03/06/2026
75 Tage im Amt – 50.736 € „Abschiedsgeld“
Der Berliner Staatssekretär Matthias Hundt (CDU) ist nach gut zwei Monaten wieder weg und bekommt dafür ein halbes Jahr Übergangsgeld, finanziert vom Steuerzahler
Besonders pikant ist die Art und Weise, wie dieser Geldsegen zustande kommt. Zunächst hatte Hundt um seine Entlassung gebeten. Zwei Tage später machte er einen Rückzieher und ließ sich lieber feuern. Der Grund für diesen bemerkenswerten Sinneswandel ist schnell erklärt: Wer freiwillig geht, bekommt als Beamter kein Übergangsgeld. Wer hingegen entlassen wird, dem versüßt der Staat den Abschied ein halbes Jahr lang mit 71,75 Prozent seiner bisherigen Bezüge.
„Die Parteien haben sich den Staat zur Beute gemacht.“
Passender als mit diesem Zitat von Hans-Herbert von Arnim lässt sich der Fall im Berliner Rathaus kaum beschreiben.
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