13/04/2026
Am Samstag, den 11. April 2026, wurden die Feuerwehren Ihlowerfehn, Ochtelbur, Riepe und Simonswolde, der Einsatzleitwagen sowie die Drohne der Feuerwehr Middels und das Deutsche Rote Kreuz gegen 23:25 Uhr mit dem Stichwort F3Y „Wohngebäude“ zu einem Gebäudebrand in den Ihlower Ortsteil Ochtelbur alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt wurde seitens der Regionalleitstelle Ostfriesland mitgeteilt, dass sich zwar keine Personen mehr im Gebäude befinden, jedoch zwei Hunde im Feuer vermisst werden.
Nach Ankunft der ersten Einsatzkräfte stellte sich die Lage so dar, dass zwei Räume im Untergeschoss des Bungalows in Vollbrand standen und das Feuer eine rasante Dynamik entwickelte. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung breitete sich das Feuer sehr schnell auf den Dachstuhl aus. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da zunächst von zwei Seiten Zugänge durch die Hecke, die das Grundstück umgibt, zum Gebäude geschaffen werden mussten.
Mithilfe der Drehleiter aus Simonswolde und dem Einsatz mehrerer C-Rohre konnte unter Atemschutz das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Erneut hat sich bei diesem Gebäudebrand die Komponente der Einsatzstellenhygiene bewährt. Insgesamt konnten über 20 Atemschutzgeräteträger im Anschluss an ihren Einsatz zwecks Eindämmung der Kontaminationsverschleppung im Gerätewagen Hygiene direkt vor Ort duschen und sich vorübergehend neu einkleiden.
Um 2:35 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Für die vermissten Hunde kam leider jede Hilfe zu spät. Das Gebäude ist aufgrund der Brandschäden unbewohnbar.
Mitarbeiter der EWE mussten für eine längere Zeit sowohl die Gas- als auch die Stromversorgung für die betroffene Straße und Teile der angrenzenden Fennenstraße komplett abschalten.
Die letzten Einsatzkräfte konnten um 3:45 Uhr die Einsatzstelle verlassen.
Um ca. 6:30 Uhr wurden am Sonntagmorgen die Feuerwehren Ochtelbur, Riepe und Simonswolde erneut zu dieser Einsatzstelle alarmiert. Vereinzelt hatten sich kleine Glutnester wieder entzündet und mussten abgelöscht werden. Gegen 8:00 Uhr waren diese Gefahrenpunkte beseitigt und die Einsatzstelle konnte der Polizei übergeben werden.