Rolandstadt Perleberg

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Festliche Einweihung der Glocken von Sankt Jacobi am 21. JuniIn der Sankt-Jacobi-Kirche wird am 21. Juni wieder ein Stüc...
12/06/2026

Festliche Einweihung der Glocken von Sankt Jacobi am 21. Juni

In der Sankt-Jacobi-Kirche wird am 21. Juni wieder ein Stück Stadtgeschichte geschrieben. Dann werden die sechs neuen Glocken feierlich eingeweiht. Die Zeit des „Provisoriums“ ist vorbei. Dieses bildeten zwei Stahlglocken, die nach dem verheerenden Kirchturmbrand am 27. November 1916, hier aufgehangen wurden. Die erste 1917 und die zweite 1922. Der Turmbrand hatte dafür gesorgt, dass alles, was sich im Innern befand, Opfer der Flammen wurde. „Von den Glocken war nichts mehr zu sehen; sie waren geschmolzen, Zersprungen und in großen und kleinen Stücken heruntergestürzt“, berichtete der Verlagsbesitzer Franz Grunick in der Chronik der Rolandstadt. Er war damals auch Ratsherr und Branddirektor Perlebergs.

Fünf Bronzeglocken hingen einst im Glockenturm, heute sind es sechs. Diese hingen bis 2014 in der katholischen Kirche St. Josef im Essener Stadtteil Kupferdreh. Nachdem die Kirche entwidmet und geschlossen wurde, konnten die Perleberger Gemeinde das Geläut erwerben, Am 25. Juni 2021 kamen sie in Perleberg auf dem Großen Markt an.

In der evangelischen Kirchengemeinde ist die Stimmung sehr fröhlich im Blick auf das bevorstehende Großereignis, so Pfarrerin Verena Mittermaier. Es gebe aber auch Lampenfieber, ergänzt Klaus-Dieter Graf, Mitglied des Gemeindekirchenrates. „Die Vorfreude ist da, doch auch die Aufregung, ob schließlich alles klappen wird“, sagt er.

Für die Pfarrerin haben die Glocken und die Vorbereitungen auf das Fest am 21. Juni auch dafür gesorgt, dass es ein neues Miteinander gibt, viele Menschen mobilisiert werden konnten. „Es ist toll zu sehen, wie viele Leute aktiv an den Vorbereitungen mitwirken, wie viele Hilfsangebote wir bekommen haben und immer noch bekommen.“

Den Perlebergern fehlt der Klang ihrer Kirchenglocken und sie freuen sich, wenn sie wieder vom Kirchturm zu hören sind. „Aus der Bevölkerung bekommen wir ein positives Echo“, berichtet Klaus-Dieter Graf. „Schön das Probeläuten wurde begeistert aufgenommen.“

Die Vorbereitungen auf die Einweihung der Glocken laufen auf Hochtouren. „Die Kirchengemeinde lädt alle Interessierten ein, mitzufeiern.“ Mit diesen Worten richtet sich die Pfarrerin an die Perleberger. „Wir sehen die Glocken als einen Beitrag für die Stadt, für hoffentlich viele Generationen!“

Der Festakt beginnt um 15 Uhr in der Sankt-Jacobi-Kirche mit dem Oratorium „Das Lied von der Glocke“ von Andreas Romberg. Zu den ersten Grußrednern gehört Bürgermeister Axel Schmidt. Zugegen sind auch Beteiligte der Baugruppe, Vertreter der Essener katholischen Kirchengemeinde sowie Pfarrer Holger Frehof, einer der beiden amtierenden Superintendenten des Kirchenkreises Prignitz.

Circa um 16.30 Uhr ist dann ein festliches Geläut der neuen Glocken zu hören. Dazu erklingt Bläsermusik des Evangelischen Posaunenchores und des Jungen Blechs. Danach lädt die Kirchengemeinde zu einem Sektempfang in den Pfarrgarten ein, wo es weitere Grußworte, Programmbeiträge und ein Buffet geben wird. Mit der Abendandacht um 19.30 Uhr im Pfarrgarten klingt die festliche Einweihung der Glocken von Sankt Jacobi dann aus.

📷 Evangelische Kirchengemeinde (2)
📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill (3)

Sommerfest mit „Kirmes Feeling“ in der Kita „Piccolino“Es waren viele Wochen der Vorbereitung, unzählige Proben, eine en...
12/06/2026

Sommerfest mit „Kirmes Feeling“ in der Kita „Piccolino“

Es waren viele Wochen der Vorbereitung, unzählige Proben, eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern in Bezug auf Outfit und Maske und nicht zuletzt die unbeschreibliche Vorfreude, mit Blick auf den Familientag am 5. Juni in der Kita „Piccolino“. Wie auf einem richtigen Jahrmarkt schlenderten die Gäste von einer Attraktion zur nächsten, immer mit etwas Neugier im Gepäck.

Im „Backstage“-Bereich wurde geschminkt, gekleidet, geschwitzt, geweint, gelacht, gehadert und wieder motiviert. Ob in der Zirkusmanege, im Theaterstück, im Minimusical oder durch eine Hipp-Hopp-Formation mit Inhalten über Liebe, Sicherheit und Wünsche, „… unsere Kleinen waren die Allergrößten… mutig, ehrlich und echt“, ist von den Erzieherinnen und Erziehern zu hören.

Im „Käferkino“ führte eine Bilderreise durch den Kita-Tag der Allerkleinsten. Für Eltern, Geschwister und Großeltern war dies sehr emotional und interessant zugleich, denn ganz sicher bekamen alle so einen etwas anderen (Ein)-Blick auf ihr Kind.

Ob auf der Hüpfburg, an der Bastelstraße mit den wunderschönen Riesenseifenblasen oder auch einfach nur bei Mama und Papa und einem Stück Kuchen da zu sitzen und zu staunen… viele wunderbare Momente prägten diesen Tag, der wohl jedem ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

Mit dem Song: „Gute Laune“, gesungen vom Erzieher-Team und den Kindern endete das Sommerfest.

An dieser Stelle geht noch einmal der Dank „an das großartige Team, ohne dessen Engagement und Freude dieses Erlebnis nicht möglich gewesen wäre“, sagt Kita-Leiterin Cornelia Schreiber. Und sie verrät, dass es bereits erste Ideen und Planungen für das Sommerfest im nächsten Jahr gibt.

📷 A. Bartels

Omnivolant: „Angst verdirbt den Charakter“ - Open Air im HagenAm Sonntag, 21. Juni, um 15 Uhr geht das Kulturkombinat na...
11/06/2026

Omnivolant: „Angst verdirbt den Charakter“ - Open Air im Hagen

Am Sonntag, 21. Juni, um 15 Uhr geht das Kulturkombinat nach draußen, präsentiert im Hagen ein luftakrobatisches Solo mit Seil und Worten mit Julia Knaust vom Artistik- und Straßentheater-Ensemble Omnivolant.

In acht Meter Höhe, kopfüber, nur gehalten von einem flüchtigen Knoten am Fuß, zwischen Himmel und der harten Realität des Bodens, macht sich die Angst breit. Julia Knaust verbindet wagemutige Artistik mit persönlichen Erzählungen und reflektiert, wie Furcht unser Zusammenleben vergiftet und wie wir diese überwinden können. So entsteht aus Artistik und persönlichen Gedanken ein ungewöhnliches Solo zwischen zeitgenössischem Circus, Straßentheater und Performance. Ein berührendes Stück über Unsicherheit, Mut und die Frage, wie wir miteinander umgehen.

Der Einlass beginnt um 14.30 Uhr, die Vorstellung um 15 Uhr und dauert circa 30 Minuten. Der Eintritt ist frei. „Gedanken und Spenden willkommen“, so Julia Knaust und die Organisatoren vom Kulturkombinat.

Weitere Informationen unter: www.kulturkombinat-perleberg.org.

📷 Omnivolant

Perlebergs Museumsgründer Wilhelm Ratig vor 175 Jahren geborenWilhelm Ratig, der Perleberger Kaufmann, gehört zu den Hon...
10/06/2026

Perlebergs Museumsgründer Wilhelm Ratig vor 175 Jahren geboren

Wilhelm Ratig, der Perleberger Kaufmann, gehört zu den Honoratioren der Rolandstadt, die in der Stadtgeschichte immer wieder genannt werden. Wer sich dann ein wenig mit der Entwicklung Perlebergs Anfang des 20. Jahrhundert befasst, der weiß auch, dass die Stadt es unter anderem ihm zu verdanken hat, dass Perleberg inzwischen über 120 Jahre ein Museum hat. Am 12. Juni 1851, vor 175 Jahren wurde Wilhelm Ratig in Perleberg geboren.

Als Sohn einer alteingesessenen Kaufmannsfamilie – sein Vater war Bürger und Bäckermeister Friedrich Carl August Ratig – wuchs Wilhelm Ratig in Perleberg auf und blieb der Stadt sein gesamtes Leben lang treu. Wie sich zeigte, war die elterliche Entscheidung, ihn Kaufmann werden zu lassen, die richtige, da die Stadt unter den Vorzeichen des Industriezeitalters schnell anwuchs und sich veränderte.

Am 22. Juni 1877 heirate er Minna Helmine Friederike Haberland aus Calbe, die ihm vier Kinder schenkte.

Seiner Heimatstadt Perleberg widmete er einen wesentlichen Teil seiner Arbeit und engagierte sich neben seiner kaufmännischen Tätigkeit intensiv in vielerlei Ehrenämtern, war einige Zeit Stadtverordneter und Vorsitzender des Gemeindewaisenrats. Innerhalb seiner Kirchengemeinde St. Jacobi verwaltete er lange Jahre die Kirchenkasse. Seine intime Kenntnis des Kirchenarchives zeichnete ihn sehr bald als gefragten Genealogen und Stadtgeschichtler aus. Durch eine systematische Auswertung der Kirchenbücher und die Neuordnung des Kirchenarchivs legte er zu den wichtigsten und ältesten Perleberger Familien genealogische Übersichten an. Seine stadtgeschichtlichen Forschungen publizierte er in kleinen Druckschriften in dem Verlag des mit ihm befreundeten Druckereibesitzers und Stadtverordneten Franz Grunick und brachte sie in vielen Vorträgen der Bürgerschaft zur Kenntnis. Wertvolle Arbeit leistete er außerdem mit der Erschließung des Akten- und Urkundenarchivs der Kirchengemeinde St. Jacobi, in dem er 1912 ein gedrucktes Verzeichnis darüber herausbrachte. Weitere Schriften von ihm behandeln die Geschichte der St. Jacobi Kirche, den Glockenguss zu Perleberg im Jahre 1517 oder die Fachwerkhäuser der Perleberger Altstadt. Eine große Leidenschaft von Wilhelm Ratig war die Sammlung von Altertümern und Kunstwerken, die sein Wohnhaus in der Pritzwalker Straße 94 fast zu einem kleinen Museum werden ließ, das er interessierten Besuchern gern vorstellte.

Wilhelm Ratig sammelte außerdem Fossilien und vor allem archäologische Artefakte aus der Prignitz und anderen Regionen - z. B. Rügen, Mecklenburg, Altmark, Pommern - und trug eine bemerkenswert umfangreiche Sammlung zusammen, die heute Teil der ständigen Ausstellung im Perleberger Stadt- und Regionalmuseum ist. Er betätigte sich auch als Laien-Fotograf und ihm verdanken wir eine Reihe von frühen Fotografien aus Perleberg und der Umgebung aus den 1890er Jahren und der Zeit nach 1900. Auch die ersten fotografischen Aufnahmen von der am 15. September 1899 bei Seddin entdeckten Grabkammer des Königsgrabes und der dort gemachten Funde stammen u. a. von Wilhelm Ratig, der als Sachverständiger bei den Bergungsarbeiten vor Ort hinzugezogen wurde.

Die Entdeckung des Königsgrabes bei Seddin sowie Urnen- bzw. Gräberfunde 1903 und 1905 in Perleberg waren für ihn Anlass, Gleichgesinnte in einer Altertumsdeputation zusammenzuführen, die sich das Sammeln, Erhalten und Ausstellen vaterländischer Altertümer aus Perleberg und der Prignitz zur Aufgabe machte. In seinem Logenbruder Zimmermeister und Ratsherr Max Viereck fand er einen verständnisvollen Freund. Auch Druckereibesitzer Franz Gunick, Oberlehrer Karl Nitzke und Kaufmann Erich Fritze stellten sich mit Friedrich Wilhelm Ratig dieser Verantwortung und beschlossen mit Unterstützung der Stadtverordneten am 13. November 1905 die Überführung von 37 Objekten aus der Privatsammlung Ratigs in das Eigentum des damit gegründeten Perleberger Museums. Öffentliche Vorträge, Schenkungen, eine rege Sammlungstätigkeit, Inventarisierung, Führungen und Zeitungsberichte ließen den Bestand des Museums schnell anwachsen. Die Objekte wurden bis 1922 im Rathaus ausgestellt, anschließend in der Mädchenschule. 1931 erfolgte der Umzug in den Mönchort.

Noch zu Lebzeiten hat Wilhelm Ratig seinen Nachfolger im Museum herangezogen. Dies war der Tischlermeister Fritz Martins, dem die Stadt Perleberg besonders die Rettung der Museumssammlung und des Stadtarchivs im Sommer 1945 vor Plünderung und Zerstörungen zu verdanken ist.

Als Wilhelm Ratig am 3. März 1929 im Alter von 77 Jahren in seiner Heimatstadt Perleberg starb, verlor die Prignitz einen ihrer wichtigsten Forscher und Sammler von Altertümern. Das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg verwahrt bis auf den heutigen Tag einen Großteil seines wissenschaftlichen Nachlasses, seiner archäologischen und seiner Altertümer-Sammlung.

📷 Max Zeisig/Stadt- und Regionalmuseum

Sommerfest der Kita Knirpsenland: „Wir lassen unsere Kita in bunten Farben leuchten“Wenn der Sommer ins Land zieht, die ...
10/06/2026

Sommerfest der Kita Knirpsenland: „Wir lassen unsere Kita in bunten Farben leuchten“

Wenn der Sommer ins Land zieht, die Ferien- und Urlaubszeit vor der Tür steht, dann wird in der Kita Knirpsenland das traditionelle Sommerfest gefeiert. So auch in diesem Jahr. „Am 3. Juli laden wir alle interessierten Eltern, Großeltern und natürlich auch die Geschwister unserer Kita-Kinder von 15 bis 18 Uhr zum gemeinsamen Feiern ein“, so Einrichtungsleiterin Claudia Ziggel. „Wir haben uns wieder viele schöne Aktionen überlegt und freuen uns auf Ihren bzw. Euren Besuch!“

Auf dem Außengelände und in einigen Räumen der Kita, können die Gäste an diesem Tag vieles erleben. So gibt es verschiedene sportliche Aktivitäten wie eine Fußballdartwand, die Yoga-Station oder den Bewegungsparcours. Außerdem sind alle Kinder zum Basteln, Schminken und Entdecken eingeladen.

Der traditionelle Kuchenbasar findet in der großen Halle statt, bei dem es auch Kaffee gibt. Zur weiteren Versorgung der Sommerfestbesucher gibt es Bratwurst und Pommes sowie Popcorn.

Als Highlight des Tages gibt es die Möglichkeit auf einem Pferd zu reiten. Natürlich darf auch das jährliche Märchenspiel, das von den Erzieherinnen vorgetragen wird, nicht fehlen.

Das Kita-Team ist in den Vorbereitungen für das diesjährige Sommerfest und freut sich auf eine bunte Feier und gutgelaunte Gäste.

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

90 Jahre und noch gut drauf – Rainer Pickert gratuliert Marieanne Vierus zum 90. GeburtstagMarieanne Vierus freut sich, ...
09/06/2026

90 Jahre und noch gut drauf – Rainer Pickert gratuliert Marieanne Vierus zum 90. Geburtstag

Marieanne Vierus freut sich, als Rainer Pickert, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, ihre Wohnung betritt. Dieser überbringt in Vertretung des Bürgermeisters die Glückwünsche der Stadt Perleberg zu ihrem 90. Geburtstag, überreicht ihr einen Blumenstrauß und die Glückwunschkarte. Sie bittet den Gast, am Geburtstagsfrühstückstisch Platz zu nehmen. Hier sitzen bereits ihre zwei Söhne, die Tochter und ein Enkelsohn.

Bevor Marieanne Vierus ihrem Gast Einblicke in ihr Leben gewährt, fasst sie dieses in einem Satz zusammen: „Das man so alt wird: 90 Jahre und noch gut druff!“ Sie weiß, dass das Alter nicht spurlos an einem vorbeigeht. „Aber der Kopf ist noch klar und das ist wichtig“, sagt sie lachend. Dabei verrät sie, dass sie auch ab und zu noch mit ihrem Auto unterwegs ist.

Geboren ist Marieanne Vierus 1936 in Balow, einem Dorf in Mecklenburg, im heutigen Kreis Ludwigslust-Parchim. Kurze Zeit später zog die Familie nach Platschow. Das Dorf ist heute durch den Elefantenhof bekannt. Und in einem der vorderen Häuser, die heute zu diesem Hof gehören, hatten die Eltern eine Gastwirtschaft.

Die Schule hat sie mehrfach gewechselt. Zunächst ging sie in Kleeste zur Schule, dann in Pampin und die letzten Jahre in Brunow. Über ihre Schulzeit in Kleeste erzählt sie noch eine Anekdote: „Wenn die Schule zu Ende war, machte meine Mutter den Hund Prinzi los, der mich dann von der Schule abholte. Und wenn der Lehrer nicht wusste, wie spät es ist, dann hat er aus dem Fenster geschaut, um zu sehen ob der Hund schon da war.“ Und Marieanne Vierus sagt auch, dass Prinzi aufgepasst habe. Wenn sich ihr einer näherte oder sie anfasste, dann bekam er es mit dem Hund zu tun.

Ihre Ausbildung in Hauswirtschaftslehre hat sie in der Karstädter Eierkneipe absolviert, wo sie dann auch arbeitete, ebenso in der Gaststätte in Berge. Von 1975 bis zur Wende war Marieanne Vierus beim KfL (Kreisbetrieb für Landtechnik) in Karstädt als Köchin tätig. Dann gehört auch der KfL zu den zahlreichen Betrieben, die aufgelöst bzw. abgewickelt wurden.

1957 hat sie in Dambeck ihren Mann geheiratet. Mit ihm hat sie drei Kinder. Inzwischen gehören auch sieben Enkel und sechs Urenkel zur Familie.

Marieanne Vierus lebt noch heute allein in ihrer eigenen Wohnung, macht viele Dinge allein. Unterstützung bekommt sie vom jüngsten Sohn, der für sie einkauft oder mit ihr gemeinsam zum Einkauf fährt. „Alle zwei Wochen kommt die Diakonie, hilft etwas im Haushalt“, erzählt Marieanne Vierus. Sie selbst ist jeden Dienstag bei der Diakonie zu finden, nimmt dort am Seniorensport teil. Und wenn sie da ist, dann nimmt sie dort auch das Mittags- und Kaffeeangebot wahr.

Nach der kleinen Geburtstagsrunde am Dienstag zum Frühstück wird es die große Geburtstagsfeier am Sonnabend geben. „Dann sind wir zum Mittag in der Gaststätte in Postlin und zur Kaffeetafel in Garsedow auf dem Deichhof“, erzählt sie.

Bevor sich Rainer Pickert verabschiedet, wird noch auf den runden Geburtstag mit einem Glas Sekt angestoßen.

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

Gute Stimmung, sonniges Wetter, viel Spaß und Unterhaltung – Tierparkfest war ein ErfolgAuf den Parkplätzen rund um den ...
08/06/2026

Gute Stimmung, sonniges Wetter, viel Spaß und Unterhaltung – Tierparkfest war ein Erfolg

Auf den Parkplätzen rund um den Perleberger Tierpark ist kein Parkplatz mehr zu finden. An den Autokennzeichen ist zu erkennen, dass die Besucher des diesjährigen Tierparkfestes nicht nur aus der Prignitz, sondern auch aus Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und anderen Bundesländern kommen. GWG-Geschäftsführer Ronald Otto und das Organisationsteam um Kurator Julian Jaworski zeigen sich zufrieden, denn auch im zweiten Jahr ist das neue Konzept aufgegangen. „Wir haben das Fest vom Sonntag auf den Sonnabend verlegt“, so Ronald Otto. „Und die Besucherzahlen beweisen, dass es eine richtige Entscheidung war.“

Rund 3.000 Besucher sind es am Ende des Tages, die in den Tierpark kommen, um das Fest zu erleben. Und die Besucher strömen nicht nur zur Bühne, sie sind überall auf dem 15 Hektar großen Tierparkgelände zu finden. Anziehungspunkt ist für viele Kinder das Streichelgehege. Hier können die Ziegen nicht nur gestreichelt, sondern auch gefüttert werden. Und davon können die Tiere an diesem Tag nicht genug bekommen. Immer wieder gehen sie auf neue Besucher zu, fordern Futter von ihnen.

Die Besucher nehmen sich Zeit, spazieren durch den Tierpark, informieren sich über die Tiere und über Vorhaben von Mitarbeitern und Förderverein.

Die Tanzschule „Quer durch die Gasse“ leitet mit ihrem vielseitigen Programm die Eröffnung ein. Sie locken zahlreiche Besucher vor die große Bühne. Musikalisch übergeben sie mit dem ESC-Titel Österreichs, mit Cosmós „Tanzschein“, sowie mit dem angesagten Titel „Gute Laune“ von „GroßstadtEngel“ an Moderatorin Ina Teloudis, die durch das Programm führt. Sie bittet dann zur offiziellen Eröffnung Bürgermeister Axel Schmidt und GWG-Geschäftsführer Ronald Otto auf die Bühne. Diese kommen in Begleitung von Roland und der Perlenprinzessin.

Der Bürgermeister würdigt das Engagement der GWG, des Fördervereins sowie der Tierpark-Mitarbeiter, die dafür sorgen, dass der Tierpark stets ein beliebtes Ausflugsziel ist. Auch die neue Ausrichtung für den Artenschutz findet Anklang. In diese Richtung gehen auch die Veränderungen, die Ronald Otto bei Wölfen und Bären ankündigt. Er lädt die Perleberger und ihre Gäste ein, immer wieder den Tierpark neu zu entdecken. Auch jetzt schon, wenn in vielen Gehegen Nachwuchs zu sehen sei.

Roland-Darsteller Martin Tetschke wendet sich mit seiner kleinen Rede an alle anwesenden Kinder: „Ich möchte mich bei Euch Kindern bedanken, dass Ihr alle gekommen seid und Eltern und Großeltern mitgeschleppt habt“ Dafür bekommt er viel Beifall. Ebenso wie Perlenprinzessin Eva I., die das Tierparkfest dann offiziell eröffnet.

Auf der Bühne übernimmt Magier Julian Button. Die Besucher verteilen sich wieder, besuchen die Bastel- und Informationsstände, Kinder gehen auf die Spielplätze, auf die Hüpfburgen oder sehen sich weiter im Tierpark um. Es gibt viel zu entdecken und zu erleben. Im Tierpark selbst gibt es auch Programm. Dicht umringt ist immer Ballonkünstler Mario Pusch, ebenso wie die Walkacts, die sich in verschiedenen Kostümen durch den Tierpark bewegen. Auch die „Herren-Band“ war mit ihren Instrumenten unterwegs, spielte an verschiedenen Stellen zur großen Freude der Besucher.

Um 15.15 Uhr pflanzt Bürgermeister Axel Schmidt im Beisein von 13 Kindern, ihren Eltern und Großeltern den Geburtsbaum 2025, eine Roteiche, den Baum des Jahres 2025.

Und dann füllt sich wieder das Areal an der Bühne, denn das Helene-Fischer-Double Victoria beginnt hier mit ihrem Programm. Da hält es keinen auf seinen Sitzen. Und zur Freude von Victoria zeigen sich die Fans textsicher und singen mit.

Bürgermeister Axel Schmidt ist zwischen seinen Auftritten auf dem Festgelände unterwegs, kommt mit den Gästen ins Gespräch. Sie bedanken sich bei ihm für das tolle Fest. „Das Lob gebe ich an die Organisatoren gern weiter“, sagt er immer wieder. Ein gebürtiger Perleberger, der inzwischen in Parchim lebt sagt: „Sie haben einen schönen Tierpark. Ich komme gern hierher, denn ich bin mit ihm aufgewachsen. Der Tierpark ist so alt wie ich.“ Und dann lobt er die Stadt Perleberg, die gleich an zwei Wochenenden im Juni Höhepunkte anbietet: das PerlBÄM! und das Tierparkfest. „Vielen Dank dafür“, so der jetzige Parchimer.

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

Großes Interesse an Pflanzung des Geburtsbaumes für die Perleberger Kinder 2025Als Bürgermeister Axel Schmidt mit Spaten...
08/06/2026

Großes Interesse an Pflanzung des Geburtsbaumes für die Perleberger Kinder 2025

Als Bürgermeister Axel Schmidt mit Spaten und Gießkanne die letzten Handgriffe zur Pflanzung des Geburtsbaumes 2025 vollzieht, sehen ihm nicht nur der Perleberger Roland und die Perlenprinzessin zu. Gekommen sind am Sonnabendnachmittag 13 Kinder, die im Jahr 2025 geboren wurden und in Perleberg leben, mit Eltern, Großeltern und Geschwistern, um diesem feierlichen Akt beizuwohnen.

Seit 2017 gibt es diese Tradition. Im Rahmen des Tierparkfestes wird der Geburtsbaum für die im Vorjahr geborenen Neuperlebergerinnen und Neuperleberger gepflanzt. In diesem Jahr ist es die Roteiche, der Baum des Jahres 2025.

Der Bürgermeister freut sich über das große Interesse der Eltern an dieser Aktion. Er lädt die Familien und vor allem die Kinder, denen der Geburtsbaum gewidmet ist ein, immer wieder den Tierpark zu besuchen, um die Entwicklung des Baumes zu verfolgen.

Jedes Kind wird vom Stadtoberhaupt namentlich aufgerufen, bekommt einen Plüsch-Roland überreicht. Die Eltern bekommen eine Erinnerungsurkunde. Abschließend werden an der Roteiche mit dem Perleberger Roland-Darsteller Martin Tetschke und der Perlenprinzessin-Darstellerin Eva Wickel Erinnerungsfotos gemacht. Die Anwesenden nutzen auch die Möglichkeit, mit Bürgermeister Axel Schmidt ins Gespräch zu kommen.

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

Diethardt Schulz bleibt Ortsvorsteher in SükowDie Sükower wollen ihren Ortsvorsteher Diethardt Schulz bis zur Kommunalwa...
08/06/2026

Diethardt Schulz bleibt Ortsvorsteher in Sükow

Die Sükower wollen ihren Ortsvorsteher Diethardt Schulz bis zur Kommunalwahl 2029 behalten. Dies demonstrierten sie am Donnerstagabend einstimmig auf der Bürgerversammlung, zu der Bürgermeister Axel Schmidt eingeladen hatte. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Wahl des Ortsvorstehers. Die aktuelle Legislatur ist zu Ende, die kommende wird etwas kürzer, beträgt drei statt fünf Jahre, so der Bürgermeister. Denn ab 2029 werden die Ortsvorsteher der zwölf Perleberger Ortsteile im Rahmen der Kommunalwahlen, gemeinsam mit der Stadtverordnetenversammlung, gewählt.

Und so bleibt Diethardt Schulz im Amt, bestätigt Wahlleiterin Simone Vinco, dass er die Wahl annimmt. Er bedankt sich bei den anwesenden Sükowern für das entgegengebrachte Vertrauen. In den nächsten drei Jahren möchte er noch einige Dinge meistern, um den Ortsteil weiter voranzubringen. Doch er weiß, dass ihm das nicht allein gelingen kann. Und so sagt er: „Wir sind eine ganz gute Truppe!“ So habe er Unterstützer, wenn es um die Belebung des Dorfgemeinschaftshauses gehe oder bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen. „Wir sind gut drauf“, sagt er.

Bürgermeister Schmidt bedankt sich bei den Sükowern für die Unterstützung bei der Durchführung des BRANDENBURG-TAGES 2025 in Perleberg. „Es war die größte kulturelle Veranstaltung, die es je in Perleberg gegeben hat“, so Axel Schmidt. „Wir haben als Stadt gezeigt, dass wir Großveranstaltungen organisieren können.“

Weiterhin informiert er über den Neubau der Feuerwehr, die Sanierungsarbeiten am Großen Markt 10 sowie die Eröffnung des MVZ und die aktuellen Straßenbauarbeiten in der Reetzer Straße und der Hopfenstraße.

Zu Beginn des Jahres haben im Ortsteil fünf Einwohner mehr gelebt als am 1. Januar 2025. Nach der Bevölkerungsstatistik leben jetzt hier 191 Einwohner. In der Rolandstadt selbst sind es 11.952.

Erfolgreich seien, die Sükower auch in der Abstimmung des Bürgerhaushaltes 2026 gewesen. Sie bekommen für ihr Dorffest zum Vereinsjubiläum 5.000 Euro. Gefeiert wird dieses fest aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Vereins „Sükower Landleben“ am 20. Juni. Petra Schulz, Vorsitzende des Vereins Sükower Landleben informiert die Anwesenden noch, dass Sükow von der Volksbank eine Bank geschenkt bekommt. Gemeinsam verständigt man sich, diese, nach der Abholung in der kommenden Woche, auf den Spielplatz aufzustellen.

Nach dem offiziellen Teil kommen die Bürger noch zu individuellen Gesprächen mit dem Bürgermeister zusammen.

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

Aufruf des Seniorenbeirates: Was wollen Perleberger Senioren?Die Demografie spricht eine deutliche Sprache. Deutschland ...
05/06/2026

Aufruf des Seniorenbeirates: Was wollen Perleberger Senioren?

Die Demografie spricht eine deutliche Sprache. Deutschland wird älter. Der Seniorenbeirat der Rolandstadt Perleberg kümmert sich seit vielen Jahren um die Belange der älteren Mitbürger. 4.496 Perleberger sind inzwischen über 60 Jahre alt. Doch eine Frage kann ein Beirat aus zwölf Mitgliedern nicht allein beantworten: Was wollen die Perleberger Senioren? „Deswegen rufen wir diese auf, uns ihre Ideen, Gedanken und Vorschläge mitzuteilen“, sagt Sabine Brecht, Vorsitzende des Seniorenbeirates. „Deshalb fragen wir Sie: Welche Veranstaltungen wollten sie schon immer einmal in Perleberg erleben? Was fehlt für Senioren in Perleberg? Oder was müsste gegebenenfalls anders gestaltet werden? Lassen Sie uns an Ihren Ideen teilhaben.“ Sabine Brecht freut sich auch an Senioren, die die Arbeit des Seniorenbeirat unterstützen, sich bei Veranstaltungen einbringen wollen bzw. Kontakte zu wichtigen Partnern herstellen können.

Wer Ideen hat, kann diese postalisch (Seniorenbeirat der Rolandstadt Perleberg, Großer Markt 1 a, 19348 Perleberg) oder per E-Mail ([email protected]) an den Seniorenbeirat senden.

Beim Rolandfest am 12. September ist der Seniorenbeirat mit einem Stand vertreten. „Auch dort wollen wir Ihre Ideen, Gedanken und Vorschläge sammeln“, so die Beiratsvorsitzende. „Dazu werden wir eine entsprechende „Vorschlägekiste“ mitbringen. Ebenfalls wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen, um zu erfahren, wie die Perleberger Senioren ihr Leben in der Rolandstadt sehen und was ihnen fehlt.

Sabine Brecht will den Ideenreichtum der älteren Mitbürger nicht ausbremsen, dennoch bittet sie darum, dass die Wünsche real und umsetzbar sein sollten. „Denn bedenken Sie, wir sind keine Zauberer und verfügen über keine Reichtümer.“ Andererseits weiß sie aber auch, dass sich gute Ideen mit vielen Helfern und Partnern umsetzen lassen.

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

Adresse

Großer Markt 1 A
Perleberg
19348

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