24/11/2025
Am 21.11.2025 führten die Feuerwehr Munster und die Feuerwehr Trauen einen gemeinsamen Übungsdienst durch, der ganz im Zeichen der technischen Hilfeleistung stand. Schwerpunkt der Ausbildung war der Rüstwagen (RW), seine Ausstattung sowie der praktische Umgang mit den vielfältigen technischen Geräten.
Vorstellung und Erklärung des Rüstwagens
Zu Beginn der Übung trafen sich beide Wehren am Feuerwehrhaus der Feuerwehr Munster. Nach einer kurzen Begrüßung wurde der Rüstwagen systematisch vorgestellt. Die Ausbilder erklärten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die vollständige Beladung des Fahrzeugs sowie die Einsatzmöglichkeiten der einzelnen Geräte.
Im Fokus standen unter anderem:
Hydraulische Rettungsgeräte (Schere, Spreizer, Rettungszylinder)
Stabilisierungssysteme
Beleuchtungs- und Stromerzeugungsgeräte
Sägen, Trennschleifer und Werkzeuge zur Öffnung von Fahrzeugen
Hebekissen und weitere pneumatische Werkzeuge
Seilwinden, Anschlagmittel und Zubehör
Jedes Fachgerät wurde ausführlich erläutert – angefangen bei der Funktionsweise über Sicherheitshinweise bis hin zu taktischen Einsatzmöglichkeiten.
Nach der theoretischen Fahrzeug- und Gerätevorstellung wechselten die Teilnehmer in den praktischen Übungsteil. Hier standen mehrere Altfahrzeuge zur Verfügung, an denen realitätsnahe Rettungstechniken geübt werden konnten.
Schwerpunkte des praktischen Abschnitts:
• Sichern und Stabilisieren von Fahrzeugen
Mittels Stab-Fast-System, Unterbaumaterial und Keilen wurden verschiedene Lagen simuliert.
• Arbeiten mit hydraulischen Rettungsgeräten
An den Übungsfahrzeugen wurden Türen geöffnet, Dächer entfernt und realistische Crash-Szenarien nachgestellt. Dabei konnten die Kräfte der Geräte und der richtige Umgang intensiv geübt werden.
• Einsatz weiterer Hilfsmittel
Dazu gehörten u. a. Glassäge, Halligan-Tool, Brechwerkzeuge, Säbelsäge sowie Beleuchtungs- und Absicherungsmaterial.
• Teamarbeit und Absprache im Einsatz
Ein besonderes Augenmerk lag auf Kommunikation, Einsatzstellenorganisation und der sauberen Abstimmung zwischen den einzelnen Trupps.
Fazit:
Der gemeinsame Übungsdienst war ein voller Erfolg und eine Wiederholung in Zukunft ausdrücklich erwünscht ist.