06/03/2026
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BAYERNPARTEI Stadtrat Richard Progl:
"Man muss nicht jede Debatte künstlich eskalieren. Ein bisschen Sachlichkeit würde München derzeit guttun.
Jeder, der den Oberbürgermeister kennt, weiß, dass er kein Rassist ist.
Besonders befremdlich ist allerdings, dass im Zuge dieser Debatte plötzlich auch Fredl Fesl in ein schiefes Licht gerückt wird. Wir reden hier von einem der größten bayerischen Volkssänger der letzten Jahrzehnte. Fredl Fesl steht wie kaum ein anderer für bayerische Kultur, Humor und Tradition. Seine Lieder gehören zu Bayern wie der Dialekt, das Wirtshaus und die gelebte Heimatverbundenheit.
Ihn posthum mit solchen Vorwürfen in Verbindung zu bringen, wird weder der Person noch seinem Werk gerecht – und beschädigt ein Stück bayerischer Kultur.
Kritische Diskussionen gehören zur Demokratie. Aber sie sollten auf Fakten beruhen – und nicht auf vorschnellen moralischen Urteilen.
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte sich bewusst sein, welchen Schaden er damit anrichtet: für Menschen, für die politische Kultur – und in diesem Fall auch für das Andenken eines großen bayerischen Künstlers.
Wir in Bayern sollten wieder zu mehr Respekt und Maß in der politischen Debatte zurückfinden."