Initiative Oerlinghausen

Initiative Oerlinghausen Freie und unabhängige Wählergemeinschaft, die seit 2020 als Fraktion im Stadtrat von vertreten ist. Der Verein wird vertreten durch:

Jens Dressler (1.

Vorsitzender)
Dennis Thon (2. Vorsitzender)
Hans Jansen (Kassierer)
Iris Bokeloh (Schriftführerin)

50 Jahre KNUP - Soziokulturelles Zentrum Oerlinghausen e. V.  – selbstgestaltet, lebendig und mittendrin!Gestern haben u...
06/09/2026

50 Jahre KNUP - Soziokulturelles Zentrum Oerlinghausen e. V. – selbstgestaltet, lebendig und mittendrin!

Gestern haben unser Fraktionsvorsitzender und Ratsmitglied Dennis Thon sowie unser sachkundiger Bürger Michael Grimmig das Haus- und Gartenfest des KNUP besucht – und natürlich hatten wir einen ganz besonderen Grund zum Gratulieren: "50 Jahre KNUP in Oerlinghausen"!

Was 1976 aus dem Wunsch junger Menschen nach mehr Möglichkeiten für Freizeit, Kultur und eigene Ideen entstand, ist heute längst ein fester Bestandteil der Oerlinghauser Kulturszene. Über fünf Jahrzehnte hinweg wurde dieser Ort von immer neuen Generationen gestaltet, verändert, weiterentwickelt und mit Leben gefüllt.

Genau das macht das KNUP aus: Hier wird nicht einfach ein fertiges Angebot konsumiert – hier wird selbst organisiert, ausprobiert, diskutiert, Kultur gemacht und Verantwortung übernommen.

Das gestrige Haus- und Gartenfest hat eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig diese Idee auch nach 50 Jahren noch ist: Flohmarkt, Kaffee und Kuchen, Hausführungen, Einblicke in die Geschichte des Zentrums, Lagerfeuer, Live-Musik und viele Begegnungen sorgten für einen rundum gelungenen Jubiläumstag.

Natürlich kamen wir nicht mit leeren Händen: Neben unseren Glückwünschen hatten wir einen Präsentkorb mit allerlei Süßigkeiten und Knabberzeug für die vielen Ehrenamtlichen dabei. Bei Hausversammlungen, Gemeinschaftsgartenzeiten, Gruppentreffen oder einem der vielen weiteren Termine in den kommenden Wochen findet sich dafür sicherlich die passende Gelegenheit.

Denn gefeiert wird noch weiter: Unter dem Motto "50 JAHRE! SELBSTGESTALTET! IM ZENTRUM!" blickt das KNUP ganze 50 Tage lang zurück, nach vorne und auf das, was selbstverwaltete Kultur und selbstgestaltete Freiräume heute bedeuten können. Noch bis zum 14. Oktober stehen Konzerte, Kinoabende, Vorträge, Diskussionen und gemeinschaftliche Aktionen auf dem Programm.

Wir gratulieren allen aktuellen und ehemaligen Aktiven ganz herzlich zu diesem besonderen Jubiläum und sagen vor allem Danke für 50 Jahre ehrenamtliches Engagement, Kultur, Kreativität und selbstgestaltetes Leben mitten in Oerlinghausen. Auf die nächsten 50!

Initiative Oerlinghausen - wir schätzen das Ehrenamt



Mehr Informationen zum 50-jährigen Jubiläum und über die regelmäßigen Treffen finden Sie online unter:

https://www.knup.org/50-jahre-selbstgestaltet-im-zentrum/
https://www.knup.org/termine/

Schulstart in Oerlinghausen:Wir wünschen allen Schülerinnen und Schüler heute einen erfolgreichen Start in das Schuljahr...
02/09/2026

Schulstart in Oerlinghausen:

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schüler heute einen erfolgreichen Start in das Schuljahr 2026/2027.

Mit dem heutigen Schulbeginn – und der morgigen Einschulung weiterer Kinder – endet auch die ruhigere Zeit im Straßenverkehr. Wir appellieren daher an alle Verkehrsteilnehmer:innen in Oerlinghausen, sich darauf einzustellen und im Umfeld der Schulen besonders aufmerksam und vorsichtig zu fahren. Dies gilt vor allem an Querungsstellen und Einmündungsbereichen.

Gerade Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, können durch vorausschauendes Fahren und vor allem durch rücksichtvolles Parken im Schulumfeld ein gutes Beispiel geben – und so zeigen, wie verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr aussieht.

Initiative Oerlinghausen – bürgernah und unabhängig

FREIbad in den Nachbarkommunen – hier wird der Name zum Programm:Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und ein Blick ...
28/08/2026

FREIbad in den Nachbarkommunen – hier wird der Name zum Programm:

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und ein Blick über den kommunalen Tellerrand auf unsere Nachbarkommunen zeigt, was für ein tolles Engagement aus der Bürgerschaft heraus entstehen kann: In Bielefeld wurden angesichts der Sommerhitze an einem Tag im Juli seitens einer anonymen Spenderin gleich 1.000 kostenlose Freibadeintritte für Kinder und Jugendliche gespendet. Ein Unternehmen legte noch einmal 500 weitere freie Eintritte obendrauf.

Und auch bei uns in Lippe, genauer gesagt in Detmold, zeigt sich, was möglich ist, wenn Bürgerinnen und Bürger sich für ihre Stadt und ihre jungen Menschen engagieren: Dank einer großzügigen anonymen Spenderin ist der Eintritt in die vier Detmolder Freibäder während der gesamten Sommerferien kostenlos gewesen. Damit wird der Begriff "FREIbad" gleich doppelt wörtlich genommen.

Gerade die heißen Sommertage haben gezeigt, wie wichtig solche Angebote sind. Für viele Familien, die in den Ferien nicht in die Ferne reisen können oder wollen, ist das Freibad ein Stück Naherholung vor der eigenen Haustür. Schwimmen, planschen, Freunde treffen, gemeinsam Zeit verbringen – unkompliziert, wohnortnah und für alle zugänglich.

Besonders schön: In Detmold wurde dieses Angebot durch kostenlose Busfahrten im August für Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz in Detmold ergänzt. So wird aus einem freien Eintritt echte Teilhabe.

Als Ratsfraktion finden wir: Solche Aktionen verdienen Anerkennung und Nachahmung! Sie zeigen, wie viel eine engagierte Bürgerschaft bewegen kann. Unser herzlicher Dank gilt den Menschen, die solche Angebote durch ihre großzügigen und selbstlosen Spenden möglich machen.

Denn manchmal braucht es gar nicht viel, um Kindern und Jugendlichen einen richtig schönen Ferientag zu schenken: ein Freibad, ein bisschen Abkühlung – und einen FREI[N]TRITT.

Initiative Oerlinghausen - immer besser informiert!

Horst-Steinkühler-Preis 2026 für das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen | Ein besonderer Ort, ein würdiger Pre...
23/08/2026

Horst-Steinkühler-Preis 2026 für das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen | Ein besonderer Ort, ein würdiger Preisträger und eine Auszeichnung für großes ehrenamtliches Engagement:

Heute wurde der Horst-Steinkühler-Preis 2026 an das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen verliehen. Wir von der Initiative Oerlinghausen durften als Gäste bei der feierlichen Preisverleihung dabei sein.

Und einen passenderen Rahmen hätte es kaum geben können: Die Veranstaltung fand mitten im Freilichtmuseum und nur wenige Meter vom neuen Langhaus entfernt statt – dort, wo Geschichte nicht nur erzählt, sondern unmittelbar sichtbar und erlebbar wird.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Volker Neuhöfer (SPD Oerlinghausen). Nach der Begrüßung folgte ein Grußwort von Bürgermeister Peter Heepmann. Die anschließende Laudatio hielt Ewald Lienen, bevor der neue Vorsitzende des Trägervereins des Archäologischen Freilichtmuseums, Dirk Becker, ebenfalls einige Worte an die Gäste richtete.

Für die ganz besondere musikalische Atmosphäre sorgte Sandra Schmidt mit schwedischem Folk und altnordischen Klängen – eine Begleitung, die wohl kaum besser zu diesem Veranstaltungsort hätte passen können.

Nach der eigentlichen Preisverleihung und den Dankesworten blieb für die rund 90 anwesenden Gäste noch ausreichend Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Wir gratulieren dem Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen und ganz besonders allen Menschen, die sich dort ehrenamtlich engagieren, sehr herzlich zu dieser Auszeichnung!

Mit ihrem Einsatz erhalten, gestalten und entwickeln sie einen Ort weiter, der weit über Oerlinghausen hinaus etwas Besonderes ist: einen Ort, an dem Geschichte greifbar, verständlich und erlebbar wird.

Wir möchten uns ausdrücklich für das geleistete Engagement und den Einsatz bedanken, mit dem in Oerlinghausen ein besonderer Ort erhalten und weiterentwickelt wird, an dem Geschichte greifbar und erlebbar gemacht wird.

Informationen zum AFM und dem Trägerverein finden Sie online unter: https://www.afm-oerlinghausen.de/traegerverein/

Ratsbürgerentscheid in Oerlinghausen: Vier Abstimmungen, viermal Stimmengleichheit – jetzt sollte Oerlinghausen entschei...
01/08/2026

Ratsbürgerentscheid in Oerlinghausen: Vier Abstimmungen, viermal Stimmengleichheit – jetzt sollte Oerlinghausen entscheiden!

In unserem letzten Beitrag haben wir ausführlich über die Ratssitzung zur Zukunft der Heinz-Sielmann-Schule und des Niklas-Luhmann-Gymnasiums berichtet. Das Ergebnis ist bekannt: Im Schul- und Kulturausschuss endeten am 9. Juli 2026 beide Abstimmungen mit 7:7 Stimmen. Im Rat endeten am 16. Juli 2026 beide Abstimmungen mit 14:14 Stimmen. Weder die von der SPD beantragte Verlagerung der Heinz-Sielmann-Schule auf das Gelände des Niklas-Luhmann-Gymnasiums noch unser Antrag zum dauerhaften Erhalt beider Schulstandorte konnten eine Mehrheit erreichen.

Vier Abstimmungen. Viermal Stimmengleichheit. Keine politische Entscheidung.

Mehrere externe Beratungsunternehmen und Planungsbüros – darunter "Dr. Garbe, Lexis & von Berlepsch", "Drees & Sommer" sowie "schmersahl | biermann | prüßner" – wurden seit 2024 mit Untersuchungen, Berechnungen und Planungen beauftragt. Ein eigens eingerichteter Arbeitskreis hat sich seit mehr als einem Jahr mit der Zukunft unserer beiden weiterführenden Schulen beschäftigt. Hinzu kamen eine Informationsveranstaltung, eine umfangreiche Befragung sowie Beratungen in den politischen Gremien.

Die bisherigen Kosten für externe Beratungsleistungen liegen inzwischen deutlich über 100.000 Euro. Trotzdem ist es uns – dem Rat – bislang nicht gelungen, eine mehrheitsfähige Grundsatzentscheidung zu treffen.

Eine Entscheidung von großer Tragweite:

Bei der Standortfrage geht es nicht lediglich darum, an welcher Stelle künftig ein Schulgebäude steht. Es geht um die langfristige Entwicklung der Heinz-Sielmann-Schule und des Niklas-Luhmann-Gymnasiums. Es geht um die Attraktivität unserer Bildungslandschaft und um Sanierungs- und Investitionskosten im mittleren bis höheren zweistelligen Millionenbereich. Diese Entscheidung wird Oerlinghausen über Jahrzehnte prägen.

Hinzu kommt: Die konkrete Standortfrage war kein Bestandteil der Kommunalwahl 2025. Die Bürgerinnen und Bürger konnten die heute vertretenen Positionen der Fraktionen bei ihrer damaligen Wahlentscheidung somit nicht berücksichtigen. Gerade deshalb halten wir es für richtig, ihnen jetzt eine unmittelbare Entscheidung zu ermöglichen.

Unser Vorschlag: ein Ratsbürgerentscheid!

Bereits vor mehreren Wochen haben wir innerhalb unserer Fraktion die Möglichkeit eines Ratsbürgerentscheids diskutiert und vorbereitet. Nach der zweiten ergebnislosen Abstimmung im Rat haben wir diesen Weg auch öffentlich und direkt in der Ratssitzung als mögliche Option angesprochen.

Für kommunalpolitische Entscheidungen von besonderer Tragweite sieht die Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen seit 2007 ausdrücklich das Instrument des Ratsbürgerentscheids vor. Damit kann der Rat eine konkrete kommunale Sachfrage unmittelbar der Bürgerschaft zur Entscheidung vorlegen.

Das ist keine Flucht aus der politischen Verantwortung. Nach vier Abstimmungen ohne Mehrheit wäre es vielmehr ein verantwortungsvoller und demokratisch vorgesehener Weg, eine festgefahrene Situation aufzulösen.

Wie kommt ein Ratsbürgerentscheid zustande?

Der Rat selbst muss beschließen, dass die Bürgerinnen und Bürger über eine Angelegenheit der Stadt abstimmen. Dafür reicht allerdings keine einfache Mehrheit. Erforderlich ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der gesetzlichen Mitgliederzahl des Rates.

Dem Rat der Stadt Oerlinghausen gehören 32 gewählte Ratsmitglieder sowie der Bürgermeister als Vorsitzender an. Damit wären für die Einleitung eines Ratsbürgerentscheids voraussichtlich mind. 22 Ja-Stimmen erforderlich.

Das bedeutet: Ein Ratsbürgerentscheid kann nur stattfinden, wenn ein breiter Teil des Rates bereit ist, die Entscheidung tatsächlich in die Hände der Bürgerschaft zu legen.

Worüber wird abgestimmt?

Der Ratsbürgerentscheid muss eine konkrete Frage und eine Begründung enthalten. Die Frage muss so gefasst werden, dass sie von den Abstimmungsberechtigten eindeutig mit "Ja" oder "Nein" beantwortet werden kann.

Dabei muss die rechtliche Zulässigkeit sorgfältig geprüft werden. Bestimmte Themen sind von Bürgerentscheiden ausgeschlossen. Dazu gehören beispielsweise die Haushaltssatzung oder abschließende Entscheidungen über die Aufstellung, Änderung oder Aufhebung von Bauleitplänen.

Wer darf mitentscheiden?

Stimmberechtigt sind grundsätzlich die Bürgerinnen und Bürger, die auch bei einer Kommunalwahl in Oerlinghausen wahlberechtigt sind. Dies wären über 13.800 Bergstädter:innen. Dazu gehören auch Bürger:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, die erforderliche Aufenthaltszeit erfüllen und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Damit könnten auch viele Schüler:innen ab 16 Jahren über eine Entscheidung abstimmen, die ihre eigene Schule und ihre persönliche Zukunft unmittelbar betrifft.

Wann ist die Abstimmung erfolgreich?

Eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen allein genügt nicht. Die siegreiche Antwort muss von mindestens 20 Prozent aller Stimmberechtigten unterstützt werden. Das wären 2.800 Bürger:innen. Bei Stimmengleichheit gilt die Frage als mit "Nein" beantwortet.

Das sogenannte Zustimmungsquorum macht deutlich: Ein Bürgerentscheid lebt von einer hohen Beteiligung. Wer eine klare und breit legitimierte Entscheidung möchte, muss deshalb auch bereit sein, zur Abstimmung zu gehen.

Welche Wirkung hat das Ergebnis?

Ein erfolgreicher Bürgerentscheid ist keine unverbindliche Befragung und kein bloßes Meinungsbild. Das Ergebnis hat rechtlich die gleiche Wirkung wie ein Beschluss des Rates. Damit würde endlich eine verbindliche Grundlage für die weiteren Planungen geschaffen.

Verwaltung, Politik, Schulen und Planungsbüros hätten einen eindeutigen Auftrag. Die bisherige Standortdiskussion könnte beendet und die konkrete Umsetzung begonnen werden.

Planungssicherheit für beide Schulen und die Stadt:

Ein Ratsbürgerentscheid bedeutet nicht, dass der Rat seine Verantwortung abgibt. Der Rat trägt weiterhin die Verantwortung dafür, eine rechtssichere Frage zu formulieren, sämtliche auch ihm zur bisherigen Entscheidungsfindung vorliegenden Informationen offenzulegen und ein faires Verfahren zu gewährleisten.

Die endgültige Entscheidung würden jedoch diejenigen treffen, die mit ihren Folgen über Jahrzehnte leben und sie finanzieren müssen: die Bürgerinnen und Bürger Oerlinghausens. Nach vier Abstimmungen ohne Mehrheit ist für uns klar: Wenn sich der Rat in einer so grundlegenden Zukunftsfrage nicht entscheiden kann, sollte die Bürgerschaft das letzte Wort erhalten. Wir finden das Bürgerbeteiligung in unserer Stadt bisher ohnehin zu kurz gekommen ist. Wir haben eine Bürgerschaft, die man in die Entscheidungsfindung mit einbinden sollte.

Wir unterstützen deshalb einen Ratsbürgerentscheid zur zukünftigen Standortentwicklung der Heinz-Sielmann-Schule und des Niklas-Luhmann-Gymnasiums.

Vier Unentschieden sind genug. Jetzt sollte Oerlinghausen entscheiden!

Wie steht ihr zu einem Ratsbürgerentscheid über die Zukunft unserer beiden weiterführenden Schulen? Teilt uns eure Meinung gerne in den Kommentaren mit!

Initiative Oerlinghausen: Zwei Standorte. Zwei starke Schulen. Eine gemeinsame Zukunft.

Debatte zum Schulzentrum Oerlinghausen: Verlängerung, geheime Abstimmung – aber noch immer keine Entscheidung!Nach unser...
26/07/2026

Debatte zum Schulzentrum Oerlinghausen: Verlängerung, geheime Abstimmung – aber noch immer keine Entscheidung!

Nach unserem letzten Beitrag möchten wir euch heute mit in den Ablauf der Ratssitzung zur Zukunft der Heinz-Sielmann-Schule und des Niklas-Luhmann-Gymnasiums nehmen.

Bereits vor Beginn der Ratssitzung erinnerte vieles an ein Spitzenspiel. Die Zuschauerplätze in der Heinz-Sielmann-Mensa waren vollständig belegt, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger mussten auf Stehplätze ausweichen. Das Interesse an der Zukunft unserer weiterführenden Schulen war enorm. Anpfiff war pünktlich um 18:30 Uhr.

Allerdings traten nicht alle "Mannschaften" in voller Besetzung an. Bei der SPD fehlten zwei Ratsmitglieder, bei der Initiative Oerlinghausen, den Grünen und der AfD jeweils eines. Damit standen insgesamt 27 Fraktionsmitglieder sowie die Stimme des Bürgermeisters zur Verfügung.

Für die Standortentscheidung war dies bereits die Verlängerung. Bereits im Schul- und Kulturausschuss war es in zwei Abstimmungen jeweils zu einem 7:7-Unentschieden gekommen. Eine Empfehlung für eine der beiden Standortvarianten gab es deshalb nicht.

Kurz vor dem entscheidenden Spielzug wurde die Taktik noch einmal verändert. Die SPD brachte kurzfristig eine Tischvorlage ins Spiel. Bereits zwei Tage zuvor, am Dienstagabend, hatte sie ihre "Mannschaftsbesprechung" in Form einer Fraktionssitzung durchgeführt und sich auf die bevorstehende Ratssitzung vorbereitet. Gewissermaßen nicht in der Coaching-Zone aber im Anschluss mit dabei war auch Bürgermeister Peter Heepmann.

Selbstverständlich darf jede Fraktion ihre Position intern abstimmen. Gerade bei einer Grundsatzentscheidung dieser Tragweite hätten wir uns jedoch gewünscht, dass alle entscheidungsrelevanten Anträge frühzeitig vorliegen und sämtliche Fraktionen die gleichen Möglichkeiten zur Vorbereitung erhalten.

Während die SPD in der Vergangenheit regelmäßig darauf hingewiesen hat, dass Tischvorlagen möglichst frühzeitig eingereicht werden sollten, brachte sie ausgerechnet in dieser Ratssitzung in letzter Minute eine eigene Tischvorlage ein. Diese sah die Verlagerung der Heinz-Sielmann-Schule auf das Gelände des Niklas-Luhmann-Gymnasiums sowie zusätzlich einen städtebaulichen Wettbewerb vor.

Unser Antrag verfolgte dagegen einen anderen Weg. Er sah die dauerhafte Beibehaltung beider Schulstandorte, die weitere Einbindung der Öffentlichkeit sowie die Entwicklung eines gemeinsamen Zentrums für Schul- und Vereinssport vor.

Noch bevor abgestimmt wurde, beantragten CDU, FDP und wir eine kurze Sitzungsunterbrechung. Hintergrund war der Wunsch, den beiden Schulleitungen unmittelbar vor der Entscheidung noch einmal Gelegenheit zu geben, ihre Sichtweise darzustellen. Da Nicht-Ratsmitglieder während der Beratung grundsätzlich kein Rederecht besitzen, wäre dies nur im Rahmen einer Sitzungsunterbrechung möglich gewesen. Der Antrag fand jedoch keine Mehrheit.

Während die FIFA inzwischen selbstverständlich einen "Hydration Break" zulässt, war eine kurze Unterbrechung zur Anhörung der unmittelbar betroffenen Schulleitungen an diesem Abend politisch nicht gewollt.

Anschließend folgten die Stellungnahmen der Fraktionen. Dabei zeichnete sich ein klares Bild ab: SPD und Grüne sprachen sich für einen gemeinsamen Schulstandort auf dem Gelände des Niklas-Luhmann-Gymnasiums aus. CDU, FDP und Initiative Oerlinghausen warben geschlossen für den Erhalt beider Standorte. Die Linke und die AfD verzichteten auf eigene Wortbeiträge. Aus früheren Äußerungen sowie der Gestik während der Debatte ließen sich jedoch Tendenzen erkennen.

Dann folgte der nächste Spielzug. Obwohl alle Fraktionen ihre Positionen zuvor öffentlich ausführlich erläutert hatten, beantragte die SPD eine geheime Abstimmung. Gerade bei einer Grundsatzentscheidung dieser Größenordnung hätten wir uns eine offene und für alle Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbare Abstimmung gewünscht.

Nun begann das politische Elfmeterschießen. Wie beim entscheidenden Strafstoß trat jedes Ratsmitglied einzeln nach vorne, füllte seinen Stimmzettel aus und warf ihn in die Wahlurne. Das Ergebnis: 14 : 14. Keine Entscheidung.

Anschließend wurde auch unser Antrag geheim abgestimmt. Das Ergebnis: 14 : 14. Erneut keine Entscheidung. Auffällig ist dabei: Es gab keine einzige Enthaltung. Jede abgegebene Stimme war ein klares Ja oder Nein. Durch die geheime Abstimmung bleibt jedoch verborgen, wie der Bürgermeister abgestimmt hat. Ob er in dieser Grundsatzentscheidung im wahrsten Sinne des Wortes Partei ergriffen hat, lässt sich deshalb nicht nachvollziehen. Gerade weil seine Stimme den Ausschlag hätte geben können, wirft die geheime Abstimmung aus unserer Sicht Fragen hinsichtlich der Transparenz auf.

Das bisherige Fazit fällt damit ernüchternd aus: Drei externe Beratungsunternehmen, Kosten von inzwischen deutlich über 100.000 Euro, ein mehr als ein Jahr tagender Arbeitskreis, eine umfangreiche Eltern- und Schülerbefragung, ein Schul- und Kulturausschuss sowie eine Ratssitzung mit insgesamt vier Abstimmungen – und dennoch liegt bis heute keine politische Grundsatzentscheidung vor.

Vier Unentschieden. Keine Entscheidung - vielleicht sollte jetzt die Bürgerschaft entscheiden!

Bereits vor einigen Wochen haben wir innerhalb unserer Fraktion intensiv über die Möglichkeit eines Ratsbürgerentscheids gesprochen. Je länger dieses Verfahren dauert, desto mehr bestätigt sich aus unserer Sicht dieser Gedanke. Daher hatten wir diesen auch im Nachgang der beiden Wahlgänge in der Ratssitzung erwähnt und als weiteren Verfahrensweg aufgeführt.

Es geht um Investitionen im mittleren bis höheren zweistelligen Millionenbereich. Es geht um die zukünftige Schullandschaft unserer Stadt und damit um eine Entscheidung, die Generationen prägen wird.

Wenn sich der Rat in einer so grundlegenden Frage nicht auf einen gemeinsamen Weg verständigen kann, sollte aus unserer Sicht die gesamte Bürgerschaft die Möglichkeit erhalten, darüber zu entscheiden. Wenn es in Oerlinghausen eine Entscheidung gibt, bei der ein Ratsbürgerentscheid der richtige Spielzug sein könnte, dann ist es diese.

Im nächsten Beitrag erklären wir deshalb, wie ein Ratsbürgerentscheid funktioniert und warum wir ihn in dieser Frage für den richtigen Weg halten.

Initiative Oerlinghausen: Zwei Standorte. Zwei starke Schulen. Eine gemeinsame Zukunft.

WM in den USA entschieden – Entscheidung zu den Schulstandorten in Oerlinghausen weiter in der VerlängerungNach einem sp...
20/07/2026

WM in den USA entschieden – Entscheidung zu den Schulstandorten in Oerlinghausen weiter in der Verlängerung

Nach einem spannenden Turnier ist die Entscheidung gefallen: Spanien hat sich im Finale durchgesetzt und den Weltmeistertitel gewonnen. Im Fußball gilt: Wer Weltmeister werden will, muss in den K.-o.-Runden auch Entscheidungen herbeiführen. Ein Unentschieden reicht dort nicht aus.

Ganz anders sieht es derzeit bei der Zukunft der Heinz-Sielmann-Schule und des Niklas-Luhmann-Gymnasiums in Oerlinghausen aus. Bei der Standortentscheidung steht es weiterhin Remis.

Dabei weist die bisherige Beratungsfolge zur Standortentscheidung der Heinz-Sielmann-Schule deutliche Parallelen zum gestrigen Finale auf: In der ersten Halbzeit ein Unentschieden, in der zweiten Halbzeit ein Unentschieden, anschließend die Verlängerung und am Ende ein knappes Endergebnis.

Im Schul- und Kulturausschuss kam es in der vorletzten Woche gleich zweimal zu einem 7:7-Unentschieden. Eine Empfehlung für eine der beiden Standortvarianten war damit nicht möglich. Das Thema wurde in der vergangenen Woche anschließend erstmals im Bauausschuss behandelt. Dort wurde gar nicht mehr abgestimmt, sondern die Entscheidung ohne Empfehlung an den Rat weitergegeben.

Doch auch im Rat konnte am vergangenen Donnerstag keine Entscheidung getroffen werden. Sowohl der Antrag der SPD Oerlinghausen für einen gemeinsamen Standort als auch unser Antrag für den Erhalt von zwei Standorten erhielten jeweils 14 Ja- und 14 Nein-Stimmen – damit waren beide Anträge abgelehnt. Die Zukunft der Schulstandorte bleibt somit weiterhin offen.

Während Spanien also nach dem Schlusspfiff den WM-Pokal in die Höhe stemmen durfte, geht die Standortentscheidung in Oerlinghausen weiter in die Verlängerung.

Welche weitere Ähnlichkeit es zur Weltmeisterschaft gab, was in der Ratssitzung passiert ist, welche Möglichkeiten jetzt noch bestehen und wie es weitergehen könnte, beleuchten wir in unserem nächsten Beitrag.

Initiative Oerlinghausen: Zwei Standorte. Zwei starke Schulen. Eine gemeinsame Zukunft.

Unseren Antrag zur Ratssitzung finden Sie online im Ratsinformationssystem:https://ratsinfo.oerlinghausen.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZRZx8zNyCCvkSwqnHEw_ATjwYvYOqJmAVGcbzqmnE_s1/10.07.2026_16.07.2026_Rat_Tischvorlage_TOP8_Standortentscheidung.pdf

Freibad Oerlinghausen: Eröffnung erst in 2028 und nochmal teurer!In den vergangenen Monaten haben wir in den Ratssitzung...
17/07/2026

Freibad Oerlinghausen: Eröffnung erst in 2028 und nochmal teurer!

In den vergangenen Monaten haben wir in den Ratssitzungen immer wieder nach dem aktuellen Stand der Freibadsanierung gefragt. Auch für die gestrige Ratssitzung hatten wir unsere Fragen bereits im Vorfeld eingereicht, da die letzte Auskunft inzwischen erneut rund zwei Monate zurücklag.

Damals wurde mitgeteilt, dass sich die aktuelle Kostenkalkulation von 8,3 Millionen Euro auf 8,9 Millionen Euro erhöht habe. Eine belastbare Aussage zum weiteren Zeitplan sei zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht möglich gewesen, da der Bauzeitenplan durch den Architekten überarbeitet werde. Deshalb wollten wir nun konkret wissen, ob das Freibad zur Freibadsaison 2027 wiedereröffnet werden kann und zu welchem Zeitpunkt die Eröffnung nach dem aktuellen Bauzeitenplan vorgesehen ist.

Am Mittwoch erfolgte schließlich durch einen Beitrag der Stadtwerke Oerlinghausen die erste öffentliche Information. In der gestrigen Ratssitzung wurde dies nochmals bestätigt: Das neue Freibad wird nicht nur später fertig, sondern mit Gesamtkosten von inzwischen 9,1 Millionen Euro auch nochmals teurer. Eine Eröffnung ist frühestens im Jahr 2028 möglich.

Als Gründe werden unter anderem die zusätzlichen Anforderungen des EU-Vergaberechts nach der Aufstockung der Fördermittel genannt. Einzelne Ausschreibungen mussten wiederholt werden, weil keine zuschlagsfähigen Angebote eingegangen waren.

Zusätzlich wurde beim Aushub Fels entdeckt. Dadurch wurden weitere Baugeräte sowie Anpassungen des Bauablaufs erforderlich.

Die nun bekannt gewordene Verschiebung zeigt, wie schwer sich der Zeitplan bei einem derart komplexen Großprojekt verlässlich vorhersagen lässt. Noch im August vergangenen Jahres hatte Bürgermeister Peter Heepmann vor dem Hintergrund des Kommunalwahlkampfes öffentlich damit geworben, dass das Freibad 2027 mit ihm "auftauchen" werde.

Dabei hätte gerade die Vorgeschichte Anlass zu größerer Zurückhaltung geben müssen. Bereits sein Vorgänger Dirk Becker hatte im Kommunalwahlkampf 2020 eine Neueröffnung des Freibades für das Jahr 2022 in Aussicht gestellt. Diese Prognose erwies sich bekanntlich als deutlich verfrüht. Dass Bürgermeister Heepmann nun trotz dieser Erfahrungen erneut einen konkreten Eröffnungstermin zum Gegenstand des Wahlkampfes gemacht hatte, lässt aus unserer Sicht nicht erkennen, dass aus den Fehlern seines Vorgängers die notwendigen Lehren gezogen wurden.

Auch die damaligen Erwartungen an eine Eröffnung im Jahr 2027 haben sich inzwischen nicht bestätigt. Umso wichtiger ist es, bei öffentlichen Aussagen zu Kosten und Fertigstellung stets deutlich zu machen, welche Unsicherheiten und Risiken noch bestehen.

Im Beitrag der Stadtwerke äußert sich der Bürgermeister nun wie folgt:

"Mit Bedauern stelle ich jetzt fest, dass wir erst in 28 öffnen können. Wir haben es immer wieder versucht, das noch hinzukriegen, aber mittlerweile ist es einfach nicht mehr möglich. Dementsprechend haben wir heute ja auch gesagt, werden wir das der Öffentlichkeit bekannt geben. Ich glaube, das ist auch ein wichtiger und richtiger Schritt. Es ist mit eins der größten Projekte quasi in dieser Qualität. Auch für die Stadtwerke Oerlinghausen mit den unterschiedlichsten Bausteinen. Und da haben wir alle am Anfang nicht drinne gesteckt, und da muss man einfach dann jetzt damit umgehen.

Und wenn hinterher das Ergebnis stimmt, glaube ich, dann können wir für Oerlinghausen da sehr zufrieden sein. Und ich glaube, es wird ein wirklich guter Mehrwert. Auch im Zusammenhang mit der Klimaerlebniswelt, mit dem ganzen Ur-Land, werden wir hier etwas Tolles für die Oerlinghauser, aber auch für die Gäste von außerhalb schaffen."

Insbesondere die Aussage, man habe "am Anfang nicht drinne gesteckt", können wir jedoch nicht unkommentiert stehen lassen. Peter Heepmann ist seit November 2025 Bürgermeister der Stadt Oerlinghausen. Bereits in den Jahren zuvor gehörte er für die SPD-Fraktion dem Aufsichtsrat der Stadtwerke Oerlinghausen an. Er war damit von Beginn an in die Abläufe, Beratungen und entsprechenden Abstimmungen rund um das Freibadprojekt eingebunden.

Vor diesem Hintergrund nun in ein "Bad der vermeintlichen Unwissenheit" abzutauchen und den Eindruck zu vermitteln, man sei von der Entwicklung weitgehend überrascht worden, halten wir für nicht angemessen. Wer über Jahre hinweg Verantwortung in den zuständigen Gremien getragen hat, kann sich bei auftretenden Verzögerungen nicht nachträglich zum außenstehenden Beobachter erklären.

Dass ein Projekt dieser Größenordnung mit Risiken, Schwierigkeiten und zeitlichen Verschiebungen verbunden sein kann, stellen wir nicht infrage. Zur politischen Verantwortung gehört jedoch auch, frühere Prognosen kritisch einzuordnen, die eigene Rolle transparent zu benennen und nicht den Eindruck zu erwecken, die entscheidenden Entwicklungen seien ohne eigene Beteiligung erfolgt. Dies haben wir auch in der gestrigen Ratssitzung deutlich zum Ausdruck gebracht.

Für viele Bürgerinnen und Bürger ist die erneute Verschiebung enttäuschend und natürlich wünschen auch wir uns, dass am Ende ein modernes und attraktives Freibad entsteht, welches Oerlinghausen langfristig bereichert. Gerade bei einem der größten Projekte der Stadtwerke müssen weiterhin Kosten, Zeitplan und Risiken offen, nachvollziehbar und frühzeitig kommuniziert werden.

Wir werden die weitere Entwicklung daher aufmerksam begleiten und auch künftig konkrete Auskünfte zu den Kosten, zum Baufortschritt und zur Einhaltung des neuen Zeitplans kontinuierlich einfordern.

Initiative Oerlinghausen – damit Bürger:innenkommunikation nicht untergeht!

Einblick in den gestrigen Schul- und Kulturausschuss: Unser Antrag für zwei starke Schulstandorte scheitert denkbar knap...
10/07/2026

Einblick in den gestrigen Schul- und Kulturausschuss: Unser Antrag für zwei starke Schulstandorte scheitert denkbar knapp!

In der gestrigen Sitzung des Schul- und Kulturausschusses haben wir einen eigenen, umfassend begründeten Antrag zur Zukunft der Heinz-Sielmann-Schule und des Niklas-Luhmann-Gymnasiums eingebracht.

Unser Ziel ist es, dass beide Schulen dauerhaft als eigenständige Schulstandorte erhalten bleiben und zukunftsfähig weiterentwickelt werden. Dafür sollten gestern die Weichen gestellt werden.

Der Antrag erhielt sieben Ja-Stimmen von CDU, FDP und Initiative Oerlinghausen. SPD und Grüne stimmten mit ebenfalls sieben Stimmen dagegen. Aufgrund des 7:7-Stimmenverhältnisses fand unser Antrag keine Mehrheit und wurde abgelehnt. Damit wurde unser Antrag vorerst ausgebremst.

Was haben wir konkret vorgeschlagen?

Zwei eigenständige Schulstandorte erhalten:
Die Heinz-Sielmann-Schule und das Niklas-Luhmann-Gymnasium sollen an ihren bisherigen Standorten weiterentwickelt werden.

Neubau der Heinz-Sielmann-Schule am bisherigen Standort:
Sollte ein Neubau erforderlich sein, soll dieser auf dem bestehenden Gelände oder in dessen unmittelbarem Umfeld entstehen. Auch der Bereich des heutigen DFB-Platzes soll als möglicher Standort geprüft werden. Das Niklas-Luhmann-Gymnasium soll sinnvoll durch räumliche Erweiterungen am Standort ausgebaut werden.

Schrittweise und realistisch bauen:
Durch eine abschnittsweise Umsetzung könnten bestehende Gebäude während der Bauphase weiterhin als Übergangs- und Ausweichflächen genutzt werden. Teure Containerlösungen, zusätzliche Mietkosten und unnötige Zwischenmaßnahmen könnten dadurch reduziert werden.

Flächen für die Stadtentwicklung schaffen:
Nach Abschluss der schulischen Baumaßnahmen könnten nicht mehr benötigte Flächen beispielsweise für Wohnraum, Nahversorgung, Kinderbetreuung oder soziale Infrastruktur genutzt werden.

Schul- und Vereinssportzentrum am NLG entwickeln:
Die benötigte Zweifachsporthalle soll möglichst im Bereich der bestehenden Dreifachsporthalle und des Sportplatzes am Niklas-Luhmann-Gymnasium entstehen. Dort könnte langfristig ein modernes Zentrum für Schul- und Vereinssport geschaffen werden.

Bürgerinnen und Bürger umfassend beteiligen:
Eltern, Schulen, Vereine, Anwohnerinnen und Anwohner sowie weitere Betroffene sollen frühzeitig, transparent und kontinuierlich in die weiteren Planungen einbezogen werden.

Unser Antrag verbindet den Erhalt beider Schulen mit einer steuerbaren Bauplanung, geringeren Übergangskosten, neuen städtebaulichen Möglichkeiten und einer echten Beteiligung der Öffentlichkeit. Er stellt aus unserer Sicht einen tragfähigen Kompromiss zwischen schulischer Entwicklung und Stadtentwicklung dar.

Wir möchten nochmal betonen, dass die Zukunft unserer Schulen nicht allein von städtebaulichen Interessen bestimmt werden darf. Im Mittelpunkt müssen moderne, pädagogisch überzeugende und langfristig attraktive Lernorte für unsere Kinder stehen. Mehr zur diesem Thema und der weiteren Beratungsfolge erfahren Sie im nächsten Beitrag.

Initiative Oerlinghausen: Zwei Standorte. Zwei starke Schulen. Eine gemeinsame Zukunft.

Unseren Antrag finden Sie als PDF online im Ratsinformationssystem unter:https://ratsinfo.oerlinghausen.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZccB8Evk0CjvKLe6VnRyHzE3qVidStwb94sT2yQC3-PX/Antrag_IO_TOP8_Standortentscheidung.pdf

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