Bayerischer Flüchtlingsrat

Bayerischer Flüchtlingsrat Als Menschenrechtsorganisation machen wir uns stark für die Rechte von Geflüchteten und Migrant*innen.

Wir sind der festen Überzeugung, dass die Geltung von Menschenrechten Vorrang haben muss, vor einer Politik der Flüchtlingsabwehr.

Pressemitteilung 27.08.2026            CHANCENZENTRUM FÜR ABGELEHNTE ASYLSUCHENDE?IN BAYERN SETZT MAN AUF KLEINE ABSCHIE...
31/08/2026

Pressemitteilung 27.08.2026
CHANCENZENTRUM FÜR ABGELEHNTE ASYLSUCHENDE?
IN BAYERN SETZT MAN AUF KLEINE ABSCHIEBEERFOLGE

EILMELDUNG – KI in Asyl-, Visa- und AufenthaltsverfahrenGestern hat das Bundeskabinett das KI-Migrationsverwaltungsgeset...
30/07/2026

EILMELDUNG – KI in Asyl-, Visa- und Aufenthaltsverfahren

Gestern hat das Bundeskabinett das KI-Migrationsverwaltungsgesetz (KIMVG) beschlossen. KI soll künftig über Asyl-, Visa- und Aufenthaltsverfahren mitentscheiden.

AlgorithmWatch warnt bereits: Menschen in Migrationsverfahren drohen zu “Versuchskaninchen” für fehleranfällige KI-Systeme zu werden.

Wir fordern eine grundlegende Überarbeitung:
✊ Schutz personenbezogener Daten
✊ Maßnahmen gegen algorithmische Diskriminierung
✊ Klare Richtlinien für KI im Asylverfahren
✊ Wirksamen Rechtsschutz

Migrant:innen und Verbündete – jetzt ist der Moment, laut zu werden.

Tabubruch Abschiebung nach KabulBei der heutigen Abschiebung nach Afghanistan sind nicht nur Straftäter, sondern auch gu...
28/07/2026

Tabubruch Abschiebung nach Kabul
Bei der heutigen Abschiebung nach Afghanistan sind nicht nur Straftäter, sondern auch gut integrierte Männer im Flugzeug.
Die Ankündigung des „wir schieben nur Straftäter nach Afghanistan ab“ hat nicht lang gehalten. Schon auf dem heutigen Flieger sind zahlreiche Afghanen, die sich nichts zuschulden kommen ließen. In den bayerischen Abschiebehaftanstalten waren schon vor dem Wochenende sechs bis sieben Nicht-Straftäter sowie vier bis fünf Straftäter, davon jedoch dem Vernehmen nach eine Person mit einem Bagatelldelikt. Der Tabubruch, dass man in ein islamistisches Regime abschiebt, das Menschen- und Frauenrechte mit Füßen tritt, wurde nur sehr kurz mit der Rede von der Abschiebung von Straftätern ummantelt. Jetzt liegt die Kooperation des Bundesinnenministers Alexander Dobrindt mit dem Terrorregime der Taliban in Kabul unverschleiert auf dem Tisch. Abgeschoben werden kann jeder ohne sicheren Aufenthalt. Wir sind dem Europäischen Gerichtshof dankbar, dass er für afghanische Frauen pauschal Verfolgung sieht. Wer weiß, wie lange es dauern würde, bis Herr Dobrindt sonst auch Frauen nach Afghanistan abschieben würde.
Ebenso kann die Zusammenarbeit mit den Taliban in Botschaft und Konsulaten in Berlin, Bonn und München nicht mehr nur als „technisch“ deklariert werden. Die „nur technische Zusammenarbeit“ erinnert stark an Putins Rede von der „Spezialoperation“.
„Ungeniert werden nun Männer nach Kabul in die Hände der Taliban abgeschoben, die nichts verbrochen haben. Einmal in Afghanistan angekommen, müssen sie sich den Taliban und ihrem verbrecherischen Regime unterwerfen. Einem Innenminister, der dies verantwortet und der so mit den Taliban kungelt, nimmt man es nicht ab, wenn er den Kampf gegen den Islamismus beteuert“, kritisiert Stephan Dünnwald, Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats.
„Die Taliban feiern die Übernahme der afghanischen Vertretungen in Deutschland als PR-Erfolg: Sie inszenieren sich damit in Afghanistan als international anerkannt, als “legitimer” Kooperationspartner einer deutschen Bundesregierung. Für ein paar Abschiebeflüge verkauft Berlin der Terrormiliz die eigene Glaubwürdigkeit,“ so Arif Haidary vom Bayerischen Flüchtlingsrat.

AUS 1 MACH 2 💖 - Fördermitgliedschaften gesucht Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass aus einer Fördermitgliedschaft zw...
10/07/2026

AUS 1 MACH 2 💖 - Fördermitgliedschaften gesucht

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Pressemitteilung , 10. Juni 2026Abschottung ohne TransparenzBayern lässt zentrale Fragen zur GEAS-Umsetzung offen Mit de...
10/06/2026

Pressemitteilung , 10. Juni 2026
Abschottung ohne Transparenz
Bayern lässt zentrale Fragen zur GEAS-Umsetzung offen

Mit der Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) treten am Freitag, dem 12. Juni, weitreichende Änderungen im Asylsystem in Kraft. Doch kurz vor dem Start bleiben zentrale Fragen zur praktischen Umsetzung in Bayern unbeantwortet. Der Bayerische Flüchtlingsrat kritisiert die mangelnde Transparenz der zuständigen Behörden und warnt vor gravierenden Folgen für Schutzsuchende.

Besonders weitreichend sind die neuen Asylgrenzverfahren. Ab Freitag werden sie auch am Münchner Flughafen durchgeführt, der als EU-Außengrenze gilt. Nach den europäischen Vorgaben müssen vulnerable Personen – etwa LGBTIQ*-Personen, Menschen mit Behinderungen, Betroffene von Folter oder Menschenhandel, Traumatisierte oder schwer Erkrankte – frühzeitig erkannt werden. Nur so können besondere Verfahrensgarantien und eine bedarfsgerechte Versorgung sichergestellt werden.

Nach aktuellem Stand übernimmt die Bundespolizei dieses Screening. Weder ist erkennbar, dass die Beamt:innen hierfür ausreichend qualifiziert sind, noch werden viele Betroffene sie als unabhängige und vertrauenswürdige Ansprechpartner wahrnehmen. Wie Schutzsuchende Zugang zu unabhängiger Beratung, Informationen und rechtlicher Unterstützung erhalten sollen, ist bislang unklar.

„Wer rechtsstaatliche Verfahren gewährleisten will, muss sicherstellen, dass Schutzsuchende Zugang zu verständlichen Informationen, unabhängiger Beratung und wirksamem Rechtsschutz haben. Derzeit fehlt jedoch vielerorts die notwendige Klarheit darüber, wie dies praktisch umgesetzt werden soll“, so Katharina Grote vom Bayerischen Flüchtlingsrat.

Klar ist bislang vor allem eines: Im Rahmen der neuen Grenzverfahren können Schutzsuchende bis zu 24 Monate faktisch in Haft gehalten werden. Die bisherigen 29 Plätze am Münchner Flughafen werden dafür absehbar nicht ausreichen. Deshalb soll im Raum Ingolstadt/Manching eine neue Einrichtung entstehen.

Wo genau diese eingerichtet werden soll, für wie viele Menschen sie ausgelegt ist und unter welchen Bedingungen die Betroffenen dort leben müssen, ist nicht bekannt. Informationen zu Bewegungsfreiheit, medizinischer und psychologischer Versorgung, rechtlicher Beratung oder sozialer Teilhabe liegen bislang weder der Öffentlichkeit noch zivilgesellschaftlichen Organisationen vor. Offene Fragen bestehen zudem bei den Inlandsscreenings und der Ausgestaltung der neuen Asylverfahren insgesamt.

„Kurz vor dem Inkrafttreten der neuen Regelungen herrscht mehr Unklarheit als Transparenz. Die Folgen tragen die Schutzsuchenden selbst“, kritisiert Katharina Grote vom Bayerischen Flüchtlingsrat. „Während Bayern mit Hochdruck neue Strukturen zur Abschottung von Schutzsuchenden schafft, bleibt offen, wie ihre Rechte gewährleistet werden sollen. Für die Einschränkung von Freiheit gibt es offenbar Pläne – für Beratung, Rechtsschutz und den Schutz vulnerabler Personen dagegen nicht. Diese Schieflage ist kein Versehen, sondern Ausdruck einer Politik, die Abschottung über Rechtsstaatlichkeit stellt. Wer Schutzsuchende künftig über Monate festhalten will, schuldet der Öffentlichkeit Transparenz darüber wo Menschen untergebracht werden und wie dort die Einhaltung ihrer Rechte sichergestellt wird.“

📢 Informationsveranstaltung für Geflüchtete🌍 Auf Persisch (Dari), Arabisch, Englisch und FranzösischIn letzter Zeit beob...
15/04/2026

📢 Informationsveranstaltung für Geflüchtete
🌍 Auf Persisch (Dari), Arabisch, Englisch und Französisch

In letzter Zeit beobachten wir, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zunehmend Asylanträge ablehnt.
Viele Geflüchtete erhalten negative Bescheide, obwohl die Situation in ihren Herkunftsländern weiterhin unsicher und gefährlich ist. ⚠️

❗ Deshalb ist es besonders wichtig, gut informiert zu sein!

🗣️ Themen der Veranstaltung:

* Wie läuft ein Asylverfahren in Deutschland ab?
* Was kann ich tun, wenn mein Antrag abgelehnt wurde?
* Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, um in Deutschland zu bleiben?
* Was kann man tun, um den Aufenthalt zu verfestigen?

👥 Die Veranstaltung richtet sich an:

* Menschen vor oder während des Asylverfahrens

📅 Datum:
08.05.2026
05.06.2026
03.07.2026

⏰ Uhrzeit: 16:00–18:00 Uhr
📍 Ort: EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, 80336 München

🌐 Es finden parallele Veranstaltungen in allen genannten Sprachen statt.
💸 Die Teilnahme ist kostenlos.
📝 Keine Anmeldung erforderlich - einfach vorbeikommen!

GEAS Verschärfungen - Was ist das ⁉️ (Teil 1)Was steckt eigentlich hinter den neuen GEAS-Verordnungen der EU? 📌 Die neue...
18/03/2026

GEAS Verschärfungen - Was ist das ⁉️ (Teil 1)

Was steckt eigentlich hinter den neuen GEAS-Verordnungen der EU?

📌 Die neuen GEAS-Verordnungen regeln das Asylverfahren weitgehend einheitlich auf EU-Ebene

📌 Aufnahmebedingungen für Geflüchtete sind in einer EU-Richtlinie festgelegt

In diesem Beitrag geben wir einen Überblick über die wichtigsten Regelungen von GEAS. Die neuen Verordnungen verändern das europäische Asylsystem grundlegend - von verschärften Grenzverfahren bis hin zu beschleunigten Rückführungen und starken Kontrollen an den Außengrenzen Europas.

Wir fordern:
‼️

‼️GEAS EILMELDUNG‼️Die Reform des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“, kurz GEAS, ist die größte Asylverschärfung sei...
04/03/2026

‼️GEAS EILMELDUNG‼️

Die Reform des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“, kurz GEAS, ist die größte Asylverschärfung seit 30 Jahren.

📌 Am Freitag, den 27.02.2026, hat der Bundestag das GEAS-Anpassungsgesetz beschlossen und damit den Weg für die Umsetzung in deutsches Recht freigemacht. Mit diesem Beschluss schießt die Bundesregierung stellenweise sogar über die Vorgaben der EU hinaus!

📌 Dies sind klare Zeichen dafür, dass die Bundesregierung auf Abschreckung, Repression und massive Ausweitung von Abschiebungen setzt. Das Recht auf Asyl wird dramatisch ausgehöhlt mit fatalen Konsequenzen für Schutzsuchende!

📌 Wir positionieren uns klar gegen das Anpassungsgesetz und dessen menschenfeindliche Umsetzung!

Gemeinsame Pressemitteilung von 28 OrganisationenIntegrations-Black Out des Bundes – Arbeitsmarktintegration in GefahrIn...
24/02/2026

Gemeinsame Pressemitteilung von 28 Organisationen
Integrations-Black Out des Bundes – Arbeitsmarktintegration in Gefahr

In Bayern warten Geflüchtete im Schnitt 1,5 Jahre ohne Deutschkurs.
Grund: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert aktuell viele Integrationskurse nicht mehr.
Für Menschen, die am Existenzminimum leben, bedeutet das:
👉 Kein Zugang zu Sprache
👉 Keine echte Chance auf Arbeit
👉 Keine Integration
28 Organisationen fordern deshalb , die Landkreise und Kommunen auf, zumindest vorübergehend die Kosten zu übernehmen und sich dann mit dem Bund über Erstattungen zu einigen. Wir fordern den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, Innenminister Joachim Herrmann und den bayerischen Integrationsbeauftragten Karl Straub auf, hier eine Vorreiterrolle zu übernehmen, um Langzeitschäden zu vermeiden. Alternativ bleibt Menschen, die hier leben, der Zugang zu Deutschkursen verwehrt – mit erheblichen langfristigen Folgen für uns ALLE.
Ohne Sprache keine Perspektive.
Ohne Integration keine Zukunft – für niemanden von uns.
Jetzt handeln!

Adresse

WestendStr. 19
Munich
80339

Öffnungszeiten

Montag 14:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 12:00
Mittwoch 10:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 16:00
Freitag 10:00 - 12:00

Telefon

+4989762234

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