07/05/2026
Die SPD- Gemeinderatsfraktion hat am Dienstag beantragt, dass die Stadtverwaltung Möglichkeiten zur flächendeckenden und bürgernahen Abgabe von Altkleidern im Stadtgebiet Pforzheim prüfen und geeignete Maßnahmen umsetzen soll, um eine funktionierende und leicht zugängliche Entsorgungsinfrastruktur als wesentlichen Bestandteil einer lebenswerten Stadt zu erreichen. Dies trägt maßgeblich zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger, sowie zum allgemeinen Sicherheits- und Sauberkeitsempfinden bei.
Fraktionsvorsitzende und MdL Annkathrin Wulff weist auf die aktuelle Problematik hin: „In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Altkleidercontainer in nahezu allen Stadtteilen abgebaut. In mehreren Stadtteilen und Teilorten bestehen deshalb keine ausreichenden Möglichkeiten mehr zur sachgerechten Entsorgung von Altkleidern. Ehemalige Containerstandorte werden leider vermehrt für die illegale Ablagerung von Müll genutzt, und es sammeln sich dort größere Mengen an Altkleidern und sonstigen Abfällen. Dies beeinträchtigt das Stadtbild und verursacht zusätzlichen Reinigungsaufwand.“
Wie der stellvertretende Faktionsvorsitzende Kai Adam betont, sollen die Container möglichst in bestehende Wertstoffhöfe integriert werden und es muss ein Konzept für gut erreichbare Abgabemöglichkeiten auch für Bürgerinnen und Bürger ohne eigenes Fahrzeug entwickelt werden.
Stadträtin Johanna Kirsch weist darauf hin, dass die Bevölkerung über bestehende und neue Möglichkeiten zur Abgabe von Altkleidern umfassend informiert werden muss und gleichzeitig Maßnahmen zur Vermeidung illegaler Müllablagerungen an bisherigen oder ungeeigneten Standorten nötig sind.
Nathalie Schönfeld betont: "Die Zusammenarbeit mit karitativen Einrichtungen funktioniert bereits gut, darauf können wir aufbauen. Wir müssen bestehende Angebote noch sichtbarer machen. Denn jedes Kleidungsstück, das nicht im Müll landet, ist ein konkreter Fortschritt für mehr Nachhaltigkeit."