19/02/2022
Heute vor zwei Jahren wurden Ferhat Unvar, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Said Nesar Hashemi und Fatih Saraçoğlu aus rassistischen Motiven in Hanau ermordet.
Die Tat steht nicht für sich allein, sie ist Ausdruck eines systemischen Rassismus in unserem Land. Die mangelhafte Aufklärungsarbeit und der politische Versuch, einen rechtsextremen Terrorakt vorschnell als bedauerlichen Einzelfall zu framen, waren Ausdruck dessen und erinnern an den erschreckend nachlässigen Umgang der Behörden mit den Morden der Terrorzelle NSU oder den Drohungen des NSU 2.0.
Wir gedenken der Opfer des 19. Februars 2020, wünschen ihren Angehörigen weiterhin viel Kraft und dem laufenden Untersuchungsausschuss die Hartnäckigkeit, den Anschlag vollständig aufzuklären.