Das Rothexenland

Das Rothexenland Das Rothexenland befindet sich in Oldenburg-Eversten

Blick ins Rothexenland
12/12/2023

Blick ins Rothexenland

Ein Kapitel mit deepl übersetztThe magic wand or how I was given a magic wand.It was a day in autumn, as it can sometime...
02/09/2022

Ein Kapitel mit deepl übersetzt

The magic wand or how I was given a magic wand.

It was a day in autumn, as it can sometimes be: Rain, storm, occasionally a little sun and slowly the day was drawing to a close as an increasingly violent storm raged around the house. I sat in my comfortable armchair and read a book in which old Oldenburg legends were collected and recorded. Among other things, there was talk of the "Rode Hexen Land" in Eversten and I had to smile a little about the things that had happened there. It was hardly believable that witches turned into cats were up to mischief there, and that peasants who came out of their village pub late at night jumped on their backs and spread other spooks.
Suddenly I heard a noise coming from outside that I couldn't place. First there was a rustling, then a clattering, as if heels were moving on the pavement. Then it became quiet. Seconds later, as if by magic, the front door opened and someone stepped into the hall. Someone? I jumped up. Who had come in? Cautiously I peered through the door and there I saw her. An old woman, dressed in a long cloak covered with splinters of stars. On her head she wore a pointed hat, and in her hand she held a small narrow box.
She leaned on her broom and looked at me for a long time. A witch? Then she said in a soft voice: "You are the one we, my fellow witches and I, have been looking for. We have decided to accept you into our circle of magicians because you are a magician, you just don't know it yet. There will come a time when you will need what I am about to give you. It is your personal wand and only you will be able to use it. One day, when your life ends, it will be passed on and a young woman will take it. We know about your granddaughter, it will be her." She took the box and held it out to me. I took it and felt a strange power flow into me. The witch smiled at me and said goodbye, "I think we made the right choice!"
She jumped on her broom, the front door opened silently and the old lady disappeared into the night-black sky. I could still see that her direction of flight pointed north, that's where the "red witch country" was.
I went back into the living room, sat down in my armchair and still couldn't believe what I had just witnessed. Me, a wizard?

Wer möchte, kann das kleine Büchlein zu einem kleinen Preis: 7,95€ + Porto als Print bei mir bestellen, ein Ebook, in Vo...
14/08/2022

Wer möchte, kann das kleine Büchlein zu einem kleinen Preis: 7,95€ + Porto als Print bei mir bestellen, ein Ebook, in Vorbereitung, für 1,99 € gibt es ebenfalls bald. Eine PN reicht für die Bestellung

23/07/2022

Die Wunschfee
Nach einem Nachmittag im Garten entschied ich mich zu einer kleinen Radtour durch Eversten. Vielleicht würde ich auch ein Stück an der Hunte entlangfahren. Das Wetter war gut und so verzichtete ich auf das Regenzeug, stieg auf mein Rad und fuhr um den ersten Teich, an dem ich das seltsame Erlebnis mit dem Wächter der Hexenkönigin gehabt hatte. Sollte ich mich setzen? Ach, nein, auf dem Rückweg vielleicht. So fuhr ich dann unter der Autobahn hindurch und erreichte schon bald das Eversten Holz, fuhr den Marschweg hinauf und war nacxh kurzer Zeit am Osternburger Kanal angekommen. Dort war eine Bank, auf der ich schon viele Kapitel zu meinen Fantasyromanen geschrieben hatte. Ich stieg vom Rad und setzte mich, schlug meine Kladde auf, die ich für Notizen immer bei mir hatte und schlug eine leere Seite auf, um eine Notiz hineinzuschreiben. Ich schrak auf, denn auf der leeren Seite erschien ein mädchenhaftes Gesicht und eine silbern klingende Stimme sagte: „Warum hast du dich nicht am Teich auf die Bank gesetzt? Es war nicht einfach, dir zu folgen. Es wäre schön für mich, wenn du jetzt umkehren würdest. Wir sehen uns dort an dem Teich wieder, ich habe etwas Besonderes mit dir vor. Also, tue, was ich gesagt habe.“ Die Stimme verstummte und das Gesicht verschwand. Nachdenklich stieg ich auf mein Rad und machte mich auf den kürzesten Weg zur Bank am Bodenburgteich.
Ich setzte mich, aber nichts geschah! Na ja, dachte ich, dann kann ich ja heimfahren, als mir einfiel, dass das Gesicht ja in meiner Kladde erschienen war. Ich nahm das kleine Büchlein aus der Tasche und öffnete es. und richtig, das Gesicht wurde sichtbar. „Dann kann ich ja herauskommen“, sagte das Stimmchen und eine Säule von glitzernden Nebel stieg aus der Kladde empor und wandelte sich zu einer mädchenhaften Gestalt. Sie trug ein kleines, mit leuchtenden Steinen besetztes Kästchen in der Hand und reichte es mir. Erstaunt nahm ich es und vernahm die Worte: „Ich bin eine Wunschfee und bringe dir dieses Kästchen mit Feenstaub. Es verbirgt in sich drei Portionen eines wundersamen Staubes, welcher dem, der eine dieser drei vorhandenen Substanzen freilässt, einen Wunsch erfüllt. Ich habe den Auftrag der Hexenkönigin, dir dieses Kästchen zu übergeben aber es ist nicht für dich gedacht. Du wirst es dem Mädchen Gesa, welche auch deinen Zauberstab erhalten soll, übergeben und sie kann sich aus diesem Kästchen drei Wünsche erfüllen, indem sie die dazu benötigte Menge Feenstaub aus der Schachtel freilässt. Sage ihr dazu, dass sie gut wählen soll, denn das Zauberpulver funktioniert nicht bei einem Wunsch nach Besitz. Das war es, was ich dir sagen sollte und nun öffne dein Buch, ich wohne dort auf Seite sechsundzwanzig. Nun mach schon!“
Ich tat, was sie mir aufgetragen und wie ein Nebelblitz verschwand sie in der Kladde. Ich fuhr heim, die kleine Schachtel wie einen kostbaren Schatz in der Hand haltend.
(c) Rolf Glöckner

22/07/2022

Die schwarzen Reiter

Sicher hatte ich schon mal ein Pferd im Rothexenland gesehen aber was mir da neulich am Abend geschah, das spottete doch jeder Beschreibung. Ich kam, wie so oft, vom Sport und hatte das Rothexenland schon fast durchquert, als ich Pferdegetrappel vernahm. Ich hielt an, es kam mir vor, als ob die Geräusche aus dem links abbiegenden Fußweg kamen. Mir fiel ein, dass bei den Alten in der Nachbarschaft ein Gerücht die Runde machte, dass man zu Erbgroßherzogs Zeiten in dem hier sumpfigen Gelände schon mal jemanden, der dem Hof unangenehm aufgefallen war, entsorgt hatte und das diese dann, ganz in Schwarz gekleidet, auf Pferden durch das Rothexenland galoppierten. „Na ja, ein Gerücht eben“, dachte ich und wollte schon heimwärts schwenken als ich sie sah.
Sie kamen auf großen schwarzen Pferden angeritten, gekleidet in mittelalterlich aussehender Rüstung, Schwerter umgürtet, die Lanzen ausgestreckt, die Visiere der Helme geschlossen. Aus den Schlitzen der Visiere glimmten bösartig rote Augen hervor. Alles war schwarz, selbst die Kettenhemden wirkten, als ob sie alles Licht, welches noch ganz spärlich vorhanden war, verschlucken würden. Ich bekam Angst. Sie kamen auf mich zugeritten und unter den Hufen der Pferde spritzen Wolken von kleinen Steinen, die den Weg befestigten, empor.
Ich schnappe nach meinem Fahrrad, warf es ins Gebüsch und sprang hinter eine große Eiche, die am Wegesrand stand. Jetzt hatten sie mich fast erreicht. Was würde jetzt geschehen? Ich war ratlos hinter meinem Baumstamm.
Plötzlich rissen sie ihre Pferde herum und bogen Richtung Autobahndamm ab. Dort, auf dem Asphalt der alten Straße, änderten sich die Geräusche der Pferdehufe in ein metallisch klingenden Stakkato. Ich war erleichtert, war ich doch außer Gefahr. Wie die wilde Jagd stoben sie die Straße entlang und hoben ab. Was passierte da gerade? Da war doch der Autobahndamm! Doch sie stoppten nicht, sondern galoppierten auf den Damm zu. In Erwartung eines Knalls zog ich den Kopf ein aber sie durchdrangen die Böschung und waren nach einem Augenblick verschwunden. Ich schüttelte den Kopf, nahm mein Rad und fuhr heim. Am nächsten Tag erzählte ich das Erlebnis meinem Nachbarn. Der nickte und sagte dann: „Das habe ich selbst auch schon erlebt.“
Die Wunschfe

03/07/2022

Die Raunächte
Die Raunächte sind die letzten sechs Tage im alten Jahr, und sie sind dazu da, das Jahr, welches nun bald zu Ende gehen wird, zu verabschieden. Die sechs ersten Tage im Jahr dienen dazu, das neue Jahr zu begrüßen. Ich tat es auf meine Art, indem ich mich in der Dämmerung auf den Weg um die Teiche machte und auch dabei das Rothexenland durchquerte. so machte ich mich am dreißigsten Dezember auf den Weg. Es war kalt und an den Rändern der Teiche begann sich glitzerndes Eis zu bilden. Einige Enten, noch hatten sie genügend freie Wasserfläche, um schwimmen zu können, waren auf dem Teich unterwegs. Ich setzte mich auf eine am Ufer stehende Bank als etwas Merkwürdiges geschah.
Über dem Eisrand unterhalb der Bank begann die Luft zu flimmern, in der Mitte des hellen Wirbels bildete sich ein schwarzes Tor, aus dem sich eine riesenhafte dunkle Gestalt herausschälte. Mit einem gewaltigen Satz sprang sie an Land und ihre gewaltigen hohen Stiefel hinterließen tiefe Abdrücke im weichen Rasen. Gekleidet war mein Besuch mit einem langhaarigen Pelzmantel, einer schwarzen Pumphose, die in den Stiefeln steckte und einen breitrandigen Schlapphut, unter dem lange zottelige Haare bis auf den gewaltigen schwarzen Bart herabhingen. So einen Besuch hatte ich hier am Rande des Rothexenlandes noch nicht erlebt. Was er wohl von mir wollte?

Die Gestalt wandte sich mir zu, sah mich mit seinen großen jettschwarzen Augen an und sagte: „Was machst du hier, das Land gehört der Hexenkönigin und ich bin der Wächter, um alle die, die sich hier herumtreiben, zu verjagen. Die Hexen haben es nicht gern, wenn man sie beobachtet und deshalb sollst du hier sofort verschwinden oder ich mache dir Beine. oder besser, ich werfe dich in den Teich, dann bist du für alle Zeiten verschwunden!“ Ärgerlich blickte ich ihn an und stieß hervor: „Ich darf dich korrigieren, die Hexen haben von den Vorfahren meiner Frau, die auf der Bodenburg lebten, die Genehmigung erhalten, sich hier aufzuhalten und du hast mir überhaupt nichts zu befehlen! Scher dich wieder durch dein Tor oder ich bitte die Hexenkönigin, unter deren Schutz ich stehe, dich zurückzuschicken!“ „Haha!“, lachte der Riese, „ein aufmüpfiges Menschlein sitzt hier und will mir Befehle geben? Ich glaube, ich werde dich jetzt in den Teich werfen! Er stampfte auf mich zu.
Über seinem Kopf rauschte es und ein Frauengestalt, mit einem spitzen Hut, gekleidet mit einem mit Sternen besetzen nachtblauen langen Umhang, erschien auf ihrem Besen und rief: „Wächter, dieser Mann steht unter meinem persönlichen Schutz. Ich gab ihm bereits den nur von Königinnen benutzbaren Zauberstab, damit er ihn aufbewahrt und dann, wenn es an der Zeit ist, an seine Enkelin übergibt, die meine Nachfolgerin werden soll. So hat es der Hexenrat bestimmt. Noch ist sie ein junges Mädchen und weiß davon nichts, aber an Ihrem zwölften Geburtstag wird dieser Mann ihr den Zauberstab übergeben, damit sie die Zauberschule aufsuchen kann, um zu lernen, was es heißt, eine Hexe zu sein. Du hast verstanden, dass auch du diesen Mann, seine Frau und auch die Enkelin unter Schutz zu stellen hast. Hast Du das verstanden, Wächter?“ Der Riese zog den Kopf ein und brummelte: „Ist ja schon gut ich habe verstanden. Darf ich jetzt gehen?“ Die Königin antwortete: „Ja, das darfst du!“ Der Riese murmelte etwas unverständliches, die Luft begann zu flimmern, es bildete sich das schwarze Tor und mit einem mächtigen Satz sprang der Wächter hinein, der Durchgans schloss sich mit einem leisen Schmatzen und er war verschwunden.
Die Hexenkönigin sah mich lange an und sagte dann mit einem Lächeln auf ihrem Gesicht: „So lange Du diese Wege gehst, werde ich immer auf dich achtgeben“ Der Besen, auf dem sie saß, beschrieb eine elegante Kurve und stieg steil empor, so hoch, dass ich nur noch einen kleinen Punkt sehen konnte. Noch lange blieb ich auf der Bank sitzen, bevor ich mich auf den Heimweg machte. Das Rothexenland war doch immer wieder für eine Überraschung gut. Was hatte ich dort schon alles erlebt.

31/05/2022

Ein weiteres Kapitel aus dem Rothexenland

Walpurgisnacht in Eversten

Viele wissen um den dreißigsten Mai, der Walpurgisnacht. Der Tag, an dem sich die Hexen auf dem Brocken, dort auf dem Hexentanzplatz, versammeln, um ihr Jahrestreffen abzuhalten. Sollte so etwas auch im Rothexenland in Eversten stattfinden? Ich wurde neugierig. Sollte ich an diesem Tag am späten Abend dort sein? Etwas aufgeregt war ich schon, als ich mich am Abend, es war bereits dämmerig, auf den Weg machte. Ich ging also langsam einen anderen Weg, nicht direkt und erreichte nach kurzer Wegstrecke den Autobahndamm und schaute auf die Seite, die mit allerlei Buschwerk und einigen Wasserlöchern bedeckt war. In der Nähe befand sich auch eine kleine Wiese, auf der man zwei kleine Fußballtore aufgebaut hatte. D

23/12/2021
10/12/2021

Zwergentreff im Rothexenland

Zwergentreff

Die Straße, die in früheren Zeiten auch den gesamten Urlaubsverkehr aus dem Ruhrgebiet an die Nordsee aufgenommen hatte, wird heute heute begrenzt durch die hochgelegte Autobahn, dessen Böschung von einem Graben begleitet wird, der das Regenwasser der Autobahn aufnimmt. Auf der anderen Seite finden sich viele kleine Wasserflächen und umgestürzte Bäume, die der Feuchtigkeit nicht standgehalten haben. Am Ende der Straße findet sich auf der rechten Seite, vorausgesetzt, man kommt aus Richtung der Autobahnunterführung, ein Grasplatz mit zwei Toren. Dort spielten vor geraumer Zeit Kinder Fußball, heute allerdings wird der Platz wenig benutzt.
Ich schaute nach rechts, die tiefstehende Sonne schien durch das Gesträuch und malte Kringel auf das Gras. In der Mitte des Platzes war etwas Merkwürdiges geschehen. Ein zweiter kleiner Platz war dort angelegt worden. Er entsprach in seinem Proportionen einem großen Platz, auch zwei kleine Tore waren aufgestellt, an denen auch die Netze nicht fehlten. Eine kleine Tribüne war ebenfalls vorhanden. Das Gras war gemäht und alle Linien, die ein Platz so braucht, waren abgekreidet. Wer hatte das denn wohl gemacht und wer würde hier spielen? Dieses Spielfeld machte mich neugierig und ich beschloss, mich auf die Lauer zu legen. Immer wieder versteckte ich mich hinter einem Busch, den kleinen Platz gut im Blick. An einem Nachmittag, ich hatte gerade meinen Platz eingenommen, strömten kleine Gestalten auf die Tribüne und nahmen Platz. Zwerge! Und etwas geschah noch! Außerhalb des kleinen Platzes öffnete sich der Boden und die Spieler sprangen heraus. Der Schiedsrichter, angetan mit einer zipfeligen roten Mütze blies in ein Horn und unter lautem Beifall der Zwerge auf der Tribüne begann das Spiel. Unterscheiden konnte man die kleinen Gestalten nur an der Farbe ihrer Zipfelmützen, blau und rot konnte ich erkennen. Das erste Tor für blau fiel und die Zuschauer auf der blauen Tribünenseite jubelten. Aber der Ausgleich fiel prompt. Jetzt jubelten die mit den roten Mützen.
Ich sah gespannt zu und hatte dabei nicht bedacht, dass die Sonne sich tiefer neigte und ich für die Zwerge hinter meinen Busch wohl teilweise sichtbar wurde. Plötzlich wirkten die kleinen Gestalten wie eingefroren. Sie hatten mich entdeckt! Die Öffnung am Rande des Spielfeldes tat sich auf und im nu waren die Spieler, angeführt von ihrem Schiedsrichter, verschwunden. Auch die Tribüne leerte sich und verschwand. Zurück blieb der kleine Platz. Aber auch die Netze der Tore lösten sich auf, die Tore waren nicht mehr sichtbar, die abgekreideten Linien des Platzes waren nicht mehr zu sehen und zurück blieb nur der gemähte Rasen. Schade, gern hätte ich diesem seltsamen Spiel noch länger zugesehen.

08/12/2021

Eine weitere Rothexengeschichte

Der Schuss
Ich saß auf der Terrasse und las die Zeitung. Ein kleiner Artikel stach mir besonders ins Auge. Ein Nachbar aus dem Sodenstich wollte in der Nähe der Autobahnböschung einen Schuss gehört haben. Die von ihm benachrichtigte Polizei, die das Gebiet durchsuchte, konnte allerdings nichts feststellen. Ich dachte nach. Vielleicht war es ja ein Schussgeräusch aus der Schiessbahn des benachbarten Schützenvereins gewesen. Das war doch ihr Trainingstag gewesen und einer der Sportschützen, ich kannte ihn gut, trainierte oftmals am Abend bis in die Dämmerung hinein. Und ich vergaß den Artikel.
Wochen später machte ich in der Dämmerung einen Spaziergang um die Teichlandschaft, überquerte dabei die Bodenburgallee und kam an den Teich, der aus der Hausbäke entstanden war. Ich war schon fast an der kleinen Brücke an der Autobahnunterführung, als ich einen lauten Knall hörte. Ein Schuss! An einer kleinen Senge, gefüllt mit Wasser, stieg blauer Qualm auf und es roch stark nach Cordit. Ich rannte los! Nach einer kurzen Wegstrecke erreichte ich die Stelle, wo der Rauch aufgestiegen war. Da tat es einen neuen heftigen Schlag und erneut bildete sich eine neue blaue Wolke, die langsam durch das Gebüsch davonzog.

Jetzt wollte ich es doch genauer wissen! Vorsichtig verließ ich den festen Untergrund und übersprang einen kleinen Graben. Vorsichtig, immer auf den nassen Untergrund achtend, ging ich auf die kleine Senke zu als es ein drittes Mal knallte und ich von einem Schauer von Wasser, vermischt mit Algen und Schlamm überschüttet wurde und dann sah ich ihn! Auf einem umgefallenen Baumstamm saß am Rande des Wasserlochs eine merkwürdige Gestalt, angetan mit einer grünen Kappe, einer wolligen Jacke, einer Hose, an deren Gürtel allerlei seltsame Behältnisse hingen und hohen Stulpenstiefeln. „Wer bist du denn?“, entfuhr es mir und die Antwort kam prompt. „Ich bin ein schatzsuchender Troll und hier, genau an dieser Stelle, soll ein Schatz verborgen sein. Eine der Hofschranzen des Erbgroßherzogs soll in seiner Dienstzeit einige Goldstücke unterschlagen haben und die möchte ich jetzt finden.“ „Und deshalb machst du so einen Lärm?“ „Muss ich doch“, antwortete der Zwerg. „Als der Schatz vergraben wurde, war das Gelände noch nicht so nass wie jetzt. Ich muss versuchen, den darüber liegenden Schlamm wegzusprengen. Geh mal etwas zurück, einmal muss ich noch sprengen.“
Ich ging zurück, über den Graben, auf die Straße, als die nächste Explosion erfolgte. Wieder spritzen Wasser und Schlamm meterhoch und ein kleines Kistchen wurde freigelegt. Der Troll sprang in das Loch und wuchtete das Kästchen auf den Rand, dabei übersah er, dass der Boden unter ihm nachgab und der Schlamm schon in seine Stiefel rann. Laut schrie er um Hilfe. Ich sprang über den Graben, erreichte die Grube mit dem Troll, packte ihn am Kragen und zog ihn aus dem Schlamm heraus. Ich setzte ihn nieder und schweratmend saß er auf dem Rand, wandte sich dann aber der kleinen Kiste zu und öffnete sie. Goldene Münzen kamen zum Vorschein! Der Zwerg griff hinein und reichte mir seine Hand.
„Danke, dass du mich gerettet hast, dafür gebührt dir mein Dank. Da, nimm, ich muss jetzt gehen und bitte, erzähle niemanden, dass du mich hier gesehen hast.“ Mit seinen kleinen Händen klappte er die Kiste zu, drehte an seiner Mütze, es tat wieder eine laute Detonation und der Troll war mitsamt seinem Schatz verschwunden. In meiner Hand blieben zwei Goldmünzen zurück. Ein Radfahrer, der wohl etwas von dem Vorfall mitbekommen hatte, wollte wissen, was da geschehen war. Ich antwortete: „Besser, ich erzähle nicht, was sich hier zugetragen hat und das habe ich jemanden versprochen.“ Kopfschüttelnd fuhr der Radler davon und ließ mich mit meinen Erlebnissen allein.

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Sodenstich
Oldenburg
26131

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+491724324910

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