UWG Rietberg

UWG Rietberg UWG - wir sind Rietberg! Die Unabhängige Wählergemeinschaft ist in Rietberg ein wichtiger Baustein in der Kommunalpolitik.

Wir wissen nicht nur, was im Rathaus die Stunde geschlagen hat – wir wissen auch, wie die Menschen hier in unserer Stadt „ticken“. Die UWG besteht aus ganz normalen Bürgerinnen und Bürgern aus Rietberg und den Ortsteilen, denen das Schicksal ihrer Stadt am Herzen liegt. Deshalb kommen wir aus allen Bevölkerungsschichten und aus unterschiedlichen Berufen. Wir sind keine Polit-Profis und möchten auc

h keine sein. Um eine gute Politik für Rietberg zu machen, braucht man vor allem Engagement und gesunden Menschenverstand.

12/03/2026

Was aktuell politisch in Rietberg passiert, treibt mich um. CDU und FDP schaffen ohne Vorwarnung die Stadtmarketing-GmbH ab. Das löst (was zu erwarten war) Reaktionen aus. Wie gehen CDU und FDP damit um? Statt zu reflektieren, ob ihr Verhalten in Ordnung war, oder ob es Gründe geben könnte, sich für diese Art und Weise zu entschuldigen, wird mit allen Mitteln versucht, die Stadtverwaltung und mich als Bürgermeister schlecht dastehen zu lassen. Das ist eine klassische Täter-Opfer-Umkehr. Aber: Wer sich mit einem solchen Schnellschuss von den Regeln des guten politischen Miteinanders und des Anstands verabschiedet, darf sich nicht darüber wundern, dass andere sich dagegen wehren. Zwei Punkte möchte ich hervorheben, die mich nachdenklich stimmen, und die nichts Gutes für die künftige Zusammenarbeit erwarten lassen:

1. Marco Talarico behauptet im „Glocke“-Artikel (7.3.26), die Verwaltung habe trotz seiner Aufforderung keine Infos dazu geliefert, wie man die Stadtmarketing-GmbH anders und effizienter aufstellen kann. Das ist falsch. Was er verschweigt: Wir haben in unserer Arbeitsgemeinschaft zum Haushalt (Herr Talarico ist Mitglied) ausführlich darüber gesprochen. Wir als Verwaltung haben konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie wir die GmbH umorganisieren könnten, um Geld zu sparen. Doch dazu kein Wort – weder von der CDU noch von der FDP. Ebenso keine Reaktion auf unsere konkrete Frage danach, ob wir eine solche Umorganisation vorantreiben sollen.

2. Ralph Böwingloh (FDP) hat den Kreis Gütersloh als Aufsichtsbehörde eingeschaltet. Er hat sich dort darüber beschwert, dass Johannes Wiethoff (Geschäftsführer der Stadtmarketing-GmbH) und ich in meiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender nach der Ratssitzung eine Stellungnahme zur Auflösung der GmbH auf den städtischen Social-Media-Kanälen veröffentlicht haben. Sein Vorwurf: „Das gehört sich nicht im Umgang miteinander“. Auch hier wieder: Täter-Opfer-Umkehr.

Mit diesem Verhalten bestätigen CDU & FDP alle Menschen, die sich ohnehin von der Politik abwenden. Aus meiner Sicht haben sie sich mit ihrem Verhalten von einem fairen Umgang miteinander verabschiedet. Schade, dass so viel Vertrauen kaputtgemacht worden ist.

08/03/2026

CDU und FDP versuchen derzeit, ihren Überrumpelungsantrag kleinzureden. Dabei ist er alles andere als ein „Formfehler“.
Der Antrag hat zur Rechtswidrigkeit des Beschlusses geführt und eine Beanstandung durch den Bürgermeister ausgelöst. Das sind die Fakten.

Anstatt Verantwortung zu übernehmen, flüchten sich die Fraktionen in die Opferrolle – und spielen gleichzeitig die Arbeit der Stadtmarketing GmbH herunter.
Wer Stadtmarketing ernsthaft darauf reduziert, Nikolausstiefel in Schaufenstern zu befüllen, zeigt vor allem eines: mangelnden Respekt gegenüber den Menschen, die sich dort für Veranstaltungen, Standortwerbung und eine lebendige Innenstadt engagieren.

Hinzu kommt: Die Stadtmarketing GmbH hat gar keine eigenen Beschäftigten. Die Arbeit wird von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gartenschaupark GmbH geleistet. Diese Leistungen werden jährlich mit rund 140.000 Euro von der Stadtmarketing GmbH an die Gartenschaupark GmbH erstattet – ein wesentlicher Teil ihres Budgets.

Wenn CDU und FDP nun die Stadtmarketing GmbH auflösen wollen, gleichzeitig aber keine Stellen streichen wollen, entsteht genau diese Finanzierungslücke von rund 140.000 Euro. Geld, das die Gartenschaupark GmbH nicht hat und das am Ende durch einen höheren städtischen Zuschuss ausgeglichen werden müsste. Diese Logik erschließt sich nicht.

Die UWG fordert deshalb eine seriöse und inhaltliche Debatte über die Zukunft des Stadtmarketings. Es kann nicht sein, dass CDU und FDP einen derart weitreichenden Vorstoß starten und dabei UWG, SPD, Grüne, Linke und AfD ebenso überrumpeln wie die örtlichen Geschäftsleute.

Das dann als „kleinen Formfehler“ abzutun, ist politisch schlicht arrogant. Verantwortungsvolle Kommunalpolitik sieht anders aus.

02/03/2026

Es gibt Neuigkeiten zur Auflösung der Stadtmarketing-GmbH:

Bürgermeister Andreas Sunder hatte in der Ratssitzung am Donnerstag bereits davor gewarnt, einen solchen Beschluss zu fassen. Denn die Auflösung der GmbH war gar nicht Gegenstand der Tagesordnung. Nach einer juristischen Überprüfung ist jetzt klar: Der Beschluss (mit Stimmen der CDU und FDP zustande gekommen) ist rechtswidrig und muss vom Bürgermeister beanstandet werden.

Was heißt das konkret? Der Rat wird dazu aufgefordert, in seiner nächsten regulären Sitzung (21. Mai) zu entscheiden, ob er in Kenntnis der Rechtswidrigkeit weiter an dem Beschluss festhalten möchte. Wenn ja: muss der Bürgermeister die Angelegenheit an die Kommunalaufsicht (Kreis Gütersloh) weiterleiten. Die entscheidet dann.

Was bedeutet das für unsere Stadtmarketing GmbH? Sie kann zunächst weiterarbeiten wie bisher. Denn die Beanstandung hat eine aufschiebende Wirkung (bis zu einer endgültigen Entscheidung).

27/02/2026

Stellungnahme des Aufsichtsratsvorsitzenden Andreas Sunder und Geschäftsführers Johannes Wiethoff zur vom Stadtrat beschlossenen Auflösung der Stadtmarketing Rietberg GmbH:

Der Rat der Stadt Rietberg hat am Donnerstagabend auf Antrag und ausschließlich mit Stimmen der CDU und FDP mit sehr knapper Mehrheit die Auflösung der Stadtmarketing Rietberg GmbH beschlossen. Für uns kam der Antrag völlig überraschend und ohne jede Vorankündigung. Ein solches Vorgehen kennen wir so nicht und lässt uns in gewissem Maß fassungslos zurück. Der eindringlichen Bitte, eine solch weitreichende Entscheidung nicht in Unkenntnis der sehr vielfältigen Auswirkungen zu treffen und anstelle eines Auflösungsbeschlusses zunächst einen Prüfauftrag an die Verwaltung zu erteilen, um die personellen, finanziellen, organisatorischen und steuerlichen Konsequenzen sorgfältig zu prüfen, wurde leider nicht gefolgt. Dies empfinden wir als sehr enttäuschend. Eine kürzlich getroffene Absprache zwischen Politik und Verwaltung, in Zukunft besser und intensiver miteinander zu kommunizieren, wurde hier komplett ignoriert.

Die Stadtmarketing Rietberg GmbH hat in den Jahren seit ihrer Gründung im Jahr 2020 wertvolle Arbeit für die Innenstadt, ihre Händler und Gastronomen, aber auch für die Rietberger Bürger geleistet. Bespielhaft seien hier Veranstaltungen wie die verkaufsoffenen Sonntage, der Adventsmarkt samt Finanzierung des großen Weihnachtsbaumes vor dem Rathaus und der Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt, das Weinfest auf Gut Rietberg, Dämmershopping-Abende, das Baustellenfest und viele weitere Aktionen genannt. Durch die Arbeit der Stadtmarketing Rietberg GmbH wurde die Innenstadt belebt. Nicht nur die Mitarbeiter der Stadtmarketing Rietberg GmbH, sondern auch die Händler und Gastronomen, werden nun mit vielen Fragezeichen und Sorgen zurückgelassen. Wie es weitergeht, ist offen. Wir bedauern die gestern getroffene Entscheidung zutiefst, vor allem auch die Art und Weise, wie sie zustande gekommen ist. Ein solches Vorgehen erschüttert das Vertrauen in die Politik nachhaltig.

Unser Antrag zur Prüfung der Einrichtung eines Jugendausschusses für die Stadt Rietberg wurde in der heutigen Sitzung de...
10/02/2026

Unser Antrag zur Prüfung der Einrichtung eines Jugendausschusses für die Stadt Rietberg wurde in der heutigen Sitzung des Schulausschusses mit 9 zu 8 Stimmen abgelehnt! Ein Antrag, der in Gänze von unserem jüngsten UWG-Mitglied und Schüler des GNR eingebracht und formuliert wurde.
Wie man einen solchen Antrag, indem es zunächst lediglich um die Prüfung zur Einrichtung eines Kinder- und Jugendausschusses geht ablehnen kann, macht uns fassungslos.

Für den Schul-, Kultur und Sportausschuss am 10. Februar hat die UWG Fraktion folgenden Antrag gestellt:„Hiermit beantra...
30/01/2026

Für den Schul-, Kultur und Sportausschuss am 10. Februar hat die UWG Fraktion folgenden Antrag gestellt:

„Hiermit beantragt die UWG-Rietberg die Bildung eines ständigen, demokratisch unter Jugendlichen gewählten Jugendausschusses und bittet die Verwaltung um eine Prüfung im Hinblick auf mögliche Umsetzbarkeit und die anschließende Aufnahme zur Beratung und Abstimmung hierüber in die Tagesordnung des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport am 10.02.2026.“

WIR FINDEN:
Die Einführung eines Jugendausschusses für das Stadtgebiet Rietberg dient der nachhaltigen Förderung demokratischer Teilhabe junger Menschen. Ein solches Gremium ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, kommunalpolitische Prozesse unmittelbar kennenzulernen und aktiv mitzugestalten. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von politischer Bildung sowie der Notwendigkeit, junge Generationen frühzeitig in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse einzubinden, stellt ein Jugendausschuss ein perfektes Instrument dar, um Verantwortungsbewusstsein und Engagement dauerhaft zu stärken.
Des Weiteren sind Jugendliche, bzw. junge Menschen in Gremien massiv unterrepräsentiert. Dafür, dass wir ca. 13,5% Schüler:innen in Deutschland haben, ist das durchschnittliche Alter in Parlamenten zu hoch. Natürlich liegt das an Altersgrenzen, welche vollkommen berechtigt existieren, allerdings bedeutet es nicht, dass die jüngste Gesellschaftsschicht gar keinen Einfluss auf politische Prozesse haben sollte.

WIR HOFFEN AUF EINE BREITE UNTERSTÜTZUNG ALLER IM RAT DER STADT RIETBERG VERTRETENEN FRAKTIONEN.

✨ Einen guten Rutsch ins neue Jahr! ✨2025 war für Rietberg ein Jahr wichtiger politischer Entscheidungen. Die UWG Rietbe...
31/12/2025

✨ Einen guten Rutsch ins neue Jahr! ✨
2025 war für Rietberg ein Jahr wichtiger politischer Entscheidungen. Die UWG Rietberg hat sich dabei konsequent für transparente Haushaltsführung, starke Vereine, gute Bildungs- und Betreuungsangebote sowie eine nachhaltige Stadtentwicklung eingesetzt – stets sachlich, unabhängig und lösungsorientiert.
Trotz des bestehenden Haushaltsdefizits blicken wir positiv nach vorn. Herausforderungen lassen sich meistern, wenn klare Prioritäten gesetzt und Entscheidungen verantwortungsvoll getroffen werden.
Unser Blick auf 2026: eine finanziell stabile und handlungsfähige Stadt, kluge Zukunftsinvestitionen und weiterhin eine bürgernahe Politik, die den Zusammenhalt in Rietberg stärkt.
Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für den offenen Austausch und das Vertrauen und wünschen einen guten Rutsch sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026! 🎆🍀

Fünf Jahre voller Einsatz in Stadtrat und Kreistag!Wir sagen, danke, liebe Tanja Dresselhaus, für fünf Jahre leidenschaf...
12/11/2025

Fünf Jahre voller Einsatz in Stadtrat und Kreistag!
Wir sagen, danke, liebe Tanja Dresselhaus, für fünf Jahre leidenschaftlicher Ratsarbeit. Als Ratsfrau scheidest du leider in dieser Legislaturperiode aus. Im Kreistag bleibst du jedoch ein fester Bestandteil der UWG-Fraktion und bringst dich dort auch für Rietberg ein. Als sachkundige Bürgerin bleibst du unserer Fraktion jedoch selbstverständlich erhalten, worüber wir uns freuen. Deine UWGler

13 Jahre engagierte Ratsarbeit für Westerwiehe!Mit Michael Knies müssen wir uns von einem weiteren, langjährigen Ratskol...
11/11/2025

13 Jahre engagierte Ratsarbeit für Westerwiehe!
Mit Michael Knies müssen wir uns von einem weiteren, langjährigen Ratskollegen verabschieden.
Auch du wirst der UWG weiterhin als wertvolles Mitglied treu bleiben. Alles Gute, lieber Michael, für deinen weiteren außerpolitische Lebensweg. Deine UWGler

Nach 11 Jahren als Ratsfrau wurde in der konstituierenden Ratssitzung unsere großartige Kollegin Dr. Ute Buchheim verabs...
09/11/2025

Nach 11 Jahren als Ratsfrau wurde in der konstituierenden Ratssitzung unsere großartige Kollegin Dr. Ute Buchheim verabschiedet. Ute trat auf eigenen Wunsch nicht mehr für ein Ratsmandat an. Dennoch bleibt sie uns als wertvolles, beratendes Mitglied erhalten, um somit weiterhin die Themen der UWG mitzubestimmen.
Liebe Ute, wir danken dir für deinen jahrelangen Einsatz und freuen uns auch in Zukunft über deine Ideen und deinen Input. Deine UWGler

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33397

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