Feuerwehr Feudenheim

Feuerwehr Feudenheim Freiwillige Feuerwehr Mannheim, Abteilung Feudenheim

Die FF-Feudenheim braucht DEINE Hilfe - schau

Die Abteilung Feudenheim ist ca. 50 Mitglieder stark, verfügt über ein Löschgruppenfahrzeug 10/6, ein Löschgruppenfahrzeug 20 KatS und ein Tanklöschfahrzeug 3000. Als Sonderaufgabe ist der Feuerwehr ein Abrollbehälter (AB) Boot und die Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung zugeordnet.

Wenn Übungspuppen sprechen könnten… - Hallo zusammen! Ich bin die Günther, die Übungspuppe der Freiwilligen Feuerwehr Fe...
02/09/2026

Wenn Übungspuppen sprechen könnten… - Hallo zusammen! Ich bin die Günther, die Übungspuppe der Freiwilligen Feuerwehr Feudenheim. Nach dem gestrigen Übungsabend würde ich sagen: Ich hatte einen ziemlich schlechten Tag. Gleich zweimal.

Los ging es ganz harmlos. Ich wollte eigentlich nur schnell einen Reifen wechseln. Tja… der Wagenheber hatte andere Pläne. Plötzlich lag das Auto auf mir und ich durfte ausprobieren, wie sich eine eingeklemmte Person fühlt. Der Reifen und somit das gesamte Fahrzeug standen auf meinem Arm und dem Becken...

Kann ich nicht empfehlen... Das waren vielleicht Schmerzen...

Zum Glück dauerte es nicht lange, bis die Feuerwehr eintraf. Und obwohl allen klar war, dass ich "nur" eine Puppe bin, wurde ich behandelt, als wäre ich ein echter Patient. Es wurde mit mir gesprochen, mir wurde erklärt, was gerade passiert, und immer wieder wurde überprüft, wie es mir theoretisch gehen würde. Genau so sollte es sein.

Denn wer schon einmal einen schweren Unfall erlebt hat, weiß: Nicht nur der Körper leidet. Angst, Unsicherheit und das Gefühl, ausgeliefert zu sein, gehören oft genauso dazu. Deshalb ist es so wichtig, dass Einsatzkräfte nicht nur technisch arbeiten, sondern auch beruhigen, erklären und den Kontakt zum Patienten halten. Für Betroffene macht das oft einen riesigen Unterschied.

Parallel wurde fleißig gearbeitet. Das Fahrzeug wurde gesichert und angehoben, das Spineboard vorbereitet und die Rettung Schritt für Schritt durchgeführt. Und wie bei jeder guten Übung wurde auch diskutiert. Ist hier eine Sofort- oder sogar eine Crashrettung notwendig? Welche Technik ist die beste? Was würde der Rettungsdienst machen? Würde man den Patienten auch befreien, wenn der Rettungsdienst noch nicht da ist? Wie kann man noch sicherer arbeiten?

Besonders spannend fand ich die Gespräche über den sogenannten Patientenschutz. Beim Arbeiten mit hydraulischem Rettungsgerät sollte der Patient möglichst vor Splittern, Funken oder herumfliegenden Teilen geschützt werden. Genau solche Punkte fallen in einer Übung auf – und genau deshalb wird geübt. Ebenso wurde hinterher besprochen, dass der "innere Retter", also die Einsatzkraft direkt beim Patienten, möglichst während der gesamten Rettung den Kontakt halten sollte – das kennen die Einsatzkräfte auch, denn eigentlich ist es das gleiche Vorgehen wie bei einem „normalen“ Verkehrsunfall. Solche Erkenntnisse machen eine Mannschaft besser und sorgen dafür, dass im Ernstfall jeder Handgriff noch sicherer sitzt.

Ich dachte eigentlich, damit wäre mein Tag geschafft.
Falsch gedacht.

Kurze Zeit später fand ich mich unter einem ziemlich beeindruckenden Haufen aus Metallträgern wieder. Offenbar war beim Herumklettern etwas ins Rutschen geraten. Selbst schuld, denn man klettert ja auch nicht einfach so auf Schrotthaufen rum! Ehrlich gesagt: Es war ein Platz, an dem ich freiwillig keine Pause machen würde – und wieder so schmerzhaft.

Diesmal war die Lage für die ehrenamtlichen Kräfte noch komplizierter. Bevor überhaupt an eine Rettung gedacht werden konnte, musste die Einsatzstelle abgesichert werden. Die Statik wurde beurteilt, einige Metallteile entfernt, andere gegen weiteres Abrutschen gesichert. Gleichzeitig versorgten die Einsatzkräfte meine Verletzungen. Blutungen wurden gestillt, Wunden versorgt und immer wieder beruhigend mit mir gesprochen.

Besonders gemein waren die plötzlich auftretenden neuen Blutungen. Einige Verletzungen waren zunächst gar nicht sichtbar, weil sie durch eingeklemmte Metallteile komprimiert wurden. Erst als sich die Lage veränderte, traten sie zutage – genau wie es auch im echten Einsatz passieren kann. Solche Überraschungen gehören leider zur Realität und müssen trainiert werden.
Als schließlich auch noch mein Arm in einem sich verjüngenden Metallprofil feststeckte, kam erneut der Spreizer zum Einsatz. Stück für Stück arbeiteten sich die Feuerwehrleute vor. Es wurde ausprobiert, verworfen, neu angesetzt und gemeinsam nach der besten Lösung gesucht.
Und genau das hat mich beeindruckt.

Niemand wollte einfach nur schnell fertig werden. Es wurde überlegt, diskutiert und miteinander gearbeitet. Jeder brachte seine Erfahrungen ein, jeder hörte zu. Genau so entsteht gute Teamarbeit – und genau davon profitieren im Ernstfall echte Menschen.

Mein Fazit?
Ja, ich musste gestern gleich zweimal gerettet werden. Ehrlich gesagt hätte einmal völlig gereicht. Aber wenn mir nochmal sowas passieren sollte (und davon kann man ja bei mir ausgehen), ich würde mich jederzeit wieder an die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Feudenheim wenden. Sie haben gezeigt, dass technische Rettung weit mehr ist als Schere und Spreizer. Es geht um Ruhe, Kommunikation, Einfühlungsvermögen und darum, auch unter schwierigen Bedingungen gemeinsam die beste Lösung zu finden.
Zum Glück bin ich nur eine Übungspuppe.
Und genau deshalb konnten Fehler besprochen, verschiedene Lösungswege ausprobiert und wertvolle Erfahrungen gesammelt werden – damit im echten Einsatz jeder davon profitiert.

Wenn Übungspuppen wie ich sprechen könnten… dann hätte es gestern halb Feudenheim gehört, denn dann hätte ich vor Schmerzen geschrien und noch mehr Realität in die Übung gebracht…

Neugierig geworden?
Dann kommt doch am 20. September zum Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Feudenheim. Dort könnt ihr die Feuerwehrleute kennenlernen, einen Blick hinter die Kulissen werfen und – mit etwas Glück – auch mich treffen. Keine Sorge: Ich hoffe, bis dahin liege ich nicht schon wieder irgendwo eingeklemmt. 😉

Atemschutzunterweisung in Theorie und Praxis - Die jährliche Atemschutzunterweisung war das Thema des vergangenen Dienst...
21/08/2026

Atemschutzunterweisung in Theorie und Praxis - Die jährliche Atemschutzunterweisung war das Thema des vergangenen Dienstags. Nach der theoretischen Unterweisung gemäß der Feuerwehrdienstvorschrift ging es an den deutlich spannenderen Teil, die praktischen Übungen. Hier wurde neben der Durchführung der Kurzprüfung und der gegenseitigen Kontrolle der Ausrüstung und des korrekten Anlegens der Fokus auf die Sicherheit und Notfallsituationen gelegt. Das Umstecken eines Atemschutzgeräteträgers auf einen anderen Anschluss wurde genauso geübt, wie das richtige Verhalten im Notfall.

Die Atemschutznotfalltasche ist hierbei der wichtigste Ausrüstungsgegenstand, weshalb wir auch hierfür ausreichend Zeit für Diskussion und Fragen eingeplant hatten.
Das regelmäßige Training, das gegenseitige Vertrauen und Unterstützen sowie die Sicherheit, sich im Notfall auf die Technik und den Kameraden verlassen zu können, gepaart mit guten und klaren Einsatzkonzepten sorgen dafür, dass wir ein sicheres Vorgehen im Atemschutzeinsatz gewährleisten können.

Wir können also nicht nur Vegetationsbrand ;-)
Der Anhänger mit der Spezialausrüstung ist hier nur im Hintergrund zu sehen, wer mehr dazu wissen will, ist herzlich eingeladen, sich am Tag der Offenen Tür ausführlich über die Technik, die Herausforderungen aber auch die Erfahrungen der letzten Wochen zu informieren!

20/08/2026

Unsere Spezialaufgabe 💪🚒

Drei Alarme am Bereitschaftswochenende - Wenn es heißt "wir haben Bereitschaft" ist die Wahrscheinlichkeit einer Alarmie...
19/08/2026

Drei Alarme am Bereitschaftswochenende - Wenn es heißt "wir haben Bereitschaft" ist die Wahrscheinlichkeit einer Alarmierung noch höher, denn dann wird die Abteilung Feudenheim gezielt alarmiert, wenn es im Stadtgebiet zu einem größeren oder potentiell länger andauernden Einsatzgeschehen sowie Paralleleinsätzen kommt. Im Wechsel mit den anderen Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr unterstützen wir so die Hauptamtlichen Kräfte und bilden eine verlässliche Rückfallebene und Unterstützung.

So wurden wir am vergangenen Wochenende dreimal alarmiert, zweimal davon rückten wir auch direkt aus. Zuerst am Freitag Abend (direkt nach dem Flächenbrand) als es zu einer größeren Rauchentwicklung in der Mannheimer Innenstadt kam, dann am Samstag, zu einem gemeldeten Wohnungsbrand im Mannheimer Norden und abschließend am Sonntag kurz vor Ende der Bereitschaftszeit als es zu einem größeren Wasserrettungseinsatz am Rhein kam. Bei allen drei Einsätzen wurde uns an der Einsatzstelle keine Tätigkeit zugewiesen, die Absicherung und Unterstützung wurde aber gerne gesehen und angenommen.

Gerade das Stichwort Wasserrettung ist eines, das bei den ehrenamtlichen Einheiten bisher extrem selten vorkam. Die Feuerwehr Mannheim ist im Wandel, somit erleben wir immer wieder Neues und werden uns stetig bewusst, dass Übungen Sinn machen und wir durch regelmäßiges Training auf eine gute Handlungskompetenz haben.

Wir können also mehr als "nur" Wald- und Vegetationsbrand...
Wer mehr über uns wissen will oder die spezifische Ausrüstung sehen will, kommt am 20.09. zu unserem Tag der offenen Tür rund um das Feuerwehrhaus an der Theodor-Storm-Straße in Feudenheim!

Wenn aus Übung schnell mal wieder Ernst wird … - Eigentlich wollten wir mit unserer großen Vegetationsbrandübung Ende Ju...
14/08/2026

Wenn aus Übung schnell mal wieder Ernst wird … - Eigentlich wollten wir mit unserer großen Vegetationsbrandübung Ende Juli vor allem eines: üben.

Wie verhält sich Feuer in trockener Vegetation? Wie breitet es sich bei Wind aus? Welche Taktik funktioniert im Gelände? Und wie bekommen wir Wasser und Spezialgerät dorthin, wo es gebraucht wird?
Wir hatten uns auf unserem Übungsstoppelfeld in Feudenheim ordentlich etwas vorgenommen – und dabei vermutlich nicht damit gerechnet, dass wir das Gelernte schon wenige Tage später so intensiv brauchen würden.

Denn aus der Übung wurde schneller Ernst, als uns lieb war.
Nur wenige Tage nach unserer Übung brannte es auf der Friesenheimer Insel. Und zwar richtig, wir hatten darüber schon berichtet.

Für uns als Feudenheimer Abteilung war dieser Einsatz etwas Besonderes: Wir sind seit 2023 mit der Sonderaufgabe Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung betraut. Dabei geht es nicht nur um besondere Ausrüstung, sondern vor allem um Ausbildung, Erfahrung und taktisches Wissen. Genau dieses Wissen war jetzt gefragt.

Wenn der „Mannheimer Morgen“ über Feudenheim berichtet …
Dass unsere Arbeit dabei auch außerhalb der Feuerwehr wahrgenommen wird, hat uns natürlich gefreut. Der Mannheimer Morgen berichtete ausführlich über unsere Einheit und unsere besondere Aufgabe in der Vegetationsbrandbekämpfung.

(Bilder: Mannheimer Morgen)

Ein schöner Bericht – vielen Dank an Peter W. Ragge – über eine Sache, die für uns eigentlich ganz selbstverständlich ist: vorbereitet sein, wenn es darauf ankommt.

Und lange mussten wir auf den nächsten Beweis dafür nicht warten.

Böschung statt Stoppelfeld – Einsatz auf der BAB 6
Nur kurze Zeit später wurden wir erneut zu einem Vegetationsbrand alarmiert. Diesmal ging es an die BAB 6, wo sich ein Böschungsbrand entwickelte.

Andere Einsatzstelle, andere Bedingungen – aber wieder dieselbe Herausforderung: Feuer in trockener Vegetation breitet sich schnell aus und lässt sich nicht mit den Einsatzgrundsätzen eines klassischen Gebäudebrandes bekämpfen.
Auch hier rückten wir mit mehreren Fahrzeugen aus und brachten neben unserer personellen Erfahrung die für Vegetationsbrände erforderliche Spezialausstattung mit.

(Bild: PR Video)

Gerade bei einem Brand entlang einer Autobahn kommen zusätzliche Herausforderungen hinzu. Die Zugänglichkeit der Brandstelle, die Nähe zum fließenden Verkehr, Rauchentwicklung und die teilweise weit auseinanderliegenden Brandstellen verlangen von den Einsatzkräften eine gute Abstimmung und ein überlegtes Vorgehen.

Auch hier hat sich gezeigt, dass die Investition in Ausbildung und Spezialausrüstung nicht nur auf dem Papier funktioniert.

Und dann hieß es schon wieder: Friesenheimer Insel
Kaum war der Einsatz auf der A6 abgeschlossen, kam es erneut zu einem Vegetationsbrand auf der Friesenheimer Insel.
Schon wieder? Ja.

Und diesmal konnten wir auf etwas zurückgreifen, das bei einem solchen Einsatz mindestens genauso wichtig ist wie Feuerwehrtechnik: gute Kontakte und gute Zusammenarbeit vor Ort.

Auf Initiative unserer Feuerwehr wurde der Feudenheimer Landwirt Heiner um Unterstützung gebeten. Seine Hilfe bestand diesmal nicht aus einem Traktoreinsatz – sondern aus Kreisregnern.
Diese wurden kurzfristig zur Verfügung gestellt und konnten eingesetzt werden, um gefährdete Bereiche gezielt zu beregnen und damit die weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Eine Lösung, die auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich klingt. Bei einem Vegetationsbrand kann sie aber ausgesprochen sinnvoll sein.

Und sie zeigt einmal mehr, dass Feuerwehrarbeit nicht immer nur aus Feuerwehr besteht.
Bereits bei unserer großen Übung hatten wir erlebt, wie wichtig die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft sein kann. Damals konnten wir auf landwirtschaftlichen Flächen realitätsnah trainieren und wertvolle Erfahrungen sammeln.
Jetzt wurde aus dieser Zusammenarbeit ganz praktisch gelebte Einsatzhilfe.

Feuerwehr und Landwirtschaft – jeder bringt das ein, was er am besten kann.
Wir bringen Fachwissen, Einsatzkräfte, Technik und Erfahrung in der Vegetationsbrandbekämpfung mit. Die Landwirtschaft kennt ihre Flächen, verfügt über entsprechende Technik und kann uns dort unterstützen, wo Feuerwehrtechnik an ihre Grenzen kommt.
Genau diese Zusammenarbeit macht uns bei größeren Vegetationsbränden schlagkräftiger.

Und gestern ging es dann direkt wieder los in den Einsatz. Ein weiterer Vegetationsbrand forderte uns im Mannheimer Stadtgebiet. Auch hier konnte gemeinsam mit den anderen eingesetzten Einheiten der Mannheimer Feuerwehr – Haupt- und Ehrenamt – ein Übergreifen der Flammen auf bebautes Gebiet verhindern und die Ausbreitung eindämmen.

Die vergangenen Wochen haben uns also eindrucksvoll gezeigt, dass Vegetationsbrandbekämpfung Teamarbeit ist.
Bei den Einsätzen waren jeweils mehrere Fahrzeuge unserer Abteilung beteiligt. MZF, TLF 3000 und – abhängig von der jeweiligen Lage – weitere Löschfahrzeuge bildeten gemeinsam mit unserer Spezialausstattung und unserem Fachwissen einen wichtigen Baustein in der Einsatzbewältigung.

Genauso wichtig war aber das Zusammenspiel mit den anderen Einheiten.
Ob Berufsfeuerwehr, weitere Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr, unterstützende Feuerwehren, Hilfsorganisationen oder andere beteiligte Stellen – Bei allen Einsätzen hat die Zusammenarbeit hervorragend funktioniert.
Und genau darauf kommt es an, denn ein Vegetationsbrand lässt sich nicht an einer einzelnen Fahrzeugbesatzung oder einer einzelnen Feuerwehr festmachen. Erst wenn viele Zahnräder ineinandergreifen, wird aus vielen einzelnen Einheiten eine schlagkräftige Mannschaft.

Was bleibt?
Neben der Erinnerung und dem Brandgeruch in der Nase bleibt vor allem die Erkenntnis, dass sich Ausbildung lohnt.
Unsere große Vegetationsbrandübung war ursprünglich dafür gedacht, uns auf mögliche Einsatzlagen vorzubereiten. Wenige Tage später standen wir tatsächlich vor genau diesen Herausforderungen.
Seitdem haben wir mehrere Vegetationsbrände erlebt und Einsatzerfahrung gesammelt. Das Feedback der anderen Einheiten ist immer positiv. Die Spezialausrüstung und die taktische Ausbildung werden gerne angenommen, der Support durch eine ehrenamtliche Einheit wird in der Feuerwehr Mannheim sehr positiv gesehen.

Ganz ehrlich: Ein bisschen weniger Praxis hätte uns auch gereicht.
Aber wenn es schon sein muss, dann sind wir froh, dass wir vorbereitet waren.
Wir sind froh über unsere Spezialausstattung.
Wir sind froh über unser Wissen und unsere Erfahrung.
Wir sind froh über die gute Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr.

Denn genau darum geht Feuerwehr: vorbereitet sein, wenn es darauf ankommt – und gemeinsam anpacken, wenn aus der Übung plötzlich Ernst wird.

Ein herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte und Unterstützer, die bei den vergangenen Vegetationsbränden mit angepackt haben. Und natürlich ganz besonders an Heiner für die unkomplizierte Unterstützung mit den Kreisregnern.

Für die Bevölkerung haben wir noch eine große Bitte: Seid verantwortungsvoll und achtet darauf, wie ihr mit der Umwelt umgeht. Keine heißen Gegenstände (Zi******en usw.) auf den Boden oder aus dem Auto werfen, außerhalb gekennzeichneter Flächen nicht grillen und kein offenes Feuer, Autos nur auf regulären Parkplätzen abstellen und wenn es irgendwo raucht: hinsehen und dann schnell den Notruf 112 wählen!

Langjährige Partnerschaft mit dem DAFAK – Erneute Spende für die Freiwillige Feuerwehr Feudenheim - Die langjährige und ...
30/07/2026

Langjährige Partnerschaft mit dem DAFAK – Erneute Spende für die Freiwillige Feuerwehr Feudenheim - Die langjährige und vertrauensvolle Verbindung zwischen dem Deutsch-Amerikanischen Frauenarbeitskreis Mannheim (DAFAK) und der Freiwilligen Feuerwehr Feudenheim besteht seit vielen Jahren und ist von gegenseitiger Unterstützung geprägt.

Auch in diesem Jahr durfte sich unsere Abteilung wieder über eine großzügige Spende aus den Erlösen des traditionellen Pfennigbasars freuen. Stellvertretend für die Freiwillige Feuerwehr Feudenheim nahm unser "Pfennigbasarkommandant" Markus Appel die Spende von Welfare Chairlady Cornelia Kilpert entgegen.

Der Pfennigbasar ist seit Jahrzehnten eine feste Institution in Mannheim. Mit großem ehrenamtlichem Engagement organisieren die Mitglieder des DAFAK jedes Jahr diese besondere Veranstaltung und unterstützen mit den Erlösen zahlreiche soziale, kulturelle und gemeinnützige Einrichtungen in der Region. Es erfüllt uns mit großer Freude und Dankbarkeit, auch 2026 erneut zu den geförderten Organisationen zu gehören.

Die Verbindung zwischen dem DAFAK und unserer Feuerwehr geht dabei weit über die jährliche Spendenübergabe hinaus. Seit vielen Jahren unterstützen zahlreiche Kameradinnen und Kameraden unsere Freunde vom DAFAK tatkräftig beim Pfennigbasar – sei es beim Auf- und Abbau oder beim Transport der zahlreichen Sachspenden. Aus dieser Zusammenarbeit ist eine enge und herzliche Partnerschaft entstanden, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt ist.

Die Spende wird vollständig der Arbeit unserer Freiwilligen Feuerwehr zugutekommen und hilft uns dabei, unsere Ausstattung und unsere vielfältigen Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger weiter zu unterstützen.

Wir bedanken uns herzlich bei Cornelia Kilpert, dem gesamten Team des DAFAK sowie allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem außergewöhnlichen Engagement Jahr für Jahr den Pfennigbasar zu einem Erfolg machen. Wir freuen uns darauf, diese gelebte Partnerschaft auch in Zukunft fortzuführen. Selbstverständlich werden wir den DAFAK auch beim nächsten Pfennigbasar wieder mit vollem Einsatz unterstützen – denn Helfen verbindet.

Vegetationsbrandübung unter realistischen Bedingungen - Feudenheimer Feuerwehr trainiert gemeinsam mit der Landwirtschaf...
22/07/2026

Vegetationsbrandübung unter realistischen Bedingungen - Feudenheimer Feuerwehr trainiert gemeinsam mit der Landwirtschaft für den Ernstfall.

Die Sommer der vergangenen Jahre haben gezeigt: Wald- und Vegetationsbrände gehören längst nicht mehr nur zu den Einsatzlagen südlicher Länder. Auch in der Metropolregion Rhein-Neckar nehmen Flächen-, Böschungs- und Stoppelbrände aufgrund anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen deutlich zu. Umso wichtiger ist es, regelmäßig unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.

Genau dies stand bei einer Vegetationsbrandübung der Freiwilligen Feuerwehr Mannheim, Abteilung Feudenheim im Mittelpunkt.

Bereits im Feuerwehrhaus wurden zunächst die Einsatzmittel vorbereitet und der spezielle Waldbrandanhänger einsatzklar gemacht. Anschließend verlegte die Mannschaft zu einem bereitgestellten Stoppelfeld direkt gegenüber, auf dem verschiedene Einsatzszenarien unter realitätsnahen Bedingungen geübt werden konnten.

Ein besonderer Dank gilt hierbei einem Feudenheimer Landwirt, der seine bereits abgeerntete Fläche für diese wichtige Ausbildung zur Verfügung stellte. Ohne diese Unterstützung wäre eine derart praxisnahe Übung nicht möglich gewesen.

Nach dem kontrollierten Entzünden mehrerer Brandflächen konnten die Einsatzkräfte unterschiedliche Taktiken der Vegetationsbrandbekämpfung trainieren. Anders als bei klassischen Gebäudebränden steht hierbei nicht nur das Ablöschen der Flammen im Vordergrund. Vielmehr müssen Windrichtung, Ausbreitungsgeschwindigkeit, Brennstoff, Geländeform und vor allem die Sicherheit der Einsatzkräfte ständig neu bewertet werden. Ziel ist es, die Ausbreitung des Feuers frühzeitig zu stoppen und gleichzeitig den Eigenschutz jederzeit sicherzustellen. Moderne Vegetationsbrandtaktik setzt dabei auf einen mobilen, wasser- und personalschonenden Löschangriff sowie das konsequente Arbeiten von einem sicheren Ankerpunkt aus.

Während der Übung kamen verschiedene Löschverfahren und Spezialgeräte zum Einsatz. Die Mannschaft übte den Einsatz von Löschrucksäcken ebenso wie den gezielten Einsatz von Feuerpatschen, um den Wasserverbrauch möglichst gering zu halten. Gleichzeitig wurde das Zusammenspiel innerhalb der taktischen Einheiten trainiert – denn gerade bei Vegetationsbränden entscheidet häufig das schnelle und koordinierte Handeln in den ersten Minuten über den Einsatzerfolg.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Übung ergab sich sogar spontan: Ein zweiter Feudenheimer Landwirt der zufällig vorbeikam unterstützte die Feuerwehr kurzfristig mit seinem Traktor und zog unmittelbar vor dem sich ausbreitenden Feuer eine breite Sicherheitsschneise.

Diese Maßnahme ist nicht nur für eine Übung von großem Wert, sondern stellt auch im Realeinsatz eine äußerst wirkungsvolle taktische Unterstützung dar. Durch das Entfernen des brennbaren Pflanzenmaterials wird dem Feuer die Nahrung entzogen. Solche mineralisierten oder umgebrochenen Flächen bilden eine natürliche Barriere und können die Brandausbreitung deutlich verlangsamen oder sogar vollständig stoppen. Gerade bei größeren Flächenbränden ist die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Landwirtschaft deshalb ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Die Freiwillige Feuerwehr Mannheim, Abteilung Feudenheim nimmt innerhalb der Feuerwehr Mannheim seit mehreren Jahren eine besondere Rolle im Bereich der Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung ein. Gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr wurde hierfür ein spezielles Einsatzkonzept entwickelt. Neben der Ausbildung der Einsatzkräfte gehört hierzu auch die Bereitstellung spezieller Ausrüstung sowie die taktische Beratung der Einsatzleitung bei entsprechenden Schadenslagen.

Die Übung zeigte eindrucksvoll, dass erfolgreiche Vegetationsbrandbekämpfung weit mehr bedeutet als "Wasser aufs Feuer". Entscheidend sind Ausbildung, Taktik, spezielle Ausrüstung und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Ein herzlicher Dank gilt deshalb den beiden Feudenheimer Landwirten für ihre außergewöhnliche Unterstützung sowie allen Kameradinnen und Kameraden, die mit großem Engagement an dieser Ausbildung teilgenommen haben.

Denn eines steht fest: Je besser wir heute üben, desto besser können wir morgen helfen.

Als weiteres passendes Highlight des Abends wurde unser stellvertretender Abteilungskommandant vom SWR Radio interviewt, da dort gerade eine Inforeihe zum Thema Wald- und Vegetationsbrand aufgezeichnet wird.

Hierbei wurde unter anderem das richtige Verhalten der Bevölkerung bei einem Vegetationsbrand und das verantwortungsvolle Handeln zur Vermeidung thematisiert. Wir danken allen, die keine Zi******en (ebenso wie keinen anderen Müll) in der Natur entsorgen, sich an Grillverbote halten und offenes Feuer sowie Hitze vermeiden! Hierzu gehört auch, nur reguläre Parkplätze zu nutzen und insbesondere an Baggerseen und Schwimmbädern keine Wiesen als Parkfläche zu nutzen, da die heißen Fahrzeugteile am Unterboden schnelle einen Brand auslösen können. Gehen Sie lieber ein paar Schritte mehr - ihr Auto, die Natur und wir danken es Ihnen!

30/06/2026
Wasserentnahme offenes Gewässer und Förderung über lange Wegstrecken - Was gibt es Schöneres, als bei den aktuellen Temp...
25/06/2026

Wasserentnahme offenes Gewässer und Förderung über lange Wegstrecken - Was gibt es Schöneres, als bei den aktuellen Temperaturen "mit Wasser zu spielen"?! Eigentlich schon, nur dass dies bei der Feuerwehr immer in anderen Dimensionen passiert und hierfür erstmal Muskelkraft notwendig ist. Um das Übungsziel zu erreichen, war die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer nötig - schwere Saugschläuche mussten gekuppelt und dann über eine Böschung zu Wasser gebracht werden.

Etliche Schläuche später wurde das Wasser dann in einen Faltbehälter geleitet, der im Einsatzfall - beispielsweise bei einem Waldbrand - ein Löschwasserreservoir darstellt und einen Pendelverkehr der Löschfahrzeuge ermöglicht.

Was soll man sagen... Wasser haben wir im Nachgang der Übung auch ordentlich gebraucht, denn der eigene Kreislauf wurde ganz schön belastet...

Wasserrettung als Thema der Bootsübung - Gemeinsam mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr ging es am vergangenen Samstag a...
25/06/2026

Wasserrettung als Thema der Bootsübung - Gemeinsam mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr ging es am vergangenen Samstag aufs Wasser. Der Neckar war als Szenario der gemeinsamen Bootsübung ausgewählt worden, hier sollten mehrere vermisste Jugendliche gefunden, erstversorgt, betreut und schließlich ans Festland gebracht werden.

Die Übung - die insbesondere auf Zusammenarbeit, Kennenlernen und Ausprobieren der gegenseitigen Technik ausgelegt war - wurde von allen als Erfolg bezeichnet. Wir konnten gemeinsam mit den Tauchern und den Strömungsrettern Manöver und Einsatztaktiken besprechen und das kleine Boot ausprobieren.

Auch ein kurzer Abstecher mit dem Mehrzweckboot sorgte bei den hohen Temperaturen für etwas angenehmen Fahrtwind.

Um den kameradschaftlichen Teil nicht zu kurz kommen zu lassen, endete diese Übung mit einem gemeinsamen Grillen.

Adresse

Theodor-Storm-Straße 124
Mannheim
68259

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