26/06/2026
4 Millionen Euro für das Wesavi? Nein – so einfach war es nicht.
In den vergangenen Tagen wurden wir mehrfach gefragt, warum die Stadt trotz knapper Kassen plötzlich über vier Millionen Euro für das Wesavi ausgeben wolle.
Die Antwort ist: Das hat der Rat gar nicht beschlossen.
Berichtet wurde in unserer Heimatzeitung DIE HARKE über eine Verwaltungsvorlage – nicht über eine Entscheidung des Rates. Tatsächlich hatte sich das Thema bereits im Verwaltungsausschuss erledigt und stand in der Ratssitzung nicht mehr zur Entscheidung.
Es ging außerdem nicht darum, kurzfristig vier Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt auszugeben. Ziel war vielmehr, einen Förderantrag des Bundes vorzubereiten, um einen möglichst hohen Zuschuss für notwendige Sanierungsmaßnahmen zu erhalten. Fördermittel können helfen, den städtischen Eigenanteil deutlich zu reduzieren.
Eines ist aber genauso klar: In unsere Bäder muss investiert werden. Das Wesavi wird nicht jünger. Technik verschleißt, muss modernisiert oder ersetzt werden. Wer dauerhaft gute Schwimmbäder möchte, muss bereit sein, in ihre Zukunft zu investieren.
Gerade deshalb suchen wir gemeinsam mit der Bädergesellschaft nach tragfähigen Lösungen. Ein Förderantrag wäre eine davon gewesen. Zum nächsten Förderaufruf soll erneut geprüft werden, welche Maßnahmen förderfähig sind. Gleichzeitig hoffen wir, dass auch die Sanierung des Freibades am Dobben künftig berücksichtigt werden kann.
Für uns als CDU gilt: Wir stehen zu Investitionen in die kommunale Infrastruktur – aber mit Augenmaß, nach einem klaren Plan und nur dann, wenn sie langfristig sinnvoll und finanzierbar sind.
Den vollständigen Hintergrund und den Ablauf der Entscheidung findet Ihr hier:
👉 https://nienburg-cdu.de/nicht-jede-verwaltungsvorlage-ist-ein-ratsbeschluss/