09/06/2018
Gestern haben Rechte, N***s, Schlechtmenschen und "Patrioten" den Kreisverband DIE LINKE Mainz/Mainz-Bingen aufgrund eines Posts des Vorsitzenden Tupac Orellana mit einem krassen, oft beleidigenden, in Teilen rechtsradikalen und in Teilen strafrechtlich relevanten Sh*tstorm überzogen.
Der Post richtete sich gegen die Instrumentalisierung des schrecklichen Verbrechens an Susanna B. zu rassistischen, asylanten- und geflüchtetenfeindlichen Zwecken und stellte klar: Wir Linken, aber auch generell wir Mainzer/innen werden eine solche Hetze nicht tolerieren und uns ihr mit aller Kraft entgegen stellen.
Hieraufhin veröffentlichten rechte Kommentatoren persönliche Informationen, und der Kreisverband bekam zahlreiche Morddrohungen per E-Mail.
Wir teilen die Trauer um Susanna!
Wir hoffen auf eine Auslieferung des Tatverdächtigen und auf eine schnellstmögliche juristische Aufarbeitung der Verbrechen!
Aber die Instrumentalisierung des Leids des Opfers und der Angehörigen für faschistoide Ziele können wir genausowenig hinnehmen wie die rechtsradikalen Reaktionen und die Drohungen der Faschisten!
Daher solidarisieren wir uns mit allen Betroffenen und rufen dazu auf, sich dem friedlichen Gedenken und Susanna und den Gegenprotesten gegen die Kundgebungen der Faschisten, der AfD und anderer rechter Gruppierungen anzuschließen.