20/04/2026
Kohlhof und Diakonie-Klinikum gemeinsam als starke Säulen der Gesundheitsversorgung
gesichert - Neunkircher SPD begrüßt neue Entwicklungen
Die Neunkircher SPD begrüßt die Ergebnisse der Gespräche zwischen Gesundheitsminister
Magnus Jung und der Marienhaus-Gruppe zur Zukunft der Kliniklandschaft in Neunkirchen.
„Dass wir die Fachklinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Pädiatrie auf dem Kohlhof erhalten
und der Standort zugleich weiterentwickelt wird, ist eine sehr gute Nachricht für Neunkirchen
und die gesamte Region, auch über die Grenzen des Saarlandes hinaus“, erklärt der Vorsitzende
der Neunkircher SPD, Tobias Wolfanger. „Die Sicherung des sozialpädiatrischen Zentrums und
die Prüfung einer Kinder- und Jugendpsychiatrie sind wichtige Bausteine für eine moderne
Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Und das an einem Standort Kohlhof, der seit
Jahrzehnten als Herzstück mit bestem Ruf für Topqualität in der Versorgung von Kindern und
Jugendlichen steht.“ Die nun vorgestellten Eckpunkte zeigen: Der Kohlhof bleibt als
spezialisierter Standort für Kinder, Jugendliche und Familien erhalten, gleichzeitig wird das
Diakonie-Klinikum in der Innenstadt deutlich gestärkt.
Ein Verdienst der Neunkircherinnen und Neunkircher und insbesondere der Beschäftigten
Der Neunkircher SPD ist wichtig, klar herauszustellen: Dieses Ergebnis ist auch ein Erfolg der
Neunkircherinnen und Neunkircher und insbesondere der Beschäftigten. Bürgerinnen und
Bürger, Belegschaften und viele Engagierte vor Ort haben mit Protesten, Initiativen und
Gesprächen Druck gemacht und sich geschlossen für den Erhalt einer starken Kliniklandschaft
eingesetzt.
„Die Neunkircherinnen und Neunkircher haben mit großer Geschlossenheit gezeigt, dass ihnen
ihre Gesundheitsversorgung nicht egal ist“, betont Wolfanger. „Ganz besonders danke ich den
Beschäftigten am Kohlhof, die mit Mut, Ausdauer und klarer Haltung für den Erhalt ihres
Standorts eingestanden sind.“
Stärkung des Diakonie-Klinikums von enormer Bedeutung für die Innenstadt
Gleichzeitig wird das Diakonie-Klinikum in der Innenstadt durch die Verlagerung der
Allgemeinchirurgie und der Notaufnahme und weiterer Schwerpunkte deutlich aufgewertet.
Damit wird ein langjähriger politischer Wunsch insbesondere auch der SPD Neunkirchen
aufgegriffen, das Krankenhaus in der Innenstadt als gut erreichbare zentrale Anlaufstelle der
Grund- und Regelversorgung zu stärken.
Aus Sicht der Neunkircher SPD ist damit ein wichtiger Meilenstein erreicht, die Arbeit aber noch
nicht abgeschlossen. Entscheidend sei nun, die Eckpunkte zügig umzusetzen, die Beschäftigten
mitzunehmen und die ambulanten Angebote weiter auszubauen. „Neunkirchen braucht
dauerhaft eine verlässliche, wohnortnahe und gut erreichbare Gesundheitsversorgung – mit
einem starken Kohlhof, einem starken Diakonie-Klinikum und einem ausgebauten ambulanten
Angebot. Dafür werden wir uns als Neunkircher SPD weiterhin einsetzen – gemeinsam mit den
Menschen in unserer Stadt“, so Wolfanger