05/08/2026
🌟 GLEICH: Das ABC der Gleichstellung geht weiter – heute mit dem Buchstaben R! 🌟
R wie Rassismus, Religions- und Weltanschauungsfreiheit, religiöse Kontexte und Respekt.
Rassismus beschreibt nicht nur individuelle Vorurteile, sondern gesellschaftliche Machtverhältnisse, die Menschen aufgrund zugeschriebener Herkunft, Kultur oder Religion ungleich behandeln. Er wirkt auf individueller, institutioneller und struktureller Ebene und beeinflusst den Zugang zu Ressourcen, Rechten und gesellschaftlicher Teilhabe.
Religions- und Weltanschauungsfreiheit umfasst das Recht, eine Religion auszuüben, keiner Religion anzugehören oder die eigene Weltanschauung frei zu wählen. Voraussetzung dafür ist eine Gesellschaft, die unterschiedliche Überzeugungen nicht als Abweichung von einer Norm betrachtet, sondern als gleichwertigen Teil demokratischer Vielfalt anerkennt.
Respekt bedeutet in diesem Zusammenhang mehr als gegenseitige Rücksichtnahme. Er setzt die Anerkennung unterschiedlicher Lebensrealitäten voraus und verlangt, bestehende Ausschlüsse und Ungleichheiten kritisch zu hinterfragen.
💬 Welche gesellschaftlichen Normen gelten als selbstverständlich – und welche Menschen werden dadurch an den Rand gedrängt?
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Herausgeberin: Dr.in Fatma Haron, Gleichstellungsbeauftragte Potsdam-Mittelmark
Konzept, Textinhalte & Illustrationen: Patricia Vester, critical-curators-hub.de
Design des Faltblatts: Susanne Beer, Studio Rada B, rada-b.net
Aufarbeitung Social Media: Klara Moschütz & Charlotte Stierand, FPR