16/07/2026
Nachbericht zum antikapitalistischen Block auf der Demo von Mittelfranken in Nürnberg:
„Am Samstag, den 11.07. hat ein breites Bündnis unter dem Label zu Protesten gegen die der schwarz-roten Regierung aufgerufen.
Laut Veranstalter folgten dem Aufruf etwa 3000 Menschen.
Die Föderation klassenkämpferischer Organisationen (FKO) hatte gemeinsam mit der organisierten autonomie (OA) zu einem antikapitalistischen Block auf der Demo aufgerufen, an dem sich zwischen 300 und 400 Menschen beteiligten.
Die Demonstration entstand aus einer Initiative von ver.di,
wurde aber von rund 40 Organisationen, Gruppen, Parteien, Vereinen und Wohlfahrtsverbänden getragen.
Auf Vorbereitungstreffen fanden sich teils über 100 Personen zusammen, um die Proteste zu planen.
Ursprünglich gegen die Kürzungen im Behindertenbereich , dem Gesundheitssystem sowie der Kinder – und Jugendhilfe einberufen, positionierte sich das Bündnis im Vorbereitungsverlauf auch zu den tagesaktuellen Kürzungsplänen, etwa im Bereich des Wohn-und Elterngeldes oder auch zu den Aufweichungen im Arbeitszeitgesetz oder der Befristungen.
So konnte auch Druck auf den DGB ausgeübt werden, der sich bis dato eher zurückhielt, sich durch die Dynamik der Proteste jedoch letztlich genötigt sah, zu unterstützen und auf der Demo zu sprechen.
Neben Stefan Doll sprachen am Auftakt zum Beispiel auch Vertreter*innen der AWO und der Lebenshilfe und schilderten eindringlich die zu befürchtenden Auswirkungen auf ihre Arbeit und auf das Leben von z.B. Menschen mit Behinderung.
Dem antikapitalistischen Block gelang es, die Zusammenhänge zwischen , -Logik und imperialistischer darstellen.
Über Transparente, Parolen und Flyer zeigte der Block zudem die Perspektive einer Welt jenseits von und auf.
Der Block benannte die Kürzungsorgie als das, was sie ist:
organisierter von oben,
dem man den eigenen Klassenkampf entgegen setzen müsse.
Auch die Gewerkschaftsjugenden erkannten in ihren Reden diese Aufgabe als zentral.
Die Rede des antikapitalistischen Blocks erhielt massiven Zuspruch (vor allem die Betonung des politischen Streiks als unabdingbares Mittel) und zeigt damit noch einmal deutlich, dass immer mehr Menschen einer klaren radikalen Kritik gegenüber offen sind und die Notwendigkeit des bewusst und solidarisch geführten Klassenkampfes erkennen.
In Nürnberg fand somit eine der ersten starken Aktionen bundesweit gegen den drohenden statt.
Alle Beteiligten machten klar, dass dies zwar ein starker Auftakt war, aber noch viel Arbeit und viel Kampf vor uns liegen wird, wenn wir diesem Angriff von oben wirklich etwas entgegensetzen wollen.
Wir sind bereit!“
https://www.red-side.net/2026/07/13/nachbericht-zum-antikapitalistischen-block-auf-der-demo-von-unkuerzbar/
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