Neubäu am See in der schönen Oberpfalz liegt am 58 ha großen Neubäuer See und bietet eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten wie Schwimmen, Angeln, Bootfahren, Wandern oder Sommerstockschießen. Der Badesee ist ein wahres Eldorado für Wassersportler, im dazugehörigen Seepark mit Skaterbahn, Freiluftschach, Beachvolleyball und Spielplatz kommen aber auch alle anderen - ob Familie oder einzelner Erho
lungssuchender - voll auf ihre Kosten. In Neubäu finden Sie das Hotel am See - Schießl vor, sowie das Restaurant am See der Familie Notka mit wunderschöner Sonnenterrasse und direktem Zugang zum Strandbad, ebenso ist deren Campingplatz direkt am See in Neubäu gelegen. Der Landgasthof mit Pension Zwicknagel liegt in der Schwärzenburgstrasse ruhig mit schönen Biergarten und bayerischer Küche. Perfekt ergänzt wird das reichhaltige Freizeitangebot durch die Möglichkeit, die romantische Naturlandschaft um das familienfreundliche Neubäu auf verschiedenen Wanderwegen zu erkunden. Auch sind vier Tennisplätze, Eisstockbahnen, ein Waldspielplatz, Kinderspielplätze und der Seepark mit Skaterpark, Großschachfeld, Grillplatz, Wasserspielplatz und Beach-Volleyballfeld vorhanden. Neubäu – Perle im Oberen Bayerischen Wald
Umgeben von Wäldern und Hügeln, gefüllt mit Leben und Menschen, die ihre Tradition, die bayerische Kultur und die Lebensfreude aus- und erleben möchten. Das ist Neubäu, Stadtteil von Roding im Landkreis Cham. Hier treffen traditionelle Gepflogenheiten auf neue Trends, ausgelassene Lebensfreude auf gediegene Gemütlichkeit. Der Neubäuer See als Schauplatz verschiedener Wassersportarten, Treffpunkt für Freunde und Familien und Zufluchtsort für Alltagsgeplagte ist eines der Highlights der Region, die mit dem See und dem nahegelegenen Regen ganz im Zeichen des Wassers stehen. Wasser schenkt Leben im Bayerischen Wald
Wo es Wasser gibt, da gibt es Leben. Das trifft nicht nur im existenziellen Sinn zu, denn der beliebte Badesee in Neubäu sowie der rasante Regen ziehen jährlich viele Wassersportbegeisterte an. Ein Eldorado für Segler und ausgedehnte Bootsfahrten an sonnigen Tagen ist der Neubäuer See ein beliebtes Ausflugsziel. Aber auch zum Baden und Entspannen strömen die Menschen aus der Region herbei. Der nahegelegene Mühlweiher ist unterdessen ein Anglerparadies. Sein üppiger Fischbestand umfasst Karpfen, Zander, Welse, Hechte, Aale und Schleien, wodurch der sehr idyllisch gelegene See einen Namen gemacht hat. Während die Seen als stehendes Gewässer diverse Sportmöglichkeiten, als auch entspanntes Sonnenbaden und Relaxen ermöglicht, ist rund um den Regen Aktion garantiert. Der Fluss schlängelt sich in verschiedenen Abschnitten durch den Bayerischen Wald, bevor er bei Regensburg in die Donau mündet. Darunter befinden sich auch einige berühmt und berüchtigte Wildwasserpassagen, wie der Schwarze Regen zwischen der Stadt Regen und Viechtach, aber auch ab Roding eröffnet sich Kanufahrern eine traumhafte Strecke, die besonders bei Bootswanderern sehr geliebt ist. Es können sowohl Tagesfahrten gebucht, als auch ganze Bootswandertouren mit mehreren Etappen geplant werden, die entlang des Regens bis nach Regensburg führen. Wer es dennoch etwas gemütlicher mag, für den birgt besonders der Rundwanderweg um den Neubäuer See seine Reize, aber auch ein Abstecher zur Pfahl-Ruine Schwarzenberg ist eine der beliebten Wandertouren:
Freizeit im Naturpark Oberer Bayerischer Wald
Der Obere Bayerische Wald umfasst die Ausläufer der schönen Region von Cham in Richtung Regensburg. Die Umgebung gilt nicht umsonst als Geheimtipp für Einheimische und Touristen, denn die einzigartigen, wildromantischen Flussläufe, die verträumten ruhigen Lichtungen und steilen Hügel der Region bieten ein eindrucksvolles Bild. Die Natur lädt hier ein, auf Erkundungstour zu gehen, die Mittelgebirgslandschaft über zahlreiche Kilometer Wanderwege zu erklimmen oder abenteuerlichen Radtouren über gut ausgebaute Radwege entlang des Flusses zu planen. Diverse Lehrpfade, wie der Fischlehrpfad, vermitteln Wissen über Tiere und deren Lebensarten. Besonders der Einklang und die enge Verknüpfung der Natur, eines damit verbundenen Bewusstseins und der Genuss des Lebens sind Mittelpunkte des bayerischen Lebensgefühls, was auch durch die zahlreichen brauchtümlichen Feste und Feierlichkeiten gepflegt wird. Campingausrüstung erhalten Sie im Online Fachhandel von Doorout.com. Geographie
Neubäu liegt direkt am 58 Hektar großen Neubäuer See. Nachbarorte sind Fronau, Walderbach und Strahlfeld. Die Bundesstraße B85 führt direkt durch Neubäu. Geschichte
Neubäu wurde im Jahr 1540 unter der Bezeichnung Fürstenbergerhaus oder Neupew, Neupau, Neubau, Neubäu erwähnt. Vermutlich wurde das Schloss, welches seinen Standort am Südende des Dorfes in der Nähe des Pfarrhofs hatte, durch den Grafen Fürstenberg um 1500 erbaut; die Ortschaft entstand später. "Fürstenbergerhaus" ging bald durch Kauf an das kurfürstliche Arear über, da bereits im Jahre 1540 der Sitz des Pflegeamts von Wetterfeld dorthin verlegt war. 1599 bat Hans Georg von Rotenhan, damaliger Pflegeverweser zu Wetterfeld, um Erlaubnis, in Neubäu ein Kirchlein errichten zu dürfen. Ein Diakon solle wenigstens alle 14 Tage hier einen ordentlichen Gottesdienst abhalten. Der Pfleger hatte Wohnung und Amtslokalitäten im Schloss, während der Amtsknecht das sogenannte Schergenhaus oder Amtshaus bewohnte. 1614 wurde eine hochgradige Baufälligkeit des Fürstenbergerhauses konstatiert und die Kosten für Baureparaturen wurden auf 391 Gulden veranschlagt. Kurfürst Friedrich genehmigte die Baukosten, obwohl ihm diese "etwas hoch" schienen. Nachdem die Reparaturen ausgeführt waren, brannte 1615 Stadel und Stallung ab. Das Schloss konnte, da es mit Ziegeln bedeckt war, gerettet werden.
1618 war neben dem Pfleger auch ein Richter zu Neubäu angestellt. 1631 verlegte der Pfleger Albrecht Nothaft angesichts der immer bedrohlicher gewordenen Kriegsgefahr und wegen der Baufälligkeit des Schlossgebäudes, seinen Wohnsitz in den Markt Roding. Durch die wiederholten Einfälle der Truppen Gustav Adolfs, insbesondere 1641, wurde das Fürstenbergerhaus sowie auch das Dorf Neubäu durch Brände zerstört. 1653 lagen von den abgebrannten Häusern "vor dem Thore" noch elf in Schutt und Asche. Das Schloss wurde nicht mehr aufgebaut. 1654 bestanden bereits zwei Wirtschaften zu Neubäu. Wolfgang Engl hatte die Tafern, Justin Oliver besaß das Wirtshaus. Die Mühle und drei Weiher gehörten zum Schloss. Die Nutznießung hatte der Pfleger, welcher, da die Schlossgebäude zu Neubäu nicht mehr bewohnbar waren, seinen Sitz nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder in Wetterfeld nahm.
1769 verkaufte das kurfürstliche Arear das verfallene Fürstenbergerhaus mit dem dazu gehörigen Grundbesitz an Private. Die Schlossgebäude wurden zerstört und das Steinmaterial zu Bauzwecken verwendet, wie für den Aufbau des Ortes Neupew, Neubau, und eines landesfürstlichen Jagdschlosses im Neubäuer Forst, das sog. "Plaben" auch " Blaues Jagdhaus" genannt. Hier jagte und residierte Kurfürst Friedrich von der Pfalz, Kurfürst Karl Albrecht mit Gemahlin, eine Tochter Kaisers Joseph I. Auch der Kurfürst und Kaiser Karl VII., Kurfürst Max Joseph und Kurfürst Max Emanuel kamen zur Jagd und zur Auerhahnbalz. Im Juli 1971 wurde der Ort in die Stadt Roding eingemeindet. Kultur und Sehenswürdigkeiten
1832 wurde erstmals der Neubäuer Weiher auf einer Karte nach Apian erwähnt. Wahrscheinlich wurde er schon früher angelegt. Der Neubäuer Weiher gehörte seitdem der Mühlner-Familie Spiessl. Seit dem 20. Jahrhundert wurde der Neubäuer Weiher zur Hauptattraktion im Dorf. Durch den Bau des Campingplatzes und des Feriendorfes 1972 wurde der Neubäuer Weiher oder auch Neubäuer See das Naherholungsziel im Landkreis Cham. Der Neubäuer See bietet eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten wie Schwimmen, Angeln, Bootfahren, Wandern oder Sommerstockschießen. Der Badesee wird von Wassersportlern genutzt. Der dazugehörige Seepark verfügt über eine Skaterbahn, Freiluftschach, Beachvolleyball und einen Spielplatz. Daneben gibt es zahlreiche Wanderwege. Pfarrkirche Mariä Namen
Die Pfarrkirche Mariä Namen in Neubäu wurde 1901 im Stil der Neuromanik von dem Architekten Johann Baptist Schott (1853-1913) aus München errichtet. Die Konsekration der Pfarrkirche Neubäu erfolgte am 20. Juli 1907. Gelegentlich wird die Neubäuer Kirche als Maria-Hilf-Kirche geführt. Dies erklärt sich aus dem Patrozinium des Vorgängerbaus, einer Schlosskapelle der Fürstenberger, denn in Neubäu saß lange Zeit ein Landpfleger. Burg Schwärzenberg
Die Burg Schwärzenberg, auch Schwarzenberg genannt, ist eine Burgruine auf einem Quarzfelsen des Pfahls nördlich von Neubäu. Die Höhenburg wurde vermutlich im 13. Jahrhundert auf dem Grund des Bamberger Bischofs von den Herren von Fronau, die schon Anfang des 12. Jahrhunderts urkundlich genannt wurden, erbaut. (Die Turmhügelburg Haselberg auf dem Gebiet des Haselbergs könnte eine Vorgängeranlage gewesen sein). Die erste urkundliche Erwähnung fand die Burg Schwärzenberg 1306 im Lehensbuch des Hochstifts und nannte Andreas von Fronau als Burgherren. Ab 1390 begann Peter Fronauer Regensburger Kaufleute zu überfallen und musste 1400 die Hälfte seiner Burg an Hans Zenger von Zangenfels, mit dem er eng verwandt war, verkaufen. Später kam die Burg ganz an die Zenger, einem in der Oberpfalz weit verbreiteten Adelsgeschlecht. 1520 erbte zunächst Georg von Murach die Burg, die dann häufig die Besitzer wechselte und 1606 in einer Verkaufsurkunde als verfallen und baufällig bezeichnet wurde. Zwischenzeitlich Besitzer waren die Freiherren von Weichs, die Freiherren von Muggenthal und Dietrich Heinrich von Plettenberg. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg endgültig zerstört. 1999 bis 2002 wurden Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt und archäologische Grabungen durchgeführt. Von der ehemaligen Burganlage mit kleiner Kernburg, in der auch einst Falschmünzer ihr Unwesen getrieben haben sollen, sind nur noch Teile des Wohnturms mit Aborterker und großen Fensteröffnungen erhalten, Wall und Burggraben, der die Burg an der Ostseite zum Umland abtrennte, sind noch zu erkennen und bezeichnen die Größe der einstigen Vorburg. In der Nähe liegen Kulturdenkmäler wie das Kloster Reichenbach am Regen. Es ist ein Kloster der Barmherzigen Brüder vom hl. Johannes von Gott in der Gemeinde Reichenbach (Landkreis Cham) in Bayern in der Diözese Regensburg. Die Barmherzigen Brüder haben Ende des 19. Jahrhunderts eine Heil - und Pflegeanstalt für geistig und körperlich Behinderte in den Gebäuden des früheren um 1118 gegründeten Klosters der Benediktiner eingerichtet. Heute gibt es auch eine Fachschule für Heilerziehungspflege in der Einrichtung. Theater und Veranstaltungen
Bekannt sind die Fronfeste Roding, die Trenck-Spiele Waldmünchen, der Further Drachenstich und andere Freilichtspiele in der näheren Umgebung
Vereine
FFW Neubäu
JEV Neubäu 09 e.V. Jugend- und Erwachsenenverein
SV Neubäu mit seinen Abteilungen Fußball und Gymnastik
Eisstockclub Neubäu (Stockschießen)
Katholischer Frauenbund Neubäu
OGV Neubäu
Bildung
Der Schuldienst zu Neubäu, der bereits 1790 erwähnt ist, wurde 1826, um das Einkommen des Expositus zu erhöhen, mit der Expositur vereinigt. 1843 stellte die Gemeinde ein separates Schulzimmer her, nachdem der Expositus bis dahin in seiner Wohnung Unterricht erteilt hatte. Die Volksschule Neubäu gehört zur Volksschule Walderbach. In Neubäu werden die 5. Klassen unterrichtet. Die Kirche betreibt den katholischen Kindergarten St. Franziskus. Religion
In Neubäu besteht die katholische Seelsorgeeinheit Walderbach-Neubäu. Zu ihr gehört die Dorfpfarrgemeinde mit der Kirche Mariä Namen. 1815 wurde die Expositur errichtet. Dem Expositus stand anfangs nur ein einstöckiges Haus, das spätere alte Schulhaus zur Verfügung. Die in dem Dorfe gestandene kleine Kapelle wurde 1806 durch einen Anbau erweitert. Pfarrer Kneydl in Neukirchen sandte dann gegen eine jährliche Entschädigung von 180 Gulden an Sonn- und Feiertagen einen Hilfspriester nach Neubäu zur Abhaltung eines Gottesdienstes. Die alte Kirche "Maria, Hilfe der Christen", 1808 erweitert und 1899 abgerissen, musste Platz machen für eine neuere und größere. Die jetzige Kirche wurde 1907 fertiggestellt und 2007 zum 100jährigen Kirchenjubiläum renoviert. Die Kirche trug seit dem Bau den Namen "Mariä Namen". Kirchweih in Neubäu wird an Mariä Namen am 12. September (Mariä Namenstag) gefeiert.