05/08/2026
📚️👕Das neue Oberteil für den Sommerurlaub, Brettspiele, Lesestoff und mehr. Das finden viele auf Kleinanzeigenportalen. Vorteile: Günstige Preise, es ist nachhaltiger und manchmal findet man echte Schätze. Manche Menschen finden allerdings auch, was sie nicht gesucht haben: Betrüger im Internet.
❗️Gängige Betrugsmaschen sind:
🤑 Verwenden unseriöser Zahlungswege
Hier soll man über Anbieter ohne Käuferschutz bezahlen. Das Problem: Kommt die Ware nicht an oder entspricht nicht der Beschreibung kann man das Geld nicht zurückfordern.
🏦 Manipulierte Kontodaten / Dreiecks-Betrug
Kriminelle ändern die Bankverbindung eines Verkäufers im Kleinanzeigenprofil oder in der Kommunikation. Die Überweisung landet nicht beim tatsächlichen Verkäufer, sondern bei Betrügern. Das Geld lässt sich nicht zurückholen, besonders wenn es bereits Überwiesen ist.
✉️ Wechsel von der Plattform zur Mail
In dieser Betrugsmasche versuchen die Täter die Kommunikation mit dem "Kunden" ebenfalls von der Ebay-internen Chat-Funktion auf Mail zu verlagern. Gibt der Käufer seine Mail-Adresse heraus, bekommt er eine Nachricht, in der es z.B. um Probleme bei der Paypal-Zahlung geht. Er wird aufgefordert, auf einen Link zu klicken: Dieser führt auf eine auf den ersten Blick seriöse Bezahl-Webseite. Gibt der Käufer hier seine Bankdaten an, werden unautorisiert oft hohe Geldbeträge vom Konto des Opfers abgebucht. Das Geld ist weg - die Wege nicht nachvollziehbar.
👮♂️👮♀️Tipps der Polizei:
🛡️Bezahlfunktionen mit Käuferschutz nutzen!
Misstrauisch werden, wenn andere Funktionen genutzt werden sollen! Dann besser den Kontakt zum Verkäufer abbrechen.
🔏Eigene Accounts durch sichere Passwörter und möglichst eine zweite Absicherung (2-Faktor Authentifizierung) schützen.
💵Keine Bankdaten an Fremde herausgeben.
Weitere Infos und Tipps von unserer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle: Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Olpe oder vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) - Sicher im digitalen Alltag hier:
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