31/05/2026
Was passiert gerade?
Die Krankenkassenbeiträge werden erhöht, aber bei der psychischen Gesundheit wird gespart: Zum 1. April 2026 wurden die Honorare für ambulante Psychotherapien in der gesetzlichen Kasse um 4,5 % gekürzt. Das trifft genau die wichtigsten Angebote: Erstgespräche, Krisenhilfe und feste Therapieplätze.
Die Folgen für uns alle:
Noch längere Wartezeiten: Schon jetzt wartet man oft 6 bis 12 Monate auf einen Therapieplatz. Durch die Kürzungen wird es für Praxen immer schwerer, wirtschaftlich zu überleben. Ambulante Angebote drohen wegzubrechen.
Zwei-Klassen-Medizin: Um die Kosten zu decken, müssen Praxen vermehrt Privatpatienten und Selbstzahler behandeln. Gesetzlich Versicherte bleiben auf der Strecke.
Drastische Nachfolgen: Die Kürzung spart den Kassen kaum Geld. Die Folgekosten durch unbehandelte Krankheiten, wie lange Krankschreibungen oder Frühverrentungen, sind am Ende um ein Vielfaches höher. Ganz abgesehen von den langfristigen Folgen für die Gesundheit und Lebensqualität der Betroffenen
Gesundheit ist keine Ware!
Diese Kürzungen reihen sich in weitgehend eingeschränkten Krankenkassenbeiträgen ein, allerdings mit drastischen Auswirkungen. Wenn Spardiktate wichtiger sind als die Versorgung von Menschen, läuft etwas grundlegend falsch. An der Gesundheit darf nicht gespart werden!
Kommt zum ‘roten Sofa’ und lasst uns gemeinsam darüber sprechen, was zu tun ist!