15/05/2018
Der RCDS Paderborn hat sich aufgrund der Kunstfreiheit bisher nicht in die emotionale Diskussion um den Auftritt der 187 Straßenbande eingemischt. Wir wollten uns nicht als moralische Instanz aufspielen, die entscheidet, was von der Kunstfreiheit gedeckt ist, oder nicht. Wir distanzieren uns von jeder Art der Gewalt- und Drogenverherrlichung und von Sexismus und Frauenfeindlichkeit. Allerdings sind wir nicht die Moralapostel der Uni und setzen uns für die freien Entscheidungen der Menschen ein.
Jetzt ist allerdings eine Grenze überschritten worden, wo unsere Toleranz aufhört. Der AStA Universität Paderborn ist gezwungen worden, den Auftritt des Headliners abzusagen, da linksradikale Gewalttäter mit Störaktionen gedroht haben. Unabhängig von der persönlichen Meinung ist eine absolute Schande für die Universität Paderborn, dass der AStA wegen der Angst vor linksradikalen Gewalttätern den Headliner absagen muss.
Die Universität muss sich hier ganz klar gegen linksradikale Gewalt positionieren und sich fragen, wie man in Zukunft damit umgeht. Hier müssen ganz klar die Grenzen aufgezeigt werden! Gibt es auch eine Podiumsdiskussion zu linksradikaler Gewalt und dem Rechtsstaat? Wir finden es schlimm, dass durch Gewaltandrohungen der Rechtsstaat und der AStA in die Knie gezwungen werden, haben aber Verständnis dafür, dass der AStA keine Ausschreitungen auf dem Festival haben möchte. Und auch ein massives Polizeiaufgebot mit Wasserwerfern, wäre für unser AStA Sommerfestival einfach schädlich!
Wir als RCDS setzen uns entschieden gegen jede Form des Extremismus und der Gewalt ein und fordern alle Beteiligten und weiteren Institutionen der Uni auf es uns gleich zu tun und ein Zeichen gegen Extremismus zu setzen!
Jeder Extremist ist Mist!