CDU Fraktion Oberkochener Gemeinderat Fraktionsvorsitzender Rainer Kaufmann

CDU Fraktion Oberkochener Gemeinderat Fraktionsvorsitzender Rainer Kaufmann Hier finden Sie viele Infos zur Arbeit der CDU Fraktion im Oberkochener Gemeinderat. Wir freuen uns ü

Das Zukunftsforum Oberkochen wird jetzt gebaut! Der Gemeinderat hat am Montag 27.7.26 den endgültigen Baubeschluß gefass...
27/07/2026

Das Zukunftsforum Oberkochen wird jetzt gebaut! Der Gemeinderat hat am Montag 27.7.26 den endgültigen Baubeschluß gefasst. Jetzt kann es los gehen. Hier die Stellungnahme der CDU, welche ich heute im Gemeinderat vorgetragen habe:

Rede für die Gemeinderatssitzung am 27. Juli 2026 Thema Zukunftsforum Redner Rainer Kaufmann (CDU-Fraktion)
Sehr geehrter Herr Landrat Dr. Bläse, sehr geehrter Herr Bürgermeister Winter, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderats, sehr geehrte Mitglieder der Verwaltung, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger hier im Bürgersaal.
wenn wir heute über das Zukunftsforum Oberkochen entscheiden, dann entscheiden wir über weit mehr als über ein Gebäude aus Holz und Glas. Wir entscheiden heute über eine fundamentale Frage, die das Wesen unserer Heimatstadt im Kern berührt: Sind wir eine Stadt, die ihre Zukunft nur noch verwaltet und aus Angst vor dem Morgen in Schockstarre verharrt? Oder sind wir das Oberkochen, das wir schon immer waren: Eine Stadt, die ihre Zukunft mutig, vorausschauend und aktiv gestaltet? Wir fordern seit Jahren in unseren Haushaltsreden, dass wir weiter mutig sein müssen, um Oberkochen und auch um Deutschland weiter nach vorne zu bringen und im weltweiten Wettkampf um Innovation und Vorreiterrollen nicht gänzlich abgehängt zu werden.
Auch deshalb sagt die CDU-Fraktion heute mehrheitlich aus voller Überzeugung: Wir gestalten!
Natürlich spüren wir alle die weltweiten wirtschaftlichen Umbrüche. Wir nehmen die Signale unserer starken heimischen Industrie, allen voran natürlich Zeiss, sehr ernst. Und als Gemeinderäte verstehen wir unsere Aufgabe nicht bloß als das Verwalten von Mangel. Unsere Verantwortung liegt vielmehr darin, jeden Euro nicht nur dreimal umzudrehen, sondern ihn klug und gewinnbringend für unsere Gemeinschaft einzusetzen.
Und wenn ich von Gewinn spreche, dann meine ich keinen rein monetären Profit auf einem Bankkonto. Ich meine den echten, nachhaltigen Gewinn für unsere Heimatstadt: die Investition in eine lebendige, starke und prosperierende Zukunft. Das ist das Fundament unserer Arbeit – Werte zu schaffen, von denen Oberkochen noch in Jahrzehnten getragen wird, so wie es unsere Vorgänger auch schon gemacht haben und wir heute davon profitieren.
Aber Sparsamkeit oder gar Angst darf niemals mit Mutlosigkeit verwechselt werden! Wenn der Wind sich dreht, bauen die einen Mauern – und die anderen setzen Segel.
Oberkochen ist nicht durch Zaudern und Bedenkenträgerei zu dem wirtschaftlichen Kraftzentrum geworden, das es heute ist. Wir stehen heute hier so stark da, weil Generationen vor uns in diesem Gebäude den Mut hatten, antizyklisch und visionär zu investieren. Weil sie nicht nur an den nächsten Haushaltsplan gedacht haben, sondern an die nächste Generation! Von dieser Weitsicht profitieren wir seit Jahrzehnten. Und genau in dieser Tradition steht das Zukunftsforum.
Es ist keine reine Konsumausgabe. Es ist eine strategische Investition, die weit über die Grenzen unserer Stadt hinausreicht. Ja, wir stärken damit das Überleben unseres lokalen Handwerks und unseres Mittelstands hier in Oberkochen. Aber wir tun noch mehr: Wir schaffen hier ein Reallabor für Oberkochen, die Region, das ganze Land und den Bund!
Wir bringen die Spitzenforschung unserer Hochschulen – wie der Hochschule Aalen – direkt zu den Betrieben vor Ort. Mit einer Innovationsplattform für 3D-Druck, Robotik und Materialforschung schließen wir eine kritische Lücke. Wir schaffen genau den Raum, den kleinere Betriebe, die keinen eigenen riesigen Forschungs-Campus bauen können, im globalen Wettbewerb dringend brauchen.
Und genau hier zeigt sich die Stärke unserer Region: Wir haben führende Köpfe und Leuchtturm-Unternehmen aus Oberkochen und aus ganz Ostwürttemberg mit an Bord des Fördervereins. Es geht nicht darum, dass hier Firmengeheimnisse offengelegt werden. Es geht darum, dass die Großen ihre methodische Erfahrung im Umgang mit neuen Technologien einbringen. Sie zeigen Wege auf, wie man zu innovativen Ergebnissen gelangt, und unterstützen so den gesamten regionalen Mittelstand dabei, sich zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Gleichzeitig nutzen sie diese Plattform, um sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren und die Fachkräfte von morgen für unsere Region zu begeistern.
Wenn Land und Bund immer wieder betonen, dass wir die Transformation der Wirtschaft meistern und die Brücke von der Wissenschaft in die Praxis schlagen müssen – dann reden wir in Oberkochen nicht nur darüber. Wir machen es einfach! Dieses Zukunftsforum ist die Antwort auf die Fragen unserer Zeit: lokal verankert, aber mit Modellcharakter für das Land und Vorbildfunktion für den gesamten Bund, um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts Deutschland nachhaltig zu sichern.
Und schauen wir uns doch bitte ehrlich und redlich die nackten Zahlen an! Von den 21,5 Millionen Euro Gesamtkosten trägt Oberkochen keineswegs die Rechnung allein. Millionen fließen aus Fördertöpfen von der Europäischen Union und dem Land zu uns, und am vergangenen Donnerstag durfte unser Bürgermeister einen Zuwendungsbescheid über sage und schreibe 7,5 Millionen Euro für das Zukunftsforum in Oberkochen entgegennehmen! Darüber hinaus stehen unser Landrat Dr. Joachim Bläse und der Ostalbkreis fest an unserer Seite und unterstützen uns mit weiteren stolzen 800.000 Euro!.
Trotzdem ist uns natürlich allen bewusst: Am Ende trägt Oberkochen den Hauptanteil – auch bei den Folgekosten. Aber genau das ist kein verlorenes Geld, sondern unsere bewusste und gezielte Investition in die Zukunft unserer Stadt.
Und auch hier sollte man ehrlich sein: Wenn wir uns die laufenden Kosten genau ansehen, wird deutlich: Der Löwenanteil – über 600.000 Euro im Jahr – ist eine reine, buchhalterische Abschreibung. Das ist kein Geld, das real von unserem städtischen Girokonto abfließt, auch wenn es im Haushalt natürlich korrekt berücksichtigt und erwirtschaftet werden muss und auch nicht für andere Projekte ausgegeben werden kann, aber es bleibt bei der Stadt für spätere Renovierungen und Investitionen in das Gebäude! Der echte, alltägliche Unterhalt wird so solide und schlank wie möglich organisiert – wir nutzen kluge Synergien bis hin zur Zusammenarbeit mit der Dreißentalschule. Das ist durchdachte, schwäbische Haushaltsführung im besten Sinne!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, manche behaupten, die Wirtschaft habe kein Interesse. Was für ein Irrtum! Erst vergangenen Dienstag bei der Gründungsveranstaltung des Fördervereins hat die Praxis das Gegenteil bewiesen: Einige Geschäftsführer der führenden Unternehmen der Holz- und Werkzeugindustrie unserer Region waren persönlich vor Ort und sind dem Förderverein als Gründungsmitglied beigetreten! Die Wirtschaft zieht mit uns an einem Strang und zeigt damit, dass sie das Zukunftsforum als wichtig ansieht und braucht!
Dieses Projekt steht auf einem soliden Fundament. Das Zukunftsforum ist das Ergebnis eines langen, leider oft zu langen, intensiven Entwicklungsprozesses, bei dem alle Argumente sorgfältig abgewogen wurden. Es entsteht mitten im Herzen unserer Stadt, auf einer bereits genutzten Fläche, und wird als ökologisches Vorzeigeobjekt aus heimischem Holz zeigen, was unsere Region handwerklich und nachhaltig leisten kann.
Eine professionelle Kommunalpolitik orientiert sich an realen Fakten, an Transparenz und vor allem am greifbaren Nutzen für unsere Bürgerinnen und Bürger. Und dieser Nutzen ist ganz konkret: Das Zukunftsforum wird ein lebendiger Ort für uns alle. Unsere Kinder und Jugendlichen können dort in modernen Werkstätten und Laboren Technik spielerisch entdecken und ausprobieren. Es bietet Räume für start ups, junge Forscher, Unternehmer und Handwerker, die in die Selbständigkeit starten, für Fortbildungen, für berufliche Qualifizierungen, für Ausstellungen und Vorträge, die Bildung für jeden zugänglich machen. Und es wird ein offenes Haus der Begegnung sein – ein neuer Treffpunkt mitten in der Stadt, der auch unseren Vereinen und Bürgern offensteht. Kurz gesagt: Es stärkt das Miteinander und die Lebensqualität in Oberkochen. Und diese Fakten liegen heute klar und überzeugend auf dem Tisch!
Deshalb möchte ich Sie alle einladen, am Ende dieser Debatte ganz pragmatisch zwei Fragen zu beantworten:
Erstens: Wem schadet dieses Zukunftsforum eigentlich? Welches soziale Projekt, welche Schule, welche Vereinsunterstützung, welches Bauprojekt in Oberkochen wird deshalb gestrichen? Wie viele Wohnungen werden deswegen nicht gebaut? Die ehrliche Antwort lautet: Keine einzige! Es schadet niemandem, nichts wird gekürzt und nichts wird gestrichen! Es bietet uns nur Chancen. Im Gegenteil: Wenn wir heute nicht in die Innovationskraft von morgen investieren, fehlen uns übermorgen die Steuereinnahmen, um unsere Vereine und Bürger überhaupt noch auf diesem Niveau zu versorgen. Wer aus Angst vor der Zukunft nichts wagt, gefährdet den Wohlstand erst recht!
Und zweitens: Was passiert im allerschlimmsten Fall, wenn das inhaltliche Konzept scheitern sollte? Selbst dann haben wir keine Ruine gebaut. Selbst dann steht mitten in Oberkochen ein architektonisch und energetisch erstklassiges Gebäude. Ein Gebäude, das wir jederzeit flexibel für städtische Zwecke, für Kultur oder unsere Vereine nutzen können. Wir vergeuden hier kein Geld, wir schaffen bleibende, reale Werte für unsere Heimat!
Und ich sage es deutlich: Geld würden wir nur dann verschwenden, wenn es den Gegnern des Zukunftsforums gelingen würde, dieses tolle Zukunftsprojekt zu Fall zu bringen und kaputtzumachen! Dadurch würde nicht nur ein enormer Förderschaden in Höhe von 7,5 Millionen Euro entstehen, sondern wir würden auch bereits entstandene Planungskosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro schlichtweg in den Sand setzen! 11 Millionen Euro vergeudet – für nichts! Ist das etwa gute Kommunalpolitik? Wollen Sie, die Bürgerinnen und Bürger, das tatsächlich?
Ja, Oberkochen trägt bei diesem Projekt die größte Verantwortung. Wir tragen den Hauptanteil der Baukosten und – um das hier in aller Deutlichkeit zu sagen – natürlich auch den Hauptanteil der künftigen Folgekosten. Wir verschließen davor nicht die Augen! Aber wer, wenn nicht das wirtschaftlich starke, technologiegeprägte Oberkochen hat denn die Kraft und die Pflicht, so ein Projekt anzupacken? Wollen wir ernsthaft zulassen, dass zukunftsweisende Forschung komplett aus unserem Land abwandert, weil niemand mehr den Mut aufbringt, voranzugehen? Wir profitieren seit Jahrzehnten massiv davon, dass Spitzen-Innovationen in Deutschland entwickelt werden. Es ist unsere Verantwortung, jetzt etwas beizutragen, damit unsere Region ganz vorne mitspielt und wir den Anschluss an das Ausland nicht vollends verlieren!
Lassen Sie uns diesen Schritt gehen. Lassen Sie uns ab September gemeinsam in die vorgestellte dialogische Bürgerbeteiligung gehen, auf dem Infomarkt und der Online-Plattform und lassen Sie uns die Menschen mitnehmen und begeistern. Zeigen wir den Handwerkern, dem Unternehmern, den Forschern und vor allem unserer Jugend: Wir glauben an euch. Wir glauben an diesen Standort.
Die CDU-Fraktion stimmt dem Träger- und Finanzierungsmodell mehrheitlich aus vollem Herzen und mit einem klaren JA zu.
Packen wir es an, für die Zukunft unseres Oberkochens!
Vielen Dank.

Oberkochen unterstützt Forschung.
02/06/2026

Oberkochen unterstützt Forschung.

Die Hochschule Aalen baut mit zwei Stiftungsprofessuren Photonik und Mikrooptik aus. Ostwürttemberg, Trumpf und Zeiss setzen auf Technologietransfer.

🕊️ ZUKUNFTSFORUM OBERKOCHEN: EIN VERSPRECHEN AN DIE NÄCHSTE GENERATION – FÜR EINE POLITIK, DIE VEREINT!Liebe Mitbürgerin...
18/05/2026

🕊️ ZUKUNFTSFORUM OBERKOCHEN: EIN VERSPRECHEN AN DIE NÄCHSTE GENERATION – FÜR EINE POLITIK, DIE VEREINT!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in den vergangenen Tagen wurde rund um das Zukunftsforum Oberkochen sehr emotional diskutiert. Auf Nachfrage der Presse habe ich vorab eine ausführliche Stellungnahme abgegeben. Dass die Redaktion die Argumente der größten Gemeinderatsfraktion und des Ersten Stellvertretenden Bürgermeisters bisher nicht abgedruckt hat, halte ich für den falschen Weg. Wenn nur noch Bedenken abgebildet werden, die Argumente der demokratischen Mehrheit aber ignoriert werden, ist das keine ausgewogene Berichterstattung mehr.
Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben ein Recht darauf, sich ihr Bild auf der Basis aller Fakten und Meinungen zu bilden. Da es mir ein Herzensanliegen ist, dass Sie meine Beweggründe unzensiert, ehrlich und aus erster Hand erfahren, teile ich meine Gedanken heute direkt hier mit Ihnen.

Ich antworte Ihnen heute nicht nur als Fraktionsvorsitzender der CDU oder als Stellvertretender Bürgermeister, sondern vor allem als Bürger dieser Stadt. Als jemand, der Oberkochen von Herzen liebt, hier verwurzelt ist und sich jeden Tag fragt: Wie sorgen wir dafür, dass unsere Kinder auch in 30 Jahren noch sagen: „Ich bin stolz, in dieser starken und mutigen Stadt zu leben“?

Denn es geht bei diesem Projekt nicht um Beton oder Holz. Es geht um die Seele unserer Stadtentwicklung. Wollen wir nur verwalten, was wir haben – oder haben wir den Mut, Zukunft aktiv zu gestalten, so wie es auch die großen und kleinen Unternehmen hier in Oberkochen machen?

👇 HIER MEINE VOLLSTÄNDIGE STELLUNGNAHME IM WORTLAUT:

📌 DIE ENTSCHEIDUNG VOM 31. MÄRZ 2025: EIN MOMENT DES AUFBRUCHS
Diese Sitzung ist mir sehr präsent. Ich habe damals eine Ernsthaftigkeit gespürt, die über den Alltag hinausging. Gemeinsam mit der SPD haben wir zuvor die Stadtverwaltung aufgefordert zu prüfen, ob das Projekt etwas für Oberkochen wäre. Wir waren und sind überzeugt: Oberkochen hat Chancen, von denen andere nur träumen können. Für andere Gemeinden kommt das Projekt nicht in Frage, da diese nicht die Steuereinnahmen haben, solch innovative Ideen umzusetzen. Wir sind uns der Verantwortung bewusst, dass man hohe Steuereinnahmen nicht hortet, sondern immer wieder investiert um nicht, wie so oft, Forschung anderen Ländern zu überlassen. Das haben wir auch schon bei der Ansiedelung des Fraunhofer Instituts und bei der Unterstützung des Zeiss-Forums so gemacht. Die meisten Städte und Gemeinden müssen meist sparen, um die vielfältigen kommunalen Aufgaben zu bewältigen, wir sind in der glücklichen Lage, mit den Einnahmen Neues zu schaffen und der Entwicklung in Ort, Kreis, Land und Bund zu helfen.
Wir sind weltweit bekannt für Präzision und Innovation. Das ist ein Privileg, aber auch eine Verpflichtung. Wir haben geschlossen mit „Ja“ gestimmt – nicht für ein „Prestigeprojekt“, sondern für ein Versprechen an die nächste Generation. Eine Stadt darf nicht nur auf Krisen reagieren, sie muss Leuchtfeuer entzünden.

📌 WARUM ICH VON HERZEN ÜBERZEUGT BIN
Unsere Welt wandelt sich rasant. Nachhaltigkeit und Green Tech sind keine Schlagworte, sie sind die industrielle Zukunft unseres Landes. Der Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung gibt auf Seite 22 eine klare Richtung vor: „Green Tech ist eine der dynamischsten Wachstumsbranchen in Baden-Württemberg und ein wichtiger Baustein für die industrielle Zukunft des Landes. Wir schaffen eine schlagkräftige Green Tech-Allianz, die Start-ups, Mittelstand, Handwerk, Industrie und Forschung vernetzt, und ermöglichen so Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze.“. Ich finde: Oberkochen sollte nicht nur dabei sein, sondern ganz vorne mitlaufen.
Das Zukunftsforum wird ein Ort, an dem das Handwerk den Forscher trifft und der Schüler den Unternehmer. Wir bringen die lange Tradition unserer Holz-Kompetenz – denken wir an die Brucklacher Group – mit der High-Tech-Welt von ZEISS und HENSOLDT zusammen.

📌 EIN ARCHITEKTONISCHES WUNDER FÜR OBERKOCHEN
Stellen Sie sich vor: Mitten in unserer Stadt entsteht ein Gebäude, das im Land, vielleicht sogar weltweit für Aufsehen sorgen wird. Mit der Universität Stuttgart realisieren wir die „Universal Timber Slab“ – eine Deckenkonstruktion, die den Stahlbetonbau revolutionieren könnte. Dass eine solche Weltneuheit bei uns in Oberkochen Premiere feiert, erfüllt mich mit Stolz. Das ist kein „Glaspalast“, das ist ein lebendiger Beweis für unsere Innovationskraft.

📌 SORGEN ERNST NEHMEN – ZUVERSICHT SCHENKEN
Ich höre auch oft die Fragen der Bürger. Wer Verantwortung für Steuergeld trägt, muss kritisch sein. Aber wir müssen aufpassen, dass wir vor lauter Bedenken nicht das Träumen verlernen. In den letzten Monaten wurde oft gefragt: „Was kostet das?“ Viel zu selten wurde gefragt: „Was gewinnen wir?“
Ich wünsche mir mehr Zuversicht. Oberkochen war immer dann am stärksten, wenn wir mutig waren und nicht nur Probleme, sondern Möglichkeiten gesehen haben. Stillstand ist in einer sich wandelnden Welt der einzige wahre Rückschritt.

📌 WOHNRAUM, MOBILITÄT ODER ZUKUNFTSFORUM: WIR KÖNNEN BEIDES!
Es wird oft so getan, als müssten wir uns entscheiden. Das ist ein Trugschluss. Wir investieren massiv in Wohnraum –Wohnungen für hunderte Menschen sind in Planung oder Bau. Wir sanieren Straßen, fördern Vereine und bauen Kitas. Das Zukunftsforum kommt hinzu, es nimmt nichts weg.
Und ja, auch bei den Parkplätzen für das Zukunftsforum denken wir Mobilität modern: Die neue Tiefgarage der Dreißentalschule, bei großen Veranstaltungen der Besucherparkplatz von Zeiss, die Nähe der Bushaltestellen in der Heidenheimer Straße und die Bahnhofnähe zeigt, wie nachhaltiges Leben im Einklang mit Technik funktioniert. Wir schaffen hier ein Quartier der kurzen Wege und der hohen Lebensqualität.

📌 MEIN FAZIT: EIN JA AUS LIEBE ZU UNSERER STADT
Ich würde heute wieder genauso entscheiden. Nicht, weil alles einfach ist, sondern weil ich nicht möchte, dass wir in zehn Jahren sagen: „Wir hatten die Chance, aber wir hatten nicht den Mut.“ Mutig sein ist nicht einfach, aber der einzige Weg zu Fortschritt und Innovation

Das Zukunftsforum ist ein Zeichen dafür, dass Oberkochen an sich glaubt. Dass wir bereit sind, unseren Kindern nicht nur von der erfolgreichen Vergangenheit zu erzählen, sondern aktiv an ihrem Erfolg von morgen zu arbeiten.

Lassen Sie uns diese Diskussion mit Respekt und Sachlichkeit führen, aber blicken wir dabei mit leuchtenden Augen nach vorne. Denn am Ende wollen wir alle dasselbe: Ein starkes, herzliches und zukunftsfestes Oberkochen.

Viele liebe Grüße von
Rainer Kaufmann
Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion
Erster Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Oberkochen

Vielen Dank für die vielen Besucher auf der Vereinsmesse heute in der Dreissentalhalle. Wir haben viele Anregungen auf u...
17/05/2026

Vielen Dank für die vielen Besucher auf der Vereinsmesse heute in der Dreissentalhalle. Wir haben viele Anregungen auf unseren Tafeln erhalten, was euch an Oberkochen gefällt, was euch stört und was für Ideen ihr für Oberkochen habt.  Wir werden das auswerten und dann versuchen, eure Ideen umzusetzen.  Vielen Dank euch allen für eure konstruktive Mitarbeit. 

Gestern haben wir wieder in die Dreißentalschule  investiert. https://www.schwaebische-post.de/ostalb/oberkochen/gemeind...
05/05/2026

Gestern haben wir wieder in die Dreißentalschule investiert.
https://www.schwaebische-post.de/ostalb/oberkochen/gemeinderat-oberkochen-neue-ausstattung-fuer-die-dreissentalschule-94292286.html

Sanierung des Fachklassentraktes der Dreißentalschule;
Genehmigung und Vergabe eines digitalen Lehrmittelmanagementsystem für
den naturwissenschaftlichen Bereich
Sachverhalt
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 18.12.2024 einen Baubeschluss zur Sanierung
des Fachklassentraktes der Dreißentalschule gefasst. Bestandteil des Projekts ist die Neu-
ausstattung der Lehrmittel für den naturwissenschaftlichen Fachunterricht.
Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und zur weiteren Verbesserung der Unter-
richtsqualität in der Dreißentalschule soll künftig ein digitales Lehrmittelmanagementsys-
tem für den naturwissenschaftlichen Bereich eingeführt werden. Dieses System soll die
Verwaltung, Organisation und Bereitstellung von Lehr- und Lernmaterialien deutlich effizi-
enter gestalten.
Durch die Einführung wird der organisatorische Aufwand für Lehrkräfte spürbar reduziert,
da Materialien schnell und unkompliziert reserviert und verwaltet werden können. Gleich-
zeitig wird eine effizientere Nutzung vorhandener Ressourcen ermöglicht, wodurch unnö-
tige Doppelanschaffungen vermieden und vorhandene Lehrmittel optimal eingesetzt wer-
den. Dies trägt nicht nur zur Ressourcenschonung bei, sondern verbessert auch die Plan-
barkeit und Durchführung des Unterrichts. Insbesondere im naturwissenschaftlichen Be-
reich, in dem praktische Experimente eine zentrale Rolle spielen, wird dadurch ein moder-
ner, praxisnaher und qualitativ hochwertiger Unterricht unterstützt. Darüber hinaus stärkt
die Maßnahme die digitale Infrastruktur der Schule nachhaltig und trägt zu ihrer zukunfts-
fähigen Ausrichtung bei.
Die Einführung eines digitalen Lehrmittelmanagements stellt somit einen wichtigen Schritt
zur Modernisierung der schulischen Ausstattung dar und bietet sowohl pädagogische als
auch organisatorische Mehrwerte.
Gewerk Lehrmittel
Das Gewerk „Lehrmittel“ wurde nach Beendigung der baulichen Arbeiten in einem natio-
nalen öffentlichen Verfahren als Lieferauftrag (nach VgV) ausgeschrieben. Ein Angebot ist
zur Submission des Gewerks „Lehrmittel“ bei der Stadtverwaltung eingegangen. Die ge-
prüfte Angebotssumme lautet:
Bieterin Angebotssumme
inkl. Mehrwertsteuer
%
1. Fa. Phywe-Systeme, Göttingen 711.316,81 € 100,0
Finanzierung
Finanzmittel stehen lt. Haushaltsplan 2026 wie folgt zur Verfügung:
2026
Fachklassentrakt (21.10.10/072) 718.500 €
Schulleiter Michael Ruoff wird an der Gemeinderatssitzung teilnehmen und das digitale
Lehrmittelmanagementsystem für den naturwissenschaftlichen Bereich vorstellen.
Beschlussvorschlag
1. Der Gemeinderat stimmt der Beschaffung von Lehrmittel für den naturwissenschaftli-
chen Unterricht in der Dreißentalschule zu.
2. Das Gewerk „Lehrmittel“ wurde an die günstigste Bieterin, die Firma Phywe, Göttingen,
zum Angebotspreis von 711.316,81 € inkl. Mehrwertsteuer vergeben

Die Dreißentalschule will MINT-freundliche Schule werden und setzt auf intensiveren naturwissenschaftlichen Unterricht. Auch die Stadt Oberkochen bekommt eine neue Software.

Adresse

Eugen-Bolz-Platz 1
Oberkochen
73447

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