06/06/2026
📢 Armut steigt – und die Politik schaut zu.
Die neue Entwicklung der Armutsquote in Rheinland-Pfalz ist ein Alarmsignal. Fast jede sechste Person im Land ist von Armut betroffen. Besonders hart trifft es ältere Menschen, Alleinerziehende und Alleinlebende. In Regionen wie Trier liegt die Armutsquote sogar deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Das ist kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen.
Die Linke Rheinland-Pfalz kritisiert, dass es der Landesregierung weiterhin an einem konsequenten Konzept zur Armutsbekämpfung fehlt. Seit Jahren werden die sozialen Verwerfungen größer, während bezahlbarer Wohnraum fehlt, die Preise steigen und viele Menschen trotz Arbeit kaum über die Runden kommen. Statt die soziale Infrastruktur auszubauen, fehlt es an Problembewusstsein und wirksamen Maßnahmen.
Gleichzeitig verschärft die Bundesregierung mit ihrem Reformwahn die Unsicherheit vieler Menschen. Wer Sozialleistungen kürzt, Druck auf Erwerbslose erhöht und soziale Sicherungssysteme immer weiter umbaut, bekämpft nicht Armut, sondern die Armen. Schon heute warnen Sozialverbände vor weiteren Einschnitten und den Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Dazu erklärt Rebecca Ruppert, Landesvorsitzende:
„Wenn immer mehr Menschen in Armut leben, während Vermögen und Gewinne weiter wachsen, dann ist das kein Versagen der Betroffenen, sondern ein Versagen der Politik. Rheinland-Pfalz braucht endlich eine Landesregierung, die Armut als soziale Krise begreift und entschlossen handelt. Und die Bundesregierung muss ihren Kurs des Sozialabbaus beenden. Wir brauchen höhere Löhne, armutsfeste Sozialleistungen, eine wirksame Mietpreisbremse und massive Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge. Soziale Gerechtigkeit fällt nicht vom Himmel – sie muss politisch erkämpft werden.“
Für Die Linke ist klar: Armut wird nicht in Pressekonferenzen besiegt, sondern durch politischen Druck von unten. Deshalb braucht es jetzt Widerstand gegen Sozialabbau und Kürzungspolitik.
✊ Gehen wir gemeinsam auf die Straße. Für soziale Sicherheit. Für bezahlbares Wohnen. Für gute Löhne. Für ein Rheinland-Pfalz, in dem niemand in Armut leben muss.