23/05/2026
Was uns 2 Stunden in der Brandenburger Straße gelehrt haben.
Wir haben uns einfach hingestellt. Mitten in die Fußgängerzone. Mit Flipchart und Zitaten, Punkten zum Kleben – und der Frage: Warum gehen Kinder und Jugendliche nicht zur Schule?
Es passierte was wir gehofft haben: Innerhalb von 2,5 Stunden waren wir durchgehend im Gespräch. Jugendliche, Eltern, Passant:innen, alle hatten etwas zu sagen. Und vieles in den Gesprächen mussten wir nicht erfragen, es wurde uns offen und ohne große Scham erzählt.
Was uns besonders nachgegangen ist: "Mobbing" und „keine Lust mehr" wurden am häufigsten genannt... Really? Das macht etwas mit einem.
Aber das wollten wir ja, denn Schuldistanz ist kein Thema, das hinter Türen gehört. Es ist eines, das mitten in der Gesellschaft passiert und deshalb auch dort besprochen werden muss.
Mit unserem Projekt SIB. – Schuldistanz inklusiv begegnen, wollen wir dem häufigen Reflex mit Sanktionen auf das verhlaten zu ragieren begegnen, indem wir Fragen stellen. Zuhören. Verstehen. Und dann gemeinsam einen Weg finden, zurück in die Schule oder in andere Bildungskontexte.
Wir gehen mit vollen Tanks aus diesen Inklusionswochen raus. Und mit einem klaren Auftrag.
Comback. Now!