22/04/2026
Wir waren gestern als Träger gemeinsam mit unseren drei Einrichtungsleitungen in Schwerin unterwegs – mittendrin im fachlichen Austausch beim VPK unter dem Titel „Jugendhilfe neu gedacht“. Was deutlich wurde: Die Kinder- und Jugendhilfe steht längst nicht nur unter Druck, sie bewegt sich an strukturellen Grenzen. Steigende Komplexität, fehlende Plätze, Fachkräftemangel und gleichzeitig Reformansätze, die eher auf Einsparung als auf passgenaue Hilfen setzen. Genau deshalb war dieser Tag wichtig. Weil hier nicht nur Probleme beschrieben wurden, sondern Perspektiven entstanden sind. Weil klar wurde, dass es nicht reicht, mehr Geld ins System zu geben, wenn Strukturen nicht mitgedacht werden. Und weil es am Ende immer um die gleiche Frage geht: Was brauchen junge Menschen wirklich und wie schaffen wir ein System, das darauf antworten kann. Wir nehmen viele Impulse mit. Und auch die klare Haltung, dass Jugendhilfe nur dann zukunftsfähig bleibt, wenn Praxis, Wissenschaft und Politik gemeinsam und transparent an Lösungen arbeiten.