Jusos Röthenbach an der Pegnitz

Jusos Röthenbach an der Pegnitz Dies ist die Seite der AG Jusos Röthenbach an der Pegnitz

01/09/2026

🕊️ 1. September – Antikriegstag

Am 1. September 1939 überfiel das nationalsozialistische Deutschland Polen und entfesselte damit den Zweiten Weltkrieg. Millionen Menschen verloren ihr Leben, wurden verfolgt, vertrieben oder ihrer Heimat beraubt.

Seit 1957 wird in Deutschland am 1. September der Antikriegstag begangen. Er ist ein Tag des Erinnerns – und zugleich eine Mahnung für unsere Gegenwart. 🕯️

Denn Frieden ist auch heute keine Selbstverständlichkeit. Russland führt seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Im Nahen Osten erleben Menschen Krieg, Terror, Vertreibung und großes Leid.

Die veränderte Sicherheitslage verlangt von Deutschland und Europa, Verantwortung für die eigene Sicherheit zu übernehmen. Wir müssen Freiheit und Demokratie verteidigen können. Doch Verteidigungsfähigkeit allein schafft noch keinen dauerhaften Frieden. Ebenso notwendig bleiben Diplomatie, Völkerrecht, internationale Zusammenarbeit, Verständigung und Rüstungskontrolle. 🌍🤝

Wie schwierig diese Debatten sein können, haben wir erst am vergangenen Freitag hier in Röthenbach erlebt. Vor dem Diehl-Gelände wurde gegen Waffenlieferungen demonstriert.

Für uns ist klar: Rüstungsunternehmen, Waffenexporte und politische Entscheidungen dürfen und müssen in einer Demokratie kritisch hinterfragt werden können. Auch friedlicher Protest gehört dazu.

Gleichzeitig gibt es Grenzen. Wer eine Protestform wählt, bei der Schäden an öffentlicher Infrastruktur absehbar sind, nimmt diese bewusst in Kauf. Damit wird für uns eine Grenze überschritten – und am Ende kann genau das auch der gesellschaftlichen Akzeptanz berechtigter Demonstrationen schaden.

Gerade bei der Frage, wie Frieden und Sicherheit gewährleistet werden können, wird es unterschiedliche Antworten geben. Eine demokratische Gesellschaft muss diese Auseinandersetzung führen können – friedlich, respektvoll und innerhalb unseres Rechtsstaates.

Der 1. September erinnert uns daran, wohin Krieg und Menschenverachtung führen können. Und daran, dass Frieden immer wieder geschützt und politisch erarbeitet werden muss.

🕊️ Erinnern heißt: Für Frieden einstehen.

01/09/2026

📣 Solidarität mit den Beschäftigten von Graphite Cova! ❤️

Die angekündigte Schließung von Graphite Cova bedeutet für die betroffenen Beschäftigten einen tiefen Einschnitt. Hinter einer solchen Entscheidung stehen keine abstrakten Zahlen, sondern Menschen, die mit ihrer Arbeit, ihrer Erfahrung und ihrem Wissen über viele Jahre und Jahrzehnte zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben.

Deshalb unterstützen wir die Forderung nach einem fairen Umgang mit den Beschäftigten. Graphite India trägt als Konzernmutter Verantwortung. Wer über Jahrzehnte von der Arbeit und dem Know-how seiner Beschäftigten profitiert hat, muss dieser Verantwortung auch dann gerecht werden, wenn ein Standort geschlossen wird. 🤝

Für Röthenbach geht es dabei auch um ein bedeutendes Stück unserer eigenen Geschichte.

Der Name Conradty ist mit der Entwicklung unserer Stadt untrennbar verbunden. Als das Unternehmen 1880 nach Röthenbach kam und seinen Betrieb in Grünthal aufbaute, war Röthenbach noch ein kleines Dorf. Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Conradtys entwickelte sich auch Röthenbach zu einem bedeutenden Industriestandort. Menschen fanden Arbeit, neue Wohngebiete entstanden und die Stadt wuchs.

Auch im Stadtbild hinterließ die Familie Conradty deutliche Spuren: Der Bau unseres Rathauses und der Heilig-Kreuz-Kirche wurde von ihr maßgeblich finanziell unterstützt. Vieles von dem, was Röthenbach heute ausmacht, wäre ohne diese Entwicklung kaum vorstellbar. 🏭🏘️

➡️ Die IGBCE Bezirk Nürnberg ruft morgen zur Kundgebung auf:

📅 Mittwoch, 2. September 2026
🕤 9:30 Uhr
📍 Werktor Grünthalstraße

Die Kundgebung ist eine Veranstaltung der IGBCE. Wir als SPD Röthenbach unterstützen ihren Aufruf und stehen solidarisch an der Seite der Beschäftigten.

Kommt vorbei und zeigt Solidarität! ❤️✊
Für Respekt, Anerkennung und einen fairen Ausgleich.

01/09/2026

🔴 FRIEDEN

An jedem Dienstag zeigen wir Rot für einen Wert, für den wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten einstehen. Heute, am 1. September, kann unser Wort kaum ein anderes sein:

FRIEDEN. 🕊️

Der heutige Antikriegstag erinnert seit 1957 an die Schrecken und Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus. Gerade deshalb ist der 1. September ein Tag, an dem wir uns bewusst machen sollten, dass Frieden niemals selbstverständlich ist.

Für uns bedeutet Frieden dabei mehr als die bloße Abwesenheit von Krieg. Ein dauerhafter Frieden braucht Demokratie und Freiheit, soziale Gerechtigkeit, Völkerverständigung, internationale Zusammenarbeit und die Bereitschaft zum Dialog. 🌍🤝

Konflikte wird es zwischen Menschen, Gesellschaften und Staaten immer geben. Entscheidend ist, wie wir mit ihnen umgehen: ob Gewalt und das Recht des Stärkeren bestimmen – oder Diplomatie, Verständigung und gemeinsame Regeln.

Das Eintreten für eine friedliche und gerechte Welt gehört deshalb zum sozialdemokratischen Selbstverständnis.

Frieden muss immer wieder neu geschaffen, bewahrt und gesichert werden.

Dafür zeigen wir heute Rot. ❤️

Für FRIEDEN.

01/09/2026
01/09/2026

🎓🔧 Alles Gute zum Ausbildungsstart!

Für viele junge Menschen beginnt rund um den 1. September ein neuer Lebensabschnitt: der Start in die Ausbildung.

Neue Aufgaben, neue Kolleginnen und Kollegen, neue Erfahrungen – und wahrscheinlich auch ein wenig Aufregung gehören zu den ersten Tagen dazu. 😊

Wir wünschen allen neuen Auszubildenden einen guten Start, viel Erfolg, Freude am Lernen und viele positive Erfahrungen auf ihrem weiteren Weg. 🍀

Berufliche Ausbildung ist ein wichtiger Grundstein für die Zukunft unserer jungen Menschen und zugleich für unsere Betriebe und unsere Gesellschaft. Sie verdient deshalb Anerkennung, gute Rahmenbedingungen und die gleiche Wertschätzung wie andere Bildungswege.

Unser Dank gilt auch den Betrieben sowie allen Ausbilderinnen und Ausbildern, die ihr Wissen weitergeben, Verantwortung übernehmen und jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben ermöglichen. 🤝

Alles Gute für euren neuen Abschnitt! ❤️🚀

25/08/2026

🌸 Es ist wieder soweit – 365 Tage sind ins Land gezogen und unser Heimatfest steht wieder ante portas!

Das Blumenfest grüßt bereits aus unmittelbarer Nähe: Vom 28. bis 31. August 2026 wird in Röthenbach an der Pegnitz wieder gemeinsam gefeiert. 🎉🌼

Der große Höhepunkt des Festwochenendes ist natürlich der traditionelle Festzug am Sonntag, 30. August. Schon jetzt freuen wir uns mit allen, die dieses besondere Fest Jahr für Jahr möglich machen.

Unser Dank gilt dabei besonders den vielen Vereinen, Helfer*innen und Beteiligten, die in mühevoller Arbeit ihre Wagen und Motive vorbereiten und damit dafür sorgen, dass wir uns auch in diesem Jahr wieder auf einen bunten und liebevoll gestalteten Festzug freuen können. 💐👏

Natürlich feiern auch wir mit – und laden wie jedes Jahr herzlich zu unserem traditionellen Stammtisch am Blumenfestmontag ein. 🔴🍻

📅 Montag, 31. August 2026
🕕 ab 18:00 Uhr
📍 im Festzelt am Festplatz

Ob auf ein Getränk, für ein Gespräch oder einfach, um gemeinsam einen schönen Abend auf unserem Blumenfest zu verbringen: Kommt gerne vorbei und setzt euch zu uns.

Wir freuen uns auf euch und auf ein schönes Blumenfest 2026! 🌸

25/08/2026

🔴 GERECHTIGKEIT

Heute zeigen wir Rot für einen Wert, der seit jeher im Mittelpunkt sozialdemokratischer Politik steht: Gerechtigkeit. ⚖️

Doch was bedeutet eigentlich eine gerechte Gesellschaft?

Für uns bedeutet Gerechtigkeit nicht, dass jeder Mensch genau das Gleiche besitzt oder bekommt. Menschen haben unterschiedliche Lebenswege, unterschiedliche Fähigkeiten und unterschiedliche Bedürfnisse. Entscheidend ist vielmehr, dass alle Menschen faire Chancen erhalten und niemand aufgrund seiner Herkunft oder seiner finanziellen Möglichkeiten von vornherein schlechtere Voraussetzungen hat.

🎓 Gute Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

👷 Wer arbeitet, muss von seiner Arbeit vernünftig leben können.

🤝 Wer Unterstützung benötigt, muss sich auf eine solidarische Gemeinschaft verlassen können.

🏘️ Und gesellschaftliche Teilhabe darf kein Luxus sein, den sich nur diejenigen leisten können, die ohnehin genügend haben.

Gerechtigkeit bedeutet deshalb auch, bestehende Unterschiede nicht einfach als gegeben hinzunehmen. Politik hat die Aufgabe, dort für Ausgleich zu sorgen, wo Menschen sonst dauerhaft benachteiligt werden.

Und das beginnt nicht erst irgendwo in Berlin oder München. Auch vor Ort entscheidet sich, ob Menschen gute Möglichkeiten zur Bildung, Betreuung, gesellschaftlichen Teilhabe und zum gemeinsamen Leben haben.

Wir wollen eine Gesellschaft, in der nicht Herkunft und Geldbeutel darüber entscheiden, welche Chancen jemand bekommt. Eine Gesellschaft, die Leistung anerkennt, aber zugleich diejenigen nicht alleinlässt, die Unterstützung brauchen.

Dafür stehen wir. Und dafür zeigen wir heute Rot. ❤️

23/08/2026

🕯️ 23. August – ein geschichtsträchtiger Tag und heute der Europäische Tag des Gedenkens an die Opfer aller totalitären und autoritären Regime.

Auf Englisch trägt er die Bezeichnung European Day of Remembrance for Victims of All Totalitarian and Authoritarian Regimes. 🇪🇺

Das Datum des Gedenktages ist bewusst gewählt. Am 23. August 1939 schlossen Nazi-Deutschland und die stalinistische Sowjetunion den sogenannten Hi**er-Stalin-Pakt. Offiziell handelte es sich um einen Nichtangriffspakt. In einem geheimen Zusatzprotokoll teilten beide Staaten Teile Mittel- und Osteuropas in deutsche und sowjetische Interessensphären auf.

Damit wurde für Nazi-Deutschland der Weg für den geplanten Angriffskrieg weiter geebnet. Der Pakt verringerte zunächst das Risiko eines zusätzlichen Krieges gegen die Sowjetunion und verschaffte Hi**er strategischen Spielraum. Am 1. September 1939 begann der deutsche Überfall auf Polen. Am 17. September marschierte schließlich auch die Sowjetunion von Osten in Polen ein.

Verfolgung, Entrechtung und staatlicher Terror hatten in beiden Diktaturen bereits lange vorher begonnen. Der nun ausgebrochene Weltkrieg brachte jedoch unermessliches Leid über Europa und schließlich weite Teile der Welt.

Besonders die nationalsozialistische Verfolgungs- und Vernichtungspolitik wurde während des Krieges immer weiter radikalisiert: Menschen wurden drangsaliert, verfolgt, entrechtet und ermordet, weil sie Widerstand leisteten oder schlicht nicht in das menschenverachtende Weltbild der Nationalsozialisten passten – bis hin zur systematischen Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden in der Shoah. 🕯️

Auch unter Stalin wurden Menschen verfolgt, deportiert, in Straflager verschleppt und ermordet. Der heutige Gedenktag erinnert darüber hinaus an die Opfer weiterer totalitärer und autoritärer Regime.

Dabei geht es nicht darum, unterschiedliche Ideologien oder Verbrechen gleichzusetzen. Es geht um die Erinnerung an die Menschen, denen solche Systeme Freiheit, Würde und oftmals ihr Leben nahmen.

Und dieses Thema gehört leider nicht nur der Vergangenheit an. Auch heute gibt es auf unserer Welt autoritäre und totalitäre Regime, die zum Teil kaum im Fokus der westlichen Öffentlichkeit stehen. Dort werden Menschen verfolgt, entrechtet, eingesperrt oder getötet, weil sie gegen ein Regime aufbegehren, ihre Meinung äußern oder schlicht nicht in dessen Vorstellungen passen. 🌍

Gerade in Deutschland und Europa wissen wir aus unserer Geschichte, welches Grauen entstehen kann, wenn Freiheit, Menschenrechte und Demokratie beseitigt werden.

Deshalb bedeutet „Nie wieder“ für uns mehr als eine hohle Floskel. Es ist ein Auftrag. Ein Auftrag, unsere Demokratie zu schützen, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen und dafür einzustehen, dass sich solche Entwicklungen niemals wiederholen. 🕊️⚖️

Und dieser Auftrag beginnt auch vor Ort: in unserer Stadt, in unseren Vereinen, in unseren Nachbarschaften und im täglichen Umgang miteinander.

Wir setzen uns für eine freie, gleichberechtigte, demokratische und solidarische Gesellschaft ein.

Für ein Leben in Freiheit. 🌹

Adresse

Röthenbach An Der Pegnitz
90552

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