29/01/2026
Gedenkveranstaltung zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ in Rheinsberg
Am 27. Januar fand in Rheinsberg eine Gedenkveranstaltung anlässlich des „Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ statt. Veranstaltungsort war das VVN-Denkmal auf dem städtischen Friedhof. Insgesamt nahmen über 30 Bürgerinnen und Bürger an der würdevollen Gedenkfeier teil.
Durch die Veranstaltung führte Gudrun Kurzke von der Partei Die Linke, die die Teilnehmenden einfühlsam durch das Programm begleitete. In ihren Worten betonte sie die Bedeutung des Erinnerns und des gemeinsamen Gedenkens.
Mehrere Rednerinnen und Redner gestalteten die Veranstaltung mit bewegenden Beiträgen. Günther Steffens sprach für den Ortsverband der CDU, Jane Zahn für die Rheinsberger Friedensrunde und Jörg Möller für den Verein Stadtgeschichte. Weitere Wortbeiträge kamen von Petra Hanf für Bündnis 90/Die Grünen sowie von Manfred Richter, dem langjährigen Bürgermeister der Stadt Rheinsberg und Mitglied der SPD. Alle Rednerinnen und Redner erinnerten an die Opfer des Nationalsozialismus und mahnten zu Verantwortung, Wachsamkeit und Menschlichkeit.
Den Abschluss der Redebeiträge bildete eine Andacht von Pfarrerin Ute Eisenack von der Evangelischen Kirchengemeinde. In ihrer Ansprache lud sie die Anwesenden zum Gebet ein und rief zu Besinnung und Mitgefühl auf.
Im Anschluss an die Ansprachen hielten die Teilnehmenden gemeinsam eine Schweigeminute ab, um der Millionen Opfer des Holocausts zu gedenken. Danach wurden Kränze, Blumen und Kerzen am Denkmal sowie an den umliegenden Gräbern niedergelegt.
Zum Abschluss richtete Gudrun Kurzke noch einmal das Wort an die Versammelten. Mit den eindringlichen Worten, dass es elf Jahre still wäre, würde man für jedes Opfer des Holocausts eine Schweigeminute abhalten, beendete sie die Gedenkveranstaltung. Diese Aussage verdeutlichte noch einmal eindrucksvoll das Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen und die bleibende Verantwortung, das Erinnern wachzuhalten.
Die Veranstaltung in Rheinsberg war ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen und für ein friedliches, respektvolles Miteinander.