AWO Sachsen-West

AWO Sachsen-West Wir begleiten täglich tausende Menschen mit Unterstützungsbedarf.

„Wenn ich den ganzen Tag nur im Büro sitzen würde, dann würde ich wenig mitbekommen.”Daniel ist Einrichtungsleiter bei d...
11/06/2026

„Wenn ich den ganzen Tag nur im Büro sitzen würde, dann würde ich wenig mitbekommen.”

Daniel ist Einrichtungsleiter bei der AWO Sachsen-West. In seinem Bereich arbeiten rund 50 angestellte Mitarbeitende und 250 Beschäftigte in der Werkstatt.

Er ist im Haus unterwegs. In den Arbeitsbereichen, in kurzen Gesprächen, dort, wo man sieht, wie der Tag wirklich läuft.

Er merkt früh, wenn irgendwo etwas klemmt.
Er sieht, wenn jemand einen schlechten Tag hat. Viele Dinge werden direkt zwischen Tür und Angel geklärt.

Für ihn ist das keine besondere Art zu führen. Sondern die einzige Möglichkeit, wirklich nah am Alltag zu bleiben.

„Die große Herausforderung ist nicht, jeden Tag neue Gäste zu begeistern.Die größere Herausforderung ist es, Menschen zu...
04/06/2026

„Die große Herausforderung ist nicht, jeden Tag neue Gäste zu begeistern.
Die größere Herausforderung ist es, Menschen zu versorgen, die immer wieder bei uns essen.”

Michael ist Küchenleiter bei der AWO Sachsen-West.

In einem Restaurant kommt ein Gast oft für einen einzelnen Abend. Er wählt aus, bestellt, isst und geht wieder.

Bei Michael sitzen viele Menschen regelmäßig am Tisch. Sie kennen bestimmte Gerichte, haben Gewohnheiten und merken, wenn etwas anders schmeckt.

Das verändert, wie man über Küche denkt.

Bevor gekocht wird, ist längst entschieden worden, welche Produkte verarbeitet werden können, was regional verfügbar ist, welche Mengen gebraucht werden und wie sich das jeden Tag zuverlässig umsetzen lässt.

Dazu kommen Hygienevorgaben, Lieferwege, Temperaturen, Technik und Abläufe, die ineinandergreifen müssen.

Für Michael ist das Essen ein fester Teil des Tages für Menschen, die sich darauf verlassen.

„Lecker, gesund und kreativ zusammenzubringen, das ist die eigentliche Aufgabe.”

„Ach, der Maler ist da, jetzt wird alles schön.“Frank hört das manchmal, wenn er morgens ankommt.Er arbeitet bei der AWO...
28/05/2026

„Ach, der Maler ist da, jetzt wird alles schön.“

Frank hört das manchmal, wenn er morgens ankommt.
Er arbeitet bei der AWO Leipzig Dienstleistungen gGmbH. Nicht in der Pflege, nicht in der Betreuung.

Er bekommt seinen Plan vom Disponenten und ist dort, wo gerade etwas gemacht werden muss.

Mal in einer Werkstatt.
Mal in einem Seniorenzentrum.
Mal dort, wo ein Zimmer, ein Bereich oder eine Etage wieder gestrichen werden soll.

Diese Woche ist er im Seniorenzentrum „Clara Zetkin“ unterwegs.
Dritte Etage, Flure.
Abkleben. Decken streichen. Wände streichen. Sauber machen.

Irgendwann kommt jemand vorbei und fragt, was er da macht.
Dann noch jemand.
Manchmal entsteht ein kurzes Gespräch.

Am Ende der Woche ist der Flur heller.
Und Frank zieht weiter.

Auf den bisherigen Bildern sieht man Menschen.Mitarbeitende, die in den Einrichtungen der AWO Sachsen-West jeden Tag unt...
21/05/2026

Auf den bisherigen Bildern sieht man Menschen.

Mitarbeitende, die in den Einrichtungen der AWO Sachsen-West jeden Tag unterwegs sind.
Wenn man etwas länger hinschaut, sieht man aber auch, was dahinterliegt.

Erfahrung.

Aufmerksamkeit.

Ein Blick dafür, wo gerade Hilfe gebraucht wird.

Eine kurze Absprache im richtigen Moment.

Ein Handgriff, der selbstverständlich aussieht, obwohl viel Wissen dahintersteckt.

Genau das soll bei „Gesichter der AWO“ jetzt noch stärker sichtbar werden.
Der Alltag hinter den Gesichtern.
Die Situationen, in denen Mitarbeitende vorbereiten, begleiten, auffangen und mitdenken.

Nicht alles davon ist groß.
Aber vieles davon entscheidet mit darüber, ob ein Tag gut läuft.

Manche Bilder erzählen mehr, als man auf den ersten Blick sieht.Da ist nicht nur ein Gesicht.Da ist jemand, der den Abla...
14/05/2026

Manche Bilder erzählen mehr, als man auf den ersten Blick sieht.

Da ist nicht nur ein Gesicht.

Da ist jemand, der den Ablauf kennt.

Jemand, der weiß, wann Hilfe gebraucht wird.

Jemand, der ansprechbar bleibt, auch wenn gerade viel zusammenkommt.

Jemand, der für andere mitdenkt, ohne daraus eine große Sache zu machen.

Genau diese Menschen zeigt „Gesichter der AWO“.

Mitarbeitende, die in unseren Einrichtungen jeden Tag dafür sorgen, dass Dinge funktionieren, Gespräche möglich bleiben und Menschen sich orientieren können.

Die bisherigen Bilder sind deshalb mehr als eine Reihe von Porträts.

Sie erzählen von Menschen, ohne die ein Haus nur ein Gebäude mit Abläufen wäre.

„Man merkt nicht an einem Tag, ob jemand wirklich sicherer wird.“ In der Tierpension zeigt sich Entwicklung oft sehr kon...
07/05/2026

„Man merkt nicht an einem Tag, ob jemand wirklich sicherer wird.“

In der Tierpension zeigt sich Entwicklung oft sehr konkret.

Am Anfang sind viele vorsichtig.
Sie schauen zu, halten eher Abstand und prüfen bei jedem Schritt, ob es schon reicht.

Mit der Zeit verändert sich das.
Handgriffe werden sicherer.
Aufgaben werden selbstverständlicher übernommen.
Und irgendwann merkt man, dass jemand einem Tier ruhig begegnet, statt erst einmal zu zögern.

Genau daran lässt sich Entwicklung ablesen.
Nicht an einem einzelnen guten Tag, sondern daran, wie jemand mit Verantwortung umgeht.

Sabine
♥️

„Im Bewerbungsgespräch wollen viele wissen, wie es hier läuft, wenn es stressig wird.“ Die Frage wird nicht immer direkt...
30/04/2026

„Im Bewerbungsgespräch wollen viele wissen, wie es hier läuft, wenn es stressig wird.“

Die Frage wird nicht immer direkt gestellt.
Aber sie ist da.

Wie ist die Stimmung im Team.
Kommen Informationen an.
Kann man sich aufeinander verlassen, wenn mehrere Dinge gleichzeitig passieren.

Genau das entscheidet im Alltag mehr als jeder Satz über Teamarbeit.

Wenn viel zusammenkommt, merkt man sehr schnell, ob Zusammenarbeit wirklich funktioniert.

Für mich ist deshalb klar, gute Arbeit hängt nicht nur an Fachwissen.
Sie hängt auch daran, wie wir miteinander arbeiten, wenn es darauf ankommt.

Susi
♥️

„Angehörige schauen oft erst einmal sehr genau hin.“ Das ist auch verständlich.Wer einen geliebten Menschen in ein Zuhau...
23/04/2026

„Angehörige schauen oft erst einmal sehr genau hin.“

Das ist auch verständlich.
Wer einen geliebten Menschen in ein Zuhause im Alter bringt, lässt sich nicht allein vom ersten Eindruck beruhigen.

Am Anfang wird viel beobachtet
Wie wird miteinander gesprochen und wird der Mensch wirklich wahrgenommen.
Fällt auf, wenn heute etwas anders ist als sonst.

In der Betreuung geht es darum, mitzubekommen, wie es jemandem gerade geht und was ihm in diesem Moment guttut.

Vertrauen ist in diesem Bereich nicht einfach da.
Es wächst, wenn Angehörige merken,
dass ihr Mensch gut versorgt ist und im Alltag wirklich wahrgenommen wird.

Cornelia
♥️

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Oststraße 2
Markranstädt
04420

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