29/10/2024
Liebe Freund*innen,
ACHTUNG!
Anders als zuvor angekündigt, findet der Filmabend mit anschließendem Filmgespräch nicht im LadenLokal des Kreisverbands von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Potsdan statt!
Vor 35 Jahren am 9. November erlebte die DDR noch ein "Coming Out" und den "Mauerfall"
Auf den Tag genau vor 35 Jahren hatte der Spielfilm "Coming Out" seine PREMIERE im Thalia-Filmtheater Babelsberg.
Der Film zeichnet noch einmal das Leben in der DDR, etwa ein Jahr vor der "Friedlichen Revolution" und der "unfreiwillligen"
fast unglaublichen "Öffnung der Mauer, oder des antifaschistischen Schutzwalls".
Am Abend der Premiere fand zeitgleich im TV der DDR und bei ARD und ZDF eine PRESSEKONFERENZ statt:
"O- Ton Günter Schabowski, auf die Frage eines Journalisten, ab wann dann die neue Reiseverordnung gilt, sagte Schabowski, hier steht aus meiner Sicht, das gilt sofort..."
Der Film "Coming Out" wurde nach 7 Jahren Vorbereitung im Herbst /Winter 1988/1989 gedreht.
Seine DDR Premiere hatte der Film am Abend des 09. Novembers 1989 im Berliner Kino INTERNATIONAL.
Noch an diesem Abend begann ein großes mehrtägiges Fest zur Öffnung der Mauer.
Wer hätte das damals geglaubt, das auch die Premiere des Films "Coming Out" als ein Mosaikstein dazu beiträgt, die Mauer einzureißen.
"Coming Out" von Heiner Carow (u.a, Die Legende von Paul und Paula) wurde weltweit mit Preisen überhäuft und lief auf vielen internationalen Festivals.
Auf der BERLINALE im Februar 1990 erhielt der Film den "Silbernen Bären" und den "Schwul-Lesbischen Filmpreis TEDDY 1990".
Der Film wurde mit einer großen Zahl von Kopien 1989 bis zum Sommer 1990 nahezu flächendeckend in allen Bezirken der DDR gezeigt.
Bemerkenswrt war, der Film wurde in den westdeutschen Kinos nur auf Festivals gezeigt.
Viele DEFA Filme konnten in den beginnenden 90er Jahren nicht in westdeutschen Kinos gezeigt werden.
Ab Mitte der 90er Jahre wurde "Coming Out" immer wieder auch im TV ausgestrahlt.
Ein Film über die Menschen und die Liebe in den letzten Jahren der DDR, die schon gezeichnet waren, von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit,
Homo- und Transphobie, Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus.
"Coming Out" ist ein ganz besonderer Film der Zeitgeschichte und eine "beondere Liebe in Mauerzeiten".
Das Thalia Kino hat nun die Kosten für die technische Präsentation des Films übernommen und stellt uns einen Kinosaal zur Verfügung.
Dadurch entstehen Kosten für das Kino und deshalb wird ein Eintritt von 8 € erhoben.
Gern könnt Ihr im Kino nachfragen, ob Ermäßigungen möglich sind.
Für den Fall, dass es Mitglieder gibt, die den Eintritt nicht bezahlen können, wendet Euch persönlich und vertraulich an mich.
Uwe Fröhlich 0170 /6849975
Hier kann eine Lösung gefunden werden.
Herzliche Grüße
Uwe Fröhlich
jetzt
Basismitglied im Kreisverband Potsdam
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Uwe Fröhlich
Diplom-Kulturarbeiter (FH)
Sperberhorst 23
14478 Potsdam
T: 0331/ 8709995 (AB)
T: 0170 / 6849975
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