Sofikus Marburg

Sofikus Marburg Wir sind Studis an der Uni Marburg, die sich für die Belange von Studierenden aus der Arbeiter*innenklasse (Nicht-Akademischer Herkunft) einetzen wollen.

17/06/2026
Die ArbeiterKind(dot)de gGmbH ist nach Selbstaussage eine nicht-kommerzielle und unpolitische Organisation. Das bedeutet...
01/06/2026

Die ArbeiterKind(dot)de gGmbH ist nach Selbstaussage eine nicht-kommerzielle und unpolitische Organisation. Das bedeutet, sie setzen sich politisch nicht für ein weniger selektives Bildungssystem bzw. für eine weniger sozial ungleiche Hochschulstruktur ein. Es reicht aus unserer Sicht aber nicht aus, die Symptome struktureller Diskriminierung abzufedern. Die Ungleichheit bedingenden Strukturen müssen zugleich immer mit benannt und bekämpft werden. Dies tut ArbeiterKind(dot)de unserer Meinung nach nicht. Das macht betont politische und selbstorganisierte Strukturen von Studierenden mit nicht-akademischer (Bildungs-)Herkunft an der Philipps-Universität Marburg aus unserer Sicht notwendig.
Zudem distanziert sich ArbeiterKind(dot)de von neoliberalen Narrativen nicht konsequent. Passend dazu gab es in der Vergangenheit Lob von Seiten der FDP. 2018 ließen sich die Gründerin Katja Urbatsch und die Marburg Koordinatorin Yvonne Gajer mit dem hessischen FDP-Landtagsabgeordneten Hahn zur Feier des zehnjährigen Bestehens der Organisation ablichten und für die öffentliche Inszenierung der FDP instrumentalisieren. Wenn eine solche Partei eine Initiative zur Unterstützung von Arbeiter*innenkindern ausdrücklich fördert und lobt, sollte das zu denken geben. Unserer Meinung nach beigeistert sich die FDP für ArbeiterKind(dot)de offenkundig, weil sie durch die Förderung individueller Aufstiege zur Aufrechterhaltung sozialer Ungleichheit beitragen.

Eine ausführliche Erklärung all unserer Kritikpunkte findet ihr in unserem Positionspapier: https://asta-marburg.de/news-detail/news/kritik-an-arbeiterkindde-warum-das-akab-nicht-mit-arbeiterkindde-zusammenarbeitet/

Nach langer Überlegung haben wir beschlossen den Namen des Referates von SoFiKuS in AKAB umzuändern. AKAB steht dabei fü...
06/03/2026

Nach langer Überlegung haben wir beschlossen den Namen des Referates von SoFiKuS in AKAB umzuändern. AKAB steht dabei für Referat für Arbeiter*innenkinder und Armutsbetroffene. Auf diesem Weg möchten wir die Betroffenengruppen, die durch das Referat vertreten werden, direkt ansprechen.

Unser vorheriger Name war mit „Referat für sozial, finanziell und kulturell benachteiligte Studierende“ viel zu lang und theoriegeladen. Das dazugehörige Akronym konnten sich Betroffene, die auf der Suche nach Hilfe sind, nur schlecht merken. Wir möchten mit unserem neuen Namen daher unsere Sichtbarkeit erhöhen und unserem Anspruch einer zugänglichen und barrierearmen Sprache gerechter werden.

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Marburg An Der Lahn

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