20/01/2026
+++ Weiterer Autobahnanschluss bei Quickborn +++
++ Erste Gespräche laufen ++
Wer über Quickborn auf die Autobahn (A7) möchte, muss sich insbesondere zu den Verkehrsspitzen auf Stau einstellen. Auch der innerörtliche Verkehr wird durch die Autokolonnen, die sich unter der Woche täglich auf den Weg zur und von der A7 machen, beeinträchtigt. Besonders bemerkbar ist das auf der Friedrichsgaber Straße, auf der Ulzburger Landstraße und auf der Bahnstraße, wo der Verkehr ohnehin schon durch einen beschrankten Bahnübergang immer wieder zum Erliegen kommt.
Bereits im Bundestagswahlkampf 2025 hat der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Pinneberg, Daniel Kölbl (CDU), zugesagt sich für eine spürbare Entlastung der Verkehrssituation in Quickborn einzusetzen. Für Daniel Kölbl, Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages, ist klar: "Wir brauchen dringend einen zusätzlichen Autobahnanschluss, um den Verkehr in Quickborn zu entlasten."
Auf Freude stößt diese Aussage unter anderem bei seinen Quickborner Parteikollegen. Mirko Beckmann, Stadtverbandsvorsitzender der Quickborner CDU, macht deutlich: "Es muss endlich Bewegung in die Diskussion um einen weiteren Autobahnanschluss kommen."
Deshalb drückt die CDU gemeinsam mit der Quickborner Stadtverwaltung aufs Tempo. In einem gemeinsamen Gespräch mit der Quickborner Stadtverwaltung und der Autobahn GmbH am 20.01.26 wurden die Voraussetzungen für einen zusätzliche Autobahnanschlussstelle geklärt. "Grundsätzlich ist es gut möglich eine neue Autobahnauffahrt zwischen Quickborn und Schnelsen-Nord zu bauen", hält Daniel Kölbl als Ergebnis aus dem Gespräch fest. "Allerdings muss die verkehrliche Erschließung der neuen Autobahnanschlussstelle, beispielsweise über den Garstedter Weg und die Friedrich-Ebert-Straße, großräumig nachgewiesen werden."
Zwar habe die Stadt Norderstedt an dieser Stelle kein formelles Veto-Recht. Trotzdem soll im nächsten Schritt noch einmal das Gespräch mit Norderstedt gesucht werden, um eine möglichst einvernehmliche Lösung zu finden. Die Stadt Norderstedt hatte sich zuletzt kritisch gegenüber einem zusätzlichen Autobahnanschluss gezeigt. "Aber es kann nicht im Interesse der Norderstedter sein, auf dem Weg zur A7 entweder in Quickborn oder in Schnelsen ständig im Stau zu stehen", betont Mirko Beckmann. Außerdem könnten mit einem neuen Autobahnanschluss attraktive Gewerbegebiete für Norderstedt entstehen.