Mannheim Gegen Rechts

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08/07/2026

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Der Arbeitskreis „Stolpersteine für Mannheim“ wird am 14./15.… Arbeitskreis Stolpersteine für Mannheim braucht deine Unterstützung für Stolpersteine für die Familie Adler in Mannheim

28/06/2026
SCHÄNDUNG DES MAHNMALS FÜR DIE OPFER DER NS-ZWANGSSTERILISATIONAm Freitag, 29.5.2026 erreichte den Arbeitskreis NS-Justi...
30/05/2026

SCHÄNDUNG DES MAHNMALS FÜR DIE OPFER DER NS-ZWANGSSTERILISATION

Am Freitag, 29.5.2026 erreichte den Arbeitskreis NS-Justiz Mannheim die Nachricht, dass das Mahnmal für die Opfer der NS-Zwangssterilisation mit einer menschenfeindlichen Parole beschmiert wurde. Der Satz „Zwangssterilisierung ist ein Verbrechen“ war überschrieben mit “Zwangssterilisierung ist KEIN Verbrechen”.

Die oder der Unbekannte ist offenbar der Meinung, dass es nicht verwerflich sei, andere Menschen zu bewerten und auszusortieren, ihnen eigene Kinder zu verbieten, sie zu verletzen, ihren Körper und ihre Seele zu verstümmeln.

Das ist keine geistlose Schmiererei, sondern eine Verhöhnung den über 1900 Opfer in Mannheim, die in der NS-Zeit aufgrund des rassistischen sog. Erbgesundheitsgesetzes von 1933 gegen ihren Willen unfruchtbar gemacht wurden.

Das städtische Mahnmal steht seit 13 Jahren abwechselnd an Orten der zahlreichen beteiligten Institutionen. Aktuell steht es vor der AOK. Es war bisher keinen solchen menschenfeindlichen eugenischen Provokationen ausgesetzt. Dass Gedenkstätten immer wieder geschändet werden, ist Realität.

Die Tat ist ein Angriff auf eine antifaschistische, demokratische Erinnerungskultur. Sie zeigt ebenso, dass es einen großen Bedarf an Aufklärungs- und Erinnerungsarbeit gibt.

„Überrascht sind wir nicht. Aber wütend. Und erst recht entschlossen, weiter zu machen“ erklärten Mitglieder des Arbeitskreises NS-Justiz e.V., die das wandernde Mahnmal als Gedenkstätte betreuen. Der Verein hat Anzeige erstattet, ebenso die Stadt Mannheim. Die AOK hat die Schmiererei nach bekannt werden am selben Tag gründlich beseitigt. Der Künstler Enver Enli hatte die Schändung als erster bemerkt, dokumentiert und Alarm geschlagen.
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EINLADUNG ZUM 17. KONGRESS DES BÜNDNISSES MANNHEIM GEGEN RECHTSAm kommenden Sonntag, 10. Mai, findet im Studio Werkhaus ...
26/04/2026

EINLADUNG ZUM 17. KONGRESS DES BÜNDNISSES MANNHEIM GEGEN RECHTS

Am kommenden Sonntag, 10. Mai, findet im Studio Werkhaus des Nationaltheaters in der Mozartstraße 9-11 bereits der 17. Kongress des Bündnisses „Mannheim gegen Rechts“ statt. Thema ist in diesem Jahr das Motto „Wir wagen eine andere Welt“.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses wollen sich mit Utopien und gelebter Solidarität beschäftigen; nicht nur als theoretisches Gedankenspiel, sondern ganz konkret: Wie kann eine andere, solidarische Welt aussehen? Wie kann man sie in sein Umfeld integrieren und wo wird sie heute schon gelebt? Gerade in Zeiten des massiven Rechtsrucks, des Anwachsens des Rechtspopulismus und sich verschärfender Krisen sollen Vernetzungen gestärkt und Mut gemacht werden, Utopien auch im Alltag zu leben.

Der Kongress beginnt mit einem Vortrag um 10 Uhr mit Prof. Dr. Torsten Bewernitz vom Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt. Seine dortige Professur umfasst die Schwerpunkte „Gesellschaftliche Transformationsprozesse und kollektives Handeln in der Sozialen Arbeit“. Sein Vortrag auf dem Kongress steht unter dem Thema „Mit Utopie aus der Krise der Solidarität“. Anschließend stellen sich Organisationen und Initiativen vor, die bereits solidarische Projekte leben und damit Utopien ein Stück näher an die Realität bringen.

In einer an das gemeinsame Mittagessen anschließenden Workshop-Phase ab 14 Uhr bis etwa 16 Uhr wird dazu eingeladen, selbst aktiv zu werden.

Der Kongress richtet sich an Menschen, die das Bündnis „Mannheim gegen Rechts unterstützen und an alle interessierten solidarischen Personen aus der Zivilgesellschaft. Es wird um vorherige Anmeldung per E-Mail an [email protected] gebeten. Die Veranstaltung kostet keinen Eintritt. Für Essen und Getränke ist gesorgt, Spenden zur Abdeckung der Kosten sind herzlich willkommen. Die Veranstaltungsräume sind barrierearm zugänglich.

DGB MANNHEIM RUFT AUF ZU DEMO UND KUNDGEBUNG ZUM TAG DER ARBEIT DIESES JAHR AM ALTEN MESSPLATZ „Erst unsere Jobs, dann e...
24/04/2026

DGB MANNHEIM RUFT AUF ZU DEMO UND KUNDGEBUNG ZUM TAG DER ARBEIT
DIESES JAHR AM ALTEN MESSPLATZ

„Erst unsere Jobs, dann eure Profite“- unter diesem Motto ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gemeinsam mit seinen Mitgliedsgewerkschaften am 1. Mai 2026 bundesweit zu Kundgebungen auf. In Mannheim finden Demo und Kundgebung in diesem Jahr erstmals nördlich des Neckars statt: auf dem Alten Messplatz sammeln sich die Gewerkschafter*innen ab 10 Uhr und starten um 10:30 Uhr den Demonstrationszug, der über die Lange Rötterstraße durch die Neckar-stadt-Ost führt und über die Käfertaler Straße dann zum Alten Messplatz zurückkehrt.

Die anschließende Kundgebung wird gegen 11:30 Uhr durch den DGB-Kreisvorstand eröffnet. Anders als in den Vorjahren wird keine klassische Hauptrede zu erwarten sein. Vielmehr kommen zahlreiche Stimmen aus den Betrieben zu Wort, die die gewerkschaftlichen Themen mit lokalem Bezug und der Realität in der Mannheimer Betriebslandschaft aufgreifen und nahbar machen: „Arbeitsplätze geraten unter Druck, Standorte wer-den verlagert, soziale Sicherheit wird infrage gestellt, all das ist für die Kolleg*innen in Mannheim hautnah spürbar“, verweist der DGB Kreisvor-sitzende Ralf Heller auf die Situation vieler Betriebe. „Mannheimer Be-triebe wurden gerade in den letzten Monaten wieder häufig von wirtschaftlichen Hiobsbotschaften getroffen, ob mit Verlagerungsplänen bei Pepperl+Fuchs, dem Abbau bei Eichbaum oder im Theresienkrankenhaus.“

Gleichzeitig vergeht kaum ein Tag, an dem Arbeitgeber und Politik nicht neue Kürzungen im Sozialstaat und den Abbau von Arbeitnehmerrechten vorschlagen. „Wir sollen länger arbeiten, mehr leisten, weniger krank sein – als wären die Beschäftigten verantwortlich für die Krisen der Welt, für Fehlentscheidungen oder unterlassene Investitionen“, ärgert sich Heller.

HÄNDE WEG VOM 8-STUNDEN-TAG!
Dass die Bundesregierung plant, den 8-Stunden-Tag auszuhebeln, sehen die Gewerkschaften als Angriff auf die Gesundheit der Beschäftigten: Es drohen längere Arbeitstage, mehr Druck und weniger Planbarkeit. „Wir sagen klar: Wir arbeiten genug! Der 8-Stunden-Tag schützt unsere Gesundheit, unsere Familien und unsere Freizeit. Er ist eine zentrale Errungenschaft der Arbeiterbewegung – und nicht verhandelbar!“

Die DGB-Jugend kündigt in ihrem kreativen Programmbeitrag ein „SchMERZhaftes Reality-TV“ an.

Auch bei vielen organisatorischen Änderungen, bleibt doch eine Konstante: es werden wieder viele Infostände und auch ein Angebot von Speisen und Getränken geboten.

Der Ökumenische Gottesdienst findet aufgrund des Ortswechsels um 10 Uhr in der Melanchthonkirche in der Lange Rötterstraße statt, von wo aus man sich im Anschluss dem Demonstrationszug anschließen kann.

Adresse

Hans-Böckler-Straße 1
Mannheim
68161

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