21/03/2026
Ein Mann hat einer Frau Gewalt angetan. Dass er in der Öffentlichkeit steht, macht die Tat nicht kleiner – im Gegenteil, sie gehört benannt und aufgezeigt. Nur weil er zugibt, „einen Fehler gemacht zu haben“ und sich dafür schämt, verliert diese Gewalttat nichts von ihrer Schwere. Gewalt ist kein Ausrutscher, den man relativieren kann.
Eine Frau hatte den Mut, Anzeige zu erstatten. Das war richtig. Es braucht genau diesen Mut, damit solche Taten nicht im Verborgenen bleiben. Umso unverständlicher ist es, wenn ausgerechnet Frauen mit dem Finger auf sie zeigen. Warum? Warum wird die Betroffene hinterfragt, statt den Täter klar zu benennen?
Man kann von seiner Musik halten, was man will. Sie kann gefallen oder abstoßen – das spielt hier keine Rolle. Fakt ist: Ein Mann hat einer Frau Gewalt angetan. Egal, wie gut er singt oder wie bekannt er ist – das ändert nichts daran, dass er gewalttätig gehandelt hat.
Als Bezirksfrauen Neunkirchen sagen wir ganz klar:
Gewalt bleibt Gewalt. Immer. Unabhängig davon, wer sie ausübt, wie berühmt jemand ist oder wie gut er sich entschuldigt. Diese Taten sind grausam – und sie dürfen niemals klein geredet werden!