Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen

Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen Die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen sorgt für den Brandschutz in der Kreisstadt & den Stadtteilen. Freie Tage gibt es nicht.

Die freiwillige Feuerwehr Neunkirchen ist für den Brandschutz und die technische Hilfeleistung in der Kreisstadt Neunkirchen zuständig. Die Wehr ist in sieben Löschbezirke mit acht Standorten in den Stadtteilen Neunkirchen-Innenstadt, Hangard, Münchwies, Wiebelskirchen, Wellesweiler, Furpach, Luwigsthal und Sinnerthal gegliedert. Über 300 Frauen und Männer engagieren sich ehrenamtlich in der Feuer

wehr Neunkirchen und stehen rund um die Uhr für den Ernstfall bereit. Der Jugendfeuerwehr gehören rund 100 Mädchen und Jungen zwischen acht und 16 Jahren an, die auf einen späteren aktiven Dienst in der Feuerwehr vorbereitet werden. Zum Fuhrpark der Feuerwehr gehören 27 Einsatzfahrzeuge und verschiedene Anhänger. Jedes Jahr rücken die Angehörigen der Neunkircher Feuerwehr zu etwa 380 Einsätzen aus. Zur freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen gehört auch die Feuer- und Rettungswache in der Neunkircher Friedenstraße. An dieser versehen 30 hauptamtliche Einsatzkräfte ihren Dienst bei Feuerwehr und Rettungsdienst. Werktags steht an der Feuerwache eine hauptamtliche Wachbereitschaft für Feuerwehreinsätze bereit. In der einsatzfreien Zeit arbeiten die hauptamtlichen Kräfte in den verschiedenen Werkstätten auf der Wache und prüfen sowie warten beispielsweise Schläuche und Atemschutzgeräte. In Zusammenarbeit mit dem ASB beteiligt sich die Feuerwehr Neunkirchen an der Feuer- und Rettungswache Neunkirchen auch mit zwei Einsatzfahrzeugen am Rettungsdienst.

08/09/2026

🚨 Bundesweiter Warntag 2026 am 10. September

Am Donnerstag, 10. September 2026, testen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam die Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle.

📢 Um 11:00 Uhr wird das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine bundesweite Testwarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) auslösen.

Die Warnung wird unter anderem über
📱 Warn-Apps und Cell Broadcast
📺 Radio und Fernsehen
📲 digitale Anzeigetafeln
🚨 sowie vielerorts über Sirenen und Lautsprecherwagen
verbreitet.

🕚 Um 11:45 Uhr erfolgt die bundesweite Entwarnung.

Der Warntag findet jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September statt. Er soll die Funktionsfähigkeit der verschiedenen Warnkanäle überprüfen und gleichzeitig dafür sensibilisieren, wie wichtig Warnung und persönliche Vorsorge im Ernstfall sind.

👉 Also nicht erschrecken, wenn am 10. September um 11 Uhr das Smartphone warnt oder Sirenen ertönen – es handelt sich um einen Test!

+++ Heute für Morgen üben – Feuerwehrnachwuchs probt am Marienhaus Klinikum Neunkirchen den Ernstfall +++Kohlhof. Einmal...
01/09/2026

+++ Heute für Morgen üben – Feuerwehrnachwuchs probt am Marienhaus Klinikum Neunkirchen den Ernstfall +++

Kohlhof. Einmal im Jahr stellen alle sechs Jugendfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen in einer gemeinsamen Großübung ihr Können unter Beweis. Bei ihrer Jahreshauptübung bekämpfte der Neunkircher Feuerwehrnachwuchs am Samstagnachmittag, 29. August erfolgreich einen simulierten Großbrand auf dem Gelände des Marienhaus Klinikums Neunkirchen in Kohlhof.

Drei Mal heulten die Sirenen in Furpach, Kohlhof und Ludwigsthal gegen 16 Uhr am Samstag auf und bildeten so das Startsignal für die große Jugendfeuerwehrübung. Ganz wie die Großen machten sich die Jugendfeuerwehrleute nach ihrem Alarm mit den Löschfahrzeugen von nahegelegenen Sammelpunkten mit Blaulicht und Martinhorn auf den Weg zum Marienhaus Klinikum. Dort war – so das Übungsszenario – bei Bauarbeiten am Dach des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) ein Feuer ausgebrochen. Nach Übungsdrehbuch breitete sich der Brand nicht nur auf das Gebäude selbst aus, sondern Funkenflug trieb das Feuer auch in den Wald hinter dem Gebäudekomplex.

Routiniert und mit großem Spaß nahmen die mehr als 60 Kinder und Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr die Brandbekämpfung rund um das SPZ auf. An allen Seiten des Gebäudes bauten die Kinder und Jugendlichen kleine und große Schlauchleitungen auf, um das simulierte Feuer zu bekämpfen. Mit besonders kleinen und leichten Schläuchen gelang auch der Kampf gegen den Brand im Wald hinter dem SPZ. Während sich von außen zahlreiche Strahlrohre auf das SPZ zum Löscheinsatz richteten, machten sich im Gebäude Jugendfeuerwehrleute auf die Suche nach Vermissten. Auch diese Aufgabe bewältigte der Feuerwehrnachwuchs mit Bravour und konnte alle Vermissten finden und ins sichere Freie retten. Nach gut anderthalb Stunden konnte „Feuer aus“ gemeldet und die Übung auf dem Gelände der Marienhaus Klinik Neunkirchen erfolgreich beendet werden.

Den Jugendfeuerwehrmitgliedern blickten bei ihrer Übung nicht nur viele Eltern sowie Patienten und Besucher des Marienhaus Klinikums über die Schulter. Auch Wehrführer Christian Milz, Beigeordneter Thomas Hans sowie Julia Schäfer für die Saarländische Jugendfeuerwehr und Andrea Stichter für die Kreisjugendfeuerwehr verfolgten die Übung mit großem Interesse.

In der Jugend- sowie der Kinderfeuerwehr der Feuerwehr Neunkirchen engagieren sich fast 150 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren. Mit viel Spiel und Spaß können sie ihre ersten Schritte in der Feuerwehr machen und werden Schritt für Schritt auf den aktiven Feuerwehrdienst ab 16 Jahren vorbereitet. Die Mitgliedschaft in den Jugendfeuerwehren, die den sechs Löschbezirken der Neunkircher Feuerwehr angegliedert sind, ist dabei kostenlos. cb/fwnk

21/08/2026
+++ Unfall in Neunkircher Zoostraße – Auto stürzt Böschung hinab +++Neunkirchen. Zwei Frauen wurden bei einem Verkehrsun...
16/08/2026

+++ Unfall in Neunkircher Zoostraße – Auto stürzt Böschung hinab +++

Neunkirchen. Zwei Frauen wurden bei einem Verkehrsunfall in der Neunkircher Zoostraße am frühen Samstagabend, 15. August verletzt. Ihre Volkswagen Limousine kam von der Fahrbahn ab und stürzte die Böschung hinab. Die 89 Jahre alte Beifahrerin erlitt schwerste Verletzungen und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen aus der abschüssigen und schwer zugänglichen Böschung gerettet werden. Nur leicht verletzt wurde die 61-jährige Fahrerin.

Die Fahrerin der Volkswagen Limousine verlor im oberen Abschnitt der Zoostraße – nur unweit der Einmündung in die Waldstraße – die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Volkswagen stürzte die Böschung hinab und blieb an mehreren kleinen Bäumen hängen. Eine Neunkircher Feuerwehrfrau, die zufällig an der Unfallstelle vorbeikam, leistete umgehend Erste Hilfe. Sie stieg die abschüssige Böschung hinab, half bei der Befreiung der Unfallopfer und begann mit der Erstversorgung der besonders schwer verletzten Beifahrerin. Die als Ersthelferin tätige Feuerwehrfrau sorgte auch dafür, das ein Notruf abgesetzt wird. Auf diesen hin wurden um kurz nach 18 Uhr die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wellesweiler der Feuerwehr Neunkirchen sowie Rettungsdienst und Polizei in die Zoostraße alarmiert.

Als sicheren Zugang zur noch immer unten in der steilen Böschung liegenden Verletzten legten die Feuerwehrleute eine ihrer Leitern wie eine Treppe auf den Abhang. Auf diesem Weg konnte der Rettungsdienst zur Verletzten hinabsteigen und auch das nötige medizinische Equipment sicher nach unten transportiert werden. Gleichzeitig sicherten die Feuerwehrangehörigen das nach wie vor vom weiteren Abrutschen bedrohte Unfallauto mit der Seilwinde des Rüstwagens.

Während der Versorgung der schwerstverletzten Beifahrerin erkundete die Feuerwehr einen alternativen Rettungsweg, um eine Rettung der Frau die steile Böschung hinauf zu vermeiden. Diese konnte in einem nicht weit entfernten Waldweg gefunden werden. Mit vereinten Kräften trugen Feuerwehrleute und Rettungsdienst die Schwerstverletzte auf einer Trage erst kurz querfeldein zum Waldweg und dann über diesen zum Rettungswagen. Zur weiteren Versorgung ihrer Verletzungen wurde die 89-jährige Frau anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Auch die 61 Jahre alte Fahrerin des Unfallwagens wurde durch den Rettungsdienst versorgt.

Für die Dauer des Rettungseinsatzes musste die Zoostraße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Gegen 19 Uhr konnte die Feuerwehr Neunkirchen ihren Einsatz schließlich beenden. cb/fwnk

15/08/2026

ℹ️ UPDATE zur Rauchbelastung im Landkreis Neunkirchen (13:00 Uhr)

Die Ausbreitung des Brandrauches aus den Bränden in Belgien und den benachbarten Bundesländern hat sich im Verlaufe der Nacht deutlich entspannt.
Daher wird die Warnlage für das gesamte Land aufgehoben.

Auch im Tagesverlauf kann es immer wieder vereinzelt dazu kommen, dass Rauch mit dem Wind ins Saarland getragen wird, hier v.a. ins nördliche und östliche Saarland.

Daher ist es nicht auszuschließen, dass es auch wieder zu Bevölkerungsinformationen oder Warnungen kommt.
Die Verhaltenshinweise gelten dann dort, wo entsprechender Rauch festgestellt wird, weiter

Dann gilt:

Fenster und Türen schließen.
Insbesondere vulnerable Personengruppen sowie Menschen mit Atemwegserkrankungen sollten sich derzeit möglichst in geschlossenen Räumen aufhalten. Dies gilt vor allem für Personen mit chronischen Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Menschen, die besonders empfindlichauf Rauch und Luftschadstoffe regieren. Zudem sollten derzeit auf starke körperliche Belastungen und intensive Aktivitäten im Freien verzichtet werden.

Daher gilt weiter der Appell an die Eigenverantwortung und das eigene Wahrnehmungsvermögen der Bevölkerung. Rauch und Brandgeruch können je nach
örtlicher Lage unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Die allgemeinen Verhaltensempfehlungen sind daher immer auch an die konkrete Situation vor Ort und das persönliche Empfinden anzupassen.

Gibt es Zeichen für ein akutes Brandereignis oder besteht die Sorge dahin, dann umgehend den Notruf über die 112 wählen.

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⚠️ UPDATE zur Rauchentwicklung im Landkreis Neunkirchen (18:45 Uhr)

Die derzeit wahrnehmbare Rauchentwicklung und der Brandgeruch im Landkreis Neunkirchen haben nach aktuellem Kenntnisstand ihre Ursache nicht in einem größeren Brandereignis im Landkreis selbst oder der näheren Umgebung.

Grund ist eine sogenannte Inversionswetterlage. Dabei wird der Luftaustausch in Bodennähe stark eingeschränkt. Rauch von aktuellen Vegetationsbränden in Nordrhein-Westfalen und Belgien wird in Richtung Saarland transportiert und kann sich aufgrund der Wetterlage bodennah halten. Dadurch sind Rauch und Brandgeruch auch über größere Entfernungen deutlich wahrnehmbar.

Die Feuerwehren und der Katastrophenschutz beobachten die Lage weiterhin aufmerksam.

Bitte wählen Sie den Notruf 112 nur bei einem konkreten Notfall oder wenn Sie eindeutige Anzeichen für ein Brandereignis in Ihrer unmittelbaren Umgebung feststellen. Bitte sehen Sie von reinen Nachfragen zur allgemeinen Rauch- oder Geruchswahrnehmung über den Notruf ab. Halten sie die Notruf-Leitungen für tatsächliche Notfälle frei.

Sobald uns weitere gesicherte Informationen vorliegen, informieren wir über unsere Kanäle.

Handlungsempfehlungen:
- Halten sie Fenster und Türen geschlossen.
- ⁠Schalten sie Klimaanlagen und Lüftungen ab.

Feuerwehr Eppelborn
Feuerwehr Fürth-Saar
Feuerwehr Heiligenwald
Feuerwehr Illingen
Feuerwehr Lautenbach
Feuerwehr Landsweiler-Reden
Feuerwehr Merchweiler
Feuerwehr Ottweiler
Feuerwehr Spiesen-Elversberg
Feuerwehr Schiffweiler LBZ Nord
Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen
Landkreis Neunkirchen

Sören Meng - Landrat des Landkreises Neunkirchen

+++ Brand im Hinterhof – Feuerwehr Neunkirchen verhindert Ausbreitung +++Neunkirchen. Ein Brand im Hinterhof eines Mehrp...
10/08/2026

+++ Brand im Hinterhof – Feuerwehr Neunkirchen verhindert Ausbreitung +++

Neunkirchen. Ein Brand im Hinterhof eines Mehrparteienhauses führte die Feuerwehr Neunkirchen am Montagabend, 10. August in die Adlerstraße der Neunkircher Innenstadt. Die Feuerwehrleute konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen und so eine Ausbreitung auf das angrenzende Wohnhaus verhindern.

Eine in der Nachbarschaft wohnende Feuerwehrfrau eilte nach dem um 19:10 Uhr ausgelösten Alarm direkt zu dem Haus aus dessen Hinterhof bereits Brandrauch aufstieg. Sie half dabei das betroffene Gebäude zu räumen. Alle Bewohner konnten das Haus unverletzt verlassen.

Nach Eintreffen der Feuerwehr gingen mehrere Trupps unter Atemschutz vor und bekämpften den Brand, der sich auf Unrat im Garten und auch das Hinterhaus ausgebreitet hatte. Im Anschluss führten die Feuerwehrleute Nachlöscharbeiten durch und kontrollierten auch die angrenzenden Häuser.

Nach einer guten Dreiviertelstunde war der Einsatz für die Neunkircher Wehr beendet und die Bewohner konnten wieder zurück in ihre Wohnungen.

Im Einsatz waren rund 40 Einsatzkräfte aus den Löschbezirken Innenstadt und Wiebelskirchen. Des Weiteren war der Einsatzleitwagen des Löschbezirkes Wellesweiler sowie die Wehrführung, der Kreisbrandinspekteur, der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz. Letztere ermitteln nun wegen der Brandursache. kd/fwnk

+++ Feuerwehr Neunkirchen rettet Mutter und Kind bei Wohnungsbrand in der Innenstadt +++Neunkirchen. Die Freiwillige Feu...
07/08/2026

+++ Feuerwehr Neunkirchen rettet Mutter und Kind bei Wohnungsbrand in der Innenstadt +++

Neunkirchen. Die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen wurde am Freitagmorgen, 7. August zu einem Zimmerbrand in die Grabenstraße der Neunkircher Innenstadt gerufen. Die Feuerwehrleute retteten eine Mutter mit ihrem Kind mit Hilfe der Drehleiter aus der bereits verrauchten Wohnung.

Qualm trat aus dem Fenster der Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus, als die um kurz nach 7 Uhr in der Früh alarmierte Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen in der Grabenstraße eintraf. Dort brannte eine Wohnung eines rechts- und linksseitig angebauten Mehrfamilienhauses. An dem Fenster der Brandwohnung standen bereits die Mutter und ihr Kind. Beide wurden zügig über die Drehleiter gerettet.
Da die zwei Verletzungen davongetragen hatten, wurden sie anschließend ins Krankenhaus zu weiteren Untersuchungen gebracht.

Nach der Rettung wurde der Brand in der Wohnung durch mehrere Trupps unter Atemschutz gelöscht. Im Anschluss wurden noch Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen durchgeführt. Die umliegenden Wohnungen wurden kontrolliert und teilweise konnten die Bewohner wieder in diese zurückkehren. Lediglich die Brandwohnung und die Wohnung darunter sind zurzeit nicht bewohnbar.

Nach rund zwei Stunden konnte „Feuer aus“ gemeldet werden und die eingesetzten Kräfte konnten die Einsatzstelle verlassen. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.

Neben den rund 35 Einsatzkräften aus den Reihen der Hauptamtlichen Kräfte sowie aus den Löschbezirken Innenstadt, Hangard und Wellesweiler waren der Rettungsdienst, der Kreisbrandinspekteur, der kommunale Energieversorger sowie die Wehrführung im Einsatz. kd/fwnk

+++ Großbrand in Recyclingbetrieb in Wellesweiler - Feuerwehr bewältigt stundenlangen Großeinsatz +++Wellesweiler. Ein G...
31/07/2026

+++ Großbrand in Recyclingbetrieb in Wellesweiler - Feuerwehr bewältigt stundenlangen Großeinsatz +++

Wellesweiler. Ein Großbrand in einem Recyclingbetrieb für Druckbehälter im Gewerbegebiet Im Langenthal in Neunkirchen-Wellesweiler hat am Mittwochnachmittag, 29. Juli einen großangelegten Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 13:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen alarmiert. Das Ausmaß des Brandes war für die Feuerwehrleute schon auf dem Weg zum Einsatzort unübersehbar: Eine gewaltige Rauchsäule stieg über dem Gewerbegebiet auf. Die Rauchsäule war nicht nur viele Kilometer weit zu sehen, sie machte auch eine Bevölkerungswarnung und sogar die Evakuierung naher Wohnhäuser nötig.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine äußerst gefährliche Lage vor. In dem Betrieb waren zahlreiche Spraydosen und Druckbehälter für den Recyclingprozess gelagert, die durch die enorme Hitze des Feuers explosionsartig zerbarsten. Druckbehälter wurden weit über das Betriebsgelände hinaus geschleudert und stellten eine erhebliche Gefahr für die Einsatzkräfte dar. Aus diesem Grund war ein unmittelbarer Löschangriff zunächst nicht möglich. Die Brandbekämpfung musste über längere Zeit ausschließlich aus sicherer Deckung und mit großem Abstand erfolgen. Trotz aller Hindernisse gelang es den Feuerwehrleuten sowohl einen großen Stickstofftank auf dem Betriebsgelände und einen benachbarten Metzgereibetrieb vor dem Feuer abzuschirmen und zu schützen.

Der intensive Industriebrand griff schnell auch auf die trockene Vegetation hinter dem Betriebsgelände aus. Über Wiesen und Baumreihen breitete sich das Feuer in der Vegetation einen steilen Hang hinauf in Richtung der Wohnhäuser im Distelfeld und an der Homburger Straße aus. Den Einsatzkräften gelang es jedoch, die Ausbreitung rechtzeitig zu stoppen und die Wohnbebauung zu schützen.

Dennoch mussten rund ein Dutzend Wohnhäuser mit insgesamt etwa 35 Bewohnerinnen und Bewohnern vorsorglich evakuiert werden. Zunächst erfolgte die Evakuierung aufgrund der drohenden Brandausbreitung, später stand vor allem die erhebliche Rauchbelastung im Vordergrund. Die Betroffenen wurden in einem nahegelegenen Gemeindezentrum betreut und konnten erst am späten Abend wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Aufgrund der intensiven Rauchentwicklung wurde eine Bevölkerungswarnung ausgelöst. Diese konnte im Einsatzverlauf schrittweise verkleinert und in der Nacht zum Donnerstag schließlich vollständig aufgehoben werden. Mehrere Erkundungsfahrzeuge mit Messtechnik für chemische Stoffe führten umfangreiche Messfahrten im Umfeld des Brandes durch. Dabei konnten aber keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffkonzentrationen festgestellt werden. Lediglich eine deutliche Geruchsbelästigung war in Teilen Neunkirchens sowie der benachbarten Stadt Bexbach wahrnehmbar.

Zur Unterstützung der Brandbekämpfung kamen zahlreiche Spezialkräfte und Sonderfahrzeuge zum Einsatz. Mit einem Löschroboter des Katastrophenschutzes aus dem Landkreis Sankt Wendel konnten beispielsweise Bereiche auf dem Betriebsgelände erreicht werden, an die Feuerwehrleute aufgrund der Brandausbreitung und Einsturzgefahr aus Sicherheitsgründen nicht vordringen konnten. Im weiteren Einsatzverlauf unterstützte die Werkfeuerwehr Bosch aus Homburg mit einem Teleskopmastfahrzeug, dessen leistungsstarker Wasserwerfer den Brand in der Industriehalle gezielt von oben bekämpfen konnte. Um auch am Boden den Löschangriff besser vorantragen zu können wurden mit dem Radbagger des Ortsverbandes Spiesen-Elversberg des Technischen Hilfswerkes Gebäudeteile entfernt und Glutnester freigelegt. Über den gesamten Einsatz hinweg kamen zudem mehrere Drohnen zur Luftaufklärung - auch mit Wärmebildkameras - der ausgedehnten Einsatzstelle zum Einsatz.

Am frühen Abend konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten dauerten jedoch die gesamte Nacht und bis in den Nachmittag des folgenden Donnerstages an.

Der Einsatz verlangte den Einsatzkräften aufgrund der extrem hohen sommerlichen Temperaturen jenseits der 30° C alles ab. In der schweren Schutzkleidung führten Hitze und körperliche Belastung zu mehreren hitzebedingten Ausfällen. Drei Einsatzkräfte mussten verletzt in Krankenhäuser gebracht werden. Auch ein Mitarbeiter des betroffenen Betriebes musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zur medizinischen Absicherung des Einsatzes wurde ein Großaufgebot des Rettungs- und Betreuungsdienstes eingesetzt, das vor Ort einen Behandlungsplatz für die Versorgung der Einsatzkräfte einrichtete. Zusätzlich wurde auch Verpflegung mit Kaltgetränken, Snacks und einem Abendessen für die Einsatzkräfte bereitgestellt.

Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz (DRK), THW, Polizei sowie Energieversorgern aus den Landkreisen Neunkirchen, Sankt Wendel, Saarlouis sowie dem Saarpfalz-Kreis und dem Regionalverband Saarbrücken im Einsatz.

Vor Ort machten sich Innenminister Reinhold Jost, Landrat Sören Meng, Bürgermeisterin Lisa Hensler, der Zweite Beigeordnete der Kreisstadt Neunkirchen Thomas Hans sowie Landesbrandinspekteur Timo Meyer ein persönliches Bild der Lage. Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack und Kreisbrandmeister Sascha Cattarius unterstützten die Einsatzleitung während des gesamten Einsatzes. cb/fwnk

+++ Brand einer Industriehalle in Wellesweiler +++Im Bereich des Gewerbegebietes Im Langental im Neunkircher Stadtteil W...
29/07/2026

+++ Brand einer Industriehalle in Wellesweiler +++

Im Bereich des Gewerbegebietes Im Langental im Neunkircher Stadtteil Wellerweiler ist am Mittwoch, 29. Juli gegen 13:30 Uhr ein Brand in einer Industriehalle ausgebrochen. Die Straße im Langenthal sowie angrenzende Straßen sind aktuell wegen des Einsatzes gesperrt.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen sowie aus den Landkreisen Neunkirchen, Sankt Wendel, dem Saarpfalz Kreis und dem Regionalverband Saarbrücken sind im Einsatz.

Die zwischenzeitlich ausgerufene Warnung wegen der Rauchentwicklung konnte bis zum Donnerstagmorgen zurückgenommen werden.

Weitere Informationen folgen über unsere offiziellen Kanäle.

Adresse

Friedensstraße 11
Neunkirchen
66538

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