25/06/2025
Mervan Kiki – Kunst zwischen Krieg, Flucht und Neubeginn
Vernissage am 30. Juni in München
Am 30. Juni eröffnet in Moosach die Ausstellung des syrischen Künstlers Mervan Kiki, dessen bewegte Lebensgeschichte sich tief in seinen Werken widerspiegelt. Seine Kunst ist Zeugnis einer Vergangenheit voller Schmerz – und zugleich Ausdruck von Hoffnung, Stärke und Menschlichkeit.
Mervan lebte sechs Jahre im Krieg in Syrien. In dieser Zeit wurde er zweimal als politischer Gefangener festgenommen und gefoltert. Der Künstler beschreibt den Krieg als „eine Katastrophe, die alles zerstört – Menschen, Familien, Träume“. Trotz allem hat er nie aufgehört, sich künstlerisch auszudrücken.
Bevor der Krieg sein Leben veränderte, arbeitete Mervan in Damaskus als Bauarbeiten, Taxifahrer und später im eigenen Familienbetrieb, den er mit viel Engagement aufgebaut hatte. Doch durch Bombardierungen wurde alles zerstört. Seit neun Jahren lebt er nun in Deutschland, wo er Sicherheit gefunden hat – auch wenn er sagt: „Das Wetter und die Bürokratie sind schwierig, aber die Menschen hier, die ich kennengelernt habe, sind sehr nett und hilfsbereit.“
Seine Werke erzählen von Verlust und Neuanfang, von Krieg und Frieden, von Identität und Heimat. Durch starke Farben, symbolische Formen und persönliche Motive öffnet Mervan einen Raum des Erinnerns – und lädt uns ein, gemeinsam zu reflektieren und zu fühlen.
Vernissage: 30. Juni Um17:00 Uhr
Ort: Hugo-troendle-straße51-53
Eintritt: [frei]
Mervan Kiki freut sich sehr über alle Besucher:innen, die seine Ausstellung sehen – und mit ihm gemeinsam die Sprache der Kunst erleben möchten.