26/03/2026
🚨 Weniger Hilfe vor Ort. Auswirkungen auf die Patientenversorgung.
Das hat angewiesen, die Alarmierung der Helfer vor Ort deutlich einzuschränken.
Das bedeutet konkret:
❌ Keine schnelle Hilfe mehr bei:
• Verkehrsunfällen
• Intoxikationen
• Betriebsunfällen
• Stich-/Schnittverletzungen
• Geburten und gynäkologischen Notfällen
• Kollaps/Synkopen
• ...
Diese Einsätze gehören zum Alltag und sind häufig zeitkritisch.
⏱️ Helfer vor Ort sind oft mehrere Minuten vor dem Rettungsdienst am Einsatzort. Diese Zeit wird genutzt, um erste Maßnahmen einzuleiten und die Situation zu stabilisieren.
Ohne HvO:
• Blutungen werden später gestoppt
• Atemwege werden später gesichert
• Reanimationen beginnen später
❗ Besonders schwer nachvollziehbar:
In vielen dieser Fälle wird weiterhin ein Rettungswagen mit Sondersignal alarmiert. Gleichzeitig wird kein Helfer vor Ort mehr alarmiert.
➡️ Das bedeutet:
Ein zeitkritischer Notfall wird erkannt, aber die nächstverfügbare Hilfe vor Ort wird nicht genutzt.
❗ Ein zentrales Problem:
Die Alarmierung soll künftig stärker gefiltert werden. Gleichzeitig gibt es keine flächendeckend standardisierte Notrufabfrage.
Das führt schon heute dazu, dass:
• gleiche Notfälle unterschiedlich eingestuft werden
• Prioritäten nicht einheitlich vergeben werden
• Entscheidungen situationsabhängig sind
➡️ Die Alarmierung hängt stark von dieser Einstufung ab.
❗ Zusätzlich entscheidend:
Selbst mit einer standardisierten Notrufabfrage würden viele dieser Einsätze weiterhin nicht alarmiert werden.
Der Grund ist einfach:
Diese Einsatzlagen sind im neuen Katalog nicht mehr vorgesehen.
➡️ Es geht also nicht nur um bessere Struktur, sondern auch um eine bewusste Einschränkung der Alarmierung.
💬 Unsere Einschätzung:
Die geplante Änderung wird die Rolle der Helfer vor Ort deutlich reduzieren. Damit verändert sich auch die Erstversorgung in vielen Situationen.
👉 Helfer vor Ort sind ein fester Bestandteil der Versorgung
👉 Sie leisten einen wichtigen Beitrag, besonders im ländlichen Raum
Teile den Beitrag. Sprich darüber.