26/05/2026
Der Landkreis mal wieder in seiner Parade-Rolle: Statt zu unterstützen wird der Betrieb von Ampeln zur Schulwegsicherung einfach mal beendet. Wir fragen uns schon, was der Landkreis mit dieser Maßnahme erreichen will. Ist ihm das Leben und die Gesundheit der Grundschulkinder so wenig wehrt, dass er sie mutwillig einer Gefahr beim Überqueren der Fontanestraße aussetzt? Wir streiten jedenfalls weiter für die Ampeln, natürlich so aufeinander abgestimmt, dass der Verkehrsfluss so wenige wie möglich beeinträchtigt wird!
Kurzer Bericht aus der SVV vom 19.05.2026:
Sicherlich sind einige Autofahrer*innen genervt, wenn sie in Hennigsdorf an den Ampeln vor der Fontaneschule zweimal hintereinander auf kürzester Strecke anhalten müssen, um Fußgänger*innen über die stark befahrene Straße gehen zu lassen.
Zu bedenken ist aber, dass sich die Ampeln vor einer Grundschule und beim Übergang vom Wohngebiet zur Passage befinden.
Wir sind der Meinung, dass beide Ampeln ihre Berechtigung haben und die Schaltzeiten optimiert, in diesem Fall verlängert werden sollten.
Dies kann auch doppelte Wartezeiten der Autofahrer*innen verhindern.
Den Vorwurf der AfD, dass uns dieses Problem nicht interessieren würde, weisen wir zurück.
Uns liegt die Sicherheit der Fußgänger*innen, besonders die der Schulkinder am Herzen.
Es muss nicht erst ein tödlicher Unfall geschehen, wie vom Vertreter der AfD im BPU argumentiert wurde, damit die Berechtigung der Ampeln erwiesen ist.
Schulkinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet und deshalb gilt es, sie besonders zu schützen!
Den Antrag der AfD und den Änderungsantrag der Unabhängigen / Bürger für Hennigsdorf lehnen wir ab.
Einen Teil der laufenden Debatte können Sie sich unter „Tagesordnungspunkt 9“ im Stream der SVV auf der Website der Stadt Hennigsdorf anschauen und die Gedanken der Teilnehmenden dazu hören.