SPDqueer Oberpfalz

SPDqueer Oberpfalz Dies ist die offizielle Facebookseite der Arbeitsgemeinschaft Akzeptanz und Gleichstellung - SPDq***r

Gestern haben wir die Bezirkskonferenz der SPDq***r Oberpfalz durchgeführt.In seinem Rechenschaftsbericht hat unser Bezi...
25/08/2026

Gestern haben wir die Bezirkskonferenz der SPDq***r Oberpfalz durchgeführt.

In seinem Rechenschaftsbericht hat unser Bezirksvorsitzender Alexander Irmisch noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig die Arbeit und vor allem die Sichtbarkeit q***rer Menschen und Themen gerade im ländlichen Raum sind.

Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten viel erreicht. Doch die aktuellen Entwicklungen zeigen: Queere Menschen werden wieder verstärkt zum Ziel von Queerfeindlichkeit. Erkämpfte Rechte und gesellschaftliche Akzeptanz sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen verteidigt und weiter ausgebaut werden.

Deshalb haben wir auch einen Antrag für den SPD-Bezirksparteitag Oberpfalz auf den Weg gebracht. Unser Ziel: Sozialdemokratische Kommunalpolitiker*innen sollen sich besonders dafür einsetzen, das Beratungsangebot für q***re Menschen in der Oberpfalz auszubauen und dauerhaft zu gewährleisten.

Bei den Neuwahlen wurde Alexander Irmisch als Vorsitzender wiedergewählt. Unterstützt wird er künftig von Claire als stellvertretender Vorsitzenden sowie den Beisitzern Jo, Michael, Thorsten und Fabian.

Gemeinsam kämpfen wir für eine Oberpfalz, in der q***re Menschen überall sicher, sichtbar und selbstverständlich dazugehören. Queerfeindlichkeit hat keinen Platz – weder in der Stadt noch auf dem Land!

***r ***rOberpfalz

22/08/2026

Am 05.09.2026 ist es soweit und der CSD Cham 2026 findet statt. Der CSD bildet das Ende der Pride-Season in der Oberpfalz für 2026, nach tollen CSDs und Pride-Festen.

Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin wurden Änderungen notwendig. Darunter auch für die Zeiten, daher können noch veraltete Daten im Umlauf sein.

Der aktuelle Plan sieht vor, dass wir um 15 Uhr am Bahngraben starten mit dem Auftakt. Danach startet um 15:15 unser Demozug (Route folgt in einem extra Post).

Das Finale startet mit dem ankommenden Zug um 15:45 am Marktplatz in Cham. Dort erwarten euch verschiedene Infostände, ein Awareness Team und ein buntes Bühnenprogramm.

***r

21/08/2026

Vielfalt ist keine Gefahr für die Demokratie, Herr Bischof Oster.

Mit Ihrer jüngsten Predigt stellen Sie erneut q***re Menschen und ihre Lebensweisen in einen Zusammenhang mit einer angeblichen Gefahr für unsere Demokratie. Sie sprechen von „angeeigneten Identitäten“, von einem Menschenbild, das nicht dem biblischen entspreche, und davon, dass gesellschaftliche Vielfalt letztlich den Ruf nach einer starken Autorität begünstigen könne.

Das ist nicht nur theologisch fragwürdig. Es ist vor allem gesellschaftlich gefährlich.

Denn q***re Menschen gefährden unsere Demokratie nicht. Sie sind Teil dieser Demokratie. Sie sind Ihre Gläubigen, Nachbar*innen, Kolleg*innen, Freund*innen und Familienangehörigen. Sie engagieren sich in Vereinen, Kirchen, Gewerkschaften, Parteien und Kommunen. Sie tragen unsere Gesellschaft – in ihrer ganzen Vielfalt.

Demokratie bedeutet gerade nicht, dass alle Menschen nach einem einzigen Menschenbild leben müssen. Demokratie bedeutet, dass Menschen unterschiedlich leben, lieben und glauben dürfen. Die Freiheit des einen endet dort, wo die Freiheit und Würde des anderen verletzt wird.

Und deshalb möchten wir als SPDq***r Bayern sehr klar sagen: Die Würde eines Menschen hängt nicht davon ab, ob sein Leben in Ihr persönliches oder theologisches Weltbild passt.

Sie sagen, Christi*nnen müssten q***re Lebensweisen nicht gutheißen. Das ist Ihr gutes Recht. Aber aus persönlicher oder religiös begründeter Ablehnung darf keine gesellschaftliche Abwertung werden. Und schon gar nicht sollte ein Bischof q***re Menschen zum Problem für die Demokratie erklären.

Was wir zudem sehr bedauern: Sie sprechen immer wieder über q***re Menschen – aber viel zu selten mit ihnen.

Wir würden uns deshalb wünschen, dass auf die nächste Predigt nicht die nächste Zuschreibung folgt, sondern ein echtes Gespräch.

Als SPDq***r Bayern bieten wir Ihnen diesen Dialog ausdrücklich an. Wir wollen nicht übereinander reden, sondern miteinander sprechen: über Glauben und Menschenwürde, über unterschiedliche Vorstellungen von Familie und Sexualität, aber auch über die konkreten Erfahrungen q***rer Menschen mit Ausgrenzung und Diskriminierung.

Und wir verbinden dieses Gespräch mit einer politischen Forderung: Wer gesellschaftlichen Zusammenhalt und Menschenwürde ernst nimmt, muss sich auch klar gegen Queerfeindlichkeit stellen. Deshalb erwarten wir von der katholischen Kirche in Bayern, dass sie sich öffentlich und unmissverständlich gegen Diskriminierung q***rer Menschen positioniert und ihre Verantwortung für ein respektvolles Miteinander wahrnimmt.

Wir wünschen uns von Ihnen nicht, dass Sie Ihre theologischen Überzeugungen aufgeben.

Wir wünschen uns, dass Sie anerkennen, dass auch q***re Menschen Menschen sind, deren Würde, Freiheit und Lebensentwürfe denselben Respekt verdienen wie die aller anderen.

Vielfalt macht unsere Demokratie nicht schwächer. Sie macht sie menschlicher.

Herr Bischof Oster: Reden Sie bitte mit uns. Nicht über uns!

16/07/2026

Pressemitteilung
der SPDq***r Bayern– Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung
München, 16. Juli 2026

Wir gratulieren – und erwarten jetzt auch politische Konsequenzen

Zunächst gratulieren wir Jens Spahn und seinem Ehemann Daniel Funke herzlich zur Geburt ihres Sohnes. Jedes Kind ist ein Grund zur Freude. Wir wünschen der jungen Familie von Herzen alles Gute, Gesundheit und viele glückliche gemeinsame Momente.

„Gleichzeitig wirft diese Familiengründung aber auch politische Fragen auf, denen sich gerade die Union nicht länger entziehen darf.“, so Markus Aicher, Landesvorsitzender der SPDq***r Bayern.

Seit Jahren verweigern CDU und CSU eine ernsthafte und ideologiefreie Debatte über die rechtlichen Möglichkeiten einer regulierten Leihmutterschaft sowie über eine moderne Fortpflanzungsmedizin. Statt sich mit den tatsächlichen Lebensrealitäten von Menschen mit Kinderwunsch auseinanderzusetzen, werden entsprechende Diskussionen regelmäßig von vornherein abgeblockt.

Und Alexander Irmisch, stv. Landesvorsitzender der SPDq***r Bayern ergänzt: „Umso irritierender ist es, wenn ausgerechnet ein Spitzenpolitiker der Union für seinen eigenen Kinderwunsch einen Weg nutzt, der vielen anderen Menschen in Deutschland faktisch verschlossen bleibt. Wer über die notwendigen finanziellen Mittel verfügt, kann ins Ausland ausweichen. Die große Mehrheit der Menschen kann das nicht. Genau diese Ungleichheit darf Politik nicht einfach hinnehmen.“

Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um gleichgeschlechtliche Paare. Viele heterosexuelle Paare sowie alleinstehende Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch stehen vor denselben Herausforderungen. Auch sie verdienen eine sachliche gesellschaftliche und politische Debatte darüber, welche reproduktionsmedizinischen Möglichkeiten unter klaren ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland eröffnet werden können.

Gerade q***re Menschen erleben zudem bis heute erhebliche Hürden bei der Familiengründung. Der Zugang zu reproduktionsmedizinischen Leistungen ist häufig erschwert, rechtlich unzureichend geregelt oder wird finanziell nicht unterstützt. Familienpolitik darf jedoch nicht vom Familienmodell oder vom Geldbeutel abhängen.

Als SPDq***r Bayern setzen wir uns seit vielen Jahren für eine offene, verantwortungsvolle und von ethischen Leitplanken getragene Diskussion über reproduktive Selbstbestimmung, moderne Fortpflanzungsmedizin und die rechtlichen Rahmenbedingungen einer möglichen altruistischen Leihmutterschaft ein. Diese Debatte muss das Kindeswohl ebenso in den Mittelpunkt stellen wie den Schutz der austragenden Frau und den berechtigten Kinderwunsch vieler Menschen.

Und auch beim Abstammungsrecht besteht nach wie vor noch dringend weiterer Regelungsbedarf, um u.a. endlich die Ungleichbehandlung von lesbischen Paaren zu beenden. Hier sollte die Politik mutig sein und nicht auf Grundsatzentscheidungen des BVerfG warten.

Nach dem erfüllten Kinderwunsch von Jens Spahn erwarten wir deshalb auch von der Union die Bereitschaft, diese Diskussion endlich ohne ideologische Scheuklappen zu führen. Wer persönlich Möglichkeiten nutzt, die anderen Menschen politisch dauerhaft verwehrt werden, setzt sich zwangsläufig dem Vorwurf aus, mit zweierlei Maß zu messen.

Es ist Zeit für eine ehrliche Debatte – nicht nur dann, wenn sie das eigene Leben betrifft.

20/06/2026

Zum heutigen Weltflüchtlingstag denken wir besonders an q***re Geflüchtete, die nicht nur vor Krieg und Armut fliehen, sondern oft auch vor staatlicher Verfolgung aufgrund ihrer Identität. Sie brauchen dringend besseren Schutz.

Deshalb fordern wir:

Staaten, in denen q***re Menschen systematisch verfolgt und kriminalisiert werden, dürfen keine sogenannten „sicheren Herkunftsländer” sein. Das betrifft gerade aktuell Ghana und Senegal, wo kürzlich Gesetze mit massiven Haftstrafen für q***re Personen verabschiedet wurden.

Bessere und langfristige Finanzierung für Projekte, die q***re Geflüchtete unterstützen.

Sichere und q***rsensible Unterkünfte für q***re Geflüchtete, denn auch in Sammelunterkünften sind sie häufig nicht geschützt.

Queere Fluchtgründe müssen anerkannt werden. Queere Geflüchtete müssen sicher sein.

04/06/2026

Vor 25 Jahren sagte Klaus Wowereit auf dem Berliner SPD-Landesparteitag einen Satz, der Geschichte schrieb: *„Ich bin schwul – und das ist auch gut so.“*

Heute mag dieser Satz für viele selbstverständlich klingen. Damals war er ein mutiges und bewusstes politisches Statement. Denn noch vor wenigen Jahrzehnten mussten viele lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und in q***re Menschen – auch in der Politik – befürchten, dass ein öffentlich bekanntes Coming-out das Ende ihrer Karriere bedeuten könnte.

Dabei waren es nicht selten die Medien, die sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität skandalisierten, zur Schlagzeile machten oder gezielt gegen Politiker*innen einsetzten. Die Vorstellung, dass die private Lebensweise eines Menschen seine politische Eignung infrage stellen könnte, war lange gesellschaftliche Realität. Klaus Wowereits Satz war deshalb weit mehr als eine persönliche Aussage. Er war eine selbstbewusste Absage an Ausgrenzung, Erpressbarkeit und Scham.

Für viele q***re Politiker*innen wurde dieser Moment zu einem wichtigen Signal: Du musst dich nicht verstecken, um politische Verantwortung übernehmen zu können. Du kannst authentisch sein und trotzdem – oder gerade deshalb – erfolgreich Politik gestalten.

25 Jahre später hat sich vieles verändert. Queere Menschen sind sichtbarer geworden, übernehmen politische Spitzenämter und prägen unsere Demokratie auf allen Ebenen. Das ist auch das Ergebnis des Mutes derjenigen, die vor ihnen den ersten Schritt gegangen sind.

Gleichzeitig dürfen wir nicht übersehen, dass Offenheit für viele q***re Menschen in der Politik noch immer mit besonderen Risiken verbunden ist. Hasskampagnen, Anfeindungen in sozialen Medien, Bedrohungen und gezielte Angriffe auf die persönliche Identität gehören leider weiterhin zur Realität vieler q***rer Mandats- und Funktionsträger*innen. Insbesondere trans, inter und nichtbinäre Politiker*innen erleben heute eine Form der öffentlichen Beobachtung und Hetze, die an dunkle Kapitel gesellschaftlicher Ausgrenzung erinnert.

Als SPDq***r wollen wir den heutigen Jahrestag daher nicht nur zum erinnern nutzen, sondern auch mit einem politischen Auftrag verbinden: Demokratie braucht Vielfalt. Niemand sollte sich zwischen politischem Engagement und einem offenen Leben entscheiden müssen. Queere Menschen gehören selbstverständlich in Parlamente, Regierungen, Verwaltungen und Parteien – sichtbar, selbstbewusst und ohne Angst.

Der Satz von Klaus Wowereit war vor 25 Jahren ein Meilenstein. Seine Botschaft bleibt aktuell: Niemand muss sich für die eigene Identität entschuldigen. Und das ist auch heute noch gut so.

03/05/2026

Der Tag der Regenbogenfamilien macht sichtbar, was längst Realität ist: Familie ist vielfältig. Lesbische, schwule, bisexuelle, trans*-, inter* und q***re Menschen übernehmen Verantwortung füreinander und für Kinder – liebevoll, verlässlich und mitten in unserer Gesellschaft.

Und doch erfahren Regenbogenfamilien noch immer rechtliche Benachteiligung und gesellschaftliche Hürden. Ob im Abstammungsrecht, im Adoptionsverfahren oder im Alltag von Kitas, Schulen und Behörden – Gleichstellung ist noch nicht erreicht.

Für uns ist klar: Familie verdient Schutz – unabhängig davon, wie sie zusammengesetzt ist.

Deshalb setzen wir uns konkret ein für:

- eine umfassende Reform des Abstammungsrechts, die Regenbogenfamilien von Anfang an rechtlich absichert,
- die vollständige Gleichstellung im Adoptionsrecht ohne Diskriminierung,
- die automatische Anerkennung von Co-Elternschaft bei lesbischen Paaren,
- diskriminierungsfreie Strukturen in Kitas, Schulen und Behörden, die die Vielfalt von Familien widerspiegeln,
- gezielte Unterstützung und Beratung für Regenbogenfamilien im Alltag.

Kinder brauchen Liebe, Sicherheit und Verlässlichkeit – nicht ein bestimmtes Familienmodell. Regenbogenfamilien leisten genau das jeden Tag.

Der Tag der Regenbogenfamilien ist deshalb mehr als ein Symbol: Er ist ein Auftrag. Für gleiche Rechte, echte Anerkennung und eine Familienpolitik, die der Vielfalt unserer Gesellschaft gerecht wird.

22/04/2026

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes in der Rechtssache C-769/22 gegen Ungarn ist ein starkes und längst überfälliges Signal für die Verteidigung der europäischen Grundwerte.

Als SPDq***r Bundesvorstand begrüßen wir ausdrücklich, dass der Gerichtshof klarstellt: Die systematische Diskriminierung und Stigmatisierung von LSBTIQ* widerspricht fundamental den Werten der Europäischen Union. Besonders bedeutsam ist, dass erstmals ein eigenständiger Verstoß gegen Artikel 2 des EU-Vertrags festgestellt wurde – also gegen die Grundprinzipien von Menschenwürde, Gleichheit und Menschenrechten.

Das Urteil macht unmissverständlich deutlich: Der Schutz von Kindern darf niemals als Vorwand missbraucht werden, um q***res Leben unsichtbar zu machen oder gezielt zu diffamieren. Wer Vielfalt aus dem öffentlichen Raum verdrängen will, greift die offene, pluralistische Gesellschaft im Kern an.

Wir erwarten, dass die Entscheidung konsequent umgesetzt wird – in Ungarn und in allen Mitgliedstaaten. Europa ist ein Raum der Freiheit und der Rechte für alle. Dafür werden wir weiter entschlossen eintreten.

31/03/2026

Heute ist Trans Day of Visibility, der internationale Tag der Sichtbarkeit von trans* Personen. Ein Tag, an dem trans* Leben, trans* Kämpfe und trans* Freude sichtbar gemacht werden sollen.

Doch diese Sichtbarkeit findet in einem gesellschaftlichen Klima statt, in dem trans* Personen und ihre Rechte weltweit - und auch hier in Deutschland - massiv unter Druck stehen. Rechte und konservative Akteur*innen versuchen, trans* Identitäten zu delegitimieren und hart erkämpfte Fortschritte zurückzudrehen. So gibt es von Seiten der AfD, Teilen der CDU sowie von transfeindlichen Gruppierungen - darunter auch sogenannte TERFs (trans-exkludierende Radikalfeminist*innen) - Bestrebungen, das 2024 in Kraft getretene Selbstbestimmungsgesetz wieder abzuschaffen oder auszuhöhlen.

Trans* Personen werden dabei immer wieder als vermeintliche „Gefahr“ inszeniert. Doch die Realität ist eine andere: Trans* Personen sind keine Gefahr - sie sind diejenigen, die gefährdet sind. Sie sind überproportional von Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt betroffen. Hasskriminalität und Hassrede nehmen zu, Falschbehauptungen und Vorurteile verbreiten sich; die gesellschaftliche Stimmung verschärft sich spürbar.

Gerade deshalb ist Sichtbarkeit so wichtig. Sichtbarkeit schafft Bewusstsein, bricht mit Unsichtbarmachung und setzt ein Zeichen für Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Sie widerspricht Hass und Hetze.

Und gleichzeitig bedeutet Sichtbarkeit im aktuellen gesellschaftlichen Klima auch Verwundbarkeit. Wer sichtbar ist, macht sich angreifbar. Für viele trans* Personen ist Sichtbarsein deshalb kein einfacher Akt des Feierns, sondern ein mutiger Schritt.

Wir kämpfen heute und an jedem Tag dafür, dass keine trans* Person Angst davor haben muss, sie selbst zu sein. Dass Sichtbarkeit nicht Mutprobe, sondern Selbstverständlichkeit ist.

Wir kämpfen für Selbstbestimmung, für Gleichberechtigung und für ein Leben in Würde und Sicherheit. Denn für uns ist klar: Trans* Rechte sind Menschenrechte. Und Menschenrechte sind nicht verhandelbar.

Adresse

Richard-Wagner-Straße 5
Regensburg
93047

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