞𝐧𝐭𝐢𝐟𝐢𝐜 𝐖𝐨𝐫𝐤𝐬𝐡𝐨𝐩 𝐨𝐧 𝐂𝐥𝐢𝐦𝐚𝐭𝐞 𝐚𝐧𝐝 𝐀𝐭𝐦𝐨𝐬𝐩𝐡𝐞𝐫𝐞 𝐑𝐞𝐬𝐞𝐚𝐫𝐜𝐡 & 𝐈𝐧𝐧𝐨𝐯𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐢𝐧 𝐭𝐡𝐞 𝐄𝐚𝐬𝐭𝐞𝐫𝐧 𝐌𝐞𝐝𝐢𝐭𝐞𝐫𝐫𝐚𝐧𝐞𝐚𝐧 𝐚𝐧𝐝 𝐌𝐢𝐝𝐝𝐥𝐞 𝐄𝐚𝐬𝐭 (𝐄𝐌𝐌𝐄) 𝐫𝐞𝐠𝐢𝐨𝐧, 𝐭𝐚𝐤𝐢𝐧𝐠 𝐩𝐥𝐚𝐜𝐞 𝐨𝐧𝐥𝐢𝐧𝐞 𝐨𝐧 𝟐𝟓 𝐍𝐨𝐯𝐞𝐦𝐛𝐞𝐫 𝟐𝟎𝟐𝟔.

The workshop is open to scientists, researchers, students, and industry professionals working on climate change, air pollution, and related research and innovation in the EMME region.

Abstract submissions and registrations are 𝐧𝐨𝐰 𝐨𝐩𝐞𝐧.

🔗 For registration, abstract submission, and more information: https://emme-care.cyi.ac.cy/5th-annual-workshop-climate-and-atmosphere-research-innovation-in-the-eastern-mediterranean-middle-east-26-november-2025_post/?customize_changeset_uuid=1fc7a9ae-ef3c-4546-99df-e4403bcb7462

🧪 Praktikumsplatz am Max-Planck-Institut für Chemie!Vom 26. Oktober bis 06. November ist bei uns noch ein Praktikumsplat...
22/07/2026

🧪 Praktikumsplatz am Max-Planck-Institut für Chemie!

Vom 26. Oktober bis 06. November ist bei uns noch ein Praktikumsplatz frei! Schülerinnen und Schüler können bei uns hautnah miterleben, wie Forschung im Labor an einem internationalen Forschungsinstitut funktioniert.
Kennt ihr jemanden, der Lust hat? Dann gerne weitersagen! 🙌

📩 Alle Infos & Bewerbung: https://www.mpic.de/praktikum

🌍 Fast 2 Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr stehen mit der Belastung durch ultrafeine Partikel (UFP) in Zusammenha...
20/07/2026

🌍 Fast 2 Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr stehen mit der Belastung durch ultrafeine Partikel (UFP) in Zusammenhang. Das zeigt eine neue internationale Studie unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Chemie, des Cyprus Institute und der Universitätsmedizin Mainz.

Obwohl UFPs kleiner als 100 Nanometer sind, können sie in den Blutkreislauf gelangen und sogar das Gehirn erreichen. Anders als Feinstaub (PM2,5) gibt es für ultrafeine Partikel bislang in den meisten Ländern keine gesetzlichen Grenzwerte – obwohl sie ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen.
🔬 Die wichtigsten Ergebnisse:
• ⚠️ Rund 1,99 Millionen vorzeitige Todesfälle jährlich werden mit Ultrafeinstaub in Verbindung gebracht.
• ❤️ Etwa die Hälfte dieser Todesfälle ist auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen.
• 🗺️ Erstmals wurde eine globale hochauflösende Karte (1 km) der UFP-Belastung erstellt, die besonders hohe Risiken in Städten zeigt.

🚗 Rund 75 % der Belastung stammen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe – vor allem durch Verkehr, Industrie und Energieerzeugung.
💬 „Ultrafeine Partikel sind im wahrsten Sinne des Wortes ein blinder Fleck der Luftreinhaltepolitik. Mit unseren Daten können wir erstmals weltweit zeigen, wo die Belastung am höchsten ist und welche Quellen dafür verantwortlich sind“, sagt Prof. Dr. Jos Lelieveld.
Die Forschenden fordern eine routinemäßige Überwachung sowie verbindliche Grenzwerte. Dadurch könnte die Zahl der vorzeitigen Todesfälle weltweit um bis zu 45 % gesenkt werden.

Zur Pressemitteilung:

👉https://www.mpic.de/6028209/ultrafine-particles-in-the-air?c=3477744

Startseite Aktuelles Presse Pressemeldungen Ultrafeinstaub in der Luft Ultrafeinstaub in der Luft: Weltweite Studie zählt fast zwei Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr Erste globale, hochauflösende Kartierung zeigt, dass etwa die Hälfte der vorzeitigen Todesfälle durch Ultrafeinstaubversch...

🌳 Der Amazonas-Regenwald hat eine stillen Klimahelfer: seinen Boden. Dieser nimmt normalerweise in großen Mengen Isopren...
07/07/2026

🌳 Der Amazonas-Regenwald hat eine stillen Klimahelfer: seinen Boden. Dieser nimmt normalerweise in großen Mengen Isopren auf – ein Gas, das Pflanzen in gewaltigen Mengen freisetzen und das die Chemie unserer Atmosphäre mitbestimmt.
Während der rekordverdächtigen El-Niño-Dürre im Jahr 2023 brach diese Aufnahmekapazität ein, sie sank um den Faktor vier. Als die Bodenfeuchte unter 20 % fiel, stellten die für die Isoprenaufnahme verantwortlichen Mikroben ihre Arbeit praktisch ein. ⚠️

Die Folgen reichen weit über den Waldboden hinaus: Mehr Isopren in der Luft schwächt die Oxidationprozesse in der Atmosphäre und verlängert die Lebensdauer von Methan, einem starken Treibhausgas. 🌍

„Die Isoprenaufnahme im Boden reagierte plötzlich nicht mehr auf steigende Isoprenkonzentrationen“, sagt Erstautor Giovanni Pugliese vom Max-Planck-Institut für Chemie. Da El-Niño-Ereignisse immer häufiger und intensiver werden, wird das Verständnis dieser Rückkopplung immer wichtiger. 🔬

📖 Veröffentlicht in „Nature Communications Earth & Environment“.

📷: Dom Jack, MPIC

MPIC-Forscher Giovanni Pugliese bei der Arbeit an der Forschungsstation mitten im Amazonas-Regenwald.

👉Weitere Informationen findet ihr in der Pressemitteilung unter:

Startseite Aktuelles Presse Pressemeldungen Wetterextreme im Regenwald Wetterextreme im Regenwald mindern wichtige Rückkopplung zwischen Boden und Luft Extreme Dürren und Hitze verringern die Isoprene-Aufnahmefähigkeit des Bodens im Amazonas-Regenwald um den Faktor vier. Gleichzeitig führen sie ...

Adresse

Hahn-Meitner-Weg 1
Mainz
55128

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 14:00

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+4961313050

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