Zentralinstitut für Kunstgeschichte München

Zentralinstitut für Kunstgeschichte München Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte ist ein kunsthistorisches Forschungsinstitut und 21. Jahrhunderts. Das ZI ist u.a.

Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) in München ist das einzige außeruniversitäre kunsthistorische Forschungsinstitut in der Bundesrepublik Deutschland. Als national wie international vernetzte Forschungseinrichtung ist das ZI ein Ort der kunsthistorischen Forschung. Mit seinem dichten Programm öffentlicher wissenschaftlicher Veranstaltungen versteht sich das ZI als Forum des wissenschaftl

ichen Austausches und der Diskussion aktueller methodischer Fragestellungen und Themen der Kunstgeschichte. Das Institut ist im ehemaligen Verwaltungsbau der NSDAP untergebracht, in dem die amerikanische Militärregierung 1945 eine Kunstsammelstelle (Central Collecting Point) für die Restitution von durch das NS-Regime enteigneter Kunst einrichtete. Das ZI ist mit einer der weltweit bedeutendsten und größten kunsthistorischen Fachbibliotheken, den Bildbeständen seiner Photothek, zahlreichen Online-Angeboten und Datenbanken sowie einem dichten Programm öffentlicher wissenschaftlicher Veranstaltungen eine zentrale Service-Institution und bietet ein exzellentes Forschungsumfeld für die kunsthistorische Recherche. Seit 1979 steht das ZI in alleiniger Trägerschaft des Freistaats Bayern und ist eine dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst nachgeordnete Einrichtung. Schwerpunkte der Forschung am ZI sind: Objekt und Materialität, Kunstgeschichte als Wissen und Wissenschaft, Kunst im historisch-politischen Raum und globalen Kontext. Das „Studienzentrum zur Kunst der Moderne und Gegenwart“ bietet eine hervorragend ausgestattete Forschungsplattform für Studien zur Kunst und Kunstgeschichte des 20. Jährlich werden mehrere Nachwuchsförderpreise vergeben und ein umfangreiches Stipendienprogramm angeboten. Das ZI ist dezidiert keiner nationalen Aufgabenstellung verpflichtet. Dieser offene Forschungshorizont ermöglicht es, aktuelle Forschungsfragen aufzunehmen: Die nationale wie internationale Ausrichtung bietet in besonderer Weise Raum, übergreifende Themenkomplexe zu benennen und als Projekte mit verschiedenen Kooperationspartner*innen gemeinsam zu bearbeiten. Mitglied der „International Association of Research Institutes in the History of Art“ (RIHA), Gründungsmitglied des Forschungsverbunds Provenienzforschung in Bayern und kooperiert seit 2012 mit dem Institut für Kunstgeschichte der Ludwigs-Maximilians-Universität München. Auch die Lage des 1946/1947 gegründeten Instituts im Münchner Kunstareal und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zu den nahegelegenen Hochschulen und Museen macht das ZI zu einem besonderen Ort der kunsthistorischen Forschung und der Wissenschaft. Das ZI verpflichtet sich in seiner Arbeit zur Einhaltung von Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis.

Im April 2025 hat die Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte zwei Leporelli aus dem Kunsthandel erworben, d...
03/09/2026

Im April 2025 hat die Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte zwei Leporelli aus dem Kunsthandel erworben, die die Pariser Boulevards von der Madeleine bis zur Place de la Bastille in ihrem architektonischen Zustand um 1830 zeigen (BZI-Signatur: 4° GT–Pa 310/92 (1-2 Rarissima). Seit Neuestem können Digitalisate dieser beiden lithografischen Panoramen auch online betrachtet werden. Anna Klug, Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin unserer Bibliothek, hat die Panoramen anlässlich einer Führung beim Deutschen Kongress für Kunstgeschichte am 25. Februar 2026 gezeigt und nimmt sie nun in unserem neuesten Blog-Artikel genauer unter die Lupe: https://www.zispotlight.de/anna-klug-ueber-zwei-lithographische-panoramen-der-pariser-grands-boulevards-von-1832ff/

Im September gibt es am ZI wieder Veranstaltungen! Nach der Sommerpause geht es los mit Führungen durch die Ausstellung ...
01/09/2026

Im September gibt es am ZI wieder Veranstaltungen! Nach der Sommerpause geht es los mit Führungen durch die Ausstellung „unbekleidet | ausgezogen“, einer Tagung zum Thema „Negotiating the N**e“ und dem „Tag des offenen Denkmals 2026“

Weitere Informationen: https://www.zikg.eu/aktuelles/veranstaltungen

25/08/2026

⚠ Personenaufzug derzeit außer Betrieb

Der Personenaufzug im ZI ist derzeit aufgrund eines technischen Defekts außer Betrieb. Die zuständigen Fachfirmen sind bereits mit der Reparatur beauftragt. Nach aktuellem Stand soll der Personenaufzug ab Mitte Oktober wieder zur Verfügung stehen.

Wir bedauern die damit verbundenen Einschränkungen sehr und bitten um Ihr Verständnis.

Für Besucherinnen und Besucher, die auf einen barrierefreien Zugang angewiesen sind, ist der Zugang zu allen Ebenen des Hauses weiterhin möglich. Hierfür steht ein weiterer Aufzug zur Verfügung. Bei dessen Nutzung werden Sie von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter unseres Hauses unterstützt.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Bedarf unter +49 (0)89 289 27500 (Pforte).

📬 Neuigkeiten aus dem ZI direkt ins Postfach!Unser Newsletter informiert monatlich über Veranstaltungen, Ausstellungen, ...
24/08/2026

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//NEU//NEU//NEU// Ausgabe 8 2026 der   im Open AccessIn der soeben erschienenen August-Ausgabe der Kunstchronik verfolge...
18/08/2026

//NEU//NEU//NEU// Ausgabe 8 2026 der im Open Access

In der soeben erschienenen August-Ausgabe der Kunstchronik verfolgen wir die bewegte Geschichte der Renaissance, lesen eine neue Biographie von Barnett Newman, beobachten Himmelsphänomene und deren künstlerische Umsetzung, lernen eine Doyenne der kulturwissenschaftlichen Kunsthistoriographie besser kennen und erfreuen uns an einer ideologiekritischen Lektüre der Frauensiedlung Loheland.

https://ahnp.ub.uni-heidelberg.de/journals/kchronik

Indem ein Akt enthüllt, verdeckt er zugleich eine Grundtatsache: dass er selbst etwas verdeckt. Genau dieser Illusion - ...
13/08/2026

Indem ein Akt enthüllt, verdeckt er zugleich eine Grundtatsache: dass er selbst etwas verdeckt. Genau dieser Illusion - es gebe keine Illusion mehr - erlag T.J. Clark, der Pionier der Sozialgeschichte der Kunst, eigenen Angaben zufolge bei seiner Analyse von Édouard Manets Gemälde Olympia von 1863.

Seit den 1960er- und 1870er- Jahren rückte der Akt zunehmend in den Blick einer Kunstgeschichte, die Bilder als Teil gesellschaftlicher Verhältnisse untersuchte. Zu den prägenden Vertretern dieser Perspektive gehörte der britische Kunsthistoriker Timothy James Clark (*1943). In seinen Arbeiten verband er präzische Bildanalyse mit sozialgeschichtlichen Fragestellungen. Kunstwerke verstand er als Teil historischer Konstellationen aus Klassenverhältnissen, moralischen Normen und kulturellen Blickordnungen.
Lest mehr im aktuellen Blogbeitrag: Kacper Stępień zum Akt als Ort von Blindheit, oder: Muss man T.J. Clark mit T.J. Clark lesen, um ihn produktiv kritisieren zu können? https://www.zispotlight.de/kacper-stepien-zum-akt-als-ort-von-blindheit-oder-muss-man-t-j-clark-mit-t-j-clark-lesen-um-ihn-produktiv-kritisieren-zu-koennen/

Begleitend zur Ausstellung unbekleidet I ausgezogen. Der Akt in der kunsthistorischen Forschung im nördlichen Lichthof des Zentralinstituts für Kunstgeschichte (16.04.–02.10.2026) schreibt hier auf unserem Blog das Ausstellungsteam zu zentralen Fragen und Perspektiven der Ausstellung und führt diese weiter aus.

How have art and art history negotiated the unclothed body from the 1860s to the present? The conference "Negotiating th...
11/08/2026

How have art and art history negotiated the unclothed body from the 1860s to the present? The conference "Negotiating the N**e: Unclothed Bodies in Art and its Historiographies (1860s–2026)" explores shifting ideas of nudity, representation, desire, identity, and power. Bringing together perspectives from art history, visual culture, museum studies, and aesthetic theory, it critically reassesses the canon, its exclusions, and the changing meanings of unclothed bodies in art from global and de-centred perspectives.

Sep. 15-16, 2026
Venue: ZI, lecture hall 242, and via Zoom
Organisation: Dominik Brabant Zentralinstitut für Kunstgeschichte München / Susanne Huber (Universität Bremen) / Henry Kaap Ludwig-Maximilians-Universität München

Program: https://www.zikg.eu/aktuelles/veranstaltungen/2026/conference-negotiating-the-nude

11/08/2026

Bitte beachten Sie, dass das ZI am 15. August 2026 (Mariä Himmelfahrt) geschlossen bleibt. Ab Montag, 17. August 2026, sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Wie gelangt eine Schenkung aus Los Angeles in eine Schweizer Museumssammlung – und was geschieht anschließend mit ihr?Im...
06/08/2026

Wie gelangt eine Schenkung aus Los Angeles in eine Schweizer Museumssammlung – und was geschieht anschließend mit ihr?
Im Jahr 2023 erhielt das Kunsthaus Biel (KBCB) Objekte aus einer umfangreichen und heterogenen Schenkung des in Los Angeles lebenden Sammlerpaars Hal und Mary Ann Glicksman. Hal Glicksman war als Kurator ein wichtiger Akteur der Kunstszene von Los Angeles und spielt eine bedeutende Rolle bei der institutionellen Anerkennung der kalifornischen Assemblage.
Gemeinsam mit dem Team des Kunsthauses Biel entwickelten Studierende des Studiengangs Museologie an der Universität Neuenburg auf Grundlage der Schenkung die Ausstellung The Beat of Assemblage, die vom 20. Februar bis zum 17. Mai 2026 im Kunsthaus Biel zu sehen war. Die Ausstellung ist inzwischen beendet, die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Donation Glicksman geht jedoch weiter – unter anderem mit laufenden Forschungen zur Künstlergruppe Los Four.
In unserem aktuellen Blogbeitrag zeichnet Jenna Paratte den Weg der Schenkung von Los Angeles nach Biel nach. Sie zeigt, welche Fragen sich bei ihrer Erschließung stellen und wie aus einzelnen Objektgruppen neue Ausstellungs-, Kunst- und Forschungsprojekte hervorgegangen sind.

Lest mehr auf unserem Blog: Jenna Paratte über die Donation Glicksman: Der Weg einer Schenkung von Los Angeles in die Schweiz: https://www.zispotlight.de/jenna-paratte-ueber-die-donation-glicksman-der-weg-einer-schenkung-von-los-angeles-in-die-schweiz/

Abbildung: Hal Glicksman und Mary Ann Duganne, KBCB, Biel/Bienne, Foto: Adrian Reusser | Bearbeitung (Freistellung): Zentralinstitut für Kunstgeschichte.

Tag des offenen Denkmals 2026Werft mit uns einen Blick hinter die Kulissen eines geschichtsträchtigen Ortes: Am 13. Sept...
04/08/2026

Tag des offenen Denkmals 2026
Werft mit uns einen Blick hinter die Kulissen eines geschichtsträchtigen Ortes: Am 13. September 2026 bieten wir zwei Führungen durch den ehemaligen „Verwaltungsbau der NSDAP“ am Königsplatz an.

Das ZI befindet sich in einem Gebäude mit einer bewegten Geschichte: Errichtet als Teil des nationalsozialistischen Parteiviertels, diente es zunächst der Parteiverwaltung. Nach dem Zweiten Weltkrieg richtete die US-Militärregierung hier den Central Art Collecting Point ein, eine Sammelstelle für von den Nationalsozialisten geraubte Kunstwerke. Heute ist das Haus Sitz verschiedener kultureller Institutionen.

Bei unseren Rundgängen erfahrt ihr mehr über Geschichte und Funktion des Hauses.

📅 13. September 2026
🕑 14:00–15:00 Uhr
🕞 15:30–16:30 Uhr
Treffpunkt: Foyer (EG)
Der Rundgang ist leider nicht barrierefrei.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt – bitte meldet euch vorab an: https://www.zikg.eu/aktuelles/nachrichten/tag-des-offenen-denkmals-2026

Adresse

Katharina-von-Bora-Straße 10
Munich
80333

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 20:00
Dienstag 09:00 - 20:00
Mittwoch 09:00 - 20:00
Donnerstag 09:00 - 20:00
Freitag 09:00 - 20:00

Telefon

+498928927556

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