23/09/2025
Stiftung Hospitalfonds Montabaur gGmbH auf dem Schustermarkt präsent
Im Rahmen des Schustermarktes am 21.-22.09.2025, hatte die Stiftung Hospitalfonds Montabaur gGmbH die Chance genutzt, sich durch Vertreter der Einrichtungen und des Aufsichtsgremiums vorzustellen. Am Sonntag standen am Info-Stand des Hospitalfonds (HOFO) Melanie Leicher - Stadtbürgermeisterin Montabaur (Vorsitzende des Aufsichtsrates) und die Aufsichtsratsmitglieder Isabel Piwowarsky, Peter Scheugenpflug sowie Jörg Mattern bereit, um Auskünfte über HOFO und deren Einrichtungen zu geben. Interessant war zu erfahren, dass die Einrichtungen bekannt sind, aber die Stiftung Hospitalfond die dahinter steht, unbekannt war.
Die Stiftung wurde bereits im Mittelalter gegründet, um die Fürsorge nach christlichem Menschenbild für Bedürftige in den Mittelpunkt zu stellen. Geprägt wurde diese Arbeit durch bürgerliches Engagement. Früher lag der Schwerpunkt in der Armenspeisung und Finanzierung von Arzt- und Apothekerkosten für Bedürftige. Jugendarbeitslosigkeit war auch im 18. Jahrhundert ein Thema, hier wurde HOFO ebenfalls tätig, indem Betroffenen die Möglichkeit geboten wurde, das Wollweberhandwerk zu erlernen. Seit 1849 liegt die Verantwortung der Stiftung beim Stadtrat von Montabaur. Heute 2025 hat sich das Aufgabengebiet gewandelt, aber das christliche Menschenbild steht weiterhin im Vordergrund. Die Aktivitäten erstrecken sich aktuell auf die Bereiche: Alten- und Pflegeheim, Betreutes Wohnen, Tagespflege und mobiler Pflegedienst. Hierfür gilt insbesondere der Dank an die Geschäftsführung und allen Mitarbeitern der Einrichtungen, die mit ihrem Engagement die Arbeit der kommunalen Stiftung unterstützen und weiterentwickeln!
Da aktuell das Gesundheits- und Sozialwesen vor großen Herausforderungen steht, z.B. demografischer Wandel, Fachkräftemangel und steigende Ausgaben, möchten wir hiermit engagierten Menschen die Möglichkeit geben, unsere Stiftung finanziell sowie ideell zu fördern und damit an der Weiterentwicklung der Stiftungsidee für die Bürger*innen aus Montabaur mitzuarbeiten.