NOW - Normaler Wahnsinn

NOW - Normaler Wahnsinn NOW ist ein Angebot für Familien mit psychisch erkrankten Eltern und ein Angebot für Fachkräfte die in diesem Bereich arbeiten.

Gleichzeitig richtet sich diese Seite an eine interessierte Öffentlichkeit.

Was uns 2 Stunden in der Brandenburger Straße gelehrt haben.Wir haben uns einfach hingestellt. Mitten in die Fußgängerzo...
23/05/2026

Was uns 2 Stunden in der Brandenburger Straße gelehrt haben.

Wir haben uns einfach hingestellt. Mitten in die Fußgängerzone. Mit Flipchart und Zitaten, Punkten zum Kleben – und der Frage: Warum gehen Kinder und Jugendliche nicht zur Schule?

Es passierte was wir gehofft haben: Innerhalb von 2,5 Stunden waren wir durchgehend im Gespräch. Jugendliche, Eltern, Passant:innen, alle hatten etwas zu sagen. Und vieles in den Gesprächen mussten wir nicht erfragen, es wurde uns offen und ohne große Scham erzählt.

Was uns besonders nachgegangen ist: "Mobbing" und „keine Lust mehr" wurden am häufigsten genannt... Really? Das macht etwas mit einem.

Aber das wollten wir ja, denn Schuldistanz ist kein Thema, das hinter Türen gehört. Es ist eines, das mitten in der Gesellschaft passiert und deshalb auch dort besprochen werden muss.

Mit unserem Projekt SIB. – Schuldistanz inklusiv begegnen, wollen wir dem häufigen Reflex mit Sanktionen auf das verhlaten zu ragieren begegnen, indem wir Fragen stellen. Zuhören. Verstehen. Und dann gemeinsam einen Weg finden, zurück in die Schule oder in andere Bildungskontexte.

Wir gehen mit vollen Tanks aus diesen Inklusionswochen raus. Und mit einem klaren Auftrag.

Comback. Now!

12/05/2026

„Jeder Mensch, egal ob mit oder ohne Behinderung, hat laut der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen das Recht, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können und als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft anerkannt zu werden. Dieser Inklusionsgedanke, diese Vision gesellschaftlicher Akzeptanz, Wertschätzung und Teilhabe aller Menschen in ihren Individualitäten, Möglichkeiten und Fähigkeiten, soll in der Landeshauptstadt Potsdam Realität werden.“ (Landeshauptstadt Potsdam, o. J.).
Für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, findet man unter: https://potsdam.wheelmap.pro Informationen über die Barrierefreiheit in Potsdam. Bisher gibt es das aber nicht für Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Wo seht ihr in Potsdam Barrieren für Menschen mit psychischen Erkrankungen und wie könnte man diese verringern bzw. beseitigen?

Kennst du dieses Gefühl auch? Finde Unterstützung bei Beratungs- und Lotsenstelle NOW! Potsdam.

Quelle: Landeshauptstadt Potsdam (o. J.): Inklusion | Teilhabeplan. Online verfügbar unter: https://www.potsdam.de/de/kategorie/inklusion-teilhabeplan. Abgerufen am: 02.04.2026.

Die verwendeten Bilder wurden mithilfe von KI generiert.

08/05/2026

Wenn Menschen ständig abgelehnt werden, beginnen viele die negativen Meinungen anderer über sich selbst zu glauben. Das nennt man Selbststigmatisierung.
Zum Beispiel kann jemand mit einer Depression irgendwann denken, er sei „schwach“ oder „unfähig“, weil ihm das oft gesagt oder vermittelt wurde.
Das Stigma kann gleichzeitig Ursache, Merkmal und Folge einer Erkrankung sein. Darum wird es oft als „zweite Erkrankung“ bezeichnet. Es kann eine Abwärtsspirale auslösen, bei der Betroffene ihre Erkrankung verbergen oder leugnen. Des Weiteren ziehen sich teilweise aus dem sozialen Leben zurück. Besonders schlimm ist das bei Erkrankungen, bei denen Menschen fälschlicherweise Schuld oder mangelnde Stärke zugeschrieben wird – zum Beispiel bei traumatischen Erfahrungen, Belastungsreaktionen oder Angsterkrankung.

Bei welchen Erkrankungen sind euch solche Zuschreibungen noch bekannt?
Habt ihr bereits ähnliche Erfahrungen machen müssen?

Kennst du dieses Gefühl auch? Finde Unterstützung bei Beratungs- und Lotsenstelle NOW! Potsdam.

Quelle: Online-Psychotherapie.de (o. J.): Stigmatisierung psychischer Erkrankungen – Ursachen, Auswirkungen und Wege zur Überwindung. Online verfügbar unter: https://www.online-psychotherapie.de/wissen/stigmatisierung-psychischer-erkrankungen-ursachen-auswirkungen-und-wege-zur-berwindung. Abgerufen am: 20.03.2026.
Quelle: ExpertInnenrat „Gesundheit und Resilienz“ (2025): Stellungnahme Nr. 10 – Prävention und Gesundheitsförderung durch Entstigmatisierung. Online verfügbar unter: https://www.bundesregierung.de/resource/blob/976074/2332310/d9c4dddc092fd9908b4e3adad7ef07f6/2025-01-28-10-stellungnahme-expertinnenrat-data.pdf?download=1. Abgerufen am: 27.03.2026.

Die verwendeten Bilder wurden mithilfe von KI generiert.

Kneipenquiz mit „nowledge“ und „No Brain, No Pain“Die NOWler wollten ihr Allgemeinwissen testen und zogen los zum Kneipe...
06/05/2026

Kneipenquiz mit „nowledge“ und „No Brain, No Pain“

Die NOWler wollten ihr Allgemeinwissen testen und zogen los zum Kneipenquiz. Team „nowledge“ und Team „No Brain, No Pain“ waren bereit zum Glänzen und es gab heroische Kampfansagen. Das Kneipenquiz war gut besucht und wir befürchteten bald, umgeben zu sein von Quiz-Profis. Long story short: das waren wir auch! Es gab viele falsche Antworten, bei denen wir völlig überzeugt davon waren, das kann nur richtig sein. Im Ergebnis landeten wir auf Platz eins und zwei von hinten, konsequent in allen drei Runden. Der Spielleiter bestätigte uns zum Schluss, dass die Fragen heute aber auch besooonders schwer war. Na also, dann lag es ja gar nicht an uns.

Denn hätte man uns gefragt: Wie kann man Familien mit psychisch erkrankten Familienmitgliedern unterstützen? Wie können wir zum Kinderschutz beitragen? Welche Lösungsansätze gibt es bei Schuldistanz? ...wir hätten es gewusst!

Unsere Wunden haben wir dann wieder gemeinsam geleckt und wie so oft feststellen können, dass wir ein tolles Team sind, selbst im Auge der gemeinsamen Niederlage. Wertschätzung und Teambuilding at its best und so geht es mental gestärkt wieder an die Arbeit.

Nicht jede Art von Kommunikation führt zu Stigmatisierung. Richtig und gut erklärte Kommunikation kann helfen, Stigmatis...
04/05/2026

Nicht jede Art von Kommunikation führt zu Stigmatisierung. Richtig und gut erklärte Kommunikation kann helfen, Stigmatisierung zu verhindern oder zu verringern.

Es gibt drei wichtige Wege, um Stigmatisierung abzubauen:
• Psychoedukation – Menschen über psychische Erkrankungen informieren.
• Kontakt – Menschen mit Betroffenen zusammenbringen.
• Protest – gegen stigmatisierende Aussagen und Verhalten eintreten.

Wenn Sie einen Angehörigen mit psychischer Erkrankung unterstützen, sprechen Sie klar, einfach und direkt.

Achtet darauf, dass eure Worte und Körpersprache zusammenpassen und abhängig von der Beziehung zu der Person eher rational sind. Trotzdem sollte nicht zu allgemein davon ausgegangen werden, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht mit Kritik umgehen können. Diese könnten die Person unter Druck setzen, ihre Anspannung erhöhen und die Situation schlimmer machen. In akuten Phasen ist es wichtig, dass Sie Ruhe bewahren – auch wenn es schwer ist: Zeigen Sie Verständnis und Akzeptanz für die aktuelle Situation und gehen Sie auf die Gefühle des Erkrankten ein.

Was ist eure Erfahrung mit entstigmatisierender Kommunikation?
Was hat bei euch gut funktioniert?

Kennst du dieses Gefühl auch? Finde Unterstützung bei Beratungs- und Lotsenstelle NOW! Potsdam.

Quelle: ExpertInnenrat „Gesundheit und Resilienz“ (2025): Stellungnahme Nr. 10 – Prävention und Gesundheitsförderung durch Entstigmatisierung. Online verfügbar unter: https://www.bundesregierung.de/resource/blob/976074/2332310/d9c4dddc092fd9908b4e3adad7ef07f6/2025-01-28-10-stellungnahme-expertinnenrat-data.pdf?download=1. Abgerufen am: 27.03.2026.
Bundesarbeitsgemeinschaft für Psychiatrie e. V. (BAGP) (o. J.): Kommunikationshinweise für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Online verfügbar unter: https://www.bapk.de/angebote/rat-fuer-familien/kommunikation.html. Abgerufen am: 27.03.2026.

Die verwendeten Bilder wurden mithilfe von KI generiert.

3. Termin unserer SIB-Gruppe Gemeinsam mit Jugendlichen haben wir weiter an der Stärkung der Gruppendynamik und am Teamb...
30/04/2026

3. Termin unserer SIB-Gruppe

Gemeinsam mit Jugendlichen haben wir weiter an der Stärkung der Gruppendynamik und am Teambuilding gearbeitet. Im Fokus standen die Stärkung von Ressourcen, das Entdecken eigener Stärken und das gemeinsame Finden von Lösungen für Herausforderungen im Schulalltag.

Unser Ziel: mehr Sicherheit und Unterstützung im Lebensraum Schule für Kinder, Jugendliche und ihre Familien.
Das haben wir ganz praktisch umgesetzt – zum Beispiel durch kleine Teamspiele: Welches Team baut den höchsten Turm? Wie können wir gemeinsam den Raum überqueren, ohne den Boden zu berühren? Und in der „Diamantenfabrik“ konnten die Teilnehmenden ihre persönlichen Ressourcen einsetzen und stärken.

Hast du auch Probleme in der Schule oder würdest gerne mehrüber uns sowie unsere Arbeit erfahren. Melde dich gerne bei uns unter [email protected].

Nach einer Befragung von KlientInnen bei NOW! gab es die Rückmeldung, dass sich Menschen von Behörden nicht ernst genomm...
29/04/2026

Nach einer Befragung von KlientInnen bei NOW! gab es die Rückmeldung, dass sich Menschen von Behörden nicht ernst genommen fühlen. Und damit sind sie nicht allein, wie die Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zeigt. In dieser Studie wurden Menschen zu ihre Diskriminierungserfahrung unter anderem in Ämtern und Behörden gefragt: Auf die Frage ob sie bei einem Amt oder einer Behörde schonmal schlechter behandelt worden sind, antworten 14 % der Menschen ohne eine Behinderung oder chronische Erkrankung mit ja, bei Menschen mit Einschränkungen sind es 30%. Auf die Frage, ob sie diskriminiert worden sind, antworten 6% der Menschen ohne Erkrankung mit ja und 13 % der Menschen mit einer Erkrankung mit ja.

Welche Erfahrungen habt ihr mit den Behörden in Potsdam gemacht?

Kennst du dieses Gefühl auch? Finde Unterstützung bei Beratungs- und Lotsenstelle NOW! Potsdam.

Quellen: Antidiskriminierungsstelle des Bundes (o. J.): Rechtsgutachten – Staatliches Handeln (Kurzfassung). Online verfügbar unter: https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/Rechtsgutachten/staatliches_handeln_kurz.pdf?__blob=publicationFile&v=2. Abgerufen am: 24.03.2026.
Antidiskriminierungsstelle des Bundes (o. J.): Rechtsgutachten – Staatliches Handeln (Befragungsteil). Online verfügbar unter: https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/Rechtsgutachten/staatliches_handeln_befragung.pdf?__blob=publicationFile&v=3. Abgerufen am: 24.03.2026.



Die verwendeten Bilder wurden mithilfe von KI generiert

Psychische Erkrankungen sind kein Randphänomen. Innerhalb eines Jahres sind 27,8 % der erwachsenen Menschen in Deutschla...
29/04/2026

Psychische Erkrankungen sind kein Randphänomen. Innerhalb eines Jahres sind 27,8 % der erwachsenen Menschen in Deutschland von einer psychischen Störung betroffen.
Dies entspricht 17,8 Millionen Menschen.

Trotzdem geben Betroffene an, dass das Finden von Freunden und Beziehungspersonen für Sie schwierig ist. In der Recherche haben wir deswegen nach passenden Angeboten Ausschau gehalten.

Gleichklang ist eine Online-Dating Plattform zur Partnersuche aber auch für neue Freundschaften, Gemeinschaften für berufliche Zusammenarbeit oder Freizeitaktivitäten. Es wird großen Wert auf Inklusion und Diversität gelegt.

Für weitere Informationen ist die Website verlinkt:
https://www.gleichklang.de/seelische-erkrankungen/

Kennst du dieses Gefühl auch? Finde Unterstützung bei Beratungs- und Lotsenstelle NOW! Potsdam.



Die verwendeten Bilder wurden mithilfe von KI generiert.

Schwere psychische Krankheiten, wie psychotische Erkrankungen oder Persönlichkeitsstörungen sind immer noch sehr stark s...
25/04/2026

Schwere psychische Krankheiten, wie psychotische Erkrankungen oder Persönlichkeitsstörungen sind immer noch sehr stark stigmatisiert.

Die Studie: „The Lancet Commission on Ending Stigma and Discrimination in Mental Health“ bestätigt, dass viele Betroffene das Stigma oft schlimmer empfinden als die Erkrankung selbst.

Stigmatisierung führt zu sozialer Ausgrenzung und erschwert den Zugang zu therapeutischen Unterstützungsangeboten. Durch die soziale Ausgrenzung haben betroffene Menschen häufig weniger Kontakt zu hilfreichen Netzwerken und anderen Menschen, die sie auf Angebote aufmerksam machen.

Kennst du dieses Gefühl auch? Finde Unterstützung bei Beratungs- und Lotsenstelle NOW! Potsdam oder den Austausch mit erwachsenen Menschen in vergleichbaren Lebenslagen in der Kontakt- und Beratungsstelle Potsdam: https://www.kbs-potsdam.faw.de





Quelle: ExpertInnenrat „Gesundheit und Resilienz“ (2025): Stellungnahme Nr. 10 – Prävention und Gesundheitsförderung durch Entstigmatisierung. 29.01.2025. Online verfügbar unter: https://www.bundesregierung.de/resource/blob/976074/2332310/d9c4dddc092fd9908b4e3adad7ef07f6/2025-01-28-10-stellungnahme-expertinnenrat-data.pdf?download=1. Abgerufen am 23.03.2026.
Bühring, P. (2025): Psychisch kranke und suchtkranke Menschen – Stigmatisierung ist schlimmer als die Erkrankung selbst. Deutsches Ärzteblatt | PP | Heft 2 | Februar 2025, S. 58. Online verfügbar unter: https://www.aerzteblatt.de/archiv/pdf/8efbe9cf-addd-4fd6-baff-e8f9bb7fb425. Abgerufen am 23.03.2026.
Die verwendeten Bilder wurden mithilfe von KI generiert.

Obwohl viele Menschen eine psychische Erkrankung haben, werden diese von anderen Menschen oft anders behandelt. Stigmati...
22/04/2026

Obwohl viele Menschen eine psychische Erkrankung haben, werden diese von anderen Menschen oft anders behandelt. Stigmatisierung fühlt sich für die Betroffene wie eine zweite Krankheit an.
Viele denken dann nur noch an die Krankheit und nicht mehr an die Person selbst.
Sie schreiben allen Menschen mit einer psychischen Erkrankung die gleichen Eigenschaften zu, was zu Vorurteilen führt, welche bei den Betroffenen oft Schuld- und Schamgefühle auslösen.

Sie ziehen sich zurück und trauen sich weniger zu, was die Erkrankung immer schlimmer machen kann und den Heilungsprozess stören kann.

Kennst du dieses Gefühl auch? Finde Unterstützung bei Beratungs- und Lotsenstelle NOW! Potsdam.

In Potsdam gibt es das Büro für Chancengleichheit: https://www.potsdam.de/de/buero-fuer-chancengleichheit-und-vielfalt



Quelle: Online-Psychotherapie.de (o. J.): Stigmatisierung psychischer Erkrankungen – Ursachen, Auswirkungen und Wege zur Überwindung. Online verfügbar unter: https://www.online-psychotherapie.de/wissen/stigmatisierung-psychischer-erkrankungen-ursachen-auswirkungen-und-wege-zur-berwindung. Abgerufen am: 20.03.2026.
Die verwendeten Bilder wurden mithilfe von KI generiert.

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